taz.de -- Braunkohletagebau
Gesperrter Helenesee: Untergang eines Urlaubsorts
In der DDR galt der Helenesee bei Frankfurt (Oder) als Ferienparadies. Auch nach der Wende war er gut besucht. Doch 2021 rutschte der Strand weg.
Wasser für Tagebau-Seen: RWE startet Leitungsbau für das „Rheinische Seenland“
Die Befüllung der Seen mit Wasser aus Rhein und Rur wird bis zum Jahr 2070 dauern. Umweltschützer warnen vor ökologischen Beeinträchtigungen.
Braunkohletagebau in der Türkei: Jahrhundertealte Olivenhaine in Gefahr
Olivenbäume sind in der Türkei ein geschütztes Kulturgut. Bei Bodrum sollen sie jedoch den Baggern weichen. Kann eine Sammelklage noch helfen?
Kohleausstieg in der Lausitz: Wasser könnte knapp werden
Liegt Berlin nach dem Kohleausstieg auf dem Trockenen? Die Frage steht seit einem Gutachten im Raum, doch die Politik lässt sich mit Antworten Zeit.
Mit dem Spaziergangsforscher unterwegs: „Zu Fuß kommt man am besten heran“
Bertram Weisshaar erkundet Landschaften, indem er sie begeht. Ein Gang durch den ehemaligen Braunkohletagbau Profen südlich von Leipzig.
Betretungsverbot fürs Sündenwäldchen: Besetzte Reste des Hambacher Waldes in Gefahr
Der Energiekonzern RWE braucht längst nicht mehr die Braunkohle, sondern das Erdreich darüber. Dafür könnten nun weitere Bäume fallen.
Klimaaktivismus: Kohlebagger im Tagebau Hambach besetzt
Die Aktion richtet sich gegen die bevorstehende Rodung des Sündenwalds im rheinischen Kohlerevier. Dieser ist seit einem Jahr besetzt.
Fossile Energie: Kann die Leag für die Heilung der Natur zahlen?
Umweltverbände befürchten, dass der Lausitzer Konzern Leag sein Geld davor retten will, selbst für die Umweltschäden seiner Tagebaue aufzukommen.
Im rheinischen Revier: Was nach der Kohle kommen kann
Hambi, Lützi, Frimmersdorf: Die vom Braunkohletagebau verwüsteten Landschaften sollen auch ein wenig Kulturort werden. Eine Rundreise durchs Revier.
Gläubigerschutz für Lausitz-Bundesländer: Greenpeace fürchtet Drückebergerei bei Braunkohle-Tagebau
Die Nachsorge für Lausitzer Tagebaue wird teuer. Greenpeace warnt davor, sich auf den zuständigen Konzern zu verlassen, und fordert Gläubigerschutz.
Rheinisches Kohlerevier: Sorge um das Sündenwäldchen
AktivistInnen besetzen einen kleinen Wald nahe dem geretteten „Hambi“. Sie befürchten, dass der Energiekonzern RWE die Bäume bald roden will.
Kein Projekt der Ampel mehr: Habeck begräbt Kohleausstieg 2030
Im Koalitionsvertrag steht, Deutschland solle „idealerweise“ 2030 mit dem Abbau von Kohle aufhören. Nun zeigt sich: Ein Gesetz dazu kommt nicht.
Strukturwandel in Kohlerevieren: Was nach den Dörfern kommt
Zwei grüne Landtagsabgeordnete aus der Lausitz und dem Rheinland treffen sich am Hambacher Loch. Können die Reviere voneinander lernen?
Die Lausitz im Strukturwandel: Unter dem See liegt der Tagebau
Bis spätestens 2038 soll Schluss sein mit dem Kohleabbau in der Lausitz. Die Region, die alles auf das schwarze Gestein ausgerichtet hat, versucht den Strukturwandel.
Klimaprotest: Ein Dorf ist komplett verschwunden
Vor einem Jahr begann die Räumung von Lützerath. Es kam zu heftigen Zusammenstößen. Polizei und Klimaaktivist*innen ziehen nun Bilanz.
Braunkohleabbau in Ostdeutschland: Kohlekonzerne sollen Lausitz retten
Die Gebiete der ostdeutschen Tagebaue drohen nach ihrem Ende zu vertrocknen. Der Kohlekonzern Leag soll dafür Milliarden zahlen, fordern die Grünen.
Kohlegrube Turow in Polen: Polens Premier baggert weiter
Am Kohletagebau Turow darf weiter abgebaut werden, hat ein Gericht entschieden. Das endgültige Urteil über dessen Zukunft fällt aber erst Ende August.
Nach dem Ende des Braunkohleabbaus: Wasser in der Lausitz knapp
Das Ende des Braunkohleabbaus wird trockene Folgen für die Lausitz haben. Laut einer Studie könnte die Spree bis zu 75 Prozent weniger Wasser führen.
Magdalena Saigers Künstlerroman: Momente der Verzauberung im Dreck
Selbstermächtigung durch Kunst? Von wegen! Ein Mann bricht seine Karriere ab und zieht sich in ein verlassenes Dorf zurück. Ein Debüt-Roman.
Tatort „Abbruchkante“ rund um Köln: Dorf soll weg, Leiche taucht auf
Apokalyptisches spielt sich ab, im Dorf Alt-Bützenich, das einem Braunkohletagebau weichen soll. Ein Arzt wird ermordet – und dabei bleibt es nicht.
Polizeigewalt in Lützerath: Grundrechtekomitee prangert an
Ein Bericht kritisiert überzogene Polizeigewalt bei der Räumung von Lützerath im Rheinischen Braunkohlerevier. Zudem hätten Medien einseitig berichtet.
Klimaproteste in Lützerath: Forderung nach Aufarbeitung
Nach der Räumung verschärft sich die Kritik am Einsatz der Polizei. Innenminister Herbert Reul (CDU) verspricht schnelle Aufklärung.
Klimaproteste in Lützerath: Pinky und Brain verlassen Tunnel
Zwei Aktivisten haben in einem Tunnel unter Lützerath das Ende der Räumung hinausgezögert. Am Montag kamen sie zu Tage – freiwillig.
Proteste gegen die Räumung von Lützerath: Gegen den Wind
Zehntausende protestieren: Die Polizei setzt vor dem Dorf Schlagstöcke ein, während drinnen die Zerstörung von Lützerath voranschreitet.
Klimaprotest in Lützerath: Polizei meldet Ende der Räumung
Bis auf die beiden in einem Tunnel ausharrenden Personen sei die Räumung von Lützerath abgeschlossen. Aktivisten erheben schwere Vorwürfe gegen die Polizei.
Räumung von Lützerath: „Danke, dass du hier warst“
Die Räumung von Lützerath ging in den ersten Tagen mit hunderten von Polizisten schneller als erwartet. Trotzdem hat der Widerstand etwas bewegt.
+++ Ticker Räumung Lützerath +++: Abriss in vollem Gange
In Lützerath haben die ersten Abriss- und Baumfällarbeiten begonnen. Die Polizei räumt weiter, während im Nachbarort Hunderte dagegen demonstrieren.
Dorf vor Räumung wegen Braunkohle: Die RWE-Maschinen rücken vor
Die BewohnerInnen des Dorfes Lützerath in Nordrhein-Westfalen haben den „Tag X“ ausgerufen. Immer mehr Menschen kommen zur Unterstützung.
Kampf um Braunkohledorf Lützerath: Aktivisten rufen Tag X aus
Die Lage im Dorf Lützerath, das dem Kohleabbau weichen soll, spitzt sich zu. Klimaaktivisten bereiten sich auf die Räumung vor.
Energiepolitik in NRW: Grünes Licht für Kohlebagger
Der Kohleausstieg in NRW kommt 2030 statt 2038. Dafür laufen zwei Braunkohlekraftwerke länger. Die Grünen versuchen ihre Glaubwürdigkeit zu retten.
Spaziergänge im Hambacher Forst: Der Waldmeister
Seit 2014 lädt Michael Zobel monatlich zu Waldspaziergängen in die rheinischen Braunkohlereviere. Nummer 100 soll der letzte sein.
Protest gegen Braunkohletagebau: Massenbesuch in Lützerath
Mehr als tausend Menschen haben gegen die Abbaggerung des Ortes demonstriert. Dazu hatten Greenpeace, Fridays for Future und „Alle Dörfer bleiben“ aufgerufen.
Streit mit Polen um Braunkohletagebau: Brüssel behält Millionen Euro ein
Warschau muss zunächst auf rund 15 Millionen Euro EU-Hilfen verzichten. Brüssel reagiert damit auf Polens Weigerung, einem Urteil Folge zu leisten
WWF-Studie zu erneuerbaren Energien: Energiewende ja, aber zu langsam
Ein neuer Bericht des WWF zeigt: Weltweit setzen sich Wind- und Solarstrom schneller durch als gedacht. Deutschland hinkt aber hinterher.
Neujahrsvorsätze für die Bewegung: Weniger rauchen, mehr besetzen
Auch für soziale Bewegungen lohnt es sich Ziele zu formulieren. Hier ein paar bescheidene Vorschläge, was wir 2022 alles schaffen könnten.
Umweltverbände gegen Braunkohletagebau: Jänschwalde saugt Grundwasser ab
Der Braunkohletagebau Jänschwalde entnimmt dreimal so viel Grundwasser wie erlaubt. Das wollen nun Umweltverbände vor Gericht stoppen.
Befriedung des Braunkohletagebau: Die Möglichkeit einer Halbinsel
Weiterhin sind Orte rund um den Hambacher Wald besetzt. Die versöhnlichen Töne von der NRW-Landesregierung sind vage Absichtserklärungen.
Milliarden für den Strukturwandel: Die Wüste lebt
Die Lausitz verkörpert alles, was wir eigentlich nicht mögen. Arbeit von gestern, Kohle, geschundene Landschaft. Zeit für eine Liebeserklärung.
Braunkohleabbau bedroht Siedlungen: Die Verkohlten
Ein gefräßiges Loch droht sechs Dörfer in NRW zu verschlingen. RWE baggert weiter Braunkohle ab, Klima hin oder her. Doch jetzt keimt Hoffnung auf.
Brand im Hambacher Forst: Eine Person schwer verletzt
Bei einem Brand in einem Baumhaus im Hambacher Forst ist eine Person am Montagabend schwer verletzt worden. Sie wurde in ein Krankenhaus geflogen.
Klimaproteste von Ende Gelände: Wiedereröffnung der letzten Kneipe
Ende Gelände hat im vom Braunkohletagbeau bedrohten Dorf Keyenberg ein Haus besetzt. Anwohner*innen sind froh über die Proteste.
Aktionen von Ende Gelände im Rheinland: Im Morgengrauen zur Blockade
Trotz Corona blockiert Ende Gelände dieses Wochenende wieder den Braunkohletagebau im Rheinland. RWE-Mitarbeiter agieren aggressiv.
Widerstand gegen Garzweiler II: Baggerbesetzer im Hungerstreik
Sie sind gegen das Abbaggern von Braunkohle. Zehn AktivistInnen müssen deshalb in Gewahrsam – auf umstrittener Rechtsgrundlage.
Einigung zum Kohleausstieg: Nächstes Ziel? Kraftwerk stoppen
„Wir heizen weiter auf die Klimakrise zu“: Aktivist*innen aus dem Hambacher Wald kritisieren den Kohleausstiegsplan von Bund und Ländern.
Prozess gegen Hambacher-Forst-Aktivistin: „Eule“ bleibt in U-Haft
Mit Spott über ein unvorbereitetes Gericht: Der Prozess gegen eine Aktivistin aus dem Hambacher Forst wird nach einem turbulenten Auftakt vertagt.
Trotz Kohlekompromiss: RWE fällt weiter Bäume
Der Energiekonzern bereitet den Bau einer Straße vor, die nur gebraucht wird, wenn Dörfer abgebaggert werden. Das aber ist ungewiss.
Jubiläum Widerstand im Hambacher Forst: Längst verheizte Heimat
Schon 1978 organisierten junge AkademikerInnen in der „Hambach-Gruppe“ Widerstand gegen den Braunkohle-Irrsinn in Nordrhein-Westfalen.
Kohleproteste von „Ende Gelände“: Gleisblockade ohne Konsequenzen
Die meisten AktivistInnen von „Ende Gelände“ bleiben straffrei. Die Stromproduktion war laut RWE nicht beeinträchtigt.
„Ende Gelände“ gegen RWE: Nacht im Gleisbett
Ein Wochenende Protest: AktivistInnen von „Ende Gelände“ blockieren einen Bagger und Gleise im Braunkohlerevier bei Düren.
Kohleprotest von „Ende Gelände“: Tausendfacher ziviler Ungehorsam
„Fingerübungen“ am Hambacher Forst: Aktivist*innen blockieren die Braunkohlebahn. Die Polizei setzt Wasserwerfer ein.