taz.de -- Chile
Nachruf auf Künstlerin Cecilia Boisier: Der dünne Faden
Die Malerin Cecilia Boisier kam auf der Flucht vor der chilenischen Diktatur 1975 nach West-Berlin. Jetzt ist sie dort gestorben. Ein Nachruf.
Rechte Netzwerke: Die internationale Rechte trifft sich in Chile
Beim Foro Madrid in Santiago beschwören die Rechten Kast, Milei und Co eine neue Ära – währenddessen bröckelt in Chile die Unterstützung für Kast.
Colonia Dignidad: „Sprecht endlich und packt aus!“
Eine Schlüsselfigur des ehemaligen Sektendorfs Colonia Dignidad lebt heute in Krefeld. Angehörige von Opfern haben dort für Aufklärung demonstriert.
100 Tage Rechtsregierung in Chile: Die Rückkehr des Generals
Der rechte Präsident José Antonio Kast betreibt in Chile die neoliberale Restauration. Nach drei Monaten sind seine Zustimmungswerte eingebrochen.
Anna-Seghers-Preis für Daniela Catrileo: Strategien der Champurría
Die chilenische Autorin Daniela Catrileo richtet den Blick auf die indigene Kultur ihrer Vorfahren. Endlich kommt ihre Literatur auch in Deutschland an.
Wahlen in Lateinamerika: Links vor rechts
Kolumbien wählt am Sonntag einen neuen Präsidenten. Der progressive Iván Cepeda liegt in Umfragen vorn. Auch in den Nachbarländern dürfen Linke hoffen.
Politische Kämpfe in Lateinamerika: Wenn das Pendel wieder schwingt
Erlebt Lateinamerika gerade einen Rechtsruck? Oder steht der Kontinent vor einer progressiven Wende? Für beides gibt es Indizien. Doch es geht um mehr.
Colonia Dignidad: Rolle rückwärts
Chiles Präsident stoppt den Gedenkstättenbau des ehemaligen Sektenortes. Das reiht sich in einen revisionistischen Trend ein.
Colonia Dignidad in Chile: Chiles Rechtsregierung will Gedenkstätte verhindern
Eigentlich ist die Errichtung einer Gedenkstätte in der ehemaligen Colonia Dignidad schon beschlossen. Die neue Regierung will das rückgängig machen.
Autorin Nona Fernández über Chile: „Nostalgisches Erinnern langweilt mich“
Wie konnte es so weit kommen, dass in Chile erneut die Ultra-Rechte regiert? Nona Fernández über ihr Werk, die Linke und die Bereitschaft zum Handeln.
Neue Regierung in Chile: Rechte Restauration
Mit José Antonio Kast rückt Chile nach rechts. Damit erhöht sich die Zahl autokratisch agierender Staatschef:innen erneut.
Machtwechsel in Chile: José Antonio Kast, auf den Spuren Pinochets
Chiles rechtsextremer Präsident hat sein Amt angetreten und eine „neue Ära“ angekündigt. Seine ersten Amtshandlungen richten sich gegen Migrant*innen.
Spielfilmdebüt „Hangar rojo“: Die Entscheidung eines Offiziers
Das Historiendrama „Hangar rojo“ verdichtet die ersten Stunden des Militärputsches 1973 aus der Binnenperspektive der chilenischen Luftwaffe.
Desolate Lage in Kuba: Wie lange wird es heute Strom geben?
US-Kriegsschiffe kreuzen vor Kubas Küste, während die Versorgungskrise auf der Insel prekärer wird. Die UN warnen vor einer humanitären Katastrophe.
Waldbrände in Argentinien und Chile: Klimawandel hat tödliche Feuer wahrscheinlicher gemacht
Viel zu wenig Regen gab es in den betroffenen Regionen, und zwar begünstigt durch den Klimawandel. Das haben Forscher:innen nachgewiesen.
Chilenischer Musiker Álvaro ist tot: Der Mann mit der singenden Nase
Der Musiker Álvaro floh vor dem Pinochet-Regime und spielte Mitte 1970 mit Joe Strummer bei der Protopunkband the 101ers. Nachruf auf einen Pionier.
Lateinamerika nach US-Militäraktion: Lula warnt, Milei jubelt
Die einen jubeln, die anderen verurteilen. Die Reaktionen zeigen, wie zerklüftet Südamerika im Umgang mit dem Maduro-Regime ist.
Rechtsruck in Südamerika: Kehrt die Politik der 70er Jahre nach Südamerika zurück?
Chile rückt nach rechts, die USA drohen Venezuela. Der Bundestalk ordnet ein, wie sehr Südamerika politisch unter Druck gerät.
Rechtsextremer Wahlsieg in Chile: Der Pinochetismus ist zurück
Der Wahlsieg José Antonio Kasts bedeutet die Wiederkehr des Rechtsextremismus in Chile. Linke tragen daran aber auch Verantwortung.
Nach der Präsidentschaftswahl: Chile will Veränderung – und bekommt einen Rechtsextremen
José Antonio Kast hat mit 58 Prozent der Stimmen die Präsidentschaftswahl in Chile gewonnen. Erstmals seit Ende der Militärdiktatur übernimmt ein extrem Rechter das Amt.
„Der geheimnisvolle Blick des Flamingos“: Aus Staub und Sehnsucht
Diego Céspedes verknüpft in seinem Debütfilm magischen Realismus, Western-Mythos und Aids-Trauma zu einer Parabel über Ausgrenzung, Angst und Annäherung.
Diktatur oder Sozialismus in Chile: Was wird aus Salvador Allendes Erbe?
In Chile hat die Linke Jeannette Jara die erste Runde der Präsidentschaftswahlen gewonnen – nun wird es schwierig. Was bewegt die Menschen im Land?
Präsidentschaftswahlen in Chile: Hoffnungsträgerin Jara
In Chile tritt in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl ein Pinochet-Nachfolger gegen eine Frau aus der Arbeiterklasse an. Hat Jara Chancen?
Präsidentschaftswahl in Chile: Die Linke und die extreme Rechte in der Stichwahl
Bei der Wahl in Chile hat die linke Kandidatin Jeannette Jara die meisten Stimmen erhalten. Ob sie sich in der nächsten Runde durchsetzt, ist fraglich.
Präsidentschaftswahlen in Chile: Eine Linke gegen drei Diktaturverherrlicher
Bei den Wahlen in Chile am Sonntag tritt die Linke Jeannette Jara an. Wer ist sie? Und kann sie sich gegen die Kandidaten der Rechten behaupten?
Linke in Lateinamerika: In der Defensive
Linke Kräfte haben auch in Lateinamerika mit dem Vormarsch der Ultrarechten zu kämpfen. Die USA mischen sich so unverhohlen ein wie lange nicht mehr.
Künstlerin Vásquez de la Horra: „Ich war in allem rebellisch“
Ein Atelierbesuch bei Sandra Vásquez de la Horra in Berlin. Mit „Soy Energía“ wird das Haus der Kunst in München das Werk der Chilenin präsentieren.
Rassistische Traditionen im Sport: Colo-Colo und der Kolonialismus
In Chile und anderswo verweisen Vereinssymbole oft auf problematische Geschichte. Erfolge indigener Gruppen im Kampf dagegen werden zurückgedrängt.
Pazifischer Feuerring: Starkes Erdbeben, schwacher Tsunami
Ein Beben in Russlands Pazifikregion führt in vielen Ländern Asiens und Amerikas zu Tsunami-Warnungen. Die befürchtete Katastrophe bleibt aus.
Ehemalige Colonia Dignidad in Chile: Gedenken statt Tourismus
Seit Jahren ist in der früheren Sekten- und Foltersiedlung Colonia Dignidad eine Gedenkstätte geplant. Jetzt will Chile dafür Gelände enteignen.
Buch über Pinochet und einen Altnazi: Herr der Krabben
Ein packendes Gerichtsdrama über den Pinochet-Prozess in den 1990ern beleuchtet die Verbindung des Diktators zum NS-Verbrecher Walther Rauff.
Neues Buch von Alejandro Zambra: Von Vätern und Söhnen
In „Nachrichten an meinen Sohn“ führt der chilenische Autor Alejandro Zambra die Erfahrung des Vaterseins zu einem hybriden Erzählband zusammen.
Teleskope: Von der Wüste bis ins All
Ständig werden neue Teleskope gebaut. Aber warum stehen so viele in der chilenischen Wüste? Und gibt es nicht schon zu viel Lichtverschmutzung?
Verschwundene Aktivistin in Chile: Wo ist Julia Chuñil?
Eine Umweltaktivistin verschwindet im Süden Chiles. Die Suche führt zu einem Konflikt um indigenes Land – und einem Unternehmer mit deutschen Wurzeln.
Solarenergie wächst exponentiell: Das Zeitalter der Sonne wird keiner mehr stoppen
Solar ist die billigste Stromquelle in der Weltgeschichte. Wächst die Branche so weiter, könnte sie bald den Strombedarf der ganzen Welt decken.
Lateinamerikas Beziehung zu Trump: Sie wehren sich, so gut sie können
Eigentlich will der US-Präsident den Subkontinent unterwerfen – wie vor 100 Jahren. Doch heute geht das nicht mehr. Die Staaten leisten Widerstand.
„Zwischenraum“ für die Partizipation: Der Vinyl-Schatz vom Museumsboden
Ein Scharnier zwischen Drinnen und Draußen, Museum und Menschen: Der „Zwischenraum“ im Hamburger ethnologischen Museum MARKK wird sechs Jahre alt.
Regisseur über Salpeter-Abbau in Chile: „Natürlich war das Ausbeutung“
Robert Krieg hat mit „Weißes Gold“ einen Dokumentarfilm über seine Hamburger Vorfahren gemacht. Die haben sich an Naturvorkommen in Chile bereichert.
„Menschen der Erde“ von Michael Wein: Ein Buch auf der Suche nach der verlorenen Identität
Der Versuch, Indigenen ihre Würde wiederzugeben: Michael Weins zeichnet im Roman „Menschen der Erde“ Adoption und Rückkehr einer Mapuche nach.
Regisseur über Überlegenheitsnarrative: „Wir lernen, auf vermeintlich Schwächere herabzuschauen“
„Mia san Mia“ heißt ein Stück des Regisseurs Marco Layera an den Münchner Kammerspielen. Ein Gespräch über Parallelen zwischen Deutschland und Chile.
Chilenischer Autor Antonio Skármeta tot: Ein Leben lang gegen die Diktatur
Antonio Skármeta war eine der bedeutendsten Stimmen Lateinamerikas. Sein Schreiben über Exil und die chilenische Diktatur war zutiefst menschlich.
Roman über chilenische Militärdiktatur: Im Strudel aus Bildern
Nona Fernández' packender Roman „Twilight Zone“ über Verbrechen der Diktatur in Chile und ihre Aufklärung beeindruckt durch seine literarische Form.
Schädel von Indigenem aus Chile: Eine halbe Rückgabe
Lübecks Sammlung der Kulturen der Welt hat Indigenen aus Feuerland einen Schädel zurückgegeben. Begraben wird er dennoch in Lübeck – zu seinem Schutz.
Chilenisches Theater in Weimar: Es ist nicht notwendig, zu träumen
Das Theaterstück „Vaca“ von Guillermo Calderón feiert seine Premiere auf dem Kunstfest Weimar. Es entwirft das dystopische Bild moderner Sklaverei.
Maler Carl Alexander Simon: Der romantische Kolonialist
Carl Alexander Simon wollte nach 1848 im Süden Chiles ein neues Deutschland aufbauen. Die entstehenden Probleme sah er dabei erst gar nicht.
Kultur und Straßenprotest in Chile: „Wir müssen Gemeinschaft aufbauen“
Carmen Romero ist Gründerin des wohl wichtigsten Theaterfestivals Lateinamerikas „Teatro a Mil“. Am Mittwoch wird ihr die Goethe-Medaille verliehen.
Koloniale Gewalt in Chile: Das Gebäude und sein Salpeter
Eine Hamburger Ausstellung beleuchtet, wie „Salpeterbaron“ Henry Sloman, Erbauer des Hamburger Chile-Hauses, zu Reichtum kam.
Sektensiedlung Colonia Dignidad in Chile: Auf dem Weg zur Gedenkstätte
Die ehemalige Sektensiedlung Colonia Dignidad soll zu einem Ort des Erinnerns werden. Chile will nun Teile des Geländes ihren Besitzern entziehen.
Lateinamerikasolidarische Medien: Hoch die internationale Solidarität
Die „Lateinamerika Nachrichten“ und das Magazin „ila“ berichten aus einer linken Perspektive über die Region. Nun kämpfen sie ums Überleben.
Neues Freihandelsabkommen: EU sichert sich Chiles Rohstoffe
Trotz Kritik stimmte das EU-Parlament für den Vertrag. Gegner:innen bemängeln den Investitionsschutz und zu weiche Auflagen im Umweltschutz.