taz.de -- Kolumne Speckgürtelpunks

Kommunalwahlen auf dem Dorf: Das gute alte „Weiter so“

Dank AfD-Ständen und Gegendemo ist die Stimmung auch auf dem Land bei Bremen ein bisschen aufgekratzt. Danach ist aber alles wie immer.

Verabredungen auf dem Land: Zurück auf null

Wenn man auf dem Land wohnt, passiert ohne Verabredungen gar nichts. Das pralle Leben fühlt sich anders an.

Festivals im Sommer: Der immer gleiche Urlaub

Neues entdecken und sich überraschen lassen ist der Antrieb, wieso man auf Festivals geht. Oder, sagt unser Kolumnist, man freut sich einfach am Wiedersehen.

Nachbarschaftliches Klima: Alle reden vom Wetter – oder eben auch nicht

Als Smalltalkthema ist das Wetter brisant, weiß unser Kolumnist. Aber gern hätte er doch mit dem Nachbarn darüber geplaudert. Und über den Rasensprenger.

Erster Mai ohne Demo: Vor den Barrikaden

Unser Kolumnist geht nur noch selten auf Demos. Sein Unbehagen an der Sache versteht er besser, seit neulich umgekehrt mal gegen ihn demonstriert wurde.

Eine Irritation im Normalbetrieb: Sonntags am Ende der Welt

Manche Störung erwartet man doch eher in der Stadt und nicht auf dem Land. Und da muss man auch erstmal damit umgehen können, weiß unser Kolumnist.

Erinnerungen, die nie verblassen: Es wäre klug, alles zu löschen

Was wir wann gemacht haben, wo und mit wem, lässt sich leicht rekonstruieren – ein Handy reicht. Gut ist das nicht.

Optimismus für 2026: Das wird schon

Frohes Neues? Also Aufbruchstimmung ist vielleicht nicht unbedingt angesagt. Aber ein wenig Optimismus darf man für 2026 trotzdem haben.

Boomer brauen Bier: Ich glaub, es hackt!

Ob das Interesse fürs Bierbrauen mit dem Älterwerden zusammenhängt, ist noch sehr die Frage. Aber dass es was mit einem macht, ist offensichtlich.

Dauerthema Bahn: Im Geisterzug nach Feierabend

Alle reden vom Wetter? Nein, heute geht's doch meistens um die Bahn. Unser Kolumnist kann es trotzdem nicht lassen. Es war aber auch wirklich schlimm.

Gemeinsamkeit aushalten: Wo man singt, da lass dich nieder

Was die einen dürfen, dürfen die anderen noch lange nicht. Gemeinsamkeit ist nicht einfach. Gerade auch da, wo viele zusammen sind: in der Schule.

Alltagsspiel auf der Konsole: Hauswirtschaft im Märchenland

Während unser Kolumnist als virtueller Hobbit Rhabarber säht, fällt sein Offline-Hochbeet im Garten trocken. Das kann so nicht weitergehen, sagt er.

Iron Maiden Konzert in Bremen: Mit der Dorfbevölkerung ins Gedränge

Er war nie wirklich Fan von Iron Maiden, sagt unser Kolumnist. Für das Konzert der Metal-Band ist er dennoch in die Stadt gefahren. Er war nicht allein.

Ein niedergeschlagener Kolumnist: Früher war es besser, früher war ich nie krank

Er hätte von seiner Fahrt jüngst nach Bacharach am Rhein erzählen können. Aber nun plagt anderes das Sein unseres Kolumnisten. Er liegt siech darnieder.

Zurück zum Konkreten: Freiheitskampf der Penistomate

Es ist gefährlich, die Missstände der Welt zu personalisieren – das weiß auch unser Kolumnist. Aber man kann es mit der Abstraktion auch übertreiben.

Burn-out als Chance: Lohnarbeit am Höllenfeuer

Viele klagen über zu wenig Zeit. Doch bei der Frage, woher das kommt, wird es schnell eng, meint unser Kolumnist.

Die Schrecken der Quantifizierung: Warum eine Pizza besser ist als zweihundert

Wo man essen soll? Quälend viele Empfehlungen sagen es. Unser Kolumnist empfiehlt, Rankings gegenüber misstrauisch zu sein.

Raus aus Social Media: Offline am Acker

Der Abschied von Facebook, Instagram und so weiter fällt unserem Kolumnisten nicht leicht. Zumal er damit den letzten Rest urbanen Lebens abserviert.

Ein Blick zurück aufs Jahr: Im Nachtzug nach Sprötze

Wenn es draußen finster ist, kann man gut eine Bilanz des Jahres ziehen. Die unseres Kolumnisten ist gemischt. Und er wartet noch auf den Plattenspieler.

Ein Leben nach Fahrplan: Früher war alles schlimmer

Wer umzieht, lässt immer auch etwas zurück. Das kann man dann vermissen. Manchmal aber zeigt sich nur, wie dämlich man mal war, meint unser Kolumnist.

Schon wieder Fin de Siècle: Früher war alles besser

Unser Autor denkt über das Verschwinden nach und ob es wirklich schlimm ist, wenn Dinge nicht mehr da sind, wo sie waren.

Gesellschaftliche Mobilität: Es gibt kein Bier auf Hawaii

Glück im Unglück: In der Quarantäne liegen zwar auch bei unserem Kolumnisten die Nerven blank, aber so richtig weit weg von zu Hause wollte er ja eh nicht.

Wahlen zum Elternvertreter: Die Hölle sind die anderen

Mit dem Ende der Ferien rücken die gefürchteten Elternsprecher-Wahlen näher. Unser Kolumnist wird sich nicht aufstellen lassen – diesmal wirklich nicht.

Im Schatten der Nazi-Kolonie: Nichtstun am Limit

Im Urlaub sinkt das Energieniveau schlagartig. Wahrscheinlich soll das so sein. Die Institution Urlaub an sich ist problematisch.

Trinkkultur und Kritik: Vom Bier lernen

Grölende Saufhorden sind unserem Kolumnisten ungefähr genauso unangenehm wie distinguierte Craftbeer-Nerds. Aber über Bier spricht er trotzdem gern.

Bargeldwüste in den Niederlanden: Nur Bares ist Wahres

Wenn die Karte funktioniert, ist ja alles gut. Wenn nicht, steht man dumm da. In der Provinz wie in der Großstadt. Über Bargeld – und die Niederlande.

Zurück aus der Hauptstadt: Berlin, die Stadt des Mangels

Endlich ist unser Autor wieder umgeben von Dohlen und Dorfgaragen. Nachdem er sich in Berlin den Rest seines Hasses auf die Stadt abgeholt hat.

Der Unwille zur Macht: Mehr Aggressivität wagen?

Es ist sicher gut, zu hinterfragen, wer wo wie und warum das Sagen hat. Aber heißt das umgekehrt, dass Machtpositionen grundsätzlich zu meiden sind?

Isolation auf dem Land: Endzeit in Gummistiefeln

Die Schönheit des Landlebens nimmt schon ab, wenn man wegen Hochwasser, Bahnstreik und Treckerdemos nicht mehr weg kommt. Eine Kolumne im Lagerkoller.

Nahostkonflikt im Alltag: Das Schweigen der Kleinstadt

Zu Recht wird Linken und Kulturbetrieb ihr Schweigen zum Terror gegen Israel vorgeworfen. Im Dorf unseres Kolumnisten ist es aber auch nicht lauter.

Abzocke, Betrug, Kleinkriminelle: Treffen sich zwei Trottel am Bahnhof

Kann es Geschichten geben, die zu unglaubwürdig sind, um gelogen zu sein? Unser Autor ist sich da nicht mehr so sicher.

Drogendebatte wie von damals: Das Rauschgift-Revival

Dank Cannabis-Legalisierung und Crack-Welle machen Drogen Schlagzeile wie lange nicht. Unser Kolumnist fühlt sich an die frühen 1990er-Jahre erinnert.

Eine Frage der Medienkompetenz: Auch im Urlaub immer der Beruf

Der Lügenpresse-Vorwurf kann Journalisten nie kalt lassen. Die Forderung nach Medienkompetenz gilt aber für alle. Also auch für Journalisten.

Urbane Orte auf dem Land: An den Trommeln

Waschsalons sind die urbansten Orte, die man sich nur vorstellen kann, findet unser Autor. Selbst wenn sie irgendwo draußen im Speckgürtel stehen.

Von der Polizei geweckt: Blaues Licht zur blauen Stunde

Niemand wird gerne geweckt. Besonders nicht von einer Handvoll Beamter. Selbst dann nicht, wenn man zur Abwechslung kein Verbrechen begangen haben soll.

Nicht kompatible Lebenswelten: Gendern op Platt?

Unser Autor gendert inzwischen nicht nur unter Genoss:innen, sondern sogar unbewusst im Traum. In realen Kleinstädten ist es hingegen ziemlich mühsam.

Partystimmung wegen Jesus: Auf Höllenfahrt im Spackenexpress

Das Karfreitags-Tanzverbot bis faktisch 21 Uhr führt zu Horden von Menschen, die mit dir in die nächste freie Hansestadt fahren. Schön ist das nicht.

Konsumkritik mit Leerstellen: Chili satt bis zum Armageddon

Minimalismus ist nicht nur schick, sondern auch praktisch. Dass er aber wirklich Probleme löst, ist leider trotzdem nicht mehr als ein hehrer Wunsch.

Antizyklische Wirtschaftswissenschaften: Hart am Wind gilt Lee vor Luv

Wirtschaftswissenschaftler sind stolz auf ihr antizyklisches Ding. Doch auf dem Land ist das überhaupt nichts Neues.

Besinnliches zum Jahreswechsel: Bis einer heult

Die Weltlage könnte besser sein, die allgemeine Stimmung auch. Unser Kolumnist wünscht trotzdem „Frohes Fest“, wenn auch mit geballten Fäusten.

Die Barbarei des flachen Landes: Eine Zugfahrt, die ist lustig

Bedroht zu werden ist nie schön. Aber es macht doch einen Unterschied, ob man nur kurz in der U-Bahn aneinander kracht – oder im gleichen Kaff wohnt.

Der etwas andere Generationenkonflikt: Ich bin Legende

Manchmal stellt man fest, man selbst steht auf der anderen Seite. Keine schöne Erfahrung, schreibt unser Autor.

Linksradikale Hauswirtschaftler: Die fetten Jahre sind vorbei

In der Krise heißt es, Gürtel enger zu stellen, oder wenigstens das Geld gelegentlich mal zu zählen. Das bringt mitunter ungeahnte Erkenntnisse hervor.

Der Spießer ist der andere: Solidarität mit Eigenheimbesitzern

Die Probleme von Hausbesitzern auf dem Land lassen viele Linke in der Stadt kalt. Dabei ist, wer ein Haus besitzt, noch lange nicht reich.

Vom Dorf an die Schanze: Klassenverrat mit Aussicht

Unser Kleinstadt-Kolumnist hat seinen alten Kiez bereist und wäre fast wieder nicht ins Luxushotel gekommen. Die Polizei konnte diesmal nichts dafür.

Krankheit und Arbeit: Krank geschrieben, krankgeschrieben

Warum man vom Kranksein schreibt? Weil Männer nur unter verletzter Ehre und diagnostizierten Krankheiten leiden dürfen, wollen sie es dann auch.

Radikale vom Dorf: Drüben auf dem Hügel

Linksradikalismus ist eine Sache der Metropolen, heißt es. Unser Kolumnist glaubt das nicht: Man spaltet sich dort nur souveräner.

Kellernerds und der Krieg: Geheimlehre mit Samuraischwert

Irgendwie fühlen sich die Konfliktzonen in der Trashkultur plötzlich wahrer an. Und es heißt doch, man solle nicht den Gegner, sondern das Böse töten.

Subkultur in der Erziehung: Jugendgefährdende Schriften

Wie erklärt man Subkultur dem Kinde? Und wie viel Subkultur kann man sich mit Kindern eigentlich noch leisten?

Die Klassenfrage an der Kitatür: Arbeit ist scheiße

Trotzdem kann Kolumnist Jan-Paul Koopmann mittlerweile stundenlang arbeiten, ohne von Gewalt und/oder Kündigungen zu träumen. Meistens jedenfalls.

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