taz.de -- Anti-Atom-Bewegung
Initiative zum Ärger um Zwischenlager: „Es werden wieder Tatsachen geschaffen“
Betriebsgenehmigungen für die Atommüllzwischenlager laufen bald aus. Die BI Lüchow-Dannenberg fordert, an den Entscheidungen zur Zukunft beteiligt zu werden.
Aktivistin über den Weg zum AKW-Rückbau: Im Schatten des Krümmel-Monsters
Bettina Boll spielte als Kind dort, wo später das AKW Krümmel gebaut wurde. Weg wollte sie nur einmal: Als es in Tschornobyl zur Katastrophe kam.
Ärger um die Atommüllfässer in der Asse: Schicht im Schacht
Das Gesetz sieht vor, dass 126.000 Fässer mit Atommüll aus dem Asse-Salzbergwerk geborgen werden müssen. Doch plötzlich gelten die Pläne nicht mehr.
Suche nach Atommüllendlager: Vorsicht vor populistischen Schnellschüssen
Grundsätzlich ist eine beschleunigte Suche nach einem Endlagerstandort zu begrüßen. Nur darf das nicht zu Lasten der Sicherheit geschehen.
Endlagerung von radioaktiven Altlasten: Termin für Entscheidung über Ort für Atommüllgrab wackelt
Bis 2031 soll festgelegt werden, wo ein Endlager für Atommüll entsteht. Jetzt will das Umweltministerium den Termin offenbar ersatzlos streichen.
Unendliche Suche nach Atommüllendlager: Regierung streicht zeitliches Ziel für Standortentscheidung
Ursprünglich sollte bis 2031 ein Standort für ein Endlager für radioaktive Abfälle gefunden werden. Das Bundesumweltministerium kassiert die Vorgabe.
Niederlage für Umweltorganisation BUND: Gericht lehnt Eilantrag gegen Castortransport ab
Ein Gericht macht Weg für Atomtransporte von Jülich nach Ahaus frei. Damit könnten schon nächste Woche radioaktive Brennelemente durch NRW rollen.
Atommüll-Tourismus in NRW: BUND sieht Umwelt-Rechtsschutz in Gefahr
Im Streit um Castor-Transporte will der BUND sein Klagerecht verteidigen. Anti-Atom-Aktivist:innen hoffen, dass Grüne auf Distanz zur eigenen Landesregierung gehen.
Atommülltourismus in NRW: Castor-Alarm in Sicht
Ein Berliner Gericht will hochradioaktive Atommülltransporte mitten durch Nordrhein-Westfalen nicht stoppen. Der BUND prüft eine Beschwerde.
Ringen gegen Erderwärmung: Geschlossene Gesellschaft
Die Klimabewegung scheiterte daran, sich als Massenbewegung zu etablieren. Der Grund ist, dass sie ihre Ziele nie genug von Ideologien abgegrenzt hat.
Nukleare Aufrüstung in Deutschland: Die permanente Drohkulisse
Wer die atomare Aufrüstung ablehnt, ist nicht „naiv“ oder „Putins Sprachrohr“. Abschreckung schafft zwar kurzfristige Stabilität, verhindert aber Friedensordnungen.
Diesjährige Ostermärsche: Angst vor der atomaren Apokalypse ist weiterhin berechtigt
Die Beteiligung an Ostermärschen ist diesmal überschaubar, die Friedensbewegung steht in der Kritik. Dabei bleibt die Warnung vor Atomkriegen wichtig.
Protest gegen Castortransport: Atommüll auf dem Weg nach Bayern
Der Castorbehälter aus Großbritannien ist in Niedersachsen angelandet. Initiativen kündigen Proteste gegen den Atommülltransport an.
Anti-AKW-Aktivist: Axel Mayer befürwortete Atomkraft, dann stoppte er ein AKW
Als Lehrling war er einer der Besetzer der Baustelle im badischen Wyhl. Heute ist Axel Mayer 69 Jahre alt und zieht Bilanz, was sich verändert hat.
Streit um neue Castor-Transporte: Grüner Minister zieht Notbremse
Erst in letzter Minute verhinderte NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer Vorarbeiten für Castor-Transporte. Dafür gab es Kritik von AKW-Gegner:innen.
Erörterungstermin zur Atomfabrik Lingen: Kritische Masse
In Lingen hat der Erörterungstermin zum Einstieg der russischen Firma Rosatom in die Brennelementefabrik begonnen. Rund 11.000 Einwendungen gab es.
50 Jahre Anti-AKW-Bewegung: „Nein haben wir gesagt“
Wie der Widerstand aus der Turnhalle auszog: Vor 50 Jahren begannen im badischen Wyhl die Massenproteste gegen Atomkraft.
Protest gegen Deal mit Russland: Polizei verfolgt Atomkraftgegner
Atomkraftgegner in Lingen deckten auf, dass russische Staatsbedienstete Mitarbeiter der Brennelementefabrik schulten. Nun verfolgte sie die Polizei.
NRW-Ostermärsche in Gronau gestartet: Militärische Nutzung möglich
Friedensbewegte demonstrierten vor Deutschlands einziger Urananreicherungsanlage: Ihr Vorwurf: Diese sichere den „Status einer stillen Atommacht“.
Anti-Atom-Aktivist über Widerstand: „Es ging gemeinsam ums Ganze“
Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg machte Gorleben zum Synonym für den Kampf gegen Atomkraft. Wolfgang Ehmke kennt diese 50 Jahre Widerstand.
Mahnmal gegen Atommüll: Ein Festplatz für den Widerstand
Die Stadt Beverungen hat ein Protest-W gegen ein Atommülllager in Ostwestfalen aufgestellt. Seit die Pläne vom Tisch sind, feiert es eben den Sieg.
Brennelementefabrik in Lingen: Rosatom fasst im Emsland Fuß
Die niedersächsische Landesregierung veröffentlicht den Antrag für den Ausbau der Brennelementefabrik in Lingen. Rosatom ist daran beteiligt.
Anti-Atomorganisationen protestieren: Kein Uran für Putins Rosatom
Von Lingen aus dürfe kein angereichertes Uran nach Russland geliefert werden, monieren Umwelt-NGOs. Das verstoße gegen EU-Regeln.
Urantransporte nach Lingen genehmigt: Russisches Uran bleibt willkommen
Atomkraftgegnern zufolge wurden 40 neue Uranlieferungen an die Brennelementefabrik Lingen genehmigt. Sie kommen vom russischen Konzern Rosatom.
Gedenken an Anti-Atom-Aktivist: Auffällig unauffällig
An Hartmut Gründler, der sich 1977 in Hamburg verbrannte, erinnert eine unscheinbare Tafel an St. Petri. Ist das wirklich besser als nichts?
Plan für Atommülllager: Verzögert um weitere 17 Jahre
Der Standort für die Lagerung von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll ist weiter offen. Im Schacht Konrad ist kaum Platz.
Atomunfall in Russland: War es ein deutsches Uranfass?
In einem russischen Atomkomplex hat es einen tödlichen Unfall gegeben. Ein undichtes Fass explodierte. Atomkraftgegner fordern Aufklärung.
Atomausstieg: Vorbei, vorbei
Atomkraftgegner*innen und -befürworter*innen begehen den Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft. Und das jeweils auf ihre Weise.
Jürgen Trittin über den Atomausstieg: „Das ist ein großer Erfolg“
Jürgen Trittin kämpfte als Hausbesetzer und später als Umweltminister gegen die Kernkraft. Das Ende der letzten drei AKWs will er mit Freunden feiern.
Geschichte der Anti-AKW-Bewegung: Atomkraft? Tschüs und nein danke!
Seit 50 Jahren protestieren Menschen gegen Atomkraft. Mitte April werden die letzten AKWs abgestellt. Hat die Bewegung ihr Ziel erreicht?
Folgen des Überfalls auf die Ukraine: Verbände-Kritik an Siemens Energy
Der Energiekonzern soll keine Geschäfte mehr mit der russischen Rosatom machen, fordert etwa die Organisation Urgewald.
Thunberg für AKW-Weiterbetrieb: Der Greta-Schock
Es wäre ein Fehler, Atomkraftwerke abzuschalten und auf Kohle zu setzen, sagt Greta Thunberg. Das bringt Weltbilder ins Wanken. Müssen wir umdenken?
Dreiteilige Dokumentation auf Sky: Kelly, die fast Vergessene
Petra Kelly verstarb 1992. Eine neue Doku arbeitet ihre Bedeutung für die Grünen und die Friedensbewegung gut heraus. Mit Einschränkungen.
Verlängerung der Laufzeiten: Es liegt am Atom-Bedarf im Süden
Macht nur der obskure Strommarkt die AKW-Reserve notwendig? Rufe nach Neuorganisierung werden laut.
Leck am Atomkraftwerk Isar 2: Neubewertung der AKW-Reserve nötig
Eine Leckage am Reaktor Isar 2 gilt nicht als Sicherheitsproblem. Trotzdem stört sie die Winterpläne der Bundesregierung.
Schweizer Endlagerfrage: Strahlender Müll
Darauf, wo die Schweiz ihre radioaktiven Abfälle lagert, hat Deutschland keinen Einfluss. Für das nahegelegene Hohentengen ist das Pech.
Debatte über Atomkraft: Unter Strom
Wie weiter mit den drei noch aktiven AKWs? Während Minister Habeck auf einen Kompromiss setzt, sieht die FDP darin einen Wahlkampfhit.
Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke: Mehr Kompromisse wagen
Trotz Energiekrise schließen die Grünen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke aus. Doch ihre Prinzipientreue ist nicht souverän, sondern stur.
Forderungen nach längeren AKW-Laufzeiten: Atomkraft löst Energiekrise nicht
Die Debatte um die Verlängerung der AKW-Laufzeiten schwelt weiter. Dabei sollte auch der themenarmen FDP klar sein, dass Atomkraftwerke Teil des Problems sind.
Am Zwischenlager soll gebaut werden: Asse-Betreiber kauft Grundstücke
In direkter Nähe des niedersächsischen Bergwerks sollen neue Atomanlagen entstehen. Das sei der dritte Schritt vor dem ersten, kritisieren Bürgerinitiativen.
Nachruf auf Jürgen Reents: Ein bescheidener Kämpfer
Jürgen Reents war Shootingstar der Kommunisten und Chefredakteur des ND. Er fand erst Mao, später die Grünen gut. Ein persönlicher Nachruf.
Journalist und Politiker: Jürgen Reents ist tot
Der einstige Mann des „Arbeiterkampf“, der Grünen, der PDS und des „Neuen Deutschland“: ein linksalternatives Leben ist zu Ende gegangen.
Streit um geplantes Atommülllager: Wer garantiert Sicherheit?
Frankreich setzt auf Atomkraft. Doch wie und wo der Atommüll entsorgt werden kann, bleibt unklar. Das Endlager in Bure ist umstritten.
Brennelementefabrik in Lingen: Atomdeal mit Russland
Die wirtschaftlich angeschlagene Uranfabrik in Lingen soll durch ein Joint Venture mit der russischen Atomagentur Rosatom aufgepäppelt werden.
Zum Tod von Antiatom-Ikone Jochen Stay: Er organisierte das „Nein“
Jochen Stay hat entscheidend zum Atomausstieg von Deutschland beigetragen. Jetzt ist er im Alter von 56 Jahren verstorben.
Nukleares Endlager: Konrad-Planung kritisiert
Seit Baubeginn des Endlagers Schacht Konrad sind 60 Änderungsgenehmigungen erteilt worden. Die Öffentlichkeit hat davon nichts erfahren.
Reaktionen auf Atomtransport-Urteil: Frust und Genugtuung
Die Grünen bedauern, dass das Bremer Atomtransportverbot vom Bundesverfassungsgericht gekippt wurde. Folgen hat das Urteil auch für Hamburg.
Nach Autofahrt in eine Mahnwache: Ermittlungen gegen Demonstrierende
Ein Mitarbeiter der Urananreicherungsanlage in Gronau gefährdet mit seinem Auto protestierende Menschen. Doch die Polizei nimmt nicht ihn ins Visier.
Atompolitik der EU: Streit gehört dazu
EU-Befürworter:innen, die Atomkraft ablehnen, bringt die Idee einer klimafreundlichen Atomenergie in ein Dilemma. Der Kampf muss weitergehen.
EU-Einstufung von Atomkraft und Erdgas: Russisch-europäisches Roulette
Die EU-Kommission betreibt ein Glücksspiel. Berlin und Paris schieben sich gegenseitig die Bälle zu. Paris setzt auf Kernenergie, Berlin auf Erdgas.