taz.de -- Kultur in Berlin

Puppentheater löst toxische Männlichkeit: Problematische Männer werden zu Weltraummüll

In der Schaubude fragt das Puppenensemble Lovefuckers nach dem Umgang mit toxischer Männlichkeit. Die Lösung? Ein Wettbewerb, bei dem die Gewinner ins All geschossen werden.

Lateinamerikanisches Literaturfestival: Spieße aus migrantischen Herzen

Beim Berliner Literaturfestival Barrio kommt die lateinamerikanische Diaspora noch bis zum 18. Oktober zusammen. Eine Zwischenbilanz.

Konzertempfehlungen für Berlin: Hier schwillt es, und da ist das WLAN im Eimer

Partizipativ geht es diese Woche zu, und der Dirigent Giuseppe Sinopoli wird gewürdigt. Herzschmerz gibt es auch.

Soap&Skin-Konzert in Berlin: Schmerz als Grundnahrungsmittel

Durch die eigene Vergangenheit – und Zukunft: Im Rahmen des „Love is a verb“-Festivals im Berliner HAU spielte Musikerin Soap&Skin eines ihrer selten gewordenen Konzerte.

Offene Ateliers im Wedding: Vom Äther-Keller zum Kunstquartier

Seit den 80ern entsteht in den historischen Gerichtshöfen im Wedding Kunst. Im Herbst laden die Künstler in ihre Ateliers. Nur einige Türen bleiben zu.

Künstliche Intelligenz und Naturbilder: Irgendwas stimmt mit diesen Tälern nicht

Das Berliner Haus am Lützowplatz zeigt die Ausstellung „On Landscape“. Sie untersucht Naturbilder zwischen Romantik, Anthropozän und Künstlicher Intelligenz.

Vorzüge des Herbstes: Mücken- und wespenfreies Sommerende

Die Kampagne gegen Elif Eralp erhitzt die Gemüter, dagegen helfen nur lustige Memes. Letzte Sonnentage werden indes bei Pizza auf der Brücke genossen.

Lesung Writing Black Berlin: Komplett andere Geschichten im Gepäck

Eine Berliner Veranstaltung wagte eine Bestandsaufnahme Schwarzer Gegenwartsliteratur. Dabei gelang ein zukunftszugewandter Leseabend.

Kultur für junge Ber­li­ne­r*in­nen: Berlin macht Kultur kinderleicht

Der KinderKulturMonat ist am Start: An 115 Orten gibt es an allen Wochenenden im Oktober mehr als 300 kostenlose Veranstaltungen für Vier- bis Zwölfjährige.

Gruppenschau Malerei in Berlin: Die entweltlichte Welt wieder verweltlichen

In einer schmalen Gruppenausstellung zeigt die Neuköllner Weserhalle ein kleines Konvolut malerischer Weltauseinandersetzungen.

Vom Galerieraum zum Dancefloor: Ausgestellt und aufgelegt

Eine Fotografieausstellung eröffnet einen spätsommerlichen Abend im Funkhaus. Später führen Drinks und geklautes Brot noch auf die Tanzfläche.

„Nestervals Eldorado“ in Sophiensälen: Den Namenlosen folgen

Mit der Performancegruppe Nesterval und ihrer Immersionsinszenierung kann man ins queere Feiern, Überleben und Sterben ins Berlin der NS-Zeit eintauchen.

Rapperin Wa22ermann: Ernüchterung, Wut und Flow

Die aus Pakistan stammende Berliner Rapperin Wa22ermann findet auf ihrem Debütalbum „Knax“ den Sound für die Vielfalt der Hauptstadt.

Langsamer Wahlsonntag: Die Sehnsucht, dabei sein zu können

Nach dem Wählen helfen Pancakes, Wespen und Klettern gegen die Wehmut. Und am Ende findet man vielleicht doch so etwas wie Gemeinschaft.

Punker-Kunst im Auktionshaus Grisebach: Abhängen mit amüsierten, unproduktiven Parasiten

Wenige Professoren lösten das Versprechen der Kunsthochschule so sehr ein wie Thomas Zipp. Nun widmen ihm Studierende und Alumni eine Tribut-Ausstellung.

Tanzfestival Uferstudios Berlin: Zwischen den Kontinenten

Das Festival Kuyum Tanzplattform warb in den Uferstudios im Berliner Wedding für zeitgenössischen afrikanischen Tanz aus Afrika und der Diaspora.

Castorf-Premiere im Berliner Ensemble: Der Abgrund glüht sechseinhalb Stunden

Klaus Manns „Mephisto“ scheint das Bühnenmaterial der Stunde zu sein. Volksbühnen-Haudegen Frank Castorf inszeniert den Roman ganz ohne Moral, aber mit großem Interesse an Fetisch und Psyche.

Konzertempfehlungen für Berlin: Nur Mut!

Wer musikalische Herausforderungen sucht, bitte sehr: das Musikfest, John Coltrane und Horizontaler Gentransfer sind dafür prima Versuchsanordnungen.

Spielzeiteröffnung Komische Oper Berlin: Nur wenige überleben

Die Komische Oper Berlin eröffnet die Saison 2026/27 mit dem brutalstmöglichen aller Stoffe: Aribert Reimanns „Lear“ im Hangar des Flughafens Tempelhof.

Violinistin Jessie Marino: Sie lässt Formen kollidieren

Jessie Marino verbindet zeitgenössische Musik mit Folk und erschafft mit Alltagsgegenständen magische Momente. Porträt einer ungewöhnlichen Künstlerin.

Stadtrundgang mit Straßenschäden: Welche Schicht ist der Schaden?

In Kreuzberg erkundet die „Road Damage City Tour“ konfligierende Trottoir-Systeme und Teer-Glitches. Geleitet wird sie von Tourguide Peter Behrbohm.

Berlin Art Week 2026: Alles so schön glatt hier

Die Berlin Art Week feiert 15-jähriges Jubiläum und tischt groß auf. Was bleibt von mehr als 120 teilnehmenden Institutionen, Festivals, Galerien, Messen und Off-Spaces?

Tango-Bravo-Konzert in Berlin: Hier schwitzen alle

Am Kottbusser Tor in Berlin verliert man schon mal den Überblick. Der findet sich dann beim Tanzen zu Tango Bravo im Monarchen wieder.

Russisches Haus in Berlin: Unheimliche Leere

Wie eine riesige Festung steht es in der Berliner Friedrichstraße: das Russische Haus, das größte weltweit. Was wird fehlen, nun, da es geschlossen wird?

Kunstfestival Hallen 07: Der Weg muss sich schließlich lohnen

Etwas abseits, aber dafür mit viel Platz für große Kunst richtet sich Hallen 07 in den Wilhelm-Hallen in Berlin-Reinickendorf an ein breites Publikum.

taz talk zur Berlin-Wahl: Von der Kunst, optimistisch zu bleiben

Verschärfter Kulturkampf von rechts, kein Geld in den Kassen – und trotzdem Hoffnung. Dies war der Tenor beim taz talk Kulturpolitik vor der Wahl.

Die Kunst der Woche: Pfeile zu Nadeln, Löcher im Absatz

Schon vor der Berlin Art Week hat in der Miettinen Collection Hannah Hallermanns „Sewing“ eröffnet. Louche Ops stellt den US-Künstler Arnold J. Kemp vor.

Von 2006 bis 2026 in wenigen Tagen: Zwanzig Chicken McNuggets zum Preis von vier

Schon bevor die Berlin Art Week überhaupt beginnt, schubst sie von hinten. Ein Disco-Mercedes wird zur Zeitmaschine, es wird zugehört und geschaut.

Festival Kirill & Friends Berlin: Eine selten erlebte ernsthafte Leichtigkeit

Der im Berliner Exil lebende russische Regisseur Kirill Serebrennikov lädt zum kompakten Showcase. Zu sehen war dort bereits seine Inszenierung „Legende“.

Spielzeiteröffnung am Gorki: Die Zeichen stehen auf Trauer und Verstummen

Das Gorki Theater in Berlin eröffnet mit Installationen im Theaterhaus. Sarkis' „Fuge“ erinnert auch an den polnischen Theatermacher Tadeusz Kantor.

Konzertempfehlungen für Berlin: Töne gegen die Binarität

Das Trio Contagious bringt ein neues Album fürs Dazwischen heraus und im Radialsystem gibt es doppelt Grund, Geburtstag zu feiern

Ateliers im ehemaligen Frauengefängnis: Kunst statt Knast

Im ehemaligen Frauengefängnis in Moabit sind Räume für Kulturschaffende entstanden. Am stadtweiten Mangel an bezahlbaren Ateliers ändert das wenig.

20 Jahre Radialsystem Berlin: Den Atem anhalten

Partyboote schippern vorbei, wenn im „Radialsystem“ an der Spree neue Formen ausprobiert werden. Jetzt feiert das Kulturzentrum 20-jähriges Jubiläum.

Berliner Festival „Pop-Kultur“: Die Kids sind doch alright

Trotz finanzieller Einbußen punktete das Berliner Festival „Pop-Kultur“ mit einem eigenwilligen Programm. Nah und fern wurden mit Auftragswerken und speziellen Konzerten verknüpft.

Kurze-Texte-Festival in Berlin: Eine Woche Beziehungstalk

Im Berliner Brecht-Haus stellten Au­to­r:in­nen neue kurze Texte vor. Neben Familie und Romantik ging es um verworrene Politik und Beziehungen in der Zukunft.

Theaterprojekt „What if Berlin“: Geisterprojekte brechen durch die Mauer

Was wäre wenn? Der japanische Theatermacher Akira Takayama stellt an Stationen auf der Berliner Ringbahn nie realisierte Ideen für ein anderes Berlin vor.

Zwischenbilanz „Pop-Kultur“-Festival: Den menschlichen Faktor beschwören

Momentan findet in Berlin das Festival „Pop-Kultur“ statt. In den Debatten ging es um die Macht von KI und ein genossenschaftlich organisiertes Musikportal.

Ausstellung „The Sound of Courage“: Subtil und schwer einzuhegen

Eine Ausstellung in den Nordischen Botschaften in Berlin untersucht, wie es um Gleichberechtigung in der skandinavischen Musikwelt steht. Gar nicht mal so gut.

Konzertempfehlungen für Berlin: Inspiriert durch die Sonne

Diese Woche gibt es Klänge zwischen Melancholie und dem Kreislauf von Entstehen und Vergehen – und dank International Music auch eine gute Dosis Fun.

Festival Tanz im August: Gegen Angst und Hoffnungslosigkeit

Es ging nach Portugal, Griechenland, Taiwan, Rumänien. Weit konnte man mit den Tanzstücken der ersten Woche des Festivals „Tanz im August“ reisen.

Kunst gegen Rechts: Weil Schweigen keine Option ist

Eine Gruppenausstellung in Berlin-Friedrichshain positioniert sich vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Meck-Pomm und Berlin gegen Rechtsradikalismus.

Kunst im Berliner Mauerpark: Vom Todesstreifen bis zum Erdbeerengel

Zum 65. Jahrestag des Berliner Mauerbaus werden im Zuge des Projekts „Poller up“ die 40 einstigen Zugangsbegrenzungen zu Sockeln für poppige Kunst.

Kurzfilme in der Berlinischen Galerie: Mahnende Filmeinstellungen

Mit „rückblickend betrachtet“ und „Aralkum“ zeigt die Berlinische Galerie zwei eindrückliche Filme des Duos Daniel Asadi Faezi und Mila Zhluktenko.

Konzerte in Brandenburg und Berlin: Alles für Leib und Seele

Ein Wochenende voll breit gefasster Klassik lehrt: Auch mit schmerzendem Arm kann man Fischbrötchen und György Ligeti genießen.

Plakatausstellung in Berlin: Die Container sind immer grüner auf der anderen Seite

Der Berliner Projektraum Schneeeule hat Plakatwände in Charlottenburg angemietet. Die Frage „Wem gehört die Stadt?“ verbindet die Motive.

Ausstellung von Niina Lehtonen Braun: Wo Wasser, Blut und Farben fließen

Sie tanzen durchs Feuer und baden im Eis: Niina Lehtonen Brauns Aquarelle und Gouachen nackter Frauen in Aktion in der Schwartzschen Villa in Berlin.

Nach dem CSD-Anschlag ins Café Keese: Als sei die Welt noch in Ordnung

Polizeisperren am Tiergarten, Sorge nach der Schocknachricht. Ein zufälliger Abstecher ins Tanzlokal bringt uns in eine ahnungslose, heile Welt.

Künstlerische Recherche: Welche Früchte der Baum trägt

Im Gutshaus Steglitz erzählen Antje Majewski und Jen Tiger anhand des Osage-Baums Geschichten von Migration, Kolonialismus und ökologischer Transformation.

Kunst der Woche: Der Bois d’Arc und die Tränenfänger

Von der Osage Orange bis zur abgewaschenen Tinte: Zwei Berliner Ausstellungen verbinden Kolonialgeschichte, indigenes Wissen und persische Literatur.

20 Jahre Villa Liebermann: Ein leichter Windhauch in den Birken

Die Villa Liebermann am Wannsee feiert ihr zwanzigjähriges Bestehen als Museum und Gartendenkmal. Die Sonderausstellung streicht wie ein Windhauch durchs Haus.

Proxied content from gemini://taz.de/%21t5008407 (external content)

Gemini request details:

Original URL
gemini://taz.de/%21t5008407
Status code
Success
Meta
text/gemini;lang=de
Proxied by
kineto

Be advised that no attempt was made to verify the remote SSL certificate.