taz.de -- Bootsflüchtlinge

Migration über den Ärmelkanal: Rechte blockieren Hafen von Portsmouth

In Großbritannien protestieren bereits die zweite Nacht rechte Demonstranten gegen Boat People, wenn diese in Häfen an Land gebracht werden.

Flucht und Migration über das Meer: Die stille Katastrophe im Mittelmeer geht immer weiter

In Libyen und Tunesien ist die Lage für Flüchtlinge unerträglich geworden. Trotz vieler Opfer im Mittelmeer bleiben die Wartelisten für Schmugglerboote lang.

Flüchtlinge in Seenot: 40 Tote bei Bootsunglücken im Mittelmeer und Ärmelkanal

Zwischen Libyen und Lampedusa sowie in der türkischen Ägäis sterben jeweils mindestens 19 Migranten, Tote gibt es auch an der Überquerung des Ärmelkanals.

Flüchtlingsleichen in Italien angespült: Ein Massensterben, das niemanden kümmert

Nach dem Zyklon „Harry“ werden immer mehr Leichen an Italiens Küsten angespült. Die Berichterstattung bleibt aus – und mit ihr das öffentliche Interesse.

Griechischer Migrationskurs: Griechenland setzt auf Pushbacks statt „Orangen und Decken“

In Griechenland spitzt sich die Debatte um Pushbacks zu. Hintergrund ist der Streit um einen tödlichen Zwischenfall mit einem Flüchtlingsboot.

Bootskatastrophen im Mittelmeer: Flüchtlinge aus Sudan sterben vor Libyen

UN-Helfer bestätigen zwei Bootsunglücke vor Libyen mit über 100 Toten. Über 300.000 Menschen sind aus Sudan nach Libyen geflohen und wollen weiter.

Bootsunglück vor Jemen: Mindestens 68 Migranten gestorben

Vor der Küste Jemens ist am Sonntag ein Boot gekentert. Von den 157 Passagieren konnten bisher nur 12 gerettet werden.

Migration nach Großbritannien: UK verschärft Migrationsgesetz

Flüchtlinge, die per „gefährlicher Einreise“ illegal kommen, können keine Staatsbürger mehr werden. Das steht jetzt in der Richtlinie zur Einbürgerung.

Italiens erste Regierungschefin: Tutto benissimo bei Georgia Meloni

Die Jahresbilanz von Italiens rechtsradikaler Ministerpräsidentin fällt sehr positiv aus, Misserfolge werden umgedeutet und weggelächelt.

Flucht über das Mittelmeer im Jahr 2023: Schon 2.500 Menschen ertrunken

Das Gros der Flüchtlinge auf der Mittelmeerroute kommt laut UNHCR über Tunesien. Die EU verlängert Sonderregelungen für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine.

Nachrichtenmüdigkeit in Deutschland: Bevor das nächste Kind tot daliegt

Eine Studie stellt eine leicht wachsende Nachrichtenmüdigkeit fest. Doch es gibt Möglichkeiten, auf schlechte Nachrichten konstruktiv zu reagieren.

Tote durch Bootsunglück vor Griechenland: Jedes Mittel ist recht

Am Mittwoch ist ein Flüchtlingsboot südlich der Stadt Pylos gesunken. 78 Leichen barg die griechische Küstenwache.

Nach dem Bootsunglück vor Italien: Melonis Kommunikations-Unfall

Italiens Rechtsregierung verabschiedet neue Maßnahmen gegen Schlepper. Plötzlich spricht sie auch von Wegen zu „regulärer Einwanderung“.

Verschärftes Asylrecht in Großbritannien: Die Menschenrechte danken ab

Dem neuen Gesetz in Großbritannien zufolge sollen Geflüchtete ohne Möglichkeit auf Asyl abgeschoben werden. Das ist töricht und menschenverachtend.

Nach Bootsunglück vor Italiens Küste: 8.000 Euro für die Fahrt in den Tod

Nach der Flüchtlingstragödie vom Sonntag werden Vorwürfe gegen Italiens Regierung laut. Die reagiert mit der Androhung einer Verleumdungsklage.

Migration in Südostasien: Rohingya fliehen per Boot weiter

Angehörige der muslimischen Minderheit aus Myanmar wurden nach Bangladesch vertrieben. Viele bleiben dort nicht – denn Perspektiven fehlen.

Seenotrettung im Mittelmeer: „Ocean Viking“ darf anlegen

Italien lässt das Rettungsschiff mit 113 Flüchtlingen an Bord in Ravenna anlegen. Doch bis es dort ankommt, dürften noch einige Tage vergehen.

Bootsflüchtlinge aus Bangladesch: Ende einer Odyssee

Wochenlang waren Dutzende verfolgte muslimische Rohingya hilflos auf dem Meer unterwegs. Nun hat ihr Flüchtlingsboot Indonesien erreicht.

Seenotrettung im Mittelmeer: Umstrittene Selektion

Italiens rechte Regierung versucht weiterhin, gerettete Flüchtlinge nur selektiv an Land zu lassen. Das UN-Flüchtlingswerk kritisiert das.

Flüchtlingspolitik in Italien: Worte härter als Taten

Italiens neue Rechtsregierung wollte „illegale“ Flüchtlingseinreisen beenden. Jetzt ließ sie erstmals widerwillig einige Menschen an Land.

Migrationsexpertin über Auswanderungsgründe: „Es gibt keine Demokratie“

Nicht Armut treibe die Menschen aus Afrika nach Europa, sondern politische Frustration und mangelnde Freiheit, sagt Fatou Faye.

Libanons Politiker ohne Bezug zum Volk: „Mutter der Revolution“ ist zurück

Libanons Ministerpräsident hat sich zynisch über ein gesunkenes Flüchtlingsboot geäußert. Im von Armut gebeutelten Tripoli sorgte das für Aufruhr.

Prozess gegen Flücht­lings­ak­ti­vis­t:in­nen: Auf die Hilfe droht die Haft

In Griechenland stehen ab Donnerstag 24 Flücht­lings­hel­fe­r:in­nen vor Gericht. Darunter sind der Ire Seán Binder sowie die Syrerin Sarah Mardini.

Matteo Salvini droht Haftstrafe: Der Großsprecher

Matteo Salvini drohen 15 Jahre Haft. Das hindert den früheren Innenminister nicht, Sprüche zu klopfen. Doch die Luft für den rechten Lega-Chef wird dünn.

Flüchtlingspolitik in Großbritannien: Antiterror­kämpfer am Ärmelkanal

Ein Profi in Terrorbekämpfung wird Chef für „Einwanderungsvollstreckung“. Hintergrund: Rekordzahlen an Geflüchteten.

EU-Grenzschutzagentur über die Türkei: Frontex meldet Provokationen

Die türkische Küstenwache verhalte sich nicht immer kooperativ, so die EU-Grenzschutzagentur. Teils versuche sie, Migranten in griechische Gewässer zu treiben.

Nach Rettung von über 450 Flüchtlingen: „Sea-Watch“ darf nach Sizilien

Italien hat den Seenotrettern Trapani als sicheren Hafen zugewiesen. Die Besatzung hatte die Menschen vor der libyschen Küste gerettet

Geflüchtete in Spanien: Die unsichtbaren Einwanderer

Corona beschert Spanien mehr Migranten – vor allem aus Lateinamerika. Die Zustände ihrer Ankunft verschleiert die Regierung.

Senat will Innenminister verklagen: Berlin will grundsätzliche Klärung

Horst Seehofer verweigert dem Land Berlin seine Zustimmung zur Aufnahme von mehr Flüchtlingen. Seebrücke und Anwälte begrüßen eine Klage dagegen.

Flucht über das Mittelmeer: Und wieder gibt es Tote

Vor der Küste Libyens sind 74 Füchtlinge ertrunken. 47 konnten gerettet werden. Es ist bereits das achte tödliche Bootsunglück seit Anfang Oktober.

Flucht nach Großbritannien: Die Türsteher vom Ärmelkanal

Zu Tausenden kommen Flüchtlinge in kleinen Booten aus Frankreich nach Großbritannien. An Englands Südküste machen jetzt rechte Aktivisten mobil.

Evakuierung geretteter Bootsflüchtlinge: Viele Monate statt weniger Wochen

Berlin braucht zu lange, um gerettete Bootsflüchtlinge nach Deutschland zu bringen. Sie verharren unter unwürdigen Bedingungen in Italien und Malta.

Flucht nach Großbritannien: Über den Ärmelkanal

Migrant*innen und Flüchtlinge kommen zunehmend per Schlauchboot aus Frankreich nach Großbritannien. Dieses Jahr waren es bereits über 4.000.

Vietnamesische Community in Corona-Krise: Sie helfen sich selbst

Die Corona-Pandemie brockte der vietnamesischen Community in Berlin Probleme wie allen anderen Bevölkerungsschichten ein – und ganz spezifische.

Seenotrettung im Mittelmeer: Keine Hilfe mehr

Im Mittelmeer ist kein einziges privates Rettungsschiff mehr im Einsatz. Vor allem die Quarantänebestimmungen legen Schiffe und Besatzungen lahm.

Bürgschaften für Flüchtlinge: Der Staat muss handeln

Erst ermutigte man Menschen, Kriegsflüchtlingen zu helfen. Dann änderte man das Gesetz und bat Bürgen zur Kasse.

Flucht aus Gambia: Tödliche Havarie

Vor der Küste Mauretaniens ist ein Boot mit mehr als 150 Menschen an Bord gekentert. Mindestens 58 von ihnen sind umgekommen.

Nach Boots-Unglück im Mittelmeer: Täter und Opfer zugleich

Der Bundesgerichtshof hat die Bewährungsstrafe für einen Flüchtling bestätigt, der Frauen auf ein Boot half: Er habe so Schleusern geholfen.

Innenministertreffen zur Seenotrettung: Notfalllösung steht

Deutschland, Frankreich, Italien und Malta einigen sich, Bootsflüchtlinge automatisch aufzunehmen und solidarisch zu verteilen. Der Grunddissens bleibt.

Italiens restriktive Migrationspolitik: Nichtmal Italiener dürfen anlegen

Italiens Innenminister Salvini versucht weiterhin Häfen für Schiffe mit Flüchtlingen geschlossen zu halten. Jetzt trifft es die eigene Küstenwache.

Flüchtlinge in Tunesien: Mittelmeerträume und Realität

Zarzis in Tunesien wird Brennpunkt der Migration. Aus Libyen kommen Afrikaner auf dem Weg nach Europa. Auf dem Meer mussten viele schon umkehren.

Mitleid mit Geflüchteten: In Not geraten

Die Welt bangt um die Jungen, die in Thailand in einer Höhle feststecken. Um die Flüchtlinge auf dem Mittelmeer bangt kaum jemand. Warum nicht?

Flüchtlingsrettung per Telefon: Hamburgs Ohren auf dem Mittelmeer

Miriam Edding hat das „Alarmphone“ mit initiiert, das Geflüchtete in Seenot anrufen können. Die psychische Belastung für die Aktivist*innen ist enorm.

Italien verweigert Flüchtlingsaufnahme: Rettungsschiff fehlt Landeerlaubnis

Viele Überlebende eines Flüchtlingsunglücks sitzen auf einem US-Marineschiff auf hoher See fest – seit Tagen wird ihnen kein sicherer Hafen zugewiesen.

Nach Rettungsaktion im Mittelmeer: Italien setzt Flüchtlingsschiff fest

Spanischen Helfern wird die Begünstigung „illegaler Einwanderung“ vorgeworfen. Der Festsetzung ihres Schiffes geht eine längere Odyssee voraus.

Mario Balotelli greift Lega-Senator an: „Schämt euch!“

Fußballprofi Mario Balotelli ist wütend. Denn Italiens erster schwarzer Senator Toni Iwobi trat für die falsche Partei an – die ausländerfeindliche Lega.

Australiens Politik der Abschreckung: Von einem Gefängnis ins andere

Flüchtlinge wollten nach Australien, wurden aber in Papua-Neuguinea interniert. Jetzt wehren sie sich gegen ihre Umsiedlung.

Flüchtlingshilfe im Mittelmeer: Wer rettet die Retter?

Die libysche Küstenwache drohte Schiffen europäischer NGOs. Einige Aktivisten warten jetzt verunsichert im Hafen von Valletta.

taz-Serie Protokolle der Überlebenden: Libyen war seine Chance

Abu aus Nigeria wurde von der „MS Aquarius“ gerettet. Er erzählt von seiner Odyssee durch die Sahara – und warum er nicht in Libyen blieb.

Sterben an Europas Außengrenzen: Die zahllosen Toten

Niemand weiß, wie viele Menschen auf der Flucht nach Europa im Meer sterben. Das ist politisches Kalkül.

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