taz.de -- Studentenbewegung
Parlamentswahl in Serbien: Wie die Studierendenbewegung Serbien verändern will
In Serbien haben Studierende die absolute Mehrheit bei der Parlamentswahl erhalten. Doch kann aus einer Protestbewegung eine Regierung werden?
Nach dem Wahlsieg: Jetzt muss Serbiens Studentenliste liefern
Nach ausgelassenen Wahlpartys stellen sich immer mehr Fragen zur politischen Ausrichtung und der künftigen Regierung. Welche Namen sind im Gespräch?
Wahlsieg der Opposition: Das Wunder von Serbien
Bis vor Kurzem schien es noch undenkbar: Die Opposition unter Führung der Studenten hat Aleksandar Vučić aus dem Amt gejagt – ein historischer Tag.
Parlamentswahl in Serbien: Niederlage für Machthaber Vučić
14 Jahre lang bestimmte Aleksandar Vučić die Politik seines Landes im Alleingang – bis zur Studentenbewegung. Bricht für Serbien nun eine bessere Zukunft an?
Serbien vor der Parlamentswahl: „Die Angst hat die Seite gewechselt“
Die Liste der Studenten hat erstmals Chancen, die Herrschaft von Ex-Präsident Aleksandar Vučić ins Wanken zu bringen. Sie ist auf alles vorbereitet.
Proteste in Frankreich: Jugend ohne Jugend
Warum gehen Französ*innen auf die Straße? Wogegen sind sie? Was wollen sie erreichen? Wir haben mit einer Schülerin und einer Studentin gesprochen.
Neuwahlen in Serbien: Sie lehren Vučić das Fürchten
In Serbien möchte Aleksandar Vučić Ministerpräsident werden. Doch eine Studentenbewegung könnte ihm gefährlich werden – obwohl sie ohne Studierende antritt.
Studierendenparlament der Humboldt-Uni: Umfassender Israel-Boykott beschlossen
Mit überwiegender Mehrheit bekennt sich die verfasste Studierendenschaft an der HU zur BDS-Kampagne. Sie fordert ein Ende aller Uni-Kooperationen mit Israel.
Raubdruck: Hehlerware als Kulturgut: Als das bürgerliche Copyright noch zerschlagen werden sollte
Eine Tagung in Leipzig befasste sich mit der westdeutschen Kultur der Raubdrucke. In linken Buchläden waren diese Werke zwischen 1960 und 1980 weit verbreitet.
Nachruf auf Klaus Eschen: Ein Widerständiger
Klaus Eschen gründete 1969 das Sozialistische Anwaltskollektiv mit. Jetzt ist der Anwalt, Notar und Verfassungsrichter im Alter von 85 Jahren gestorben.
Daniel Cohn-Bendit wird 80: „Ich war die Sonne von 68“
Er ging in Paris auf die Barrikaden, saß 20 Jahre lang für die Grünen im Europaparlament. Über die Lust am Widerspruch und das eigene Posterboyimage.
Nachruf auf Tilman P. Fichter: Widerständig bis zum Schluss
Tilman Fichter war SDS-Aktivist, Freund von Rudi Dutschke und später Leiter der SPD-Parteischule. Nun ist er im Alter von 87 Jahren in Berlin verstorben.
Im Gespräch Gretchen Dutschke-Klotz: „Jesus hat wirklich sozialistische Sachen gesagt“
… und Rudi Dutschke konnte nur Fisch panieren. Ein Gespräch mit der Aktivistin und Autorin Gretchen Dutschke-Klotz über Männer, Glauben und die 68er.
Roman über Studentenbewegung Italiens: Das Geplätscher aus seinem Mund
Enrico Palandris Debütroman „Lichter auf der Piazza Maggiore“ gibt sich als neurotische Liebesgeschichte. Dabei erzählt er von der Studentenbewegung.
Der Hausbesuch: Tanzender Wandervogel
Die Jugendbewegung hat Hedo Holland politisiert. Heute ist er 90 Jahre alt. Zum Glücklichsein gehört für ihn nicht viel.
68er-Film im Historischen Museum: Die rote Fahne über Schöneberg
Ist es nur ein Spiel mit Farbe oder doch der Probelauf zur Revolution? Gerd Conradts 68er Film „Farbtest. Die rote Fahne“ hat es ins Museum geschafft.
Pariser Abkommen vor 50 Jahren: „Solidarität hilft siegen!“
1973 mussten die USA dem Abzug ihrer Truppen aus Vietnam zustimmen. Das war der Anfang vom Ende eines Krieges, der viele Menschen politisiert hat.
Dutschke-Retter Mihail Larsen gestorben: Credo der Französischen Revolution
Mihail Larsen war führender Kopf der dänischen Studentenbewegung und rettete Rudi Dutschkes Leben. Nun ist er im Alter von 75 Jahren verstorben.
50 Jahre Buchladen Rote Straße: Bücher fürs Revolutionäre
Der Buchladen Rote Straße in Göttingen feiert Jubiläum. Vor 50 Jahren gegründet, handelt es sich um die älteste linke Buchhandlung der Republik.
Berufsverbot wegen falscher Gesinnung: „Ein politischer Kampfbegriff“
Kriegsdienstgegner und Kommunisten waren nach dem Radikalenerlass von Berufsverboten betroffen. Auch Hans-Peter de Lorent.
50 Jahre Radikalenerlass: Jagd auf Linke
Der Radikalenerlass verbaute Tausenden jungen Menschen den Berufseinstieg. Es gab rund 3,5 Millionen Anfragen beim Verfassungsschutz.
Dutschke-Reden auf CD: Das raue Timbre der Revolte
Rudi Dutschke war ein begnadeter Redner. Jetzt lässt sich auf sechs CDs nachhören, wie er 1968 seine Zuhörer:innen in den Bann schlug.
30 Jahre Interflugs an der UdK: „Keine Uni ohne uns“
Uni-Streiks, Freie Klassen, Videozeitung: Mit „feral: methods“ ist ein Archiv studentischer Bewegung an der UdK entstanden – im Netz und in der nGbK.
Symbolische Umbenennungen in Berlin: Benno statt William!
Die Berliner Geschichtswerkstatt hat den Shakespeareplatz an der Deutschen Oper in Benno-Ohnesorg-Platz umgetauft. Das wurde auch Zeit.
40. Todestag von Rudi Dutschke: Vorbild und Feindbild
An deutschen Hochschulen wird wieder über die Grenzen der Meinungsfreiheit gestritten. Wie viel Dutschke steckt in heutigen Studi-Protesten?
40. Todestag von Rudi Dutschke: Eine Frage der Haltung
Man muss Dutschke 40 Jahre nach seinem Tod nicht lesen – wohl aber sich sein Prinzip aneignen: Sich mit dem Gegebenen nicht abzufinden.
Antikolonialer Anschlag in Hamburg: Aufgeklärt nach 50 Jahren
1969 detonierten auf einer Werft 20 Kilo Sprengstoff. Täter konnten nie ermittelt werden. Erst jetzt erfahren wir mehr über die Tat von Linken.
Studentenführer über 30 Jahre Tiananmen: „Zivilgesellschaft nur im Netz“
Der frühere chinesische Studentenführer Wang Dan über die gesellschaftliche Entwicklung Chinas, Xi Jinpings Internetzensur und Trumps Außenpolitik.
Heinz Bude über das Mindset der 68er: „Die Geschichte beginnt erst mit uns“
Die Sehnsucht nach der Welt und der Wahnsinn der RAF. Ein Gespräch mit dem Soziologen Heinz Bude über sein Buch „Adorno für Ruinenkinder“.
Alt-68er über Studentenbewegung: „Die Weltrevolution hatte Priorität“
Der Verleger und Schriftsteller Volkhard Brandes erzählt von den Anfängen (s)einer Revolte, Alt-Nazis und Marxismus.
50 Jahre „68“: Extrem rechte Spaßguerilla
1968 ist auch die Geburtsstunde der Neuen Rechten. Was sie von der Bewegung gelernt hat – und worum es der Linken heute gehen muss.
Asta-Vorsitzende über heutigen Uni-Muff: „Vom Protest der 68er lernen“
Vor genau 50 Jahren entstand an der Uni Hamburg das berühmteste Foto der Studentenbewegung. Was die Aktion von damals für Studierende heute bedeutet.
Todestag von Benno Ohnesorg: Halbherziges Gedenken
Berlins rot-rot-grüner Senat will an den 2. Juni 1967 erinnern. Eine Entschuldigung bei den Hinterbliebenen Ohnesorgs wird es wohl nicht geben.
Gedenken an Benno Ohnesorg in Berlin: „Ich erwäge eine Entschuldigung“
Berliner Justiz und Politik haben bei der Aufklärung des Mords an Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 Fehler gemacht, gibt Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) zu.
Todesort von Benno Ohnesorg: „Sorry, nie gehört“
Die RAF und die 68er beriefen sich auf ihn – Uwe Timm schrieb ihm ein Buch: Benno Ohnesorg. Ein Besuch an dem Ort, an dem er starb.
50 Jahre 2. Juni 1967: „Kurras war ein Waffennarr“
Fünfzig Jahre nach seinem Tod fordert die Geschichtswerkstatt einen Platz, der nach Benno Ohnesorg benannt ist. Die tödlichen Schüsse seien immer noch aktuell.
Besetzung an der FU Berlin: Protest unerwünscht
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage versuchen Studierende der FU, einen Hörsaal zu besetzen. Und wieder rückt ein Großaufgebot der Polizei an.
Besetzung an der Freien Uni Berlin: Rückzug statt Räumung
Die Besetzer*innen an der Freien Universität haben sich freiwillig zurückgezogen, weil die Uni räumen lassen wollte. Ihr Protest geht aber weiter.
Sloterdijks „Das Schelling-Projekt“: Eine Bejahung der Körperlichkeit
Peter Sloterdijk schreibt über die weibliche Sexualität. Wer die 68er-Bewegung miterlebt hat oder verstehen will, sollte seinen Roman lesen.
Beleidigung ausländischer Staatschefs: Der Schah, der Papst und Erdoğan
Der Paragraf 103 ist eine Erinnerung an die Willkürjustiz. Meist kümmern sich Staatschef nicht um Witze, deutsche Behörden aber umso mehr.
Studenten besetzen Hochschule: Die Amsterdamer 68er
Wie Studierende in Amsterdam ihre Uni besetzen und eine Debatte über Privatisierung auslösen. Die Hochschule ist ein Musterbeispiel dafür, was schiefläuft.
Buch über Dutschke-Briefwechsel: „Schnauze halten!“
Am 7. März wäre Rudi Dutschke 75 geworden. Kurz vor seinem Tod schrieb er mit Dichter Peter-Paul Zahl über Kindheit, Deutschland – und die taz.
Studentenmörder und Spion der DDR: Der Tod eines Untertans
Karl-Heinz Kurras spionierte für die Stasi und erschoss Benno Ohnesorg. Hat der Krieg ihn zu einem so bösartigen Charakter gemacht? Ein Nachruf.
Todesschütze von Ohnesorg: Karl-Heinz Kurras ist tot
Der Tod von Benno Ohnesorg gilt als einer der Gründe für die Radikalisierung der Studentenbewegnung. Sein Todesschütze starb knapp 50 Jahre später - als freier Mann.
Oskar Negt wird 80: Vom Bohren harter Bretter
Oskar Negt war früher Mentor der Studentenbewegung. Heute bildet er ein Missing Link zwischen traditioneller und Neuer Linker.
Theorie der sexuellen Revolution: Wenn es fließt, wirst du gesund
Unterdrückte Sexualität ist die Wurzel allen Übels, meinte Wilhelm Reich. Nun ist es an der Zeit, sich von der sexuellen Revolution zu verabschieden.
Umstrittene Äußerungen Cohn-Bendits: Eingeholt von freieren Zeiten
Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle hat seine Festrede für Daniel Cohn-Bendit abgesagt. Der Grund: Äußerungen zur „Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern“ von 1975.