taz.de -- Intersektionalität

Nachruf auf Gloria Steinem: Sie provozierte durch Glamour

Gloria Steinem hasste die Ehe, kämpfte für Playmates und legale Abtreibungen: Sie war das Gesicht der US-Frauenbewegung der 1960er und 1970er Jahre.

Forderung an cis Frauen: Queers nicht fallen lassen!

Mit dem Rechtsruck kümmern sich cis Frauen wieder stärker um sich selbst. Doch wo bleibt die Solidarität mit denen, die es am härtesten trifft?

Aktivistin über Schwangerschaftsabbrüche: „Jedes Jahr müssen Tausende deshalb ins Ausland reisen“

Schwangerschaftsabbrüche sind noch immer rechtswidrig. Die Kriminalisierung hat für Betroffene erhebliche Folgen, sagt Aktivistin Lara Islinger.

Sklaverei in den USA: Truth predigt Wahrheit

Sojourner Truth ist bekannt für ihren Satz „Ain’t I a Woman?“, mit dem sie zu einer Vordenkerin des intersektionalen Feminismus wurde.

Reyhan Şahin über Deutschrap: „Ich habe feministische Pionierarbeit geleistet“

Reyhan Şahin wurde als Rapperin Lady Bitch Ray berühmt. Derzeit arbeitet die Linguistin an ihrer Habilitation und kritisiert Macho-Professoren.

Feministische Wohnungspolitik: Gebt den Girls die Innenstadt

Migrantisierte und alleinlebende Frauen sind auf dem Wohnungsmarkt stark benachteiligt. Die Linksfraktion fordert eine feministische Wohnungspolitik.

Antisemitismus im Buchladen: Doch kein Safe Space bei „SheSaid“

Jü­din­nen:Ju­den werden in intersektionalen Räumen unsichtbar gemacht. Das zeigt der Soli-Sale eines queer-feministischen Buchladens in Kreuzberg.

Musiktheater über soziale Klassen: Wir sind doch alle Mittelschicht!

„Die große Klassenrevue“ von Christiane Rösinger feiert im Berliner HAU1 Premiere. Mit Brecht-Habitus und einem Touch von Sesamstraßensongs.

Queer-Aktivist über LGBTQ-Bewegung: „Wir werden uns wehren“

David Mixner ist Queer-Aktivist der ersten Stunde und bei der Pride Amsterdam dabei. Über den Stand der Bewegung und große Rückschritte.

Professorin über Wokeness: „Raus aus den Kulturkämpfen!“

Die Professorin und Buchautorin Catherine Liu wendet sich von der Klasse der linksliberalen Akademiker ab, um zum wahren Klassenkampf zurückzufinden.

Mitveranstalterin über Kulturfestival: „Unterschiedlichkeit ist Alltag“

Machtkritisch und spartenübergreifend: Noch bis Sonntag läuft in Bremen das Festival 13°

Academy Awards ohne Selenski: Kein Platz für echte Politiker

Bei den Oscars gab es keinen Auftritt des ukrainischen Präsidenten. Über die Gründe wird wild spekuliert.

Studie zu Frauen in Führungspositionen: Macht ist selten weiblich

Nur ein knappes Viertel der Spitzenpositionen in Deutschland sind von Frauen besetzt. Migrantische Frauen mit solchen Jobs gibt es fast gar nicht.

Ausstellung im HKW Berlin: Vulven in Großaufnahme

Antineoliberal, intersektional und feministisch ist die Ausstellung „No Master Territories“ im HKW in Berlin. Mit Filmen von und über Frauen.

Podcast „We Care“: Wenn Erfahrung zu Wissen wird

Identitätspolitik ist hochumstritten. Warum wir sie trotzdem brauchen, erklärt die Expertin Emilia Roig in einer neuen Folge „We Care“.

EU-Abgeordnete zu Leben mit Behinderung: „Für Sichtbarkeit kämpfen“

Am Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen kämpft Katrin Langensiepen für Sichtbarkeit. Es brauche strukturelle Veränderung.

Romaday in Berlin: Für mehr Sichtbarkeit

Am Romaday fordern Berlins Rom_nja mehr Teilhabe und beeindrucken mit Intersektionalität. Es gibt noch weitere spannende Veranstaltungen.

Berlin intersektional: Lasst euch nicht ablenken

Wie über „Identitätspolitik“ diskutiert wird, nervt. Doch es gibt Wichtigeres. Zum Beispiel die Abschlussveranstaltungen der Konferenz der Visionen.

Aktivistinnen über Feminismus im Wahlkampf: „Es geht nicht um die weiße cis Frau“

Wie positionieren sich demokratischen Parteien zum Feminismus? Sally Lisa Starken und Cordelia Röders-Arnold haben dafür einen Wahl-O-Maten entworfen.

Gedenken zum 9. Mai in Berlin: Ziviler Protest und Zusammenhalt

Bewegt: Junger Feminismus und Solidarität mit Myanmar. Zum 76. Jahrestags der Befreiung vom deutschen Faschismus gibt es Ausstellung und Fahhradkorso.

Politische Debattenkultur: Canceln und abkanzeln

Wenn eine Einzelne für die Widersprüche einer ganzen Gesellschaft herhalten muss: Zwischenruf im Streit über die muslimische Feministin Kübra Gümüşay.

Feministisches Vorbild Clara Zetkin: Emanzipation muss alle meinen

Clara Zetkin dachte Feminismus stets ganzheitlich. Sechs Dinge, die Feminist*in­nen im Women’s History Month von ihr lernen können.

Anschlag in Atlanta: Das Erbe kolonialer Fantasien

Der übersexualisierende Blick auf asiatische Frauen hat im Westen eine lange Tradition. Auch bei dem Anschlag in Atlanta ist er von Bedeutung.

Queer-migrantische Beratung in Bremen: Mehr Geld, trotzdem Not

Laut Koalitionsvertrag soll queer-migrantische Arbeit gestärkt werden. Mehr Geld gibt es nun beim queeren Rat&Tat-Zentrum – doch auch mehr Kosten.

Kunstbenefit in Berlin: Solidarität in Exile

Künstler:innen der Galerie Kraupa-Tuskany Zeidler stellen ihre Werke zum Verkauf. Der Erlös kommt KuB und Women in Exile zu Gute.

Lesbenfeindliche Gewalt: Doppelt und dreifach unsichtbar

Berliner*innen berichten in einer Befragung von lesbenfeindlicher Gewalt und Übergriffen. Die wenigsten davon landen in der Statistik.

JJ Bola über toxische Männlichkeit: „Wir neigen dazu, uns zu isolieren“

JJ Bola, Streetworker und Autor, in Kinshasa geboren, wuchs in London auf. Er spricht über toxische Männlichkeit und angelernte Rollenbilder.

Klimabewegung und Intersektionalität: Da geht noch was!

Die Klimabewegung muss Antirassismus, Queerfeminismus und Klassenperspektiven mitdenken. Noch tut sie das nicht genug.

Antirassistische Sprache: Schwarz ist keine Farbe

Sprache prägt das Bewusstsein: „Schwarz“ und „weiß“ sind antirassistische Bezeichnungen, die über Macht sprechen, nicht über Hautfarben.

Rassismus als System: Historisch tief verwoben

System zur Privilegierung weißer Menschen: Anders als gelegentlich behauptet gibt es „umgekehrten Rassismus“ logisch und historisch nicht.

Identitätspolitik versus Klassenkampf: Etablierter Kampfbegriff

In der Linken wird mal wieder eine Spaltung herbeigeredet. Dabei gehören Verteilungs- und Anerkennungspolitik seit jeher zusammen.

Gleichstellung in Filmbranche: „Etwas Grundlegendes verändern“

Die Studie „Vielfalt im Film“ will herausfinden, wer in Deutschland vor und hinter der Kamera arbeitet – und Auswirkungen der Coronakrise darauf.

Neues Album von Les Amazones d’Afrique: Die Traditionsbrecherinnen

Sie sind ein Kollektiv von Musikerinnen aus afrikanischen Ländern, die für Frauenrechte kämpfen. „Amazones Power“ heißt die neue Platte.

Philosophin über Feminismen: Brot und Rosen

Die italienische Philosophin Cinzia Arruzza über ihren idealen Feminismus. Einen Feminismus für alle, nicht nur für cis Frauen in Führungspositionen.

Gender Equality Index 2018: Langsamer Fortschritt

Die EU veröffentlicht den Index zur Gleichstellung der Geschlechter. Das Ergebnis: Die Situation für Frauen verbessert sich nur gemächlich.

Feminist Futures Festival in Essen: Neue Brücken schlagen

So viele Feminist*innen auf einem Fleck gab es lange nicht: 1.500 Menschen diskutieren in Essen über die Zukunft der Bewegung.

Peggy Piesche über den CSD: „Eine entpolitisierte Geschichte“

68, 89 und das Erinnern von Stonewall: Die Wissenschaftlerin und Aktivistin Peggy Piesche über die Leerstellen im kollektiven Gedenken.

30 Jahre Intersektionalität: Dem Ungetüm begegnen

Kimberlé Crenshaw hat den Begriff Intersektionalität für überlappende Diskriminierungen eingeführt. Im Alltag angekommen ist er noch nicht.

Neues Buch „Identitätspolitiken“: Solidarität ist niemals fertig

Soziale Kämpfe sind Kämpfe um Anerkennung – und andersherum: Dieses Buch tritt der Frontenbildung in der Identitätspolitik differenziert entgegen.

Intersektionaler Feminismus: Kopftuch und Tabu

Seit Jahren beißen sich feministische Lager am Thema Kopftuch fest. Problematisch ist nicht nur die pauschale Kritik der Generation Alice Schwarzer.

Grüne streiten über Feminismus: Sorge um Sternchen und Kopftuch

Auf dem Frauenkongress der Grünen geht es um Intersektionalität und Religion. Aktivistinnen der zweiten Welle finden die Jüngeren „infantil“.

Debatte Rechtspopulismus in Europa: Die linke Gretchenfrage

Identität oder Gleichheit? Zu einer linken Politik gehört immer beides. Eine Replik auf Winfried Thaas taz-Debattenbeitrag.

Feministisches Streitgespräch über Macht, Diskriminierung und Generationenkonflikte: „Diversity ist ein Wirtschaftskonzept“

Über allen Diskriminierungsmerkmalen steht das Geschlechterverhältnis, sagt Bremens Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe. Diese privilegierte Haltung reproduziert Hierarchien, sagt Queerfeministin Nissar Gardi.

Debatte Frauen und Identitätspolitik: Denken ohne Ausschluss

Die Identitätspolitik der Minderheiten hat den „kleinen weißen Mann“ und die Umverteilung vernachlässigt? Das wird oft behauptet, ist aber falsch.

Kommentar Feministische Revolution: Keep the Binnendiskussion

Wie weiter? Mit einer Revolution. Und zwar ausgelöst von Feminist*innen jeder Couleur. Der weltweite „Women’s March“ hat es vorgemacht.

Berliner Szene vor dem Frauenkampftag: Notwendiges Räumeschaffen

Feministische Gruppen gibt es viele. Nur sind sie oft homogen. Wie arbeiten Weiße, Schwarze, Queere und Behinderte zusammen? Eine Exkursion.

Womens March gegen Trump: Kopf hoch

Trump hat den USA zu einer neuen Frauenbewegung verholfen. Nun demonstrieren sie in Washington – und auf der ganzen Welt.

Kolumne Habibitus: Wallah, Jörgie, mach nicht so!

Wenn Tussis und Kanack_innen linke Räume betreten wollen, müssen sie erstmal am Türsteher vorbei. Und sich rechtfertigen.

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