taz.de -- Populismus

Memoiren von Francis Fukuyama: Ein missverstandener Sozialdemokrat

In seinen Memoiren bleibt Politikwissenschaftler Francis Fukuyama seiner These treu: Die liberale Demokratie ist die beste aller Staatsformen. Sie bedarf nur Ausbesserungen.

„Propadanga“-Theater in Hannover: Trügerisch unterhaltsamer Generationenzwist

Nils Zapfes „Propadanga“ spielt dem Publikum nicht nur etwas über die Mechanismen von Desinformation und Demagogie vor – es erfährt sie am eigenen Leib.

Sammelband zum Postliberalismus: Vorwärts in die Vergangenheit?

Der Postliberalismus setzt Gemeinwohl und Tradition an die erste Stelle – und verstrickt sich in neue Widersprüche. Ein Sammelband gibt einen Überblick.

Die Wahrheit: Die Sonne ist schuld an der Hitze

Neues von der stabilen Verschwörungsfront: Phantasmagorien allwissender Alltagsmenschen.

Nachwahl in Großbritannien: Nigel Farage gegen Graf Mülleimer

Der britische Rechtspopulist Farage hat sein Parlamentsmandat niedergelegt, damit seine Stammwähler ihn neu wählen. Zu Besuch in Südenglands Armenhaus.

Jurastudent über Rechtsstaat: „Am Ende kommt es auf den Menschen an“

Jakob Weickert sucht für den Verfassungsblog nach Schwachstellen in der Justiz, um sie vor Angriffen von rechts zu schützen.

Forscherin über Politik und Emotionen: „Jede politische Debatte ist emotional“

Die Neurowissenschaftlerin Maren Urner findet, dass die Politik Gefühle stärker berücksichtigen sollte, sonst fühlten sich viele nicht gehört.

Strategien gegen rechts: Leidenschaft statt Affekt

Funktioniert ein linker Populismus? Nur, wenn wir positive Gefühle scharf von Affekten trennen. Es geht es um Werte, nicht um Ressentiments.

Parlamentswahl in Bulgarien: Die Rumen-Show

Die Bulgaren wählen – zum achten Mal seit 2021. Aussichtsreichster Kandidat ist Ex-Präsident Rumen Radew, ein Populist und Russlandfreund.

Angsttheater nach Kafka: Man belauert sich unter Honigwolken

Ästhetisch bezaubernde sozialpsychologische Lehrstunde mit Humor: Rebecca David inszeniert „Zeit für Monster“ am Theater Braunschweig.

Aufsätze von ehemaligen Linken: Ich, ich, ich

Wenn das Denken die Richtung ändert: In einer Aufsatzsammlung hagelt es Bekenntnisse von Ex-Linken. Manches verbindet sie mit Rechtspopulisten.

Oberster US-Terrorbekämpfer tritt zurück: Enge Kontakte zu Rechtsextremisten und Antisemiten

Joseph Kent gibt seinen Posten als Anti-Terror-Chef der USA wegen des Irankriegs auf. Er war wegen seiner Nähe zu Rechtsextremisten in der Kritik.

Die Skrupellosigkeit der Reichen: Macht macht charakterlos

Eine amerikanische Krankenhausserie spielt in einer schlechten Welt, also heute. Aber sie führt dieser Welt vor, wie man darin menschlich sein kann.

Schließung des Görlitzer Parks: „Das ist ein Triumph des Sauerlands“

Mit Orten wie dem Görli betreiben Konservative Populismus gegen die Innenstädte, sagt der Humangeograf Bernd Belina. Getrieben würden sie von der AfD.

Über Phrasen in aktuellen Debatten: Die Kunst, nicht recht haben zu wollen

In den Arenen der Meinungsbildung herrscht eine Art Bürgerkrieg. Gibt es denn kein Serum gegen ansteckende Phrasen und andere populistische Gifte?

Mut zur Differenzierung: Sind Sie auch verwirrt?

Krisenadaption, Wirtschaftstransformation, Nullemission wird nicht mit Entweder-oder gehen. Da hilft nur das Hinwenden zu Andersdenkenden.

Proteste in der Slowakei: Dosť bolo Fica – genug von Fico!

Zehntausende Slo­wa­k*in­nen protestieren gegen den Demokratieabbau durch Robert Fico. Vom Schulhof bis zur Großdemo zeigen sie ihren Widerstand.

Autor über Faschismus und Klimakrise: „Diese Familie steht für die Verbrennungskrisen der Welt“

In Tommy Wieringas Roman „Nirwana“ geht es um die Verschränkung von Nationalsozialismus und fossiler Energie – am Beispiel einer realen Familie.

Bahnfahren in der Ukraine: 3.000 Kilometer für lau

Mit dem Programm UZ-3000 sollen alle Ukrainer 3.000 Bahnkilometer geschenkt bekommen. So will man Züge besser auslasten. Das Programm ist umstritten.

Philosophin über KI-Bilder und Ethik: „KI-Bilder sind für den Populismus extrem nützlich“

Die Philosophin Dorothea Winter spricht über Kitsch und Kunst, warum Social-Media-Plattformen die KI so lieben und eine Ethik der falschen Bilder.

Unruhen in Indonesien: Prabowo bleibt Opportunist

Indonesiens Präsident reagiert auf die Proteste, genau so, wie er muss, um an der Macht zu bleiben. Die Krise des Landes wird so nicht gelöst.

Linker Populismus: Nett war gestern

In den USA postet der Demokrat Gavin Newsom auf einmal wie Donald Trump. Aber das macht noch keinen linken Populismus. Und den braucht es, auch hierzulande.

Bremens CSD lädt die FDP aus: Ein Fest für Toleranz muss seine Feinde nicht begrüßen

Bremens FDP fühlt sich diskriminiert, weil sie nicht mit einem eigenen Truck am CSD teilnehmen darf. Der Grund ist aber ihre eigene Verbotspolitik.

Sprachwissenschaftler über German Angst: „Die Angst vor Krieg lähmt uns“

Warum fürchten sich Deutsche vor Veränderung? Ulrich Hoinkes über Angstkultur, politische Manipulation und die Wahrnehmung der Klimakrise.

Die Disruption von Demokratien: Donald Bonaparte

Schon Karl Marx analysierte den Aufstieg eines Populisten. Dem Neffen Napoleons, Louis Bonaparte, gelang es, die Enttäuschten für sich zu gewinnen.

Populismus statt Argumentation: Die wichtigste Frage wurde nicht gestellt

Das TV-Duell zwischen den Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und Friedrich Merz war keine Debatte. Sondern ein Überbietungs­wettbewerb.

Donald Trump und das F-Wort: Projekt und Projektion Faschismus

Ist Donald Trump ein Faschist? In den USA sind sich immer mehr Analysten darüber einig – und verwaschen so die Bedeutung dieses Begriffs.

Lust am Tabubruch der CDU: Zerstört Merz die Mitte?

Die Union geht auf Distanz zur AfD, aber sie hat die Tür für weitere Zusammenarbeit geöffnet. Die Bundestagswahl wird zeigen, ob Merz' Kalkül aufgeht.

CDU-Plan zu Migration: Merz und die Logik der Erpressung

Der Kanzlerkandidat der Union wirkt kopflos und affektgesteuert. Seine überschäumende Rhetorik spielt den Rechtsextremen in die Hände.

Künstler über US-Nachrichten: „Die Handgranate im System“

Worte sind bei diesen Moderationen egal. Der Künstler Heiner Franzen beobachtet in seinen Videoprojekten das populistische Script in US-Nach­rich­ten.

Strategien zur Klimarettung: Klimapopulismus, ja bitte!

Ernst gemeinte Klimapolitik bringt tiefgreifende Veränderungen von Lebensweisen mit sich. Umso wichtiger ist es, die Lasten gerecht zu verteilen.

Lektionen der Woche: Söder isst jetzt E-Autos

Markus Söder steht auf E-Autos, die syrische Frauenbeauftragte ist Islamistin und Elon Musk ein Tyrann. 5 Dinge, die wir diese Woche gelernt haben.

Protest in der Krise: Die Kunst des Voranscheiterns

Angesichts der Krisenkonjunktur brauchen Ak­ti­vis­t:in­nen einen langen Atem für die Mühen der Ebene. Ein Plädoyer fürs hakenschlagende Durchhalten.

Stichwahl in Kroatien: Zoran gegen Dragan

Der sozialdemokratische Präsident Zoran Milanović schrammt an der absoluten Mehrheit vorbei. Die finale Abstimmung ist für den 12. Januar angesetzt.

Verbreitung von Desinformation: Giftmittel der Populisten

Die Scharlatane von heute haben statt dubioser Elixiere simple Antworten parat. Verunsicherte Menschen fallen dem in Krisenzeiten leichter zum Opfer.

Wie umgehen mit Extremisten?: Alerta, alerta! Faschisten gegen den Klimawandel

Es braucht eine Kritik der reinen Vernunft, auf Argumente hin bewegt sich die Politik gar nicht mehr. Beim Label Faschismus aber springt sie – sofort.

Faschismus in den USA: Sie wussten, was sie tun

Wer glaubt, die WählerInnen Trumps hätten sich täuschen lassen, irrt. Zu offensichtlich ist, wer Trump ist und was er will, um es nicht zu erkennen.

Politologe über Parteien in Deutschland: „Der soziale Kitt ist aufgelöst“

Das Parteiensystem ist in der Krise. Gut überstehen werden diese nur die Grünen, die AfD, eventuell auch das BSW, behauptet der Politologe Jan Gerber.

Rechtsruck in den Niederlanden: „Wilders drückt der Regierung spürbar seinen Stempel auf“

Die Politikwissenschaftlerin Léonie de Jonge über die Asylpolitik der niederländischen Regierung und den Einfluss des Rechtspopulisten Geert Wilders.

Wagenknechts Koalitionsspiele: Tritt Brandenburg jetzt aus der Nato aus?

In Brandenburg sind die SPD und das BSW auf dem Weg zu Koalitionsgesprächen. In Sachsen und Thüringen holpert es hingegen kräftig.

Buch über westliche Moderne: Alle auf hundertachtzig

Angst, Enttäuschung, Wut – Gefühle geben aktuell in der Politik den Ton an. Eva Illouz spürt ihrer Genese nach und analysiert die explosive Gegenwart.

Der Aufstieg von Giorgia Meloni: Erfolg als angebliche Außenseiterin

Europas Rechtspopulisten sind geschickt. Ihre Kniffe lassen sich am Aufstieg von Meloni zur Ministerpräsidentin Italiens genau studieren.

Psychologe über das Vertraute: „Heimat wird gar nicht geschätzt“

Der Begriff „Heimat“ wirkt in der Krise wie ein Kuschelbär fürs Kind. Diesen stabilisierenden Effekt nutzen Politik und Werbung gleichermaßen.

Bremer Senator plant Abschiebezentrale: Reine Symbolik gibt es nicht

Menschen zu Zahlen gemacht: Wenn ein erfahrener Innensenator ankündigt, mit mehr Schmackes abzuschieben, dann hat das Wirkung.

Erfolg für das Bündnis Sahra Wagenknecht: Stark dank Sahras Strahlkraft

In Brandenburg erreicht das BSW ein zweistelliges Ergebnis. Eine Regierungsbeteiligung hält Spitzenkandidat Crumbach für „relativ unwahrscheinlich“.

Zinspolitik der EZB: Der Schaden ist enorm

Die EZB hat ihre Leitzinsen gesenkt, mit 3,5 Prozent bleiben sie aber hoch. Was einst gegen die Inflation notwendig war, spielt nun den Populisten in die Hände.

Nofretete und Sahra Wagenknecht: Wie einst Hercule Poirot

Florian Illies wähnt sich in der „Zeit“ auf Expedition in Ägypten und vergleicht Wagenknecht mit Nofretete. Wäre die Wilhelminische Ära nicht passender?

Bündnis Sahra Wagenknecht: Italienisierung des Parteiensystems

Die Wagenknecht-Partei ist kein neoautoritäres Gespenst der deutschen Geschichte. Sondern ein Vorbote dessen, was nach den Volksparteien kommt.

Dokumentarfilm über Sebastian Kurz: Politik ohne Programm

Der Dokumentarfilm „Projekt Ballhausplatz“ zeigt „Aufstieg und Fall des Sebastian Kurz“. Er bietet das Beispiel einer populistischen Machtübernahme.

Politiker und die EM: Von Blendern und Profiteuren

Zur EM zeigen sich Politiker plötzlich gerne im Nationaltrikot auf der Tribüne. Mit echter Volksnähe hat das wenig zu tun. Es ist purer Populismus.

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