taz.de -- Sportgeschichte
Geschichte des Sports: Wie schwer es ist, nicht rassistisch über Sport zu schreiben
Ein Sammelband erinnert an Schwarze Champions in der Sportgeschichte. Das ist verdienstvoll und doch nicht so ganz unproblematisch.
Jüdische Sportgeschichte: Wie eine Wiener Fußballpionierin nach Amerika kam
Ella Zirner-Zwieback leitete in den 30er-Jahren eine Frauenliga. Eine Ausstellung in Los Angeles erinnert an sie und andere Juden im Fußball.
Pionierin des Vielseitigkeitsreitens: Ein paar Hindernisse zu viel
Sheila Willcox war eine der ersten und eine der besten Military-Reiterinnen. Doch die ganz großen Erfolge wurden ihr nicht vergönnt.
Triathlon als Optimierungswahn: Totalitäre Körperkultur
Triathlon war einst ein Sport für Freiheitsliebende. Mittlerweile unterwirft sich das Gros der Ausdauersportler einem neoliberalen Optimierungswahn.
Olympische Winterspiele 1936: In Steilkurven lässt sich's leicht stürzen
Vor 90 Jahren fanden in Garmisch-Partenkirchen Nazi-Spiele statt. Damit tut sich der Ort schwer. Dabei haben die Sportstätten etwas zu erzählen.
Sportgeschichte: „…die bekannte Rennfahrerin“
Gertrude Eisenmann aus Hamburg war Pionierin des Rad- und Motorsports. Nun jährt sich der Geburtstag der gebürtigen Engländerin zum 150. Mal.
„Ausländerregel“ im Basketball: Zu lange Letten
Vor 75 Jahren führte der deutsche Basketball eine „Ausländerregel“ ein. Grund war die Meisterschaft des BC Degerloch 1950.
Boxen für Laien erklärt: Hier kommen einige Fachbegriffe von Gewicht
Was ist Welter-, was ist Bantamgewicht? Hier werden Sie schlauer. Ring frei!
Rassistische Traditionen im Sport: Colo-Colo und der Kolonialismus
In Chile und anderswo verweisen Vereinssymbole oft auf problematische Geschichte. Erfolge indigener Gruppen im Kampf dagegen werden zurückgedrängt.
Olympische Spiele der Arbeiterbewegung: Sportler, hört die Signale!
Vor 100 Jahren wurde Frankfurt am Main zum Schauplatz der Ersten Arbeiterolympiade – ein Ereignis, das Klassenbewusstsein auf die Bühne brachte.
Sammelband zu Sport und Feminismus: Selbstverteidigung als feministische Praxis
Die Journalistin Petra Sturm und der Historiker Georg Spitaler zeigen, welche Bedeutung Körperkultur für Geschlechterdebatten hat. Historisch und aktuell.
Sportgeschichte und NS-Zeit: Er war nicht nur Stürmer
Als links geltende Ultras von Borussia Dortmund führen das Bild des früheren Spielers August Lenz in ihrem Logo. Doch der war in der SA und der NSDAP.
Abgeordnete begehen endlich das SEZ: „Schon gar keine Ruine“
Das SEZ in Friedrichshain soll weg – angeblich ist der ehemalige DDR-Bau zu marode. Aber stimmt das? Damiano Valgolio war bei einer Begehung dabei.
Olympia-Attentat 1972: Es gab gar keinen Fernseher
Historiker fanden über den Anschlag auf israelische Sportler 1972 heraus: Die Terroristen haben den Polizeieinsatz nicht live im TV verfolgt.
Geschichtsschreibung im Sport: Eine schöne, alte, bewegende Zeit
Eine Ausstellung präsentiert den Sport der Weimarer Republik als Erfolgsgeschichte – mit den Nazi-Spielen 1936 als Höhepunkt.
Politischer Fußball: Wenn Deutschland spielt, zeigt sich das ganze Land
Bernd-M. Beyer und Dietrich Schulze-Marmeling schreiben eine politische Geschichte des deutschen Fußballs. Ein Einsteig in ein wenig beacktertes Feld.
NS-Geschichte des Basketball: Hakenkreuze an den Körben
Hermann Niebuhr brachte Basketball 1935 nach Deutschland. Bis heute wird er als Pionier geehrt. Doch laut Zeitzeugen war er stramm auf Nazi-Linie.
NS-Zwangsarbeit auf Sportanlagen: Fußballplätze des Gedenkens
Das NS-Regime ließ vielfach Zwangsarbeit auf Sportanlagen verrichten. Eine bemerkenswerte Website markiert diese Orte des Verbrechens.
Unvergessener Läufer: Legendäre letzte Runde
Louis Zamperini läuft bei Olympia 1936 in Berlin für die USA im 5.000 Meter-Finale. Sein Schlussspurt ist ebenso phänomenal wie sein ganzes Leben.
Tour de France: Nazis können nicht Rad fahren
1942 wollten die Deutschen eine Frankreich-Rundfahrt etablieren. Der Widerstand konnte das für sich nutzen. Ein Roman erzählt die Geschichte.
50. Berlin-Marathon: Läuft und läuft
Der 1. Berlin-Marathon vor 50 Jahren war ein Randevent für Freizeitläufer. Heute ist er ein kommerzielles Großereignis mit weltweiter Ausstrahlung.
Fußball in der NS-Zeit: Inszenierung und Ausschluss
Eine Ausstellung in Berlin beschäftigt sich mit Fußball in der NS-Zeit. Es geht um Propaganda, die Gleichschaltung der Klubs und Lagersport.
Zwangsarbeit und Fußball: Schuften und kicken
Nicht allen Zwangsarbeitern war in der NS-Zeit das Fußballspielen verboten. Eine Ausstellung zeigt, dass es sogar Länderkämpfe unter ihnen gab.
Sportgeschichte von ganz früher: In 59 Tagen nach Kalkutta laufen
Schon im 18. und 19. Jahrhundert gab es sensationelle Leistungen. Sie galten den Gentlemen-Athleten bloß nicht als „Sport“.
40 Jahre taz Leibesübungen: Ein Begriff und seine Geschichte
Der Name des taz Sport-Ressorts ist zur Marke geworden. Doch was hat es mit diesem merkwürdigen Wort eigentlich auf sich?
Radsport im Nationalsozialismus: Tritt in die Vergangenheit
Der deutsche Sport stellt sich nur ungern seiner Geschichte. Eine unabhängige Studie zum Radsport zeigt, wie aktuell das Thema ist.
Münchner Olympia-Attentat von 1972: Faeser setzt Kommission ein
Wie mit den Angehörigen der Opfer des Olympia-Attentats vereinbart, beruft die Innenministerin einen Experten-Kreis zur Aufarbeitung der Geschehnisse.
Olympia 1908 in London: Das kurze Leben des Läufers
John B. Taylor gewinnt bei den Spielen 1908 Gold mit der US-Staffel. Er ist der erste Afroamerikaner, der bei Olympia ganz oben auf dem Podest steht.
Fußball und Nationalsozialismus: Beim Club im Keller
Mit Gespür für die Biografien verbannter jüdischer Vereinsmitglieder arbeitet Bernd Siegler die Geschichte des 1. FC Nürnberg im NS-Regime auf.
Sportgeschichte des Pistolen-Duells: Goldmedaille für Satisfaktion
Das Duell mit der Pistole war einmal olympische Sportart: 1906 in Athen. Getötet wurde dabei niemand, die Duellanten schossen mit Wachskügelchen.
Liebe zum Dartsport: Was für ein Spiel!
Wer nach dieser WM immer noch kein Fan von Darts ist, hat sich nie an einem Wurf probiert. Über die dramatische Kraft eines feinfühligen Sports.
Sportmuseum in Köln: Wo ist Olympia in der Olympiaschau?
Es gibt einen Ort, an dem olympische Geschichte museal aufbereitet werden soll. Doch genau dort sieht man eher Fußball- und NBA-Trikots.
München 1972: Als die Spiele weitergehen mussten
Vor 50 Jahren ermordeten Terroristen elf israelische Sportler. IOC-Chef Avery Brundage antwortete: „The games must go on“. Zur Karriere eines Satzes.
Geschichte des Arbeitersports: Rote Radler machen Druck
Mit aktuellen Weltmeistern feiert der RKB Solidarität seine Gründung im Jahr 1896. Er ist einer der wenigen Arbeitersportverbände, die es noch gibt.
Geschichte des Fußballs im EM-Land: Graham’s Eleven und ihre Töchter
Um 1920 waren britische Fußballerinnen überaus populär. Die Männer reagierten darauf mit Verboten, doch die Frauen kickten weiter.
Arbeiter in der Sportgeschichte: Hundert Jahre Zweisamkeit
Der Arbeitersport trat an als Alternative zum bürgerlichen Turnen. Doch vor 100 Jahren begann die Spaltung in Sozialdemokraten und Kommunisten.
Briefe von Ex-Bayern-Präsident Landauer: Nur aus Liebe
Kurt Landauer war Präsident des FC Bayern – bis 1933 und ab 1947. Nun veröffentlichte Briefe beantworten, warum er als Jude nach München zurückkehrte.
Zum Tod von Gerd Müller: „Dann macht es bumm“
Gerd Müller war der wohl beste deutsche Stürmer aller Zeiten. Er wurde 75 Jahre alt. Überdauern wird die Erinnerung an einen großen Instinktfußballer.
Geschichte des modernen Sports: Metzger gegen Hutmacher
Mit der Französischen Revolution fing im Sport vieles an: Zeitmessung, breite Teilhabe und lustige Siegprämien. Das hatte demokratisches Potenzial.
Fußball während der Pandemie 1918/19: Krieg, Kaisersturz und Kickerei
Der DFB wuchs besonders, als die Spanische Grippe in Deutschland Hunderttausende tötete. Hatte der Sport gar nichts damit zu tun?
Geschichte des Bundesligisten FC Bayern: Ein Stürmerstar im KZ
Eine Graphic Novel zeigt Oskar „Ossi“ Rohr. Der Stürmer schoss den FC Bayern zur ersten Meisterschaft, wurde von den Nazis verfolgt – und vergessen.
Geschichte des Schwimmsports: Wie das Wasser weiß wurde
Sklaverei und Kolonialismus haben die afrikanische Schwimmtradition zertört. Der moderne Sport hat schwarze Schwimmer*innen weiter ausgegrenzt.