taz.de -- Identitäre Bewegung in Österreich: Razzia bei den Rechtsextremisten
In Österreich sind offenbar die Wohnungen von mehreren Identitären durchsucht worden. Es wird wegen krimineller Vereinigung und Hetze ermittelt.
Bild: Eine kriminelle Vereinigung? Identitäre mit Flaggen bei einer Demo
Wienafp | In Österreich sind laut Presseberichten Ermittlungen gegen die rechtsextreme Identitäre Bewegung eingeleitet worden. Es habe Hausdurchsuchungen in sechs Wohnungen sowie in vier Geschäfts- und Vereinslokalen, vornehmlich in Graz, gegeben, berichteten österreichische Medien am Freitag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Graz. Auch der Chef der Gruppe in Österreich, Martin Sellner, sei davon betroffen gewesen.
[1][Die Zeitung Der Standard schrieb], die Ermittlungen seien wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung und „Verhetzung“ eingeleitet worden.
Sellner kritisierte im Kurzbotschaftendienst Twitter, die Polizei habe bei ihren Hausdurchsuchungen wichtige Dokumente und Daten mitgenommen. Der 29-Jährige war in den vergangenen Jahren durch Aktionen bekannt geworden, die sich gegen die Aufnahme von Asylbewerbern in Österreich richteten.
Die Identitäre Bewegung ist in mehreren europäischen Ländern aktiv, darunter auch Deutschland.
28 Apr 2018
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[1] https://derstandard.at/2000078801143/Staatsanwaltschaft-bestaetigt-Hausdurchsuchung-bei-Identitaeren
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