taz.de -- Frieden und Krieg
Alternativer Westfälischer Friedenspreis: Kriegsdienstverweigerer-Netzwerk mit Friedenspreis geehrt
Weil die Nato am 1. Oktober den renommierten Preis des Westfälischen Friedens erhält, wurde aus Protest dagegen in Münster ein alternativer Preis vergeben.
In Zeiten der Zeitenwende: Wir sind nicht die Guten
Eine neue Friedensbewegung wäre dringend notwendig. Viel zu lange wurde das Thema moralisch selbstgewiss den Falschen überlassen.
Bundeswehr und Frieden: Vom Nein zum Ja
Unser Autor hat als junger Mann den Kriegsdienst verweigert. Jetzt hat er sich freiwillig zur Reserve gemeldet – aus Gewissensgründen.
Historikerin über Westfälischen Frieden: „Wir wissen, dass ein Diktatfrieden nicht funktioniert“
Der Osnabrücker Handschlag erinnert an den Westfälischen Frieden von 1648. Siegrid Westphal über die Macht von Kommunikation und Kompromiss.
Sipri zu Friedenssicherung: Zu wenig Geld, zu viele Blockaden, weniger Personal
Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut sieht die Zukunft der UN-Friedensmissionen düster. Viele Geberländer halten Geldzusagen nicht ein.
Rückblick auf das taz lab 2026: Liebevoll rabiates Drängeln
Zwischen Dachterrasse, Besselpark und überfüllten Panels wird beim taz lab über Krieg, Rechtsruck und Demokratie gestritten – laut, aber respektvoll.
Friedensbewegung: Ostermärsche gestartet
Tausende gehen für Frieden und Abrüstung auf die Straße. Gewarnt wird auch vor dem Bau deutscher Atombomben: Möglich macht den die Urananreicherungsanlage in Gronau.
Friedensaktivist über Ostermarsch: „Durch Russland und den Iran fühlen sich nur wenige bedroht“
Ralf Cüppers ruft zu einer Friedensdemo am Karfreitag zum Nato-Flugplatz Schleswig-Jagel auf. Er hat schon vor 40 Jahren Ostermärsche organisiert.
Start der Ostermärsche: Die Friedensbewegung marschiert wieder
Die Ostermärsche nehmen in diesem Jahr Aufrüstung und Angriffskriege in der Ukraine und im Nahen Osten in den Blick. Bereits am 1. April geht es los.
Empörung über neue Cent-Münze: Dem Adler fehlt der Ölzweig
Die USA haben ihren Dime überarbeitet, die 10-Cent-Münze. Nun hat der Adler in der einen Kralle noch kriegerische Pfeile, die andere Kralle bleibt leer.
Neue Zahlen über Waffenhandel: Europa verdreifacht seine Waffenimporte
Weltweit sind die Waffentransfers zwischen Staaten deutlich gewachsen. Daten des Friedensforschungsinstituts Sipri zeigen: Vor allem Europa rüstet auf.
Ex-Mitglied kritisiert die Grünen: Aufrüsten bis zum Weltkrieg?
Nach über 25 Jahren Mitgliedschaft kehrt der Autor den Grünen den Rücken. Ihre Kernaufgabe nehme die Partei nicht mehr wahr – ein Abschiedsbrief.
Neuer Staatenbund „Friedensrat“: Donald Trump krönt sich zum Friedensfürsten auf Lebenszeit
In Davos hat US-Präsident Trump mit rund einem Dutzend weiterer Staatschefs seinen „Friedensrat“ ins Leben gerufen. Um den Gazastreifen geht es nur noch am Rande.
Umgang mit US-Außenpolitik: Trump-Show hält die Welt in Atem
Ohne sich um Werte zu scheren, verfolgt der US-Präsident knallharte Interessenpolitik. Viele Staaten wissen schon lange, wie man damit spielt.
Konkurrenz zur UN: Ärger über neuen Friedensrat
Trumps Gremium soll über Gaza hinaus für Konflikte zuständig sein. Die internationale Ordnung zählt dabei wenig, das Wort des US-Präsidenten viel.
Friedensforscher über Aufrüstung: „Man darf die Utopie nicht komplett aus dem Auge verlieren“
Friedensforscher Ulrich Kühn hält Aufrüstung derzeit für notwendig. Er fragt sich aber: kommen wir da jemals wieder raus?
Opposition in Venezuela: Machado überreicht Trump ihre Friedensnobelpreis-Medaille
Am Donnerstag empfing der US-Präsident erstmals Venezuelas Oppositionsführerin. Sie schmeichelte ihm – und tat, was sie zuvor angekündigt hatte.
Sicherheitsgarantien für die Ukraine: Darum geht es beim heutigen Treffen in Paris
Seit Monaten wird um eine Lösung im Ukraine-Krieg gerungen. Nun steht das nächste Treffen der sogenannten Koalition der Willigen an.
Berliner Begegnungen: Ein paar Minuten Belangloses reden – ist das der Frieden?
In den grauen, stillen Tagen unterwegs in Berlin, auf den Spuren der "Linie 1" - und am Schluss steht neben viel Ärger doch ein Lächeln im Gesicht.
Weihnachtsfrieden im 1. Weltkrieg: Als deutsche und britische Soldaten sich die Hand gaben
Es war ein Moment ohne Happy End. Trotzdem erinnert der 24. Dezember 1914 daran, dass auch im unmenschlichen System menschliche Momente möglich sind.
US-Friedensinstitut wird umbenannt: Willkommen am Donald J. Trump Institute of Peace
Erst wollte der US-Präsident das Institute of Peace schließen. Jetzt hat das US-Außenministerium eine andere Lösung gefunden: eine Namensänderung.
Literaturbranche auf Sparkurs: Die Frankfurter Buchmesse ist in Kriegslaune
Eine Rakete im Hof und magere Kartoffelsuppe statt Schnitzel. Auf der Frankfurter Buchmesse dominieren Kriegsmotive.
Friedensgesellschaft-Geschäftsführer: „Wir müssen die Verweigerungskultur wieder aufbauen“
Deutschland diskutiert über den Wehrdienst. Die Deutsche Friedensgesellschaft bemerkt eine Eintrittswelle, sagt Geschäftsführer Michael Schulze von Glaßer.
Neue Allianzen im Nahen Osten: Ein Frieden ohne Schiedsrichter
In Scharm al-Scheich steht für eine neue arabische Selbstbehauptung: Riad und Doha bestimmen den Kurs, während der fragile Frieden zum Test wird.
Die Wahrheit: Scheißhoffnung
Normalerweise ist Donnerstag Gedichtetag der Wahrheit: Bei außergewöhnlichen Ereignissen dürfen sich die Leser schon früher an einem Poem erfreuen.
Trumps Friedensplan: Zu schön, um wahr zu sein
Dass US-Präsident Donald Trump es geschafft hat, einen Friedensplan für den Nahen Osten vorzulegen, ist gut. Ob der aufgeht, eine andere Frage.
Alternativer Nobelpreis: Hoffnung in der Polykrise
Die Right Livelihood Awards 2025 würdigen Erfolge für Klimagerechtigkeit, Demokratie und humanitäre Hilfe im Sudan, Taiwan, Myanmar und Ozeanien.
Provokationen für die Nato-Staaten: From Russia with Fear
Angst ist Putins stärkste Waffe und die größte Schwäche des Westens. Doch obwohl die russischen Provokationen zunehmen, darf uns die Angst nicht weiter lähmen.
Sipri hat neuen Direktor: Diplomat mit Nahost-Expertise
Das Stockholmer Institut für Friedensforschung hat einen neuen Leiter: Der Ägypter Karim Haggag übernimmt in einer schwierigen Zeit.
Zukunft der Bildungsreisen: Der Frieden von morgen wird mit Urlaub gemacht
Mehr Reisen, weniger Krieg, mehr Kreuzfahrtenschiffe, weniger Kampfbomber. So sieht es der zeitreisende Freund unserer Kolumnistin.
Gipfel in Washington: Selenskyj übersteht die Höhle des Löwen
Flankiert von den Unterstützern aus Europa geht der ukrainische Präsident gestärkt aus dem Treffen mit Trump. Doch viele Streitpunkte sind ungelöst.
Mehrere tausend Angriffe: Gesundheit unter Beschuss
Krankenhäuser werden häufiger zu Kriegszielen, weil ihre medizinische Neutralität nicht geachtet wird. Die Genfer Konvention schützt sie nicht genug.
Desinformation in der Klimakrise: Windbreaker gegen Rechtsruck
Die Reaktionen auf den verregneten Juli 2025 offenbaren politische Rückschritte. Höchste Zeit für eine Klimaveränderung – nicht nur beim Wetter.
Europäische Erklärung: Auf Kosten der Ukraine
Per Handschlag wollen Trump und Putin Russlands Krieg in der Ukraine durch Grenzverschiebungen beenden. Die Europäer lassen sich allmählich darauf ein.
Dankesrede Literaturpreisverleihung: Zeugnis ablegen und lieben
Die Dankesrede des ukrainischen Musikers und Schriftstellers Serhij Zhadan zur Verleihung des Österreichischen Staatspreises für Europäische Literatur.
Friedensaktivist Rudi Friedrich tot: Für das bedingungslose Recht, zu verweigern
Der Pazifist Rudi Friedrich kämpfte jahrzehntelang für die Rechte von Kriegsdienstverweigerer*innen. Nun ist er im Alter von 60 Jahren gestorben.
Die Wahrheit: Sandsäcke für den Frieden
Eine kleine Straße in Dortmund gerät auf einmal in den Brennpunkt der Weltpolitik und verursacht einen offenen Aufruhr in Nahost.
Arte-Doku „Muskelmania“: Flex für den Frieden
Die Arte-Doku „Muskelmania“ über den Siegeszug des Krafttrainings hat viele interessante Facetten – und hinterlässt dennoch eine Leerstelle.
Mehr als 12.000 Menschen bei Gaza-Demo: „United4Gaza“
Vor dem Reichstagsgebäude in Berlin versammelte sich am Samstag eine große Menschenmenge. Der Protest richtete sich gegen das israelische Vorgehen.
Irrsinn des Alltags: Wie viel Krieg ertragen wir?
Inmitten der Nachrichten über Krieg und Zerstörung lautet das Dilemma: Wer zu lange hinsieht, wird stumpf. Wer zu lange wegsieht, wird kalt.
Unrealistisches 1,5-Grad-Ziel: Krieg schlägt Klimaschutz
Der Klimaschutz ist in den Hintergrund gerückt. Das Weiter-So bei den Emissionen ist eine fatale Entwicklung.
Nukleare Aufrüstung in Deutschland: Die permanente Drohkulisse
Wer die atomare Aufrüstung ablehnt, ist nicht „naiv“ oder „Putins Sprachrohr“. Abschreckung schafft zwar kurzfristige Stabilität, verhindert aber Friedensordnungen.
Weltkriegsbombe in Kiel: Blindgänger soll entschärft werden
Erneut wurde in Kiel eine Weltkriegsbombe entdeckt. Erst am Montag vor einer Woche mussten Tausende vorübergehend ihre Wohnungen und Häuser verlassen.
Jahresbericht von Sipri: Atomare Bedrohung wächst
Das Friedensforschungsinstitut Sipri prognostiziert eine Zeit der nuklearen Aufrüstung. Besonders China vergrößert sein Arsenal rapide.
Antimilitaristisches Aktionsnetzwerk: Der nächste Veteranentag kommt bestimmt
Wer sind die jungen Menschen, die mit Adbusting-Aktionen gegen den Veteranentag protestiert haben? Und was hat es mit Sozialer Verteidigung auf sich?
SIPRI-Friedensforscher zu Atomwaffen: „Atomwaffen garantieren keine Sicherheit“
Das Friedensforschungsinstitut SIPRI warnt vor einem neuen atomaren Rüstungswettlauf. Alle Atomwaffenstaaten modernisierten derzeit ihre Arsenale.
Zum ersten deutschen „Veteranentag“: Leichte Gespräche statt schweren Geräts
Zum ersten Veteranentag präsentiert sich die Bundeswehr nahbar und familienfreundlich. Kritiker*innen warnen vor einer „Verherrlichung der Bundeswehr“.
Bundeswehr: Rühren Sie sich, liebe Wähler*innen! Auf zum Veteranentag
Deutschlands Soldatentum verdient unsere Dankbarkeit. Die Zeichen stehen nun einmal auf Militarisierung. Da kommt eine Parade gerade recht.
Manifest von SPD-Altvorderen: Mützenich fordert respektvollere Debatte
Ex-SPD-Fraktionschef Mützenich zeigt sich irritiert über die harsche Kritik an dem von ihm mitunterzeichneten „Manifest“ zur Außen- und Friedenspolitik.
SPD-Manifest: Glaubwürdige Abschreckung ist nötig
Die AutorInnen des SPD-Manifests ziehen falsche historische Schlüsse. Putins Russland ist ein völlig anderes Land als die Sowjetunion.