taz.de -- Ostdeutschland: Zahl der Rechtsextremisten in Brandenburg auf Höchststand
Die Rechten haben Zulauf in Brandenburg – dies zeigt der neue Verfassungsschutzbericht. Was steht noch drin?
Bild: René Wilke, Innenminister Brandenburga, und Axel Heidrich, kommissarischer Leiter der Verfassungsschutzabteilung
Potsdamdpa/bb | Die Zahl der [1][Rechtsextremisten] in Brandenburg hat im vergangenen Jahr nach Einschätzung des [2][Verfassungsschutzes] einen neuen Höchststand erreicht. Erfasst wurden 3.650 Personen – fast ein Fünftel mehr als im Jahr zuvor, wie Innenminister René Wilke (parteilos, für SPD) bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2024 berichtete. Davon gilt jeder Vierte als gewaltbereit, diese Zahl stieg um ein Zehntel.
Das Personenpotenzial rechtsextremistischer Parteien liegt demnach in Brandenburg einschließlich des [3][Verdachtsfalls AfD] bei 1.600 Personen – der Großteil entfällt auf die AfD. Der Verfassungsschutz hatte die Partei zwar als gesichert rechtsextremistisch eingestuft, dies liegt aber wegen eines offenen Verfahrens auf Eis.
Die Zahl der Linksextremisten blieb laut dem Bericht im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 550. Der Verfassungsschutz zählte für 2024 zudem 225 Islamisten, das waren 5 mehr als im Jahr zuvor.
9 Jul 2025
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[1] /In-Altdoebern-werden-Teenager-festgenommen-Wie-konnten-sie-sich-so-radikalisieren/!6095453
[2] https://taz.de/Neuer-Leiter-fuer-Verfassungsschutz/!6091451&s=verfassungsschutz/
[3] https://taz.de/Brandenburg/!6095953&s=afd%2Bbrandenburg/
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