taz.de -- Kneipensterben
Kneipenkollektiv hat Geldprobleme: Liebe, Schnaps und Revolution
Das Café Cralle wird nächstes Jahr fünfzig. Doch die queerfeministische Kneipe möchte die Getränkepreise nicht erhöhen und ist auf Spenden angewiesen.
Umnutzung von Apotheken: Die Dosis macht das Gift
In den Räumen einer ehemaligen Apotheke im Süden Berlins befindet sich heute eine Bar. Was passiert, wenn eine Pharmazeutin dort etwas trinken geht?
Außengastronomie: Bezirke spucken Senat ins Bier
So schnell wird das nichts mit dem abends vor der Kneipe länger draußen Sitzen. Die Bezirke lehnen das neue Gaststättengesetz des Senats in jetziger Form ab.
Handybotschaften vom Tresen: Trinken zur Ansicht
Für ihren Instagramkanal zieht es zwei junge Frauen in Schankwirtschaften. Sie zeigen ihren Followern die urigsten aller Münchner Kneipen: Boazn.
Ergüns Fischbude: Neubeginn in Neukölln
Nach Jahren des Kampfes muss „Ergüns Fischbude“ ihren Standort verlassen. Die gute Nachricht: In Neukölln hat das Kultlokal eine neue Location gefunden.
Berliner Nachtleben: Ausgenörgelt
Anwohner:innen in Partykiezen müssen im Zweifel auch nachts Lärm hinnehmen. Das hat ein Gericht entschieden. Für viele Clubs kommt das Urteil zu spät.
Berliner Eckkneipen: Auf ein Bier
Hier kann man rund um die Uhr trinken, es ist ein Treffpunkt im Kiez – und ein von Gentrifizierung bedrohter Ort: Besuch in einer Berliner Eckkneipe.
Genossenschaftlich organisierte Kneipe: Wo man sich trifft
Dass die Kneipe im Dorf zu schließen drohte, schreckte die Einwohner in Merzbach auf. Jetzt geht es rund um den Zapfhahn gut genossenschaftlich zu.
Forscherin über Marburger Subkultur: „Eine linke Kneipe fehlt“
Susanna Kolbe hat die Studentenkneipen von Marburg durchforstet. Von der linken Subkultur im „roten Marburg“ von einst ist wenig übriggeblieben.
Gentrifizierung in Berlin: Die Nachbarn spielen nicht mit
Die Tomsky Bar in Prenzlauer Berg, eine der letzten Kneipen aus der Nachwendezeit, steht vor dem Aus. Nun startet Wirt Martin Kaltenmaier eine Petition.
Hamburger Gastronomie in der Pandemie: Die letzte Runde
Die Pandemie macht der Gastronomie zu schaffen. Gewinne waren mit der Sperrstunde kaum möglich. Dass sie wegfällt, kommt für einige Kneipen zu spät.
Wohnungsbau statt Kneipe in Hamburg: Pub wird trockengelegt
Nach 39 Jahren ist für den Irish Pub „Shamrock“ im Karolinenviertel Schluss. Die Betreiberin fühlt sich vom Investor getäuscht.
Wirtin über ihr Kneipenleben: „Ich könnte heulen“
Zwei Drittel ihres Lebens stand Sylvia Herold hinter Hamburgs Tresen, die letzten 16 Jahre im Katz & Kater. Ein Gespräch über Liebe, Wut und Trauer.
Der Corona-Städtevergleich: Städtetrips machen keinen Spaß mehr
In der Coronakrise schauen wir regelmäßig in europäische Nachbarstädte. Von neuen Maßnahmen berichten wir aus Paris, Madrid, Oslo – und Berlin.
Sperrstunde in Berlin: Gute Nacht, Nachtleben!
Ab diesem Wochenende müssen Kneipen, Bars und Spätis um 23 Uhr schließen. Wie gehen Nachtschwärmer*innen und Wirt*innen damit um?
Berliner Kneipenchefin über Sperrstunde: „Das ist das Schlimmste“
Das „Schwarze Café“ ist bekannt dafür, dass es immer geöffnet hat. Betreiberin Inge Trimbur darüber, was die Sperrstunde für die Kultkneipe bedeutet.
Corona-Hotspot Neukölln: „Die Party ist vorbei“
Sperrstunde und noch strengere Kontaktbeschränkungen für Privatfeiern sind beschlossen. Ein Interview mit Falko Liecke, Gesundheitsstadtrat von Neukölln.
Barbetreiber*innen in der Corona-Krise: „Wir haben Angst“
Die Initiative Bars of Berlin fordert verminderte Mieten um Einbußen abzufedern. Sie fürchten, dass sonst viele pleite gehen.
Gastronomie wieder geöffnet: Der ganz normale Trubel!?
Anfang Mai traf die taz drei Gastronomen in ihren leeren Restaurants. Mitte Mai sprachen wir sie dann kurz vor der Wiedereröffnung. Wie läuft es nun?
Kleine Kneipe in Neukölln: Das Wirtsehepaar und ihr Coach
Uschi und Ansgar machten eine Kneipe auf: Im Fuchsbau waren Gäste und Wirte nicht unterscheidbar. Doch dann kam der Unternehmensberater.
Die Wahrheit: Schicht mit Nachsicht!
In Frankfurt am Main herrscht neuerdings ein Asozialtonfall, der sogar das allerörtliche Kneipensterben mit Hurra begrüßt.