taz.de -- Claas Relotius
KI und Journalismus: Selbst schuld
Künstliche Intelligenz trifft den Journalismus wie das E-Auto den Verbrenner. Nur: Ein Tankrabatt wird nicht ausreichen, um die Branche zu retten.
Sky-Doku über Claas Relotius: Der ideale Untergebene
Eine Doku über den Relotius-Skandal zeigt Defizite bei der Aufklärung. Der Journalismus wäre die Affäre gerne los, aber so einfach ist das nicht.
Komödie über Relotius-Skandal im Kino: Er liefert, was sie drucken wollen
Der Relotius-Skandal des „Spiegel“ wird Film. Michael Bully Herbig versucht sich in „Tausend Zeilen“ an einer Mediensatire über „dichtende“ Reporter.
Ex-Spiegel-Reporter Relotius: Schreiben als Selbstbetrug
Ex-Journalist Claas Relotius hat seine Reportagen zum Teil frei erfunden. Jetzt begründet er es mit seiner psychischen Krankheit. Ist das glaubwürdig?
NDR-Doku „Lovemobil“: Die „authentischere“ Realität
Die NDR-Doku „Lovemobil“ präsentierte Schauspielerinnen als „echte Sexarbeiterinnen“. Wie stark dürfen solche Filme das, was sie zeigen, inszenieren?
Zur Manipulation von Wirklichkeit: Keine halben Sachen
Von Relotius über Jebsen bis Tellkamp: Nicola Gess untersucht die Rhetorik der Halbwahrheiten. Und deren Funktion im postfaktischen Diskurs.
Ein Jahr Fälscher-Skandal beim „Spiegel“: Relotius' verbrannte Erde
Genau vor einem Jahr wurde der Fälschungsskandal beim „Spiegel“ bekannt. Welche Lehren man aus dem Fall heute ziehen muss.
Nach Fälschungsskandal beim „Spiegel“: Morbus Seifenoper
Relotius, bekannt als Reportagenfälscher, wirft Juan Moreno Ungenauigkeiten vor. Der Vorgang erzählt wenig über die Schwächen des Journalismus.
Nach Fälscher-Skandal beim „Spiegel“: Relotius geht gegen Moreno vor
Er konstruiere eine Figur, ohne sie zu kennen: Das wirft der frühere Starreporter des „Spiegels“ Juan Moreno vor. Der hatte Relotius' Fälschungen aufgedeckt.
Täuschungsfall beim Deutschlandfunk: Betrug beim Dlf aufgeflogen
Der Sender trennt sich von einem jahrelangen Mitarbeiter. Er hatte seine O-Töne nicht selbst aufgenommen und das nicht transparent gemacht.
„Spiegel“ baut Relotius-Ressort um: Özlem Gezer wird „Reporter“-Chefin
Nach dem Fälschungsskandal wird das Relotius-Ressort im „Spiegel“ umgebaut. Keine eigenen Seiten mehr, neuer Name – und neue alte Chefin.
Relotius-Skandal beim „Spiegel“: Betrug, Eitelkeit, Versagen
Der „Spiegel“ hat die Relotius-Untersuchung abgeschlossen. Doch der Skandal hatte systemische Ursachen, sagen zwei ehemalige Redakteure.
Kolumne Der rote Faden: Lasst euch ein paar Eier wachsen
Relotius, Strache und Kurz: Es war mal wieder Zeit zu Jammern und zu Greinen und angesichts der eigenen Dummheit mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Relotius-Bericht veröffentlicht: Der „Spiegel“ tut Buße
Das Magazin übt gnadenlos Selbstkritik. Und verspricht besseren Journalismus. Fantasie und Übertreibung solle man den sozialen Medien überlassen.
Bericht zu Fälschungen beim „Spiegel“: Das Relotius-Ressort soll weg
Die hausinterne Kommission zum „Spiegel“-Skandal hat ihren Bericht vorgelegt. Sie hält das Gesellschaftsressort des Magazins für ein Kernproblem.
Sprecher des Presserats zum Journalismus: „Häufig ist es nur ein Gefühl“
Der Presserat wacht über die journalistische Ethik. 2018 erhielt er wieder mehr Beschwerden. Sind die Leserinnen und Leser kritischer geworden?
Die Wahrheit: Schmunzelnder Weltenschänder
Der Fälschungsskandal um den „Spiegel“-Journalisten Claas Relotius wird endlich mit prominenter Besetzung verfilmt.
Die Woche: Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?
Programm-Mikado bei den Grünen, fettgefütterte Airlines und Möchtegern-Zivi Deutschland. Und warum uns der Brexitainmeint noch fehlen wird.
Die Wahrheit: Eine Lanze für die Dok
Wegen eines Fälscherfalls beim „Spiegel“ steht die Abteilung „Dokumentation“ im Feuer der Kritik – völlig zu unrecht.
„Spiegel“ nach Relotius-Affäre: Schöne neue Jobs
Der „Spiegel“ zieht Konsequenzen aus der Relotius-Affäre: Ullrich Fichtner wird nicht Chefredakteur, Matthias Geyer kein Blattmacher.
Journalist Dirk Gieselmann: Schönschreiberitis
Ein Journalist pfuscht bei Reportagen, drei große Medienhäuser beenden die Zusammenarbeit. Der Fall spielt aber nicht in der Liga „Relotius“.
Ungereimtheit bei Recherche aufgefallen: „SZ-Magazin“ trennt sich von Autor
Ein freier Autor des „SZ-Magazin“ soll in einer Geschichte eine Protagonistin erfunden haben. Der Journalist hat auch für „Zeit“ und „Spiegel“ geschrieben.
Journalistikprofessor über Reportagen: „Erzähltes muss natürlich stimmen“
Seit dem Fall Relotius wird die Reportage grundsätzlich infragegestellt. Ein Gespräch mit Journalistikprofessor Michael Haller.
Die Wahrheit: Die Causa G.
Wie die Wahrheit unter die Räder kam: Anatomie einer Affäre um den Dichter Thomas Gsella, der alle erhobenen Vorwürfe vehement abstreitet.
Relotius, Menasse und der Roman „Stella“: Wunsch nach Lektüreporn
Betrogen hat Takis Würger mit seinem Roman „Stella“ natürlich nicht. Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten mit den Fällen von Relotius und Menasse.
Kolumne Schlagloch: Weiße Dramaturgien
Der Fall Relotius ist der Vorhof des Verbrechens. Wenn sich der europäische Blick auf andere Kulturen richtet, werden gern Legenden erzählt.
Kolumne Liebeserklärung: Danke, Faktenprüfer
In der „Spiegel“-Affäre kamen Faktenfinder schlecht weg. Der Fall Menasse zeigt, wie wichtig es ist, dass es sie gibt: Menschen, die nachschlagen.
„Spiegel“-Skandal um Claas Relotius: Chef-Verträge vorerst ausgesetzt
Nach dem Fälschungsskandal beim „Spiegel“ folgen personelle Konsequenzen. Ullrich Fichtner und Matthias Geyer lassen ihren Vertrag ruhen.
Fälschungsaffäre um Relotius: „Spiegel“ legt Verträge auf Eis
Nach der Fälschungsaffäre beim „Spiegel“ lassen zwei der Chefs ihren Vertrag ruhen. Das kündigte der designierte Chefredakteur Klusmann an.
Diakonie bestätigt Darstellung des Anwalts: Claas Relotius spendete für Flüchtlinge
Der frühere „Spiegel“-Redakteur hatte Spenden für seine erfundenen Protagonisten erhalten. Diese gab er an eine Hilfsorganisation weiter.
Die Wahrheit: Der Maori-Nikolaus
Neues aus Neuseeland: Weil es Fälscher unter den Journalisten gibt, stehen Korrespondenten nicht selten unter Verdacht, ebenfalls zu fälschen.
Die Woche: Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?
Eine Waldorfschule schießt sich selbst ins Knie. Der Spiegel inszeniert sich. Friedrich Merz hat in allen fraglichen Ämtern null Erfahrung.
Fall Claas Relotius: Offenbar zu Spenden aufgerufen
Nach dem Skandal um Fälschungen des Ex-„Spiegel“-Mannes berichtet das Magazin, Relotius habe Leser zu Spenden auf sein Privatkonto aufgerufen.
Kolumne Macht: Debatte mit hysterischen Zügen
Nach der „Spiegel“-Affäre: Nicht mehr „schön“ schreiben, keine Auslandsreportagen mehr, Interviewpartner gegenchecken? Das wäre grotesk.
Der Fall Claas Relotius und Journalismus: Das Problem der Geschichten
Claas Relotius ist Produkt eines journalistischen Zeitgeistes, der Schönschreiben feiert. Und Recherche und Quellen-Transparenz vernachlässigt.
Der Fall des Journalisten Relotius: Weit gesäte Unklarheiten
Ex-„Spiegel“-Reporter Claas Relotius veröffentlichte auch Texte in anderen Medien. Auch darin tauchen offenbar erfundene Passagen auf.