taz.de -- Berlin Ausstellung
Kunst der Woche: „Höhere Wesen befahlen“ – oder auch nicht
Kerstin Brätsch und Katharina Sieverding in der Galerie Thomas Schulte, Joram Schön und Jakob Rava im Projektraum Darlings.
Ryuichi Sakamoto in Berlin: Kosmische Überzeugungen
Die Ausstellung „Seeing Sound, Hearing Time“ im Hamburger Bahnhof Berlin zeigt erstmals in Europa Kunstwerke des japanischen Popstars und Komponisten Ryuichi Sakamoto.
Dissidentische Kunst Gabriele Stötzers: „Nein, Nö, Nie“
Stötzer schälte sich schon zu DDR-Zeiten von Zwängen frei. Zu ihrer aktuellen Soloschau im Berliner Gropius Bau gab sie ein Konzert auf dem Museumsdach.
Die Kunst der Woche: Blutrotes Herz und herzliches Wort gehen ineinander über
Um Liebe von der Metaphysik bis zum Körper geht es in den Zeichnungen vierer Künstlerinnen bei Mountains wie auch bei Mooni Perry im Kunst Raum Mitte.
Filmkünstler É. Baudelaire im CCA Berlin: Wie fühlt sich die Gesellschaft an?
Éric Baudelaire ist als Filmkünstler bekannt. Im Berliner Kunstraum CCA zeigt er auch Skulpturen – ein sinnlicher Trip von der Börse bis zur Schönheit.
Kunstkollektiv Kunzten in Berlin: Sie winden sich wie Würmer
Junge Kunst an der Spree: Bis Ende der Woche noch kann man in Berlin eine Ausstellung des Kollektivs „Kunzten“ am Flutgraben anschauen.
Die Kunst der Woche: Vielleicht beginnt man mit dem Phallus
Bei Scherben geht es um Bild und Fetisch des Tätowierkünstlers Albrecht Becker, in der Galerie im Turm destilliert Daphne Schüttkemper Körper aus Häusern.
5 Jahre Humboldt Forum in Berlin: Noch zu wenig Forum
Fünf Jahre nach der Eröffnung des Humboldt Forums fordert die Stiftung Zukunft Berlin Nachbesserungen. Die Gründungsidee sei noch nicht verwirklicht.
Kyiv Biennial im KW Berlin: Über Umwege zur „Nakba“
Die Kyiv Biennial in Berlin hantiert mit dem Begriff des „Middle-East-Europe“. Das geht nicht immer auf.
Kyjiw-Biennale in Berlin: Kunst im Angesicht der Katastrophe
Die Kyjiw-Biennale macht Station im KW Institute for Contemporary Art Berlin. In welcher Form kann die Kunst nach mehr als vier Jahren Krieg sprechen?
Die Kunst der Woche: Die anarchische Verselbstständigung der Form
Man kann keinem Bild trauen, ob es nun von Anna & Bernhard Blume und Tatjana Danneberg ist oder zu Brook Hsus Aufbereitung eines modernen Klassikers gehört.
Ausstellung von Dörte Eißfeldt: Fotografisches Papier und Modell werden eins
Das C/O Berlin entdeckt die konzeptuelle Fotografie von Dörte Eißfeldt. Das Physische der analogen Technik schließt sie mit Sinnlichkeit kurz.
Die Kunst der Woche: Der Alltag in Bildteppich und Rollenspiel
Ingrid Wiener bei Barbara Wien zeigt große Textilkunst. Klemm's Berlin macht uns derweil mit frühen Videoarbeiten von Juan Pablo Echeverri bekannt.
Die Kunst der Woche: Das funktionslose Ding
Ob mit Fett auf Glas oder Öl auf Leinwand: Im Projektraum „schon“ wie auch bei Vivian Zhang in der Galerie Max Hetzler geht es um den Shift zur Abstraktion.
Marina Abramović in Berlin: Die Vulva im Ritus
Performancekünstlerin Marina Abramović ist zurück in Berlin. Der Gropius Bau zeigt ihr Werk „Balkan Erotic Epic“ zwischen kritischer Körperkunst und Kitsch.
Ausstellung im Kindl Berlin: Auf du und du mit Pilz und Tiger
Verstand und Fantasie wird von Simon Faithfull und anderen im Kindl Berlin getriggert, um das Verhältnis des Menschen zu Tieren und Pflanzen zu überdenken.
Edith Tudor-Harts Fotografie in Berlin: Die Kamera als Waffe
Fotografin der Arbeiterklasse und Sowjet-Agentin: Der Berliner Freiraum für Fotografie stellt das politische Werk der schillernden Edith Tudor-Hart aus.
Die Kunst der Woche: Ich, das Wurzelgemüse
Was zeigt ein Porträt? Anna Oppermann, Loretta Fahrenholz und Tishan Hsu spielen in Max Mayers Galerie mit Körper, Wahrnehmung und Täuschungen.
„Sabotage“ im Hamburger Bahnhof: Von Knaben und Katzen
Giulia Andreani setzt im „Hamburger Bahnhof“ Berlin Figuren der Kunst- und Weltgeschichte malerisch in neue Zusammenhänge. Als Vorlagen dienen Fotos.
Die Kunst der Woche: Surreal, hyperreal, total real
Karl Holmqvist geht in der Galerie Neu zurück zum Undergroundfilm von Maya Deren, und Johannes Büttner dokumentiert im Kunst Raum Mitte einen irren Kryptostaat.
Die Kunst der Woche: Der Körper zwischen Hütten und Plattenbau
Beverly Buchanan lässt Architekturen verwittern. Sven Johne denkt über den militarisierten Körper nach – und Trey Abdella wird winterwütend.
Tag gegen Transfeindlichkeit: Trost in der Gemeinschaft
Die Kiezkapelle Neukölln schafft zum Trans Day of Remembrance einen Ort für gemeinsames Trauern. Berlinweit nehmen queerfeindliche Übergriffe zu.
„Trutz Simplex“ von Anna Herms in Berlin: Nach der Schelmin graben
In der Berliner Galerie Paint Shop führt Anna Herms die Werke von Schriftstellerinnen aus Vergangenheit und Gegenwart bildhauerisch vor Augen.
Ausstellung von Erik Schmidt: Ein durchschnittlicher Mann von Welt
Bezugsrahmen eigenen Schaffens: Im Kindl-Zentrum Berlin verweist mit „The Rise and Fall of Erik Schmidt“ ein Künstler auf sich selbst.
Berlin Art Week: Es schmeckt nach Salz und Algorithmus
Die Stadt ist voller Kunstevents, die Gedanken sind voller Widersprüche und das richtige Leben fühlt sich manchmal recht falsch an. Ob Mittagessen hilft?
Kunstfestival „Hallen 06“: Größe als Alleinstellungsmerkmal
Bei den Berliner „Hallen 06“ ist genug Platz, Kunst in Szene zu setzen. Neben Galerien präsentieren sich dort auch Institutionen und Sammlungen.
Anime-Ausstellung in Berlin: Fanfiction führt ikonische Schwertkämpfe fort
Die Manga-Ninja-Serie „Naruto“ prägte Anfang der Nuller Millionen Jugendliche weltweit. Eine Ausstellung in Berlin lädt zu ihrer Neuentdeckung ein.
Ausstellung „Vulture“ in Berlin: Kunst wie perfekte Kadaver
Antwort auf dringliche Fragen der Gegenwart: Der Berliner Projektraum Scherben zeigt Werke von Sigmar Polke, Dylan Spasky und Mickael Marman.
Erinnerungskultur in Berlin: Von Ossietzky bis Heß
Um kein Pilgerort zu sein, wurde das Kriegsverbrechergefängnis in Berlin abgerissen. „Spandau Prison“ erinnert an den Ort, wo einst auch NS-Gegner saßen.
Topographie des Terrors: Zweifel an Opas Unschuld
Eine Ausstellung über den Umgang mit den Nazis nach 1945 wurde von einem Schulmuseum gestaltet. Sie wendet sich auch vor allem an jüngere Besucher.
Finanzielle Unsicherheit in der Kunst: Eine toxische Beziehung
Frust, Förderanträge und finanzielle Unsicherheit: Ungeschönt dokumentiert die Ausstellung „Fight or Flight II“ Erfahrungen von FINT*-Künstler*innen.
Gosia Lehmanns Schau über Kunst und Geld: Immer auf Kurs bleiben
Im Berliner Projektraum Neun Kelche führt die Künstlerin Gosia Lehmann durch ein Labyrinth der Finanzen. Von Wert ist hier nicht immer das Original.
Wieder im Kino: Fantasy und Handzeichnung
Diese Woche auf der Leinwand: Best of Brigitte Bardot und der Sci-Fi-Trash-Streifen „Barbarella“. Der Anime-Künstler Kosuke Hayashi kommt nach Potsdam.
Ausstellung „Muddy Measures“ in Berlin: Durchs Watt und in die Sümpfe
Eine Ausstellung im Tieranatomischen Theater widmet sich den Feuchtgebieten der Welt. Sie zeigt auf, was diese gefährdet und wer sie zu bewahren versucht.
Ausstellung des Literaturmuseums Charkiw: Im Verborgenen weiterleben
Eine Wanderausstellung aus Charkiw zeigt derzeit in Berlin die Folgen des russischen Imperialismus auf die ukrainische Literatur.
Ausstellung im Schloss Biesdorf: Dem Verschwinden Form geben
Geschichten über den Osten sind Teil der Berliner Ausstellung „Worin unsere Stärke besteht“. Kuratiert wurde diese von der Künstlerin Andrea Pichl.
Die Kunst der Woche: Untergründiges Wissen
Gerhard Faulhaber wie er zeichnete und dachte, Scherben startet eine Serie zu lesbischem Erbe und Erwan Sene zieht es in die Pariser Kanalisation.
Ausstellung von Ernst Schroeder: Schutz in der Einsamkeit suchen
Ernst Schroeder war ein Maler der Stille in den 1950er Jahren. Zeichnungen und Bilder des Künstlers sind in Berlin, in der Galerie Pankow zu sehen.
Die Kunst der Woche: Umhüllte Welt
Am Rosa-Luxemburg-Platz gibt es Häkelobjekte von Elisabeth Schrader zu entdecken. Mountains ehrt David Medallas Werk voller Camp und Berlingeschichte.
Christian Boltanskis „The Missing House“: Ein Kunstwerk über das Verschwinden
Mit „The Missing House“ erinnerte der Künstler Christian Boltanski 1990 an die früheren Bewohner eines Berliner Mietshauses. Nun ist das Fassadenkunstwerk restauriert.
Die Kunst der Woche: Die Welt von Zeit zu Zeit
Im Palais Populaire dreht die Zeit ihre Runden mit Werken von Ayşe Erkmen und Cornelia Schleime. Bei Olafur Eliasson wechselt das Licht die Richtung.
Yoko Onos Ausstellung „Dream Together“: War is over! If you want it.
Yoko Ono fordert uns immer noch mit Dringlichkeit zum Frieden auf – gerade in einer Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie in Berlin.
Ausstellung „Den Vogel zeigen“: Im Nest des Raben
Eine Ausstellung im Museum Pankow informiert über Berlins letzte Umweltzeitung „Der Rabe Ralf“. Und warum in der Hauptstadt immer mehr Füchse herumlaufen.
Architektur der Moderne in Berlin: Blick in beide Richtungen
Eine Ausstellung im Mitte Museum zeigt die architektonischen Visionen der Moderne im Osten und Westen Berlins – und wie diese heute bewohnt werden.
Ausstellung Queere Kunst aus Ghana: Kunst als Kampf
Über den Zorn und das Anlegen der zweiten Haut: In der nGbK erzählt die Ausstellung „Activist Choreographies of Care“ queere Geschichten aus Ghana.
Ausstellung von Vaginal Davis in Berlin: Schminke bringt Wahrheit hervor
Vaginal Davis, das ist die Genre sprengende Künstlerin und Universalgelehrte aus dem queeren Underground. Nun zeigt der Berliner Gropius Bau ihr Werk.
Sonderausstellung über Nachrichten: Aus der Postkutsche ins Internet
Was verraten Nachrichten darüber, wie wir uns verständigen? Eine Sonderausstellung zu dem Thema im Museum für Kommunikation Berlin kann auch überfordern.
Käthe Kruse in der Berlinischen Galerie: Von A wie „Abstiegsangst“ bis Z wie „Zuwanderungsrekord“
Als Künstlerin ordnet Käthe Kruse die Welt. Das zeigt auch die große Werkschau des einstigen Mitglieds der Anarcho-Musikgruppe „Die tödliche Doris“.
Die Kunst der Woche: Lehrstücke des Neuen Sehens
Die übersehenen Ausschnitte einer Stadt, Ellen Auerbach und Lea Grundig in Palästina und unvermutete Gewächse auf Baustellen stehen auf dem Programm.
Die Kunst der Woche: Erlebende Zeichnung
Monika Maurer-Morgenstern taucht Erinnerung in leuchtende Farben. Das Achim Freyer Kunsthaus zeigt Werke aus über 50 Jahren künstlerischer Praxis.