taz.de -- Georgien

Tagebuch aus Georgien: Wo steht denn, dass Bilder immer schweigen müssen?

Im georgischen Zugdidi fordert der Aktivist und Künstler Rosto Zarandia die Behörden heraus – mit Graffiti, Straßenkunst und sehr langem Atem.

Deutsche Stiftungen in Georgien: Moskau lässt grüßen

Die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Friedrich-Naumann-Stiftung ziehen sich aus Georgien zurück. Ein neuer Erfolg Putins gegen die Zivilgesellschaft.

Alternativer Nobelpreis: Unermüdlicher Einsatz für Menschenrechte

Das georgische An­wäl­t*in­nen­kol­lek­tiv GYLA, die älteste NGO des Landes, trotzt dem sich verschärfenden Druck auf die Zivilgesellschaft.

Gewinner des Alternativen Nobelpreises: Menschen in der Krise eine Stimme geben

Den Alternativen Nobelpreis erhalten Initiativen in Georgien, Pakistan, USA und dem Süden Afrikas. Eine Preisträgerin setzt sich gegen die Übermacht der KI-Konzerne ein.

Tagebuch aus Georgien: Das Kreuz und die Queeren

In Tbilisi gibt es weiterhin eine LGBTQ+-Community. Staat und orthodoxe Kirche machen ihr das Leben schwer, und doch gibt es auch andere Signale.

Ex-Präsidentin über ihr Land: „Georgien ist Russlands Testlauf“

Sechs Jahre war Salome Surabischwili Georgiens Präsidentin. Ein Gespräch über das aktuelle Regime, Repression und eine Zivilgesellschaft, die viel riskiert.

Armeniens Kirchenführer vor Gericht: Seine Heiligkeit Karekin II. erscheint persönlich

Kirchenoberhäupter sind im Kaukasus unangefochtene Autoritäten. Doch Armeniens Regierung zerrt ihren Katholikos vor Gericht. Es geht auch gegen Russlands Einfluss.

Auswirkungen von Russlands Angriffskrieg: Gentrifizierung vs. Geldfluss

Russische Flüchtlinge, die in Nachbarländern sind, werden dort kritisch beäugt. Dabei bringen sie die Volkswirtschaften auf Trab.

Proteste in Georgien: Die Wände sprechen Bände

An vielen Fassaden der georgischen Hauptstadt Tbilissi finden sich regierungskritische Graffitis. Die Stadtreinigung entfernt sie, am nächsten Tag sind sie wieder da.

Neues Deutsche-Welle-Projekt: Eine georgische Insel in Berlin

Trotz Kürzungen startet die Deutsche Welle ein neues georgisches Programm. Angesichts der Entwicklungen im Land ist der Blick dorthin bitter nötig.

Tagebuch aus Georgien: Wenn angeblich der Gehweg blockiert wird

Wer auf Tblisis Straßen für Demokratie demonstriert, wird mit Bußgeldern bedroht. Doch die Zivilgesellschaft wehrt sich. Mit Solidarität.

Regisseur über seinen Film „Dry Leaf“: „Mich interessiert bei Bildern das, was verborgen bleibt“

In Alexandre Koberidzes Spielfilm „Dry Leaf“ spielen verlassene Bolzplätze eine große Rolle. Er spricht über alte Handys als Kameras und Georgiens Politik.

Georgische Abgeordnete Elene Khoshtaria: Hoffen aufs Krankenhaus

Die inhaftierte georgische Oppositionelle Elene Khoshtaria kämpft seit zwei Wochen um die Verlegung in eine Klinik. Am Donnerstag könnte es so weit sein.

Georgien und die EU: Dialog ja, Zugeständnisse nein

Die Regierung will den Dialog mit Brüssel wiederaufnehmen. Diskutiert werden soll auch das umstrittene Gesetz über ausländische Agenten.

Solidarität mit Protesten in Georgien: Die geistigen Waffen Europas

Die diesjährige „Debatte über Europa“ fand in Tbilissi statt. Karl Schlögel und Michal Hvorecký riefen dazu auf, der Zivilgesellschaft genau zuzuhören.

Proteste in Georgien: Entschlossenheit ist nicht genug

40.000 Menschen haben in Tbilissi gegen Georgiens Regierung demonstriert. Die Frage ist, ob es der Opposition gelingt, an einem Strang zu ziehen.

Proteste in Georgien: Der Wille nach Veränderung ist ungebrochen

In Tblissi gehen am 26. Mai, dem Unabhängigkeitstag, rund 40.000 Menschen gegen die Regierung auf die Straße. Die antwortet mit Häme und Zynismus.

Abschiebung trotz Härtefallantrags: Landkreis Wolfenbüttel muss georgische Familie zurückholen

Der Landkreis Wolfenbüttel hat eine Familie nach Georgien ausgewiesen, obwohl ein Härtefallantrag anhängig war. Jetzt holt er sie zurück.

Orthodoxe Kirche in Georgien: Konservativ und in Richtung Russland

Der neue Patriarch heißt Schio III. Doch Kritiker der Regierungspartei Georgischer Traum und Russlands haben von ihm keine Gnade zu erwarten.

Theaterfestival Radikal Jung in München: Geht’s noch radikaler?

Zwischen Klassikern und kollektivem Rausch: In München zeigt das Festival Radikal Jung neue Regieentwürfe. Was fehlt, ist die Schärfe.

Kunst über Georgiens politische Krise: Bis sich die Erinnerung in Melancholie erschöpft

Obwohl sie ästhetisch klar ist, lässt einen Tornike Gognadzes Videokunst über die Krise in Georgien ratlos zurück. Der Kunstverein Münster stellt sie aus.

Unser Fenster nach Russland: Kaffee in der Hand und das Imperium im Kopf

Drei Journalistinnen aus Osteuropa sprechen über Russland, blinde Flecken im Westen und ihre Realität – persönlich, politisch und oft überhört.

Tagebuch aus Georgien: Dieses alles beherrschende Interesse an Kohle

Offiziell steht die Regierung in Tblissi an der Seite der Ukraine. Doch wenn es um Rohstoffe aus dem Donbass geht, wird die Nähe zu Moskau gesucht.

Theater in Georgien: Die Kunst des Widerstandes

Die prorussische Regierung Georgiens will das Theater auf Linie bringen. Schon wer einen nackten Po zeigt, wird der LGBTQ-Propaganda beschuldigt. Eine kleine Bühne wehrt sich.

Tod des georgischen Patriarchen: Oberhirte mit vielen Gesichtern

Ilia II. ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Kritisiert wurde er für seine Nähe zu Moskau. Mit Gebeten rief er zum Frieden für die Ukraine auf.

Verfeindete Länder im „Board of Peace“: Armeniens gute Miene zum bösen Deal

Armenien und Aserbaidschan sind beide in US-Präsident Trumps neuem „Friedensrat“ vertreten. Dahinter steht ein Deal, an dem auch Europa beteiligt ist.

Tagebuch aus Georgien: Wenn es in Tblissi schlimmer als in Moskau zugeht

Georgien hat Pro Kopf deutlich mehr politische Gefangene als Russland. Doch sogar diese traurige Rekord lässt sich steigern.

Georgiens Technoszene: Soundtrack der Revolution

Tagsüber protestieren, nachts freitanzen: In Tbilissis Technoszene vernetzt sich ein junges, urbanes Publikum gegen den antieuropäischen Kurs der Regierung.

Georgiens Härte: Eine Ohrfeige, zwei Jahre Haft

Seit der Wahl wehrt sich Georgiens Bevölkerung gegen den totalitären, prorussischen Staatsapparat. Sie hat immer mehr Gründe, zu demonstrieren.

Repressionen in Georgien: Es bleibt bei zwei Jahren Haft

Ein Gericht in Kutaissi bestätigt das erstinstanzliche Urteil gegen die Journalistin Mzia Amaghlobeli. Sie soll einen Polizisten angegriffen haben.

Festival „Pandawomen #2 Georgien“: Georgische Frauen werden laut

Kunst aus Georgien: Im Berliner Kulturort Panda Platforma fand das zweite von sieben Minifestivals statt, die allesamt von Frauen bestritten werden.

Analyse aus Brüssel: Das ist der aktuelle Stand bei der EU-Erweiterung

Die EU-Kommission bewertet jährlich den Status der Beitrittskandidaten. Montenegro ist einer EU-Mitgliedschaft am nächsten.

Pro-russische Regierung in Tiflis: Georgische Führung will größte Oppositionsparteien verbieten

Die Partei Georgischer Traum will seine Kontrahenten verbieten lassen. Anfang des Jahres wurde bereits das Gesetz verabschiedet, das dies erleichtert.

Nach Mord im Auftrag des Kreml: Familie des Tiergarten-Opfers abgeschoben

Der tschetschenisch-stämmige Georgier Selimchan Changoschwili war 2019 in Berlin erschossen worden. Jetzt wurde ein Teil seiner Familie abgeschoben.

Sacharow-Preis: EU ehrt inhaftierte Jour­na­lis­ten aus Georgien und Belarus

Das EU-Parlament hat den Sacharow-Menschenrechtspreis an die Jour­na­lis­t:in­nen Msia Amaghlobeli und Andrzej Poczobut vergeben. Beide sitzen wegen ihrer Arbeit im Gefängnis.

Doku über Bidsina Iwanischwili: Der georgische Oligarch und die Bäume

Bidsina Iwanischwili ist der reichste Mann Georgiens – und er pflegt ein seltsames Hobby. Der Film „Taming the Garden“ erzählt davon.

Kommunalwahlen in Georgien: Traum und Tränengas

In Georgien gehen erneut Zehntausende auf die Straße. Premier Kobachidze spricht von einem Umsturzversuch, die Demonstrierenden von ihrer letzten Hoffnung.

Kommunalwahl in Georgien: Ein guter Tag für Putin

Die Bevölkerung ging nach der Wahl erneut auf die Straße, die Regierung reagiert mit Gewalt und Repressionen. Damit hat auch der Kreml zu tun.

Annäherung an Russland befürchtet: Zehntausende protestieren in Georgien bei Kommunalwahlen

Der EU-Beitrittskandidat hielt am Samstag Kommunalwahlen ab – für die siegreiche russlandfreundliche Regierung ein wichtiger Stimmungstest.

Tagebuch aus Georgien: Liebe in Zeiten der Revolution

Wie kann eine Beziehung halten, wenn es gerade um die Zukunft geht? In Tbilisi formiert sich die Opposition – und hofft auf gute Zeiten für alle.

Georgischen Queers droht Abschiebung: Unsicher im Herkunftsland

Fagatta und Adora sind vor Gewalt wegen ihrer Geschlechtsidentität aus Georgien geflohen. Doch Deutschland glaubt ihnen nicht.

Überraschungen bei Basketball-EM: Der neue Trend des harten Spiels

Mit Finnland und Georgien treffen die Überraschungsteams des Turniers im Viertelfinale aufeinander. Beide profitieren bislang von ihrer Leidenschaft.

Texte der Autorin Nino Haratischwili: Als der Westen lieber Olympische Spiele sah

Die Autorin Nino Haratischwili beschreibt, was schiefgelaufen ist zwischen Ost und West. Der Band „Europa, wach auf!“ versammelt Texte und Reden von ihr.

Experimentelle georgische Musik: Kann sich ein Saxophon erinnern?

In Georgien leiden auch die Künste unter Repression. Bei TSA: in transmission fand die experimentelle Musikszene für einen Abend lang ein neues Zuhause.

Pressefreiheit in Georgien: Georgische Journalistin zu zwei Jahren Haft verurteilt

Mzia Amaghlobeli ist zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Sie ist die erste politische Gefangene in Georgien seit 1991.

Regisseurin zu Abtreibungs-Drama „April“: „Die Klinik war ein sicherer Ort“

In ihrem Film „April“ zeigt Dea Kulumbegaschwili eine mutige Gynäkologin. Die Regisseurin spricht über ihr Exil in Berlin und die Lage in Georgien.

Tagebuch aus Georgien: Die zu vielen Augen von Tblisi

In der georgischen Hauptstadt kommt eine beängstigende Überwachungstechnik zum Einsatz. Sie dokumentiert nicht nur, wer auf eine Demonstration geht.

Queerer Widerstand in Tbilisi: Glitzer gegen Gewalt

Mit den Anti-LGBTQ-Gesetzen wird Drag in Georgien zur widerständigen Kunstform. Wie Dragqueen Levau dem Klima zwischen Angst und Aufbruch trotzt.

Fotoserie über georgische Tankstellen: Eine letzte Reise

Der Eckernförder Fotograf Klaus Andrews hat in Georgien Tankstellen fotografiert. Damit kehrt er ganz an den Anfang seines Schaffens zurück.

Ausgabe Arch+ zu Monumentalarchitektur: Kultische Betongiganten

„Arch+“ widmet die neue Ausgabe einer anderen Architektur der Moderne, die dem Dogma des Funktionalismus Megabauten für das Kollektiv entgegenstellt.

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