Merz arbeitet an seiner Unbeliebtheit, die SPD wirkt blass. In den Regierungsparteien brodelt es. Der Preis ihres Scheiterns wäre hoch.
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Je weiter die CDU in den Umfragen in den Keller rauscht, desto unduldsamer wird [1][der Kanzler]. Auch bei der SPD sieht es kaum besser aus. [2][In beiden Regierungsparteien brodelt es], die Führung ist unbeliebt. Selbst die [3][Personalrochaden] von Friedrich Merz – mit Carsten Linnemann, Nina Warken und Thorsten Frei an der Spitze des Kanzleramts, des Gesundheitsministeriums und der Unionsfraktion – haben das Image der Regierung bislang nicht aufhellen können.
Doch der Unmut verdichtet sich bislang nicht zu einer Revolte. Überlebt Schwarz-Rot die Landtagswahlen im Herbst? Was wird aus der [4][Rente mit 63] und [5][anderen Reformvorhaben]? Und wie lange können CDU und SPD noch auf einen gemeinsamen Kurs hoffen?
Schwierig ist für beide Parteien, dass ihnen eine Krisenerzählung fehlt, die viele Menschen überzeugt. Die Merz-Union setzt auf das Mantra „Arbeiten, arbeiten, arbeiten“. Die SPD argumentiert, dass ohne sie die Kürzungen noch deutlich rabiater ausfallen würden. Und beide eint eine Angst: Wenn wir scheitern, nutzt das der [6][AfD].
Darüber spricht Moderator Stefan Reinecke mit Anna Lehmann, Leiterin des Parlamentsbüros der taz, Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin, und Barbara Dribbusch, Redakteurin für Soziales.
3 Sep 2026
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[3] /CDU-und-Personalplanung/!6196733
[4] /Rente-mit-63/!6206441
[5] /Kabinett-beschliesst-Steuerreform/!6209490
[6] /Landtagswahl-in-Sachsen-Anhalt/!6209082
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