taz.de -- Restitution

Ausstellung über jüdische Kunstsammler: Rekonstruktion eines Mosaiks

Das Bucerius Kunst Forum Hamburg hat vom NS-Staat geraubte Kunst jüdischer Familien rekonstruiert. Es versammelt sie zu einer historisch klugen Schau.

Eigentumsgeschichte von Kunstwerken: Das Erbe, das die AfD verdecken will

Provenienzforschung befördere ein unangemessenes „Schuldgefühl“, findet die AfD. Also sollte niemand nach geraubtem Kulturgut fragen? Wie die Forschung dagegenhält.

Kolumbien fordert Skulpturen aus Berlin: Die Grabgeister warten darauf, dass etwas mit ihnen passiert

Kolumbien verlangt von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Rückgabe 34 antiker Skulpturen. Es geht um illegales Eigentum, unantastbares Kulturgut und indigene Rechte.

Restitution von NS-Raubkunst: Kehrtwende in Bayern

Die Erben des jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim erhalten nun doch die Bronzebüste „Fernande/Beatrice“ von Picasso zurück. Ein Anfang?

Vier Millionen für restituierte Figur: Teuer, wenn das Bild schillert

Der Tänzerinnen-Brunnen von Georg Kolbe wurde in Berlin für 4 Millionen Euro versteigert. Da macht wohl die Objektgeschichte den Preis.

Arisierte Villa Rezek und Wiener Moderne: Die Geschichte eines Hauses – die Geschichte einer Stadt

Schönheit trotzt Hass. Die von Hans Glas visionär gestaltete Villa Rezek erzählt von Utopien im einst jüdischen Wien. Sie ist nun wieder zu bestaunen.

Plan für Restitutionsgesetz: Steht alles still, wird es schwer mit der Gerechtigkeit

Kulturstaatsminister Weimer will ein Restitutionsgesetz. Damit könnte im Fall von NS-Raubgut auch der Privatbesitz angetastet werden. Das ist so heikel wie lähmend.

Ausstellung „Celebrating Womanhood“: Die Perlen, der Hüftschmuck, das Messer

Kulturerbe aus Tansania: Für die Ausstellung „Celebrating Womanhood“ setzt das Linden-Museum Stuttgart selbstkritisch an. Und stößt auf ein Dilemma.

NS-Raubkunst in Niederlanden entdeckt: Jahrzehnte lang hing das Gemälde im Haus der Enkelin

In den Niederlanden ist ein Avantgarde-Gemälde aus der Sammlung des jüdischen Kunsthändlers Jacques Goudstikker aufgetaucht. Es ist vermutlich NS-Raubgut.

Mit den Erben über NS-Raubgut geeinigt: Georg Kolbes Tänzerinnenbrunnen wird restituiert

Nach Kritik wegen des Umgangs mit seiner Objektgeschichte gibt Berlins Georg Kolbe Museum dessen Tänzerinnenbrunnen jetzt an die Erben zurück.

Playlist des Hamburger Kultursenators: Neu ist nicht gleich besser

Hamburgs SPD-Kultursenator legt seine Lieblingslieder vor, sein Bundes-Amtskollege Wolfram Weimer entdeckt vergangenes ostdeutsches Unrecht.

Rückgabe von Kulturgütern: Schiedsgericht für NS-Raubgut beginnt Arbeit

Das Gremium soll künftig in strittigen Fällen über die Rückgabe von Kulturgütern entscheiden. Damit wird Kunstrestitution in Deutschland erleichtert.

Kunsthistoriker über Restitution: „Woher kommt die Anmaßung gegenüber den Nachfahren?“

Die Rückgabe von Raubgut geht manchmal mit der Projektion eigener moralischer Probleme auf die Interessen der anderen einher, sagt Gilbert Lupfer.

NS-Raubkunst in Bayern: Bayern völlig unschuldig

Ein Untersuchungsbericht entlastet Bayerns Staatsgemäldesammlungen vom Vorwurf, auf NS-Raubkunst zu hocken. Es ist aber nur ein halber Freispruch.

Eklat in Benin-Stadt: König als Hüter der Kulturschätze?

Protestierende verhindern die Eröffnung des neuen westafrikanischen Kunstmuseums in Benin-Stadt. Und was ist eigentlich mit den Benin-Bronzen?

Hamburgs jüdische Gemeinden vor Gericht: „Es kann nur einen geben“ oder Orthodoxe gegen Liberale

Orthodoxe Gemeinde macht liberalem Tempelverband das Namensrecht streitig. Dabei geht es auch darum, wer legitimer Erbe des Vorkriegsjudentums ist.

Britischer Künstler Satch Hoyt: Der Gestaltwandler

Der Brite Satch Hoyt veröffentlicht das Album „Un-Muting“. Die Musik ist das Ergebnis einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe.

Restitution von Raubgut: Osnabrück will vorangehen

Osnabrück hat sich verpflichtet, mit der neuen „Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut“ zusammen­zuarbeiten – als eine der ersten deutschen Städte.

Bayern restitutiert NS-Raubkunst: Freistaat gibt vier geraubte ­Gemälde an die Erben zurück

Um NS-Raubkunst im Besitz des Freistaats Bayern gab es Streit. Nun zeichnet sich eine für den CSU-Kunstminister Blume gesichtswahrende Einigung ab.

Angespannte Lage der Museen: Lasst uns nicht nur über Bilder streiten

Identitätspolitik, rechte Agitation, Finanzknappheit, Restitution: Museen und Ausstellungshäuser stehen jetzt vielfach unter Druck. Ein Zustandsbericht.

Streit mit Hohenzollern beigelegt: Fünf Tabakdosen für ein Halleluja

Die Erben der Hohenzollernfamilie haben sich schlecht benommen. Dennoch werden sie mit Einfluss und Werten in Millionenhöhe belohnt.

Rückgabe von Beutekunst: An den richtigen Ort

Valence Silayo aus Tansania erforscht das geraubte Erbe seines Volkes. Eine Spurensuche in einem Stuttgarter Museum.

Resitution aus Wolfenbüttel: Überleben in Büchern

Die Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel überprüfte ihre Bestände auf NS-Raubgut und gab nun einige Bände jüdischer Sammler zurück.

Rückgabe von NS Raubkunst: Museen im Zwielicht, Minister obenauf

Nazis, gestohlene Kunst, sexuelle Belästigung: Der Chef der Staatsgemäldesammlungen ist nicht länger im Amt. Der Christsoziale Markus Blume aber bleibt Bayerns Kunstminister.

Stockende Dekolonisierung: Hamburg zieht sich aus der Verantwortung

Bei der Dekolonisierung der Stadt schneidet Rot-Grün schlecht ab. Symptom ist die Schließung der renommierten Forschungsstelle zur Kolonialgeschichte.

Streit um Restitution: Der Welfenschatz und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Der Stiftung Preußischer Kulturbesitz wird vorgeworfen, eine Raubgutrestitution zu verschleppen. Sie hatte Teile des „Welfenschatzes“ 1935 gekauft.

Ausstellung über Provenienz: Der Weckruf des Anden-Pumas

Eine Ausstellung in Hannover beleuchtet die Herkunft südamerikanischer Objekte aus prä-kolumbischer Zeit. Viele kamen auf illegalen Wegen nach Europa.

Entschluss zu NS-Raubkunst: Skandal im Kleingedruckten

Die Restitution von NS-Raubkunst in strittigen Fällen wird neu geregelt. Jetzt werden nur Objekte zurückgegeben, die in öffentlichem Besitz sind.

Rückgabe von Kunst aus der Nazizeit: Sie warten schon so lange

Strittige Fälle von NS-Raubkunst sollen ab 2025 durch ein Schiedsgericht entschieden werden. Doch an dem neuen Gremium entzündet sich harte Kritik.

Debatte um Restitution: Forschungen im Kunsthandel

Zwei Gemälde von George Grosz können in der Kunsthalle Bremen bleiben: Eine Kommission entschied gegen die Ansprüche der Erben.

Rückgabe von Kulturgütern: Nofretete will zurück nach Hause

Eine Petition fordert die Rückgabe von Nofretete aus Berlin nach Ägypten. Die Frage spiegelt die Debatte um die koloniale Vergangenheit Europas wider.

Film „Dahomey“ über Raubkunst: König Ghezo spricht

Berlinale-Gewinner: Mati Diops Film „Dahomey“ nimmt sich Restitutionsfragen mit magischem Dokumentarismus an.

Schädel von Indigenem aus Chile: Eine halbe Rückgabe

Lübecks Sammlung der Kulturen der Welt hat Indigenen aus Feuerland einen Schädel zurückgegeben. Begraben wird er dennoch in Lübeck – zu seinem Schutz.

NS-Raubkunst: Endlich mehr Rechte für die Opfer

Künftig dürfen Kunstwerke auch ohne Zustimmung der Museen überprüft werden. Ein wichtiger Schritt für die Restitution von NS-Raubkunst.

Umgang mit NS-Raubkunst: Wem gehört dieser Picasso wirklich?

Bund, Länder und Kommunen haben sich geeinigt: Museen dürfen nicht mehr blockieren, dass geprüft wird, ob ihre Kunstwerke NS-Raubkunst sind.

Nach der Restitutionsdebatte: „Kunstwerke sollen auf die Straße“

Kuratorin Ken Aïcha Sy spricht über radikale Ansätze der Museumsarbeit im Senegal. Sie fordert, dass europäische Sammlungsdepots dafür ihre Hoheit aufgeben.

Politik zu NS-Raubkunst: Zum zahnlosen Tiger reformiert?

Claudia Roths schnelle Auflösung der Beratenden Kommission zur NS-Raubkunst zugunsten eines Schiedsgerichts stößt auf ein geteiltes Echo.

NS-Raubkunst: An dieser Sammlung klebt Blut

Die Gemäldesammlung des Schweizer Waffenhändlers Emil Bührle enthält 633 Werke. Ein Gutachten zeigt nun: Viele stammen aus jüdischem Besitz.

Dokumentarfilm zu Kolonialverbrechen: Den Ahnen Frieden schaffen

Der Film „Das leere Grab“ begleitet Familien, die nach Überresten ihrer Vorfahren suchen. Und zeigt die Folgen deutscher Kolonialverbrechen.

Restitutionsverfahren reformiert: Gerechtigkeit für Nachfahren

Die Restitution von NS-Raubkunst an die Erben der Bestohlenen wird leichter. Verfahren können gegen den Willen der Besitzer eingeleitet werden.

Restitution von Nazi-Raubgut: Handfeste Erinnerungen

Paul Chodziesner ist aus Australien gekommen, um einen Schatz in Empfang zu nehmen: die Bücher seiner Vorfahren. Beide wurden von den Nazis ermordet.

Restitution von Menzel-Gemälde: Späte Genugtuung für Erben

Die Beratende Kommission zu NS-Raubkunst entscheidet gegen die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Eine Zeichnung Adolph Menzels geht an die Erben.

Goldener Bär für Doku über Restitution: Stimmen aus dem Jenseits

Wieder gewinnt ein Dokumentarfilm die Berlinale. „Dahomey“ von Mati Diop begleitet die Rückgabe von Raubkunst aus Frankreich nach Benin.

„Dahomey“ auf der Berlinale: Viel Wut ist dort zu vernehmen

In ihrem Berlinale-Wettbewerbsbeitrag „Dahomey“ begleitet die französische Regisseurin Mati Diop die Restitution einer Königsstatue nach Benin.

Umgang mit „Fluchtgut“: Vom Verlust von Vermögen

Wurde es geraubt oder freiwillig verkauft? Wie mit vom Nationalsozialismus verursachten Vermögensverlusten umzugehen ist, ist kontrovers.

Streit um Schweizer Kunstsammlung Bührle: Aufarbeitung weichgespült

Das Kunsthaus Zürich will die Sammlung des Fabrikanten Emil Bührle und seine NS-Verstrickung aufarbeiten.

Ausstellung auf Augenhöhe: Dialog mit dem Ende der Welt

Eine Ausstellung in Lübeck zeigt, wie sich Indigene in Chile und Argentinien an Veränderungen angepasst haben. Entstanden ist gemeinsam mit den Communitys.

Restitution nach Tansania: Kolonialgeschichte in den Knochen

Deutschland will Gebeine getöteter antikolonialer Kämpfer an Tansania zurückgeben. „Endlich, nach über 100 Jahren“, freut sich ein Enkel.

Umgang mit menschlichen Überresten: Die Ahnen sollen zurückkehren

Dass in Berlin lagernde Schädel aus Kolonialzeiten identifiziert wurden, ist ein Erfolg der Zivilgesellschaft. Nun fordern die Nachfahren sie zurück.

Rückgaben von NS-Raubkunst: Restitution soll leichter werden

Deutsche Museen sollen nicht länger Rückerstattungen von NS-Raubkunst blockieren können. Das verlangt die zuständige Kommission.

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