taz.de -- Klimakrise auf Arabisch

Sonderbeilage zu MENA Green Panter: Wie die arabische Welt der Zukunft begegnet

Im Jahr 2050 droht der Region der Klimakollaps. 25 Journalistinnen aus 16 arabischsprachigen Ländern haben erfrischende Antworten. Gibt es nur noch Hitze? Oder auch Hoffnung?

Syrien im Jahr 2050: Beginnt in Syrien der Tag am Abend?

Wenn es immer heißer wird, wenn tagsüber an Arbeit nicht mehr zu denken ist – dann bleibt nur die Nacht. Eine Utopie der Dunkelheit.

Algerien im Jahr 2050: Wird in Algerien der Code der Wüste geknackt?

Denkender Sand, unterirdische Netzwerke, die Luft nach Europa transportieren, Wüstenstürme, die Energie liefern – Utopien über die Kraft der Sahara.

Der bekannteste Umweltaktivist Iraks: Wird in Irak das Wasser so wertvoll wie heute das Öl?

Umweltexperte Jassim al-Asadi beschäftigt sich mit Sümpfen im Südirak. Er weiß, was nötig ist, um sie zu retten: kluge Bewässerung und starke Frauen.

Tunesiens Grenzregion: Gedeiht hier die Zukunft der Landwirtschaft?

Yasmina Halimi kommt aus der kargen tunesischen Bergregion Kasserine. Dort zeigt sie, wie eine wassersparende Landwirtschaft Nordafrikas Zukunft sichern könnte.

Ägyptischer Autor Ahmed Naji: „Bei Konflikten geht es oft auch um natürliche Ressourcen“

Für seinen Zukunftsroman über Kairo wurde der Journalist und Autor Ahmed Naji in Ägypten inhaftiert. Heute lebt und arbeitet er in den USA.

Der Kampf um den heiligen Fluss: Was bleibt von der Taufe, wenn das Wasser verschwindet?

Im Süden Iraks droht der heilige Fluss der Mandäer auszutrocknen. Wie die Erben von Johannes dem Täufer gegen das Verschwinden des Wassers ankämpfen.

Ägyptischer Fotograf: Und wie geht es dem Nil?

Seit 2017 dokumentiert der ägyptische Fotograf Roger Anis den Nil und das Leben an seinen Ufern. Hier macht er sich ein Bild von der düsteren Zukunft.

Libanon im Jahr 2050: Werden Drohnen das Überleben der Bienen in Libanon sichern?

Klimakrise, Pestizide und schrumpfende Grünflächen bedrohen den Bestand der Bienen in Libanon. Wie sich das stoppen lässt, erklärt Imker Dani Obeid.

Gaza im Jahr 2050: Trumps Riviera?

Wovon träumt man, wenn 70 Prozent der Heimat in Trümmern liegen? Bewohnerinnen und Bewohner des Gazastreifens geben wenig hoffnungsvolle Antworten.

Der Nahe Osten im Jahr 2050: Zwischen Dürre, Hitze und Hoffnung

Das Klima im Nahen Osten und Nordafrika wird immer heißer. Vier Journalistinnen aus der Region erzählen von bedrohten Ökosystemen – und der Suche nach Lösungen.

Artenschutz in Kriegszeiten: Gibt es in Syrien noch Hyänen?

Der Fortbestand bedrohter Tierarten ist mehr als eine Frage der Artenvielfalt. Es geht um nicht weniger als um die Zukunft Syriens.

Klimaheldinnen der MENA-Region: Gestalten statt resignieren

In Syrien vertrocknen Felder, Marokko verwüstet – die Klimakrise ist in der arabischen Welt allgegenwärtig. Immer mehr Frauen arbeiten an Lösungen.

Klimakrise in der MENA-Region: Männer reden, Frauen retten!

Zeina Moneer und Alaa Hamdato sind überzeugt: Frauen sind der Schlüssel für die Klimawende im Nahen Osten und in Nordafrika.

Klimawandel in Irak und Algerien: Forschen für Klimagerechtigkeit

Die Geologin Manar Majid und die Medientechnologin Ahlam Boumezrag setzen sich mit unterschiedlichen Werkzeugen für das Klima ein.

Krieg im Sudan und in Tunesien: Klimafrage nach vorne bringen!

Können wir die Klimakrise unter dem Vorwand, dass es dringlichere Probleme gibt, ignorieren? Nein sagen Asia Mubarak Al-Jedairi und Lobna Al-Najjar.

Umweltfragen in Syrien: Der tägliche Kampf ums Überleben

Klimafragen werden behandelt als wären Sie ein Luxus am Rande. Vor Kugeln aber kann man fliehen und überleben, doch wie entkommt man der Hitze?

Klimakrise in Ägypten: Einstürzende Altbauten

Jedes Jahr stürzen in Alexandria 40 Gebäude ein. Der Grund dafür ist der steigende Meeresspiegel, der sie unterspült und kollabieren lässt.

Abholzung in kurdischen Gebieten: Syrien wieder grüner machen

Die Initiative „Grüne Zöpfe“ will den Nordosten Syriens aufforsten – als Ausgleich für die Bäume, die im türkisch besetzten Ras-Al-Ain abgeholzt werden.

Landwirtschaft und Dürre in Libanon: Elias Maaloufs letzter Salat

Der Anbau von Salat braucht viel Wasser – das aber wird immer weniger. Ein libanesischer Bauer sucht nach einer hitze- und dürreresistenten Alternative.

Freiheit von Frauen in Syrien: Radfahren als Revolution

Als Frau zu radeln ist in Syrien nicht gerne gesehen, doch eine Gruppe Frauen setzt sich darüber hinweg. Sie wollen Freiheit – und den Planeten retten.

Landwirtschaft und Klima im Irak: Wen trifft die Klimakrise am meisten?

Kurz gesagt: Frauen, denn sie sind oft abhängiger von der Natur für ihren Lebensunterhalt. Wie Bäuerin Umm Hassan, deren Büffel unter der Hitze leiden.

Klimaaktivist über Mittleren Osten: „Bis zum Jahr 2100 unbewohnbar“

Das geringe Interesse an Umweltfragen im Mittleren Osten bei jüngeren Menschen ist ein Problem, sagt die ehemalige Greenpeace-Mitarbeiterin Zeina Khalil Hajj.

Mit Plastikmüll ins Guinness­buch: Libanons Kunstwerke aus Altplastik

Caroline Shabtini sammelt alte Flaschen und gestaltet daraus Skulpturen. Was ihre Arbeit möglich macht? Die Hilfe anderer Frauen – und ihrer Tochter.

Denkanstöße der Autorinnen: Fragen an unsere Le­se­r*in­nen

Wir freuen uns über Ihre Antworten an stiftung@taz.de. Die Ein­sen­de­r*in­nen der fünf Schönsten erhalten ein Überraschungspaket.

Renaturierung im Irak: Wie kann ein Sumpfgebiet gesunden?

Die irakischen Sumpfgebiete sind ein reiches Ökosystem – eigentlich. Müll und Trockenheit setzen ihnen zu. Die Biologin Halima Jabbar will helfen.

Umweltverschmutzung in Nordostsyrien: Wie geht es Syriens Gewässern?

Im Euphrat, einem Fluss, der viele Menschen mit Wasser und Strom versorgt, schwimmt Müll. Eine Gruppe Jugendlicher mobilisiert dagegen, auch auf Facebook.

Die Türkei dreht Syrien den Hahn ab: Wie wird Wasser zur Waffe?

Seitdem Türkei-verbundene Milizen ein Wasserwerk kontrollieren, kommt kaum noch Wasser in die kurdischen Gebiete. Darunter leiden vor allem Geflüchtete.

Müllentsorgung im Irak: Verbrennen oder auf den Staat warten?

Im kurdischen Irak ist nur ein Unternehmen für die Müllabfuhr zuständig. Werden sie nicht bezahlt, bleibt der Abfall liegen – oder wird angezündet.

Gegen das Patriarchat, für den Planeten: Frauenpower gegen die Klimakrise

Die Hälfte der Li­ba­ne­s*­in­nen sind Frauen – doch in Politik und Wirtschaft sind sie unterrepräsentiert. Carole Ayyat Bukhatir will das ändern.

Provisorische Ölraffinerien in Syrien: Schwarzer Ruß über jedem Grashalm

Mohameds Kinder hören nicht auf zu husten. Sie leben nahe einer Raffinerie, die Erdöl über offener Flamme auskocht. Die Folgen sind dramatisch.

Pilotprojekt Mülltrennung: Woran Recycling in Syrien noch hakt

Al-Hasaka will künftig Müll recyceln. Doch bei dem Politprojekt in Syrien zeigen sich erste Probleme.

Gesundheitsforscher über Hitzestress: Macht uns Hitze zu Zombies?

Die Klimakrise könnte zu 250.000 Todesfällen pro Jahr führen. Und nicht nur Menschen leiden. Ein Gespräch mit Forscher Ali über Hitze, Arten und Permafrost.

See in Irak trocknet aus: Was macht ein Fischer ohne Fische?

Der Razazza-See im Irak verwandelt sich in eine vertrocknete Brache. Den örtlichen Fischern nehmen Klimawandel und Wasserpolitik ihre Lebensgrundlage.

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