taz.de -- Alle Artikel von Arabella Wintermayr
Film „Digger“ mit Tom Cruise: Was gibt's da noch zu sehen?
Tom Cruise spielt im Film „Digger einen Ölmagnaten, der eine Katastrophe auslöst. Regisseur Alejandro González Iñárritu macht daraus eine Satire der besonderen Art.
Schwuler Animationsfilm „Jim Queen“: Hetero – Gott bewahre!
Ein schwuler Influencer verliert seine Bauchmuskeln und fürchtet das Schlimmste: Heterosexualität. „Jim Queen“ ist eine lustvolle Satire schwuler Schönheitsideale.
Marie Kreutzer über „Gentle Monster“: „Das ist noch hundert Jahre nicht auserzählt“
Eine Ehefrau, deren Mann wegen Pädophilie verhaftet wird, und eine Polizistin mit übergriffigem Vater: Marie Kreutzer über Macht und Wegsehen in ihrem Film „Gentle Monster“.
Spielfilm „LifeHack“: Gut gehackt ist halb gestohlen
Vier junge Hacker, ein Tech-Milliardär und dessen Krypto-Vermögen: „LifeHack“ macht aus dem Daueronline-Leben einen rasanten und beunruhigenden Thriller.
Filmdebüt „Strange River“: Hölderlin auf dem Gepäckträger
Jaume Claret Muxart verwandelt in seinem Spielfilmdebüt eine Familienradtour in eine traumwandlerische Coming-of-Age-Erzählung über einen queeren 16-Jährigen.
„The Shards“ bei Disney+: Der Glanz vor dem Abgrund
Jugend, Luxus und Mord: Die Serienadaption von „The Shards“ hat Glamour – doch aus der subtilen Bedrohung des Romans wird oft greller Horror.
Bissige Gesellschaftssatire „Sheep“: Die Krone der Schöpfung blökt
Eine Schafherde träumt vom Paradies, ohne zu ahnen, dass ihr Sehnsuchtsort der Schlachthof ist. „Sheep“ ist eine Satire auf Überlegenheitsdenken und andere menschliche Eigenheiten.
Olivia Wilde's Kinofilm „The Invite“: Die Sehnsüchte des anderen
Ein Beziehungsfilm, der im besten Sinne aufrüttelt. Mit Witz und Wärme erzählt Olivia Wilde in „The Invite“ von Paaren, Intimität, Sex und Risiko.
Film „H wie Habicht“: Der Trost liegt in der Natur
„H wie Habicht“ nach dem Bestseller von Helen Macdonald ist erneut eine Adaption, in der Frauen Verluste jenseits menschlicher Beziehungen verarbeiten.
Tunesischer Film „Mit leiser Stimme“: Heimkehr in die Fremde
Eine junge Frau kehrt aus Frankreich nach Tunis zurück und findet den Mut, zu sich selbst zu stehen. Ein eindringliches Drama über Selbstbehauptung.
43. Filmfest München: Ganz im Zeichen der Überraschung
Das 43. Filmfest München zeigte sich als sommerlicher Treffpunkt für ein neugieriges Publikum und ein deutsches Kino, das neue Perspektiven wagt.
Horrorfilm „Obsession“: In die Leere staunen
Ein verhängnisvoller Wunsch nach Liebe setzt in „Obsession“ eine Gewaltspirale in Gang. Der echte Diskussionsstoff liegt im Hype um den Indie-Horror-Film.
Debütfilm „Truly Naked“: Sex und Unbehagen
Für „Truly Naked“ inszeniert Muriel d’Ansembourg eine Coming-of-Age-Geschichte in der Pornobranche – und stellt dabei auch beunruhigende Fragen.
Serie „Proud“ aus Polen: Vom Clubkid zum Ersatzpapa
„Proud“ ist die erste polnische Serie mit schwulem Protagonisten. Seine Geschichte wird mit beeindruckender Menschlichkeit und visueller Kraft erzählt.
Satirethriller „Good Boy“: Der gute Junge und die schlechte Aufmerksamkeit
Können Menschen sich ändern? Jan Komasas Satirethriller „Good Boy“ interessiert sich vor allem dafür, welche Form von Aufmerksamkeit sie dazu brauchen.
Spielfilm „Wolves“: Schwarze Banner, lange Schatten
In Jonas Ulrichs Debütfilm „Wolves“ sucht eine Frau Halt in der Black-Metal-Subkultur. Dann gerät sie in den Sog rechter Radikalisierung.
Spielfilm „Nürnberg“ im Kino: Im Angesicht des Bösen
Zwischen Hollywood-Pathos und Erkenntnisinteresse widmet sich James Vanderbilt in „Nürnberg“ den Prozessen von 1945/46. Er entwickelt eine überraschende Wucht.
Film „Rose“ mit Sandra Hüller: Ihres Blickes würdig
Der Film „Rose“ erzählt von einer Frau, die im 17. Jahrhundert als Mann lebt. Eine Erzählung über die Tyrannei der Masse und über Unbeugsamkeit.
Regisseurin über „Paris Murder Mystery“: „Wo Kontrolle bröckelt, entsteht oft die größte Freiheit“
In „Paris Murder Mystery“ erzählt Rebecca Zlotowski von weiblichen Selbstbildern, über das Schreiben für Jodie Foster und von KI-Bildern für das Unbewusste.
Spielfilm „The History of Sound“: Liebe im Anklang
„The History of Sound“ ist ein melancholisch-schwules Liebesdrama von Oliver Hermanus. Paul Mescal und Josh O’Connor sind in den Hauptrollen.