taz.de -- Umweltverschmutzung
Stahlwerk in Süditalien: In Tarent geht der letzte Hochofen aus
Ein Gericht schließt die Kernproduktion des berüchtigten süditalienischen Stahlwerks Ex-Ilva. Startet die Meloni-Regierung noch einen Rettungsversuch?
Gesundheitsgefahr durch Stahlwerk: Schlacke-Verbot im Wartestand
Das niederländische Parlament will Reststoffe aus der Stahlproduktion verbieten, weil sie giftige Schwermetalle enthalten. Doch es gibt Gegenwehr.
Umweltschutz in Ecuador: Der Preis des Goldes
Im ecuadorianischen Cuenca will ein Unternehmen aus Kanada Gold abbauen. Umweltaktivisten organisieren sich dagegen, denn ihr Trinkwasser ist in Gefahr.
Ölkonzern unter Druck: Shell verseucht das Nigerdelta
Seit Jahren machen Umweltorganisationen dem Ölriesen schwere Vorwürfe für Ölunfälle in Nigeria. Ein neuer Bericht zeigt ein neues Ausmaß der Vergehen.
Gesetzentwurf zum Umweltstrafrecht: Ölpest als Verbrechen
Besonders schwere Umweltdelikte sollen vom Vergehen zum Verbrechen hochgestuft werden. Eine Einstellung ist dann nicht mehr möglich.
Umweltverschmutzung in Russland: Sonnenliegen auf ölverseuchtem Sand
An der russischen Schwarzmeerküste ist Schweröl ausgetreten, die Verschmutzung groß. Doch bald beginnt die Touristensaison. Die Behörden setzen Prioritäten.
Giftmüllverdacht in Oldenburg: Zweifelhafte Entwarnung für den Fliegerhorst
Auf dem Areal, auf dem Wohnungen entstehen sollen, sei kein Giftmüll gefunden worden, sagt die Stadt. Aber Messwerte und Zeugen belasten die Verwaltung.
Kinder fragen, die taz antwortet: Wohin verschwinden die Luftballons, wenn man sie loslässt?
Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Lior, zehn Jahre alt.
Trinkwasser wird teurer: Der Preis der Ewigkeit
Künftig müssen Ewigkeitschemikalien aus dem Trinkwasser gefiltert werden. Die Stadtwerke Barsinghausen beweisen: Das geht. Aber nicht kostenlos.
Havarie bei PCK: Mindestens 200.000 Liter Rohöl aus Pipeline ausgetreten
Die PCK-Raffinerie in Schwedt wird wegen des Ukrainekrieges derzeit vom Bund verwaltet. Nun verschmutzt ein Leck in der Pipeline die Uckermark.
Ewigkeits-Chemikalie TFA: Ein Stoff für die Ewigkeit
Das Chemiewerk in Bad Wimpfen hört auf, Trifluoressigsäure in den Neckar zu leiten. Doch das Gift ist da. Und geht auch nicht mehr weg.
Auch deutscher Umweltminister betroffen: Ewigkeitschemikalien stecken in Spitzenpolitikern
EU-Umweltminister haben ihr Blut auf Ewigkeitschemikalien testen lassen. Bei allen wurden welche gefunden, auch beim deutschen Minister Schneider.
Ehemaliger Athener Flughafen: Zeitbombe auf Europas größter Baustelle
Auf dem Athener Flughafengelände soll eine ökologische Stadt entstehen. Aber Kraftstoffe sind in den Boden gesickert und verseuchen das Grundwasser.
Verhandlungen zum UN-Plastikabkommen: „Wir brauchen Obergrenzen für die Plastikproduktion“
Die negativen Auswirkungen von Kunststoffen auf Mensch und Umwelt seien schon jetzt kaum zu beherrschen, sagt Annika Jahnke. Sie setzt auf die UN.
Atommüllfunde im Atlantik: Aus der Versenkung geholt
Forscher kartieren Atommüll im Atlantik. Damit bringen sie ein längst vergessenes Thema zurück auf die Tagesordnung.
Schiffskollision in der Nordsee: Tanker könnte Schweröl verlieren
Die Umweltfolgen der Schiffskollision vor Großbritannien sind noch ungewiss. Die größte Gefahr gehe vom Treibstoff der Schiffe aus, sagen Experten.
Umweltverschmutzung in Mexiko: Toxische Beziehungen
Industrieabfälle verseuchen den Atoyac-Fluss in Mexiko. Unter den Verschmutzern sind auch deutsche Firmen, die von laxen Vorschriften profitieren.
Gefährliche Stoffe in Alltagsprodukten: Frankreich verbietet Ewigkeitschemikalien weitgehend
Die Nationalversammlung in Paris hat für ein Gesetz gestimmt, das sogenannte PFAS bald als Bestandteile von Kosmetik und anderen Waren ausschließt.
Neue Studie: Wenig Wissen über Wassermangel
Dürre, Überschwemmungen, umgekippte Seen: Deutschland hat laut Klimaforschung eine Wasserkrise. Die Bevölkerung weiß darüber allerdings wenig.
Feuerkatastrophe in Kalifornien: Sorge über Auswirkungen der Brände in LA auf das nahe Meer
Nach der Feuerkatastrophe in Kalifornien ist das Schadensausmaß im Ozean noch unbekannt. Doch die Asche enthält Schadstoffe, die in den Pazifik gelangen.
Zunehmende Anzahl an Urlauben: Deutsche verreisen mehr
Die Tourismusbranche boomt. Übernachtungen im Inland sind auf Rekordhoch, doch auch Fernreisen per Flugzeug stehen weiterhin hoch im Kurs.
Umweltverschmutzung durch Mine in Mexiko: Blei im Blut
Und Arsen. Und Quecksilber. Betroffene beschweren sich deshalb in Deutschland über den Hamburger Konzern Aurubis.
Chemikalien an deutschen Küsten: Greenpeace warnt vor Gefahr im Meeresschaum
An deutschen Küsten finden sich hohe Konzentrationen der sogenannten Ewigkeitschemikalien, warnen Umweltschützer. Diese bergen Gesundheitsrisiken.
Verhandlungen über Plastikabkommen: Greenpeace warnt vor unverbindlichem Abkommen
Ein Abkommen soll die globale Plastikverschmutzung stoppen. Doch die Verhandlungen drohen aufgrund offener Streitfragen zu scheitern.
Proteste in Großbritannien: Gegen Wasserverschmutzung und marode Kanalisationen
Tausende Menschen haben in London gegen die Verschmutzung der britischen Flüsse protestiert. Verantwortlich machen sie private Abwasserunternehmen.
Prozess um Umweltschutz: Norwegen will Fjord vermüllen
Die norwegische Regierung hat einem Bergbauunternehmen erlaubt seinen Grubenabfall im Gewässer zu entsorgen. Umweltschützer sind vor Gericht gezogen.
Mikroplastik an deutschen Stränden: Strände großflächig verschmutzt
In einem einzigartigen Projekt haben Laien für die Wissenschaft Sand entlang der deutschen Küste gesammelt. Das Ergebnis überrascht die Forschenden.
Bilanz nach „Rainbow Gathering“ im Harz: Kacke statt Liebe
Die Behörden sind nach dem illegalen Hippie-Camp sauer. Und üben ein bisschen Selbstkritik dafür, dass sie die Arbeit der Presse behindert haben.
Proteste gegen Lithiumabbau in Serbien: Die Schattenseiten des E-Autos
Mit dem Rohstoff Lithium muss sparsamer umgegangen werden als bisher. Die Gigantomanie bei E-SUVs mit 700 Kilogramm Batteriemasse ist inakzeptabel.
Vergleich mit Seattle: Bayer zahlt wegen PCB-Chemikalien
Um eine Klage der Stadt Seattle beizulegen, zahlt die Bayer-Tochter Monsanto 160 Millionen Dollar. Der Vorwurf der Umweltverschmutzung wiegt schwer.
Erhöhte Sterberate in Norditalien: Gift aus dem Wasserhahn
Eine neue Studie zeigt einen direkten Zusammenhang zwischen der Chemikaliengruppe PFAS und dem Tod an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Müllproblem in Afrika: Schnorchel gegen Plastikflut
Treibende Plastiktüten, verendete Fische: Der Victoriasee in Afrika erstickt im Abfall. Mülltaucher tun etwas dagegen – doch das Problem liegt tiefer.
Militärische Altlasten in Oldenburg: Sondermüll am Schießstand vergraben
Nach dem Korruptionsverdacht bei der Sanierung eines Fliegerhorstes gibt es neue Vorwürfe. Es soll zu Verstößen gegen den Umweltschutz gekommen sein.
Neue Regeln für Plastikverpackungen: Ran an den Deckel
Ab Juli wird der fest verbundene Deckel an bestimmten Plastikverpackungen verpflichtend. Die Recyclingbranche freut’s, die Molkereien stöhnen.
Erdrutsch in der Türkei: Umweltgefahr Goldmine
Nach einem Minenunglück droht eine Umweltkatastophe: Cyanidhaltiger Abraum könnte das Wasser über die Region hinaus verseuchen.
Science-Studie: Verschmutzte Luft stört Insekten
Der Duft der Blumen geht in der verschmutzten Luft verloren, wie Forscher berichten. Bestäuber finden deswegen schwerer den Weg.
Bucht vor Bahía Blanca: Erneuter Ölaustritt in Argentinien
Zum zweiten Mal in drei Wochen läuft in einem Hafen südlich von Buenos Aires Öl aus. Nun drohen dem deutschen Hafenbetreiber Konsequenzen.
UN-Verhandlungen in Kenia: Gegen die Plastikflut
Eine Woche lang wurde im kenianischen Nairobi über ein Abkommen gegen die weltweite Plastikverschmutzung verhandelt. Das Ergebnis ist enttäuschend.
Stillstand beim Plastikmüll-Abkommen: Alles für die Tonne
Plastikmüll bleibt unbeschränkt. Länder mit starker fossiler Industrie waren bei den Verhandlungen sehr präsent.
Klimasünden im linken Milieu: Eine Spaßbremse wie Sam der Adler
Natürlich wissen alle, dass es irgendwie nicht okay ist, für zwei Wochen nach Bali zu fliegen. Darum behalten sie es manchmal einfach für sich.
Neue Studien zu Plastik: Mehr Müll durch Freihandel
Das Mercosur-Abkommen öffnet Märkte für schmutzigen Kunststoff, zeigt eine Greenpeace-Studie. Laut WWF ist klar, auf wen die Kosten abgewälzt werden.
Umweltbelastung durch Streaming: Das schwarze Loch
Ein Besuch der weltgrößten TV- und Streaming-Messe Mipcomin Cannes wirft die Frage auf: Was kostet Streaming eigentlich die Umwelt?
Alte Möbel auf der Straße: Der Sperrmüll der anderen
Alte Möbel rauszustellen, statt sie zu entsorgen, hat Tradition – nicht nur in Berlin. Doch genau so achtlos funktioniert die Umweltpolitik im Großen.
Europäischer Umweltschutz: EU verhängt Mikroplastikverbot
Brüssel will die Verschmutzung der Umwelt mit Mikroplastik bis 2030 um 30 Prozent reduzieren. Dafür wird der Verwendung ein Riegel vorgeschoben.
Globale Chemikalien-Konferenz in Bonn: Detox-Programm dringend gesucht
Ein globales Abkommen soll den Einsatz von Chemikalien sicherer für Mensch und Umwelt machen. Mehr als 100 Staaten verhandeln.
Ganesh Chaturthi-Fest in Mumbai: Weniger Götterstatuen sollen ins Meer
Politiker:innen und Stars strömen zu den Feierlichkeiten für den Elefantengott Ganesha in Westindien. Ökologisches Bewusstsein setzt langsam ein.
Studie zur Belastung des Planeten: Deutlich erhöhtes Infarktrisiko
Zu viel Plastik, zu hoher Verbrauch von Süßwasser, zu viel Erwärmung: Laut einer aktuellen Studie sind 6 von 9 planetaren Grenzen sind überschritten.
Fukushima-Kühlwasser ins Meer: „Missbraucht als nukleare Müllkippe“
Einleitung des Kühlwassers aus Fukushima beginnt. China spricht von einem „unverantwortlichen Akt“, deutsche AKW-Gegner kritisieren Japans Regierung.
Umweltfolgen der LNG-Terminals: Nachbarn fragen nach
Schweden und Dänen wollen wissen, was es mit den Flüssiggasterminals und der Pipeline vor Rügen auf sich hat – laut Umweltverbänden ihr gutes Recht.
Giftexperte über havarierten Frachter: „Ein Cocktail an Schadstoffen“
Der Frachter „Fremantle Highway“ liegt vor den niederländischen Wattenmeerinseln. Die Lage hat sich leicht entspannt. Für Entwarnung ist es zu früh.