taz.de -- Alle Artikel von Katja Kollmann

Schwimmen vor der Skyline: Ein einziger Sommer

Für einen Sommer wurde der Vorplatz der Volksbühne zum Schwimmbad für alle. Unsere Autorin genießt die letzte Gelegenheit und zieht ein paar Bahnen.

Russisches Haus in Berlin: Unheimliche Leere

Wie eine riesige Festung steht es in der Berliner Friedrichstraße: das Russische Haus, das größte weltweit. Was wird fehlen, nun, da es geschlossen wird?

Festival Kirill & Friends Berlin: Eine selten erlebte ernsthafte Leichtigkeit

Der im Berliner Exil lebende russische Regisseur Kirill Serebrennikov lädt zum kompakten Showcase. Zu sehen war dort bereits seine Inszenierung „Legende“.

Knasttheater aufBruch spielt Lessing: Ein Platzhalter für eigene Gedanken

Das Berliner Gefangenentheater aufBruch spiegelt in einer Open-Air-Inszenierung von Lessings Ideendrama „Nathan der Weise“ Debatten der Gegenwart an dem Klassiker.

Kurzfilme in der Berlinischen Galerie: Mahnende Filmeinstellungen

Mit „rückblickend betrachtet“ und „Aralkum“ zeigt die Berlinische Galerie zwei eindrückliche Filme des Duos Daniel Asadi Faezi und Mila Zhluktenko.

NS-Widerstandskämpferin Hilde Coppi: Schnörkellose Sprache, unmittelbare Empathie

Hans Coppi jr. nähert sich in einem Buch mit erhaltenen Briefen dem Andenken seiner Eltern Hilde und Hans Coppi an. Sie wurden als Mitglieder der Roten Kapelle von den Nazis ermordet.

Streit um Pogrome in Polen: Gedenken in der Kirche und in der Synagoge

In Polen wird zum 85. Jahrestag an die Pogrome gegen Juden in Jedwabne erinnert. Rechte Kräfte versuchen teilweise, dieses Erinnern zu vereinnahmen.

Ukrainische Lesung im LCB Berlin: Vergessene Geschichte wird lebendig am Wannsee

Eine Lesung von ukrainischen Meistererzählungen aus den 1920ern mit Katja Petrowskaja, Serhij Zhadan und Übersetzerinnen im Literarischen Colloqium Berlin.

Szenische Einrichtung neuer Theatertexte: Die Wucht der Wörter

Es geht um Soapstars, den Tod und Kiefern: Am Deutschen Theater Berlin gingen die Autor*innen-Theatertage mit einer langen Nacht zu Ende.

Neues Bündnis „Berlin ist Kultur“: Welche Wahl hat die Kultur?

Mit Wahlprüfsteinen will die Berliner Kulturszene auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen. Zur Auftaktveranstaltung kommen nur Grüne und Linke.

Theatertreffen der Jugend: Deutschland, warum weinst du nicht, Deutschland wovon träumst du?

Beim Berliner Theatertreffen der Jugend fragen sieben starke Inszenierungen aus Freier Szene, Schulen und Stadttheatern nach den Träumen, Traumata und Wünschen der jungen Generation.

Asiatische Perspektiven im HAU: Kunst gegen das Alleinsein

Das Festival „Being Alone“ im Berliner HAU verhandelt Einsamkeit zwischen zentralasiatischer Arbeitsmigration und digitaler Isolation.

Stück über Kumpanei von Vanessa Stern: Mit Wolfram Weimer

In ihrem Stück „Die einen Schatten haben – Anleitung zur Kumpanei“ geht Regisseurin Vanessa Stern im TD Berlin Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik nach.

„Was ihr wollt“ Im RambaZamba-Theater: Therapie für Liebeskranke

Das inklusive Berliner Theater RambaZamba verpasst dem Shakespeare-Evergreen „Was ihr wollt“ eine Intensiv-Sauerstoff-Kur.

Houellebecqs „Serotonin“ im Theater: „Es ist Kunst – da ist es in Ordnung, sich so preiszugeben“

Regisseur Sebastian Hartmann und Schauspieler Guido Lambrecht über die Energie ihrer "Serotonin"-Inszenierung und Entspannung durch Verkehrslärm.

„Drei Schwestern“ am Berliner Ensemble: Der Raum wird immer unbehauster

Kein Platz für ausufernde Gespräche: Am Berliner Ensemble tanzen Tschechows „Drei Schwestern“ gegen die Ausweglosigkeit des Lebens an.

Neunutzung der Berliner Galerie Nord: Mit Badelatschen gen Himmel

Nach Beendigung der Partnerschaft mit dem Kunstverein Tiergarten zeigt die Galerie Nord eine erste Ausstellung. Sie wirkt unausgegoren.

Schau zu Käthe Kollwitz und Theater: Wie tosende Brandung

Das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin zeigt eine Sonderausstellung über das Verhältnis der Künstlerin zum Theater. Sie überzeugt durch viele Szenenbilder.

Lanzmann im Jüdischen Museum Berlin: Ein bisher ungehobener Schatz

Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin macht Tonbandaufnahmen von Claude Lanzmann hörbar. Sie stammen aus dem Audioarchiv seines Dokumentarfilms „Shoah“.

Ausstellung zum Alltag im Ukrainekrieg: Sie sind an der Front und fehlen zu Hause

Die Berliner Schau „Pankows Partnerstadt Riwne – persönliche Berichte vom Alltag im Krieg“ zeigt das Leben in der Ukraine. Und erinnert an alte Verbrechen.

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