taz.de -- Vor der Weltklimakonferenz: Wie ist Amazonien zu retten?

Im klimajournalistischen Workshop „Green Panter Amazonia“ der taz Panter Stiftung schreiben zehn Kol­le­g*in­nen aus Lateinamerika für die taz.

Bild: Amazonien ist ein Lebensraum der Superlative: hier Trockenheit und Feuer in Brasilien

Eine gute Nachricht zuerst: [1][Im brasilianischen Teil des Amazonas-Regenwaldes geht die Abholzung zurück]. Dennoch bleibt die Herausforderung groß. Amazonien ist ein Lebensraum der Superlative: Der weltweit größte tropische Regenwald mit einer enormen Artenvielfalt, dessen komplexes Ökosystem das Klima des ganzen Planeten beeinflusst.

Doch Bagger, Goldsucher und Landraub zerstören ihn für wirtschaftliche Profite – auch für unsere Märkte. Spätestens im November wird die Region wieder im Fokus stehen, wenn die Weltklimakonferenz COP 30 in der Stadt Belém an der Amazonas-Mündung tagt.

Zu diesem Anlass hat die taz Panter Stiftung den Workshop „Green Panter Amazonia“ organisiert: Zehn Journalist*innen aus acht südamerikanischen Ländern kommen nach Berlin, um mit Kolleg*innen zu diskutieren, Artikel zu schreiben und Podcasts zu produzieren. Auf dem Online-Schwerpunkt [2][„Amazonien im Fokus“] können ihre Texte gelesen werden.

Mitte September fand schließlich auch unsere sehr gut besuchte [3][öffentliche Veranstaltung „Brennpunkt Amazonien“] in der taz Kantine statt. Fábia Sepêda aus der brasilianischen COP-30-Gastgeberstadt Belém, Aramís Castro aus Peru, ein Kenner der organisierten Kriminalität und ihrer Ausbreitung in Amazonien, und Euritha Tjan A Way aus dem kleinen, vielen unbekannten Suriname, diskutierten mit taz-Redakteur Bernd Pickert über die Herausforderungen vor Ort und – wie wir ihnen am besten begegnen können.

Als besondere Form der Visualisierung der Debatte und des Geschehens auf der Bühne zeichnete Yorgos Konstantinou dazu live Illustrationen, die auf zwei Leinwände neben der Bühne projiziert wurden.

Der Workshop ist inzwischen beendet, doch unsere Kolleg*innen aus Lateinamerika wollen weiter miteinander und mit internationalen Medien zusammenarbeiten. Und das Gute ist: Ein Großteil von ihnen wird sich schon bald wiedersehen – bei der Weltklimakonferenz in Belém im November. Auch weitere Kooperationen mit der taz sind geplant.

16 Sep 2025

[1] https://www.gov.br/mma/pt-br/assuntos/noticias/taxa-de-desmatamento-na-amazonia-cai-30-6-e-25-7-no-cerrado/apresentacao-prodes-23-24

[2] /Amazonien-im-Fokus/!t6100300

[3] https://www.youtube.com/watch?v=Chu-r4xcxCM&t=4s

AUTOREN

Niklas Franzen

Ole Schulz

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