taz.de -- Diskriminierung bei Autokreditpreisen: Fette Strafe für Honda
In den USA mussten Schwarze, Latinos und Asiaten für Autokredite mehr Zinsen zahlen als Weiße. Jetzt muss Honda 25 Millionen Dollar Strafe zahlen.
Bild: NIcht ganz so traumhaft: Rassistische Diskriminierung
Washingtonafp | Wegen der Diskriminierung von Minderheiten bei Finanzierungsangeboten für den Autokauf [1][muss der japanische Hersteller Honda 25 Millionen Dollar (22,6 Millionen Euro) Strafe zahlen].
Die American Honda Finance Corporation habe Afroamerikanern, hispanischstämmigen und asiatischstämmigen Kunden grundsätzlich schlechtere Finanzierungsangebote gemacht, [2][teilten das US-Justizministerium] sowie die zuständige Verbraucherschutzbehörde am Dienstag in Washington mit.
Von ihnen seien „wegen ihrer Rasse oder nationalen Herkunft“ höhere Zinsen verlangt worden. Afroamerikaner zahlten demnach mehr als 250 Dollar mehr an Zinsen als weiße Käufer, bei Latinos waren es gut 200 Dollar mehr und bei Asiaten mehr als 150 Dollar zusätzlich.
Honda soll nun den Betroffenen insgesamt 24 Millionen Dollar an Entschädigung zahlen. Die übrige Million geht an ein Finanzberatungsprogramm für Minderheiten.
15 Jul 2015
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[1] http://abcnews.go.com/US/wireStory/honda-settles-discrimination-claims-justice-department-32448947
[2] http://www.justice.gov/opa/pr/justice-department-and-consumer-financial-protection-bureau-reach-groundbreaking-settlement
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