taz.de -- Empathie
Tauben in der Stadt: Love Birds, hate birds
Stadttauben lösen starke Gefühle aus. Darum haben Menschen, die sie eklig finden und jene, die Mitgefühl mit ihnen haben, mehr gemeinsam als sie denken.
Roman „Prosopon“ von Anna Felnhofer: Eine Blindheit, die kränkt
Anna Felnhofers herausragender Roman „Prosopon“ erzählt von einer kognitiven Störung und einem Hochleistungsakt der Einfühlung.
Feministische Führungskräfte: „Feminismus bedeutet Aushandlung“
Sind Linke und FLINTA die besseren Chef*innen? Nein, sagen Steff Urgast und Dana Müller in ihrem Buch. Feministische Institutionen wollen sie nicht angreifen, sondern stärken.
Oliver Sacks und der Wert der Empathie: Wie es sich anfühlt, Parkinson-Patient zu sein
Empathie ist unter Beschuss der MAGA-Rechten. Oliver Sacks zeigt sich in seinen Briefen als warmherziger Verteidiger dieser menschlichen Fähigkeit.
Film „The Education of Jane Cumming“: Frauen vor dem Fall
In „The Education of Jane Cumming“ rekonstruiert Sophie Heldman die Vorgeschichte eines Verleumdungsprozesses. All das wird empathisch erzählt.
Biologin über Hochsensibilität: „Ich kann die Atmosphäre im Raum erkennen“
Hochsensibilität kommt nicht nur bei Menschen vor, auch bei Tieren. Es profitiert die ganze Gruppe, sagt die hochsensible Biologin Vera Steisslinger.
Dokumentarfilm „Palliativstation“: Reisereportage vom Übergang
Filmemacher Philipp Döring begleitet so diskret wie ungeschützt unheilbar kranke Menschen. Und er zeigt die Arbeit derer, die ihnen helfen.
7. Oktober 2023: Das Ergebnis einer langen Geschichte
Wie der Hamas-Überfall und Israels Krieg gegen Palästina gesehen werden, hängt vom jeweiligen Standpunkt ab. Ein Plädoyer für den historischen Blick.
Strukturproblem Rücksichtslosigkeit: Unsere Empathie wird auch im Zug nach Hameln verteidigt
Verroht die Gesellschaft immer mehr oder sind wir gegenüber Aggressivität und Rücksichtslosigkeit nur sensibilisierter? Beobachtungen einer Bahnreisenden.
Kollektives Trauma nach 7. Oktober: L’Chaim, auf das Leben!
Wie umgehen mit dem tiefen Schmerz und der anhaltenden Bedrohung? Der Autor Marko Martin hat Gespräche mit Israelis geführt über ein kollektives Trauma.
Israel und Menschenrechtsverletzungen: Empathie für beide Seiten
Die jüngste Geiselbefreiung zeigt, in welchem moralischen und humanitären Dilemma sich Israel befindet. Das zu lösen, ist kaum möglich.
Soziale Fähigkeiten: Ein Mammut fängt man nicht allein
Mit Empathie überwinden wir alle Krisen, dachten wir lange, aber Studien zeigen, dass Mitgefühl endlich ist. Warum wir auf Kooperation setzen sollten.
Liebe für ausgesetzte Möbel: Wenn zwei sich finden
Einsame Stühle, verirrte Kuscheltiere – in das Herz unserer Autorin passen so ziemlich alle Dinge. Nur leider nicht in ihr Zuhause. Ein Dilemma.
Die Wahrheit: Die mit dem Hund sabbert
Gefühle für Menschen entwickeln, können nicht alle Tiere. Und umgekehrt haben manche Menschen nur wenig Empathie für Tiere. Aber es gibt Ausnahmen …
Repression in Russland: Des Menschseins beraubt
Russlands Repressionsapparat nimmt den Menschen die Empathie. Anteilnahme für die ukrainischen Opfer zeigt sich nur im Kleinen.
Psychedelika und ethische Fragen: Auf den veganen Trip gekommen
Psychedelische Substanzen werden immer häufiger für therapeutische Zwecke eingesetzt. Ein Nebeneffekt kann die gesteigerte Empathie für Tiere sein.
Psychologe zu Empathie: „Nichts leichter als Fettnäpfchen“
Schon lange beschäftigen sich Forscher:innen mit der Frage, wie Kinder lernen, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Fehler dürfen sein.
Die These: Wer gut leben will, muss fühlen
Empathie allein wird die Welt nicht retten. Aber ohne Empathie klappt die Weltrettung auch nicht. Wir brauchen sie, auch als Handlungsimpuls.
Mitgefühl in der Pandemie: Blankliegende Nerven, harte Urteile
Uns droht ein Empathieverlust durch Fingerzeigen. Alle sind schuld an irgendwas. Wenn Solidarität an Bedingungen geknüpft wird, ist sie hinfällig.
Abrechnung mit linker Identitätspolitik: Überall Opfer
Judith Sevinç Basads Buch „Schäm dich“ ist eine polemische Abrechnung mit der neuen Wokeness – und ihrer Teilung der Welt in Gut und Böse.
Ein Jahr Pandemie: Das Mitgefühl-Paradox
Seit einem Jahr sterben täglich Menschen an einer Corona-Infektion. Während die Infektionszahlen steigen, sinkt die Anteilnahme.
Die These: Gönnt den anderen ihre Schwächen!
Seit Beginn von Corona sind Misstrauen und Belehrung unsere selbstgerechten Begleiter. Das ist nicht gut. Wir sollten an das Gute in uns glauben.
Radfahren in der Corona-Krise: Zwei Passanten ohne jede Empathie
In Mailand ist der Gang zur Mülltonne der einzig legale Ausflug des Tages. In Berlin kann man schön in der Sonne radeln, doch auch da lauert Gefahr.
Menschliches Mitgefühl: Weinen ist gesund
Unser Autor wird zunehmend emotionaler. Wut, Angst und Freude wechseln sich in rasender Geschwindigkeit ab. Empathie besitzt er trotzdem nicht.
Jugendtheaterfestival in Berlin: Ein Asyl für die Puppen
Wie lernt man Mitbestimmung? Wie übt man Empathie? Das Festival „Augenblick mal!“ für Jugendtheater verhandelt in Berlin ernste Themen.
Emotionen und Gefühle erkennen: Was fühlst du?
Ohne Empathie wäre das Zusammenleben äußerst schwierig. Neue Methoden gewähren Forschern bessere Einblicke, wie sie entsteht.
Pro und Contra zum „Gesellschaftsjahr“: Muss Helfen Pflicht werden?
Ein Jahr Dienst an der Gemeinschaft – verpflichtend für alle. Das schlägt unter anderem die Junge Union vor. Ist dieser „Zivi 2.0“ eine gute Idee?
Kolumne Mithulogie: E wie Empathie
Gaucks Heimat-Gefasel zeigt: Wir brauchen dringend eine emotionale Alphabetisierungskampagne. Ein Baby als Lehrer könnte helfen.
Die Wahrheit: Schafe auf Augenhöhe
Tieren ist eine Menge zuzutrauen, von dem Menschen lernen können – dank einer neuen, sogar Köttel abwehrenden Kommunikationstechnik.
Kolumne Psycho: Sehen und gesehen werden
Es ist eine Sache, Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht zu verurteilen. Eine völlig andere ist es, wirklich zu versuchen, sie zu verstehen.
Politik und Gefühle: Meister der Empathie
Alle reden von Empathie. Sich in andere einzufühlen gilt als moralisch gut. Ist das so? Und ist es ratsam, sich in der Politik auf Gefühle zu beziehen?
Die Wahrheit: Gift ist geil
Wissen ist Macht: Gifte lieben und ihnen zu vertrauen, ist ziemlich schlau und der neue Trend in der Toxikologie.
Bilder der Flüchtlingskatastrophe: Einer von fünfundvierzig
Bilder toter Flüchtlinge, Kindern sogar, bewirken keinen Aufschrei. Heißt das, dass wir abstumpfen gegenüber dem Elend der Hilflosen?
Die Wahrheit: Die neue Herzlichkeit
Thilo Sarrazin entdeckt seinen weichen Kern und reist nach Idomeni. Dort trifft er Flüchtlinge und stellt sein empathisches Wesen vor.
US-Autorin Leslie Jamison über Empathie: „Meine Gefühle waren kompliziert“
Mit ihrem Buch „Die Empathie-Tests“ hat Leslie Jamison in den USA einen Nerv getroffen: ein Gespräch über Angst, Schmerz und Mitgefühl in Zeiten der Krise.
Leslie Jamisons Essay über Empathie: Schmerz und Mitgefühl
In einer aufregenden Mischung aus Essay, Reportage und Erzählung erkundet Leslie Jamison die letzten Winkel der menschlicher Psyche.
Intendanz der Münchner Kammerspiele: Livecams und Tigerauge
Nachhilfe für Performance-Analphabeten und irritierende Empathie: Matthias Lilienthals Marathon-Auftakt beginnt eher mau.
Zeichnung von geflüchtetem Kind: Gegen den Horror anmalen
Ein syrisches Kind malt Polizisten in Passau ein Bild. Es zeigt das Elend des Bürgerkriegs und die Hoffnung auf ein normales Leben.
Debatte Flüchtlingshilfe: Wie weit reicht die Empathie?
Die Deutschen helfen, die Kanzlerin wird emotional. Und doch bleiben Orte, an denen Angst herrscht. Und eben keine Empathie. Hat sie Grenzen?
Kolumne German Angst: Die Neigungsdeutschen
Empathiefähigkeit? Die reicht genau bis an die eigene Türschwelle und hat höchstens so Schrebergartenradius. Was bleibt, ist das Ressentiment.