taz.de -- Klimaproteste am Berliner Flughafen: Mehr Aktivisten sollen zahlen
Die Polizei fordert von weiteren Klimaaktivisten Geld für Einsätze am Berliner Flughafen im vergangenen Jahr. Dabei geht es um mehrere Tausend Euro.
Bild: Auch am Flughafen Düsseldorf haben Aktivisten der Letzten Generation den Flugverkehr gestört
Berlindpa | Nach Aktionen am Hauptstadtflughafen BER fordert die Bundespolizei von weiteren Klimaaktivisten Geld für den Einsatz. Insgesamt geht es um rund 5.330 Euro für zwei Vorfälle am 8. Dezember 2022 und 5. Mai 2023, wie die Bundespolizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass die Bundespolizei für ihren [1][Einsatz am 24. November 2022] von sechs Demonstranten insgesamt 1.060 Euro fordert.
[2][Im Dezember 2022 war es einigen Aktivisten] gelungen, in den abgesperrten Bereich des Flughafens zu gelangen, um für mehr politisches Handeln gegen die Klimakrise zu protestieren. Anders als bei der Aktion im November sei der Flugbetrieb nicht beeinträchtigt gewesen, hieß es damals von der Bundespolizei.
Gegen drei Beteiligte erließ die Bundespolizei nun nach eigenen Angaben [3][Gebührenbescheide]. Ein Vorgang befinde sich in der Vollstreckung. Die beiden anderen Betroffenen hätten Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt, hieß es.
Für die Aktion im vergangenen Mai, bei der Klima-Protestierer erneut auf das Gelände eindrangen und eine Privatmaschine mit Farbe besprühten, will die Bundespolizei sieben Personen zur Kasse bitten. Entsprechende Gebührenbescheide könnten aber erst nach Ende der Anhörungsfrist erlassen werden, erklärte die Sprecherin.
16 Aug 2023
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