taz.de -- Migration

Frauenhaus Maison Baobab: Hier sind sie sicher

Im Maison Baobab im marokkanischen Rabat leben viele Migrantinnen, die auf der Flucht Gewalt erlebt haben. Nun atmen sie durch. Doch es ist nur ein Schutz auf Zeit.

Wofür wir arbeiten in Deutschland: Denkmäler nicht gelebten Lebens

Vor zehn Jahren lernte unser Kolumnist Frank-Walter Steinmeier kennen, der bat, auf dem Laufenden gehalten zu werden. Heute geht es um die Almancıs.

Diplomatischer Triumph mit Geflüchteten: Roter Teppich für Myanmars Diktator in Malaysia

Malaysias Premier verspricht Myanmars Machthaber, sich für ein Ende von dessen Isolation einzusetzen. Dafür nimmt dieser Geflüchtete und Migranten zurück.

Griechenland: Prozess gegen Seenotretter beginnt

Die griechische Justiz wirft den Aktivisten Tommy Olsen und Panayote Dimitras die Gründung einer kriminellen Vereinigung vor. Amnesty International ist entsetzt.

Spielzeiteröffnung an der Volksbühne: Ist doch Joghurt das Allheilmittel?

Geballter Auftakt an der Berliner Volksbühne unter Intendant Lilienthal: Florentina Holzinger putzt, Rimini Protokoll hofft, Expats zweifeln und ein Eisenei sitzt fest.

Philip Manow über Parteiensysteme: Ist es doch die Wirtschaft?

Der Soziologe Philip Manow bricht mit den herkömmlichen Deutungsmustern der Populismusforschung. Die Ursachen von Radikalisierung sieht er im Ökonomischen.

EU erwägt, Asylrecht auszusetzen: Ein Fundament, auf das gebaut werden soll

Der Migrationspakt ist erst wenige Monate alt, doch die EU-Innenminister wollen es noch verschärfen. Sogar über die Aussetzung des Asylrechts wird nachgedacht.

Geflüchtete an der Grenze Lettlands: Mit Grüßen aus Moskau

Die Zahl der Geflüchteten, die über Belarus nach Lettland kommen, steigt. NGOs und Grenzbeamte vermuten Russland als Akteur im Hintergrund.

Kunstwoche der Kommunalen Galerien: Wo Erinnerung Form annimmt

Keramiken von Krankenschwestern und andere Migrationsgeschichten: Berlins Kommunale Galerien bringen Geschichten ans Licht, die leicht übersehen werden.

Offener Brief von Migrations-Initiativen: Elif soll liefern

Bis zu 100.000 papierlose Menschen leben in Berlin. Ein neues Linksbündnis müsse ihre Situation verbessern, fordert die Kampagne „Legalisierung Jetzt!“.

Regisseur Visar Morina im Gespräch: „Wir sollten mehr über Geld und Geldpolitik sprechen“

In „Von Scham und Geld“ zeigt Regisseur Visar Morina eine Familie im sozialen Abstieg. Er spricht über Wirtschaft und Kosovo als gesellschaftliches Labor.

Rapperin Wa22ermann: Ernüchterung, Wut und Flow

Die aus Pakistan stammende Berliner Rapperin Wa22ermann findet auf ihrem Debütalbum „Knax“ den Sound für die Vielfalt der Hauptstadt.

Angst vor „Überfremdung“: Das schmutzige Geheimnis

Es gibt kein Zurück in die Zeit westlich-weißer Dominanz. Antifaschismus muss die notwendige mentale Anpassung an die neuen Realitäten vermitteln.

Melonis Pläne für Schulen: Minderheitsverwirrung in Italien

Italiens Regierungschefin Meloni will den Anteil ausländischer Kinder in Schulklassen begrenzen. Umgesehen hat sie sich an den Schulen wohl nicht.

Roman von Shida Bazyar: Der Geist aus dem Off

Shida Bazyar verbindet in „Die Lücken“ deutsche Post-NS-Geschichte mit einer exiliranischen Perspektive auf die deutsche Gesellschaft.

Migrationsroute in Osteuropa: Die Namenlosen

Im Fluss Drina zwischen Serbien und Bosnien ertrinken immer wieder Flüchtende. Ein Pathologe und ein Aktivist wollen sie identifizieren.

Feindbild Migration: „Diese Agenda hat eine lange Tradition“

Die Demokratie ist mehr als die Herrschaft der Mehrheit, sagt Rechtsprofessor Maximilian Pichl. Er erklärt, was sie mit Flüchtlingsschutz in Europa zu tun hat.

Geflüchtete in Ceuta: Vom Strand an den Hafen

Seit Wochen harren Hunderte Migranten in provisorischen Unterkünften am Strand von Ceuta aus. Madrid greift durch und verlegt die Menschen in neue Lager.

US-Einwanderungsbehörde ohne Leitung: Trump zieht überraschend ICE-Top-Personalie zurück

Trump wollte einen neuen Leiter für die umstrittene Migrationsbehörde ICE, die für ihre Razzien berüchtigt ist. ICE inhaftiert mehr Menschen als je zuvor.

Flüchtlingsrat rechnet mit Senat ab: „Der SPD fehlte oft das Rückgrat“

Mehr Großunterkünfte und Flüchtlingsschulen, keine freiwillige Aufnahme, keine Wohnungen: Emily Barnickel vom Flüchtlingsrat lässt am alten Senat kein gutes Haar.

Zuwanderung von Fachkräften: Verlorene Zeit

Deutschland braucht dringend Fachkräfte aus dem Ausland. Selbst die Bundesregierung beteuert das oft – aber sie tut nichts dafür.

Konzert von Rechtsrocker Thompson: Wo der Kampf gegen den Faschismus endet

Im Herbst will der kroatische Rechtsrocker Thompson in Frankfurt auftreten. Die dortige CDU windet sich um eine klare Haltung. Das hat seine Gründe.

Schweden vor der Wahl: Rauer Ton im hohen Norden

Am Sonntag wählt Schweden und kann sich für links oder rechts entscheiden. Gesundheitssystem, Wirtschaft und Arbeitslosigkeit dominierten den Wahlkampf.

Kenia verschärft Kurs gegen Migranten: Scharfe Kritik und Proteste mit Graffiti

Kenia will Arbeitsmigranten ohne Joberlaubnis aus dem Land werfen. Die Folge der aufgeheizten Lage: Hass und Hetze gegen Menschen aus Uganda oder Burundi.

Alltag nach dem 11. September: Ständig unter Verdacht

Was macht es mit Menschen, wenn sie plötzlich beweisen müssen, dass sie keine Täter sind? Burak Yılmaz, Bilal Bahadır und Khushwant Singh erzählen.

Ceuta-Krise: Spanische Regierung gibt Dokumente frei

Sicherheitsbehörden warnten wohl vor einem Ansturm auf die Exklave Ceuta. Die spanische Regierung und Opposition interpretieren dies verschieden.

Schweden vor der Parlamentswahl: Auf dem Sprung

Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten könnten der nächsten Regierung angehören. Das rechtskonservative Lager hätte keine Berührungsängste.

AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: Welche Themen machen die Rechten so stark?

Befragungen in Sachsen-Anhalt sollen zeigen, dass vor allem Migration die Wählenden der AfD zutreibt. Aber die Realität ist wohl deutlich komplexer.

Geflüchtete in Ceuta: Uringestank, Menschen als Handelsware und Verzweiflung

In Ceuta entlädt sich die Wut auf Spanien. Etliche gestrandete Geflüchtete leben dort von Brot, Bananen und Wasser. Und wissen nicht, wie es weitergeht.

AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt: Ein absolutes Grauen

Verfassungsschutz, Schulpflicht, Rundfunkstaatsverträge, Migrationspolitik: Was kann die AfD anrichten, sollte sie an die Macht kommen?

Geflüchtetenhelfer über Lage in Ceuta: „Wir werden mit dem Tod bedroht und durch die Stadt gejagt“

Nolte Bauer hilft mit Mission Lifeline in Ceuta. Er erzählt von Bedrohungen und Angriffen und was die EU tun könnte, um die Situation zu entschärfen.

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Plattenverschiebung

In Halle-Neustadt wohnen Jüngere mit Migrationsgeschichte und Ältere mit DDR-Biografie. Wie schauen sie auf ihr Viertel und die Politik?

Return Hubs in der EU: Dänemark will in „Partnerländer“ abschieben

Die Härte der EU-Asylpolitik nimmt Formen an. Dänemark will schon 2027 abgelehnte Asyl­be­wer­be­r:in­nen in Abschiebezentren außerhalb der EU bringen.

Bildungsministerin streicht Beratung: Werd' doch Lagerist bei Amazon

Die Caritas schlägt Alarm, weil Bildungsministerin Karin Prien ein Programm einstellen will, das jungen Zugewanderten bei der Studienaufnahme hilft.

Selbstbezeichnung von Migranten: Durch die Brille der Mehrheitsgesellschaft

Einwanderer tendieren dazu, einander aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft zu betrachten. Das sollten sie bleiben lassen.

Wadephul in Tunesien und Algerien: Erdgas und Wasserstoff ja, Einwanderer nein

Deutschlands Außenminister wirbt in Tunis für Sicherheitszusammenarbeit und in Algier für Energieexporte. In beiden Ländern empfangen ihn die Staatschefs.

Studie zu Wahlverhalten: Wenn keine Partei mehr wählbar ist

Für Wäh­le­r*in­nen mit Migrationshintergrund wird das Wahlangebot immer unattraktiver. Besonders bei einer Gruppe gibt es kaum gute Wahloptionen.

Coesfelder Liste: Die 471 Fälle von Köln

Die Stadt Köln muss sich wegen einer Liste mit ausreisepflichtigen Personen erklären. Der Vorwurf: Abschiebungen wurden verhindert. Doch der Fall ist komplizierter.

Migration nach Spanien: Gewalttätige Proteste in Ceuta

Aus Spanien angereiste Rechtsextreme fachen den Unmut der Bevölkerung in Ceuta an. In Madrid wächst der Druck auf Regierungschef Sánchez.

Dokumentarfilmer in Ceuta: „Wir wurden alleingelassen“

Der Filmemacher Viktor Schimpf hat im August Migranten in Ceuta begleitet. Die taz hat ihn vom benachbarten Tanger aus telefonisch zu seinen Eindrücken befragt.

Wohnungspolitik von Bauexperten: Offene Gesellschaft und bezahlbare Mieten

Der Verband der Baustoffhändler fordert aktivere Baupolitik der Bundesregierung. Und erklärt ihr nebenbei, warum Migration und günstige Mieten wichtig sind.

Migrantischer Streik in Sachsen-Anhalt: Land ohne Läden als Warnung gegen die AfD

Beim „Migrantischen Streik“ bleiben laut Veranstalter etwa 160 Läden in Magdeburg geschlossen. So soll auf die Gefahr durch die AfD aufmerksam gemacht werden.

Wohnungsbau und Migration: Wohnungsnot bedroht die Wirtschaft

Ohne Neubau fehlt Platz für Migrant:innen. So wird der Wohnungsmangel laut einer Branchen-Studie zu einem doppelten Negativfaktor für die Konjunktur.

Geflüchtete in Italien: Im Schattenreich Apuliens

Im nicht anerkannten Flüchtlingslager Borgo Mezzanone leben Tausende Menschen unter prekären Bedingungen, geprägt von Ausbeutung. Eine Fotoreportage.

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Migranten schließen ihre Läden

Migrantische Geschäftsinhaber in Magdeburg schließen ihre Läden, um ein Zeichen zu setzen. Die Menschen sollen genau hinsehen, wen sie wählen.

Nach dem Sturm auf die spanische Exklave: Die Vergessenen von Ceuta

Rund drei Wochen nachdem Tausende Migranten nach Ceuta kamen, ist die Lage für sie katastrophal. Auch die Einwohner fühlen sich im Stich gelassen.

Migrantischer Streik in Magdeburg: „Die Entschlossenheit in der Community ist groß“

Am Mittwoch schließen 120 Gewerbe in der Hauptstadt von Sachsen-Anhalt die Türen. Warum und wie erklärt Saaeid Saaeid vom Flüchtlingsrat.

Streit um GEAS-Reform: Rette sie, wer kann

Italien und Deutschland streiten über die Rücknahme von Geflüchteten. Die See­not­ret­te­r*in­nen im Mittelmeer geraten zwischen die Fronten.

Streit zwischen Italien und Deutschland: Sündenböcke und Stinkstiefel

Ministerpräsidentin Giorgia Meloni will keine Geflüchteten zurücknehmen. Das hat einen Grund: Ihr sitzt der Ultrarechte Roberto Vanacci im Nacken.

EU-Mission in Libyen: In welchem Auftrag unterwegs?

Eigentlich sollte die EU-Mission Irini das Waffenembargo gegen Libyen überwachen. Nun könnte sie berüchtigte Milizen unterstützen.

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