taz.de -- US-Medien
Trump, Döpfner und die Pressefreiheit: Einig für die Unfreiheit
US-Medien erringen einen Teilsieg für die Pressefreiheit gegen Trump. Derweil zeichnet der Springer-Verlag den Trump-Verbündeten Peter Thiel aus.
US-Medien im Weißen Haus: Sie dürfen wieder rein
Nachdem US-Präsident Donald Trump einigen Medien den Zutritt ins Weiße Haus verweigert hatte, klagten die betroffenen Sender. Jetzt entschied ein Gericht.
Fox News gegen Trump: Keine Helden der Pressefreiheit
Fox schließt sich dem Boykott von US-Medien gegen Trump an. Das zeigt: Der rechte Sender stellt sich quer, wenn er eigene Interessen gefährdet sieht.
David Ellison: Hollywoods neuer Milchbubi-Mogul
Paramount übernimmt Warner Brothers. Trump-Freund David Ellison wird zum mächtigsten Mann der US-Unterhaltungsbranche. Doch hat er wirklich das Sagen?
Filmstudio-Fusion: Paramount kann Warner wohl übernehmen
Paramount hat sich mit US-Staaten über eine Kartellklage geeinigt und kann Warner Bros. kaufen. Hinter Paramount steckt Trump-Oligarch David Ellison.
Medien im Weißen Haus: US-Sender nehmen Trump „off air“ in Solidarität mit CNN
In den USA hatte die Regierung CNN und anderen Sendern den Zutritt zum Weißen Haus verboten. Medienpool-Mitglieder zeigen sich solidarisch – auch Fox.
Zutritt zum Weißen Haus verwehrt: Amerikanische Medien setzen zum Gegenschlag an
Das Weiße Haus hat mehreren US-Medien Zutrittsverbot erteilt. Die wollen nun klagen, weitere Sender ihre Trump-Berichterstattung einschränken.
Künstler Arthur Jafa und Richard Prince: Bis man in den Medien den krassen Schmerz sieht
Jafa und Prince beschäftigen sich in der Fondazione Prada Venedig mit den USA. Dabei oszillieren sie zwischen Brutalität, Utopie und Realität.
Streit um Sendelizenzen: ABC verklagt Medienaufsichtsbehörde FCC
Der US-Sender ABC hat die Medienaufsichtsbehörde FCC wegen eines drohenden Lizenzentzugs verklagt. Grund sei eine „Vergeltungskampagne“ durch Donald Trump.
US-Regierungssprecherin Leavitt geht: Trump braucht ein neues Sprachrohr
Mit Präsidentensprecherin Karoline Leavitt tritt die bisher jüngste Sprecherin im Weißen Haus zurück. Sie hat den Ton gegenüber den Medien verschärft.
US-News-Sendung „60 Minutes“: Hart und nicht fair
Mit der Zerstörung der CBS-Nachrichtensendung „60 Minutes“ geht ein weiteres Stück US-Pressefreiheit verloren. Sehr zu kümmern scheint das aber niemanden.
Met-Gala in New York: Klassenkampf und hochgeschlitzte Langeweile
Während sich die Met Gala demonstrativ unpolitisch gab, feierten Amazon-Mitarbeiter und Gewerkschaftsaktivisten einen Anti-Ball gegen obszönen Reichtum.
Wer darf berichten?: Pentagon will Journalisten vor die Tür setzen
Das US-Verteidigungsministerium fährt eine Niederlage vor Gericht ein. Und entscheidet sich daraufhin, den Zugang für Journalisten weiter zu erschweren.
US-Medienlandschaft: Kein Platz für kritisches Fernsehen
Die US-Regierung geht aggressiv gegen regierungskritische Berichterstattung vor. Das nächste Opfer des Umbaus: der prominente Fernsehsender CNN.
„Washington Post“ bei Olympia: Ob meine Zeitung kein Jobangebot für ihn habe
Im Einzelbüro der „Washington Post“ im Main Media Centre in Mailand sitzt einsam der Sportjournalist Les Carpenter. Auch er ist entlassen worden.
CBS streicht Late-Night-Show: Eine „rein finanzielle Entscheidung“
Moderator Stephen Colbert ist ein Kritiker von Donald Trump. Jetzt streicht CBS seine Show. Der Sender braucht das Wohlwollen der Regierung.
US-Rundfunksender NPR und PBS in Gefahr: Der Störsender
Alles wie erwartet: Trump will dem National Public Radio die Mittel kürzen. Das wäre ein schwerer Schlag für die Medienlandschaft in den USA.
Karikaturistin Ann Telnaes: Schlussstrich unter „Washington Post“
Die Zeichnerin fertigte eine kritische Karikatur an, die Inhaber Jeff Bezos zeigt. Weil die Redaktion dies nicht zeigen wollte, kündigte Telnaes nun.
Kari Lake als „Voice of America“-Chefin: Trumps staatsfinanzierte Lügenmaschine
Ex-Moderatorin Kari Lake ist als treuer Trump-Fan und Fake-News-Schleuder bekannt. Nun will der Ex-Präsident sie zur Chefin des Auslandsfunks machen.
Donald Trump und rechte US-Medien: Fake News in der Echokammer
Der erneute Siegeszug von Donald Trump verdankt sich dem Einfluss rechter US-Medien. Bleibt kritischer Journalismus nach seiner Amtsübernahme erhalten?
Endorsements im US-Wahlkampf: Ab jetzt ohne Empfehlung
Die „Washington Post“ und „LA Times“ brechen mit der Tradition, eine Wahlempfehlung auszusprechen. Aus journalistischer Sicht ist das genau richtig.
Interview-Offensive von Kamala Harris: Viele Auftritte, wenige Details
Lang ist Kamala Harris dafür kritisiert worden, sich im US-Wahlkampf nicht den Fragen der Presse zu stellen. Diese Woche geht sie in die Offensive.
Israelische Geisel gegen US-Medium: „Organisation zum Schließen bringen“
Almog Meir Jan wurde Anfang Juni aus der Geiselhaft in Gaza befreit. Nun verklagt er eine US-Plattform, die in Verbindung mit dem Geiselnehmer steht.
Axel-Springer-Verlag in den USA: Verwicklung in US-Politik
Der amerikanische Milliardär Bill Ackman ist auf einem Kreuzzug gegen Unis und Medien. Der Axel-Springer-Verlag steht ihm bei.
Krise bei US-Sender: Licht aus bei CNN
CNN-CEO Chris Licht ist entlassen worden. Das hat mit seiner Persönlichkeit zu tun, ist aber auch Symptom der Krise der US-Politberichterstattung.
US-amerikanischer Blick auf die Ukraine: Wenn niemand über den Krieg spricht
Unsere russische Autorin ist nach einem Jahr im lettischen Exil für ein paar Wochen in New York. Dort interessiert sich kaum jemand für die Ukraine.
Gesperrte Twitter-Accounts: Musk lässt Journalisten wieder rein
Nachdem ihn sogar die UNO kritisiert hat, schaltet Musk die Twitter-Accounts mehrerer US-Reporter frei. Dem ging eine Umfrage unter Nutzern des Netzwerks voraus.
Pressefreiheit in den USA: Mit dem Zeigefinger auf die Presse
Im September wurde der investigative US-Journalist Jeff German ermordet. Angriffe auf Journalisten in den USA nehmen seit Trumps Präsidentschaft zu.
Medienkünstler Tony Cokes in München: Geschichtslücken füllen
In einer Ausstellung im Haus der Kunst und im Kunstverein München untersucht Tony Cokes, wie Pop und Medien auf die Gesellschaft wirken.
Berichterstattung zu Britney Spears: Hauptsache, Schlagzeilen
Im Prozess um ihre Vormundschaft erhebt Britney Spears schwere Vorwürfe. Das Interesse an ihrem Fall ist enorm, aber nicht völlig unproblematisch.
Angriffe auf Journalist*innen am Kapitol: Bloß noch ein Feindbild
Die Aggressionen der Rechtsextremen gegen Medienvertreter*innen in Washington geben eine Aussicht auf das Erbe der Trump-Ära.
China weist US-Journalisten aus: Ausgerechnet jetzt
China verweist 13 US-Journalisten des Landes. Die Regierung begründet das mit Einschränkungen für chinesische Journalisten in den USA.
Ausländische Medien in China: Im Ton vergriffen
Drei Journalisten des „Wall Street Journal“ müssen China verlassen. Dabei haben sie mit den Vorwürfen gegen die Zeitung nichts zu tun.
Klassische Medien im Social Web: Facebook macht Platz für Breitbart
Facebook startet einen Newsfeed für Medien. Mit dabei ist das rechtsradikale Portal Breitbart News. Das entspricht der Profitlogik des Konzerns.
New Yorker Radiosender WBAI: Putschversuch in linkem Radio
Ein linker Sender aus New York steht vor dem Aus und die kalifornische Muttergesellschaft kündigt fast allen Mitarbeitern. Jetzt regt sich Widerstand.
Journalismusforscher über US-Wahlkampf: „Es geht nur um Persönlichkeiten“
Seit der Wahl Donald Trumps diskutieren US-Medien: Wie journalistisch umgehen mit so einem Präsidenten? Nun steht der nächste Wahlkampf bevor.
Krise der Wrestlingbranche: Stars im Rentenalter
Eine „Reunion-Show“ zeigte vor allem alte Helden des Sports. Dem US-Konzern World Wrestling Entertainment fehlen Innovationen.
Investigatives Startup ist gescheitert: Das bittere Ende
Das digitale Investigativ-Portal „The Markup“ sollte den Journalismus der Zukunft machen. Jetzt haben sich die Gründer*innen zerstritten.
Fotoarchiv mit trans Menschen: Mehr als behaarte Füße in High Heels
Das amerikanische Online-Magazin „Broadly“ hat ein Archiv veröffentlicht: Es soll Medien helfen, Texte über Transsexualität zu bebildern.
Ausgesperrter CNN-Reporter: Jim Acosta darf wieder ins Weiße Haus
Das Weiße Haus hatte dem CNN-Reporter nach einem Streit mit Donald Trump die Akkreditierung entzogen. Jetzt entscheidet ein Richter: Acosta darf wieder rein.
Journalist Jim Acosta ohne Akkreditierung: CNN klagt gegen Trump
Der Fernsehsender geht rechtlich gegen US-Präsident Donald Trump vor. Das Weiße Haus hatte CNN-Reporter Jim Acosta die Akkreditierung entzogen.
CNN-Reporter verliert Akkreditierung: Trumps perfider Umgang mit Medien
Der Journalist Jim Acosta darf nicht mehr ins Weiße Haus kommen, weil er eine Praktikantin angefasst haben soll. So sieht es zumindest Trump.
Zeitungssterben in den USA: Enthüllen ist zu teuer
Politische Organisationen in den USA fangen an, Aufgaben des Lokaljournalismus zu übernehmen. Sie haben dafür teils mehr Zeit und Geld.
Zeitungssterben in den USA: Das Geisterhaus von McKeesport
Während die großen Zeitungen am Dauerstreit mit Trump gesunden, gehen die Lokalzeitungen in den USA ein. Das hat fatale Folgen.
„Time Magazine“ geht an Netz-Milliardär: Salesforce-Mitgründer kauft Zeitung
Der Softwareentwickler Marc Benioff kauft mit seiner Frau Lynne das US-Magazin „Time“. Es ist der zweite Eigentümerwechsel in kürzester Zeit.
Diskussion um Interview mit Neonazi: „Ich traue meinen Hörer*innen“
Der Sender NPR hat ein Interview mit einem Neonazi gesendet und dafür viel Kritik geerntet. NPR-Journalistin Gladstone verteidigt die Entscheidung.
Neues Album von Kanye West: Vor allem ein Publicity-Stunt
Zwischen Twittershitstorm und Erschöpfungssyndrom: HipHop-Superstar Kanye West hat sein neues Album „Ye“ veröffentlicht.
Sozialistisches Online-Magazin: „Ada“ schreibt über den Klassenkampf
„Eine neue linke Stimme“ will „Ada“ sein. Der deutsche Ableger des erfolgreichen US-Magazins „Jacobin“ ist nun online gegangen.
JournalistInnen im Weißen Haus: Der Präsident lässt bitten
Die US-Regierung mag keine JournalistInnen? Im Gegenteil, sagen die KorrespondentInnen im Weißen Haus. Unter Trump läuft einiges gut.
Pornostar kämpft gegen Trump: Etikette? Egal!
Stormy Daniels behauptet, ein sexuelles Verhältnis mit Donald Trump gehabt zu haben. Der schlägt um sich – und trifft vor allem sich selbst.