taz.de -- Gender Studies
Studie zu weiblicher Lust: Als der Feminismus das Schlafzimmer erreichte
Wie unerhört: 1976 hat Shere Hite rund 3.000 Frauen zu ihrer Sexualität befragt. Der antifeministische Backlash ließ nicht lange auf sich warten.
Gespräch zu Geschichte der Frauenkörper: „Kein Schönheitsideal, sondern eine Imagination“
Panagiotis Iossif, Akademischer Direktor des Museums für kykladische Kunst in Athen, über die Geschichte von Frauenkörpern aus der Perspektive von Männern.
Umstrittene Philosophin: Wer hat Angst vor Judith Butler?
Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ widmet ihre aktuelle Ausgabe der kontroversen Theoretiker*in. Im Roten Salon der Volksbühne wurde diskutiert.
Hydrofeminismus: „Durch das Wasser sind alle miteinander verbunden“
Das Kollektiv Glitch AG sieht die Allgemeinheit beim Thema Wasser in der Verantwortung. Deshalb bringt es das Thema Hydrofeminismus auf die Bühne.
Kinder fragen, die taz antwortet: Warum kriegen Frauen ein Kind und nicht Männer?
Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Alma, 6 Jahre alt.
Forscherin über Gendern: „Politiker:innen, die für Verbote sind, gendern oft selbst“
Gender-inklusive Sprache führt in vielen Ländern zu Debatten – auch in Spanischsprachigen. Miriam Zapf geht dem empirisch auf den Grund.
Professorin über Gender-Studies: „Es wird versucht, uns in eine Krise zu bringen“
Die Geschlechterforschung steht unter massivem politischen Beschuss. Nicht nur in den USA sei die Disziplin gefährdet, sagt Professorin Tina Spies.
Konstruktive Männlichkeit – Ost und West: Männer weinen nicht und leiden einsam!
Was bedeutete es, als Junge in der DDR aufzuwachsen? Und wie sieht es im Westen aus? Ein Sozialarbeiter und ein Spezialist in Gender Studies im Gespräch.
Historikerin über Genderwahn der AfD: „Die AfD ist sexbesessen“
Die Historikerin Daniela Rüther spricht über den Kampf der AfD gegen ihr Feindbild Gender. Es geht um Babywindeln und NS-Bevölkerungspolitik.
Älteste Frauenbibliothek bedroht: Frauenbibliothek soll weg
Die bundesweit älteste Bibliothek für Frauenforschung an der Hamburger Uni soll in einer größeren Bibliothek aufgehen. Ihr droht die Unsichtbarkeit.
Sexdiversity-Forschung in Lübeck: „Ein gesellschaftlicher Lernprozess“
Im Forschungsbereich „sexdiversity“ der Uni Lübeck erforschen 27 Wissenschaftler*innen interdisziplinär die Bedeutungen des Körpergeschlechts.
Ökonomin zum Gender Pay Gap: „Homeoffice kann zur Hölle werden“
Sie ist erst die dritte Frau mit Wirtschaftsnobelpreis: US-Ökonomin Claudia Goldin zur Erwerbsbeteiligung von Frauen – und zu Problemen ohne Namen.
Die Verständnisfrage: Warum mansplainen Männer so häufig?
Ein Leser fragt, wieso Männer oft Frauen von oben herab Dinge erklären. Ein Professor für Gender Studies antwortet.
Forscher über Queer Studies: „Queer-Theorie ist transnational“
Ein Band versammelt erstmals Schlüsseltexte der Queer Studies auf Deutsch. Herausgeber Ben Trott über Sexualität und Kapitalismus in queerer Theorie.
Lehrstuhl für Geschlechtergeschichte: Jenaer Hörsaal-Besetzung beendet
Studierende der Uni Jena haben den besetzten Hörsaal wieder freigeben. Ihr Protest für den Erhalt des Lehrstuhls Geschlechtergeschichte geht weiter.
Geschlechterforschung in Göttingen: Kastriert sich die Uni selbst?
Studierende befürchten, dass im Zuge von Mittel-Kürzungen der Studiengang Geschlechterforschung an der Universität Göttingen geschlossen wird.
Saba Shakalio über den weiblichen Zyklus: „Leistungsreserve der Frauen“
Die Sportwissenschaftlerin Saba Shakalio untersucht die Menstruationszyklen von Wasserballerinnen. Forschung beziehe sich meist auf Männerkörper.
Bewegung gegen Wokeness in Forschung: Im Namen der Wissenschaft
Freiheit ist immer Freiheit der Andersforschenden. Der Rückschlag der Elite gegenüber diverseren Ansätzen ist nur vermeintlich unideologisch.
Genealogie der Frauen: Von diesem Leben
Christina von Braun verknüpft in „Geschlecht“ biografisches Erzählen mit sozialen Entwicklungen. In großem Bogen erzählt sie ihre Selbstwerdung.
Feminismen und Trans*rechte: Tage mit Gender
Gender Studies im Plural: die Woche ist gefüllt mit Events zu Misogynie und rechtem Terror, transnationalen Dialogen und den Uni_sex Hochschultagen.
Fotografie und Geschlechterforschung: Den Sound spüren
„Wozu Gender?“, fragt die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Fotogeschichte“. Ein Sammelband zu Körperpolitik und dem Frauenbild in sozialen Medien.
Männliche Magersucht: Die stille Scham
Magersucht gilt immer noch als „Mädchenkrankheit“. Doch die Zahl erkrankter Jungen und Männer nimmt zu. Sie leiden oft leiser und bleiben unsichtbar.
Buch über Antifeminismus: Alles zurückdrehen
Das Buch „Frauen*rechte und Frauen*hass“ des Autor*innenkollektivs Fe.In beschäftigt sich mit Antifeminismen und rechten Widersprüchen.
Geschlechterfragen auf dem Kirchentag: Gender? Gott bewahre!
Der Vatikan verdammt die Gendertheorie. Beim Evangelischen Kirchentag dagegen strahlt der Regenbogen in all seinen Facetten.
Sammelband „Freiheit ist keine Metapher“: Verweigerte Solidarität
Ein Buch interveniert in Debatten um Rassismus und Antisemitismus. Kulturrelativismus und postmoderne linke Bewegungen werden scharf kritisiert.
Gender Studies an deutschen Unis: Von wegen Mainstream
Medizin, Jura, Informatik: Geschlechterstudien finden überall ihre Anwendung. Davon profitieren immer mehr Studierende.
Attacken gegen Geschlechterforschung: Gender Studies mit Gegenwind
Weltweit sind Gender Studies zunehmend Anfeindungen ausgesetzt. In Berlin geht es dem Fach vergleichsweise gut – zeigt ein Aktionstag.
Professorin über Gender-Studies-Verbote: „Ein Angriff auf die Demokratie“
Das Studienfach Gender Studies gerät europaweit immer stärker in die Kritik. In Ungarn ließ Viktor Orbán es dieses Jahr verbieten.
Sexualaufklärung in der Schweiz: Kampf um die Klitoris
Eine christkonservative Stiftung bewirbt Aufklärungsmaterialien ohne Klitoris. ExpertInnen kritisieren die Abwertung weiblicher Lust.
Ungarn schafft Geschlechterforschung ab: Gender Studies von Unis verbannt
Ungarns Hochschulen dürfen ab sofort keine neuen Kurse im Studienfach Gender Studies beginnen. Dies wird als Angriff auf die Freiheit der Lehre kritisiert.
Ungarn verbietet Gender Studies: Aus Angst um den Mann
Die ungarische Regierung verbietet die Gender Studies – angeblich, weil deren Absolventen nicht gebraucht würden.
Soziologe über Hass auf Gender Studies: „Attacken haben eine neue Qualität“
Attacken in den Medien, physische Bedrohung und der Entzug finanzieller Förderung: Die Gender Studies geraten weltweit immer stärker unter Druck.
Forscherinnen über Political Correctness: „Gender ist symbolischer Klebstoff“
Gender Studies? Sind das nicht diese politisch Korrekten? Zwei Geschlechterforscherinnen sprechen über das Image ihres Fachs und den Kampf um Deutungsmacht.
Das Recht auf positive Bezeichnung: „Sehr fortschrittlich“
Die Bremer Juristin Konstanze Plett hat dazu beigetragen, das Bundesverfassungsgericht von der Notwendigkeit der Anerkennung von Intersexualität zu übezeugen
Kolumne Mithulogie: Gender-Euphorie jetzt!
Einmal die „Times“ lesen – und so ein Gefühl für das doch sehr merkwürdige Gefühl von Sicherheit bekommen, das andere Leute gerne haben.
Essay „Emma“ und Gender Studies: Das Unbehagen am Gender
Die feministische Zeitschrift „Emma“ kritisiert Denkverbote in den Genderstudies, sucht aber nicht den Dialog. Hat sie damit recht?
Wo Frauen Menschen sind: Göttingen ganz oben
Göttingen gehört laut einer Studie zu den frauenfreundlichsten Städten in Deutschland – und das im misogynen Niedersachsen
Kolumne Dumme weiße Männer: Kuddelmuddel aus Fehlschlüssen
Wenn weiße Männer anfangen, die Gender Studies zu kritisieren, läuft man Gefahr, dümmer zu werden. Welches Gen macht sie eigentlich so?
Streit um Gender Studies: „Hier wird Stimmung gemacht“
Als unwissenschaftlich und Unfug wird in der „SZ“ die Geschlechterforschung an den Universitäten bezeichnet. Zu Unrecht. Eine Replik.
Kolumne German Angst: Das Männerklo als Kapelle
Was haben deutsche Uni-Professoren und Toiletten-Vollschreiber gemeinsam: Sie fürchten die Gender-Studies.