taz.de -- Gesellschaftliches Miteinander

Wohnungsnot und Kommunalwahlen: Menschen sind unsere einzige Hoffnung

Die Wohnungsnot in Hamburg und Kommunalwahlen in Niedersachsen und die Menschen, die einem helfen – es hängt letztlich alles miteinander zusammen.

Filmfestspiele von Venedig: Liebe ist möglich

Bei den Filmfestspielen von Venedig kommt es zum koreanischen Klassen-Clash. Und dänische Nazikollaborateure fürchten, dass sie nach der Befreiung auffliegen.

Begegnungen mit Fremden: Wenn die Kinder aus dem Haus sind

Was tun, wenn die Stille im leeren Haus drückt? Wie findet man neue Hobbys, Freunde oder Kollegen? Vielleicht im öffentlichen Nahverkehr

Kreuzberger Nachbarschaft: Rapunzel

Nichts und niemand kann Rapunzel aufhalten, sich die Haare zu kämmen. Ein Privatschauspiel im Innenhof.

Verlegerin über den Wert von Biografien: „In Familiengeschichten steckt die Weltgeschichte“

Katrin Rohnstock ist Spezialistin für Erzählen: Sie hat einen Verlag für Autobiografien. In ihren Erzählsalons kommen die unterschiedlichsten Menschen zu Wort.

Lauschig auf der Roten Insel: Was für ein schöner Abend

Allen geht es gut: Ein Radfahrer verliert seinen Pullover nicht, ein Jugendlicher feiert seinen Geburtstag, Wein trägt zu noch tieferer Entspannung bei.

Berliner Zootiere: Symbiose

Ist jede Symbiose nur eine Täuschung? Gedanken übers Vertrauen und Trauen, die Tiere und die Menschen an sich.

Seltsamer Kiosk in Regensburg: Vom Fliegenpilz, der zum Glückspilz wurde

In Regensburg steht ein als Fliegenpilz gestalteter Kiosk aus den 1950er Jahren. In den 2020ern half der Kiosk, den Drogenhandel einzudämmen. Wie bitte?

Übers gesellschaftliche Miteinander: Was mir trotz Bombenwarnung wirklich Hoffnung macht

Die meisten Leute starren aufs Handy. Immerzu und überall. Es gibt wenige Momente im Alltag, in denen Menschen mal vom Display aufblicken. Ein Beispiel.

Ein misslingendes Gespräch: Almanya, was willst du eigentlich?

Dass Deutschland bunter wird, mögen manche nicht begreifen. Ohne Gemeinsamkeit werden jedoch wir alle zusammen letztendlich ziemlich alt aussehen.

Die Peinlichkeit der E-Scooter: Im Prinzip sind unsere Rollen klar

Wildes Piepen auf dem Bürgersteig und dysfunktionale QR-Codes können einem schon mal die Schamesröte ins Gesicht treiben.

Begegnungen in der großen Stadt: Je nachdem, wer zuerst stirbt

Eine kuriose Begegnung in der Berliner Trambahn führt bei den Mitfahrenden nicht mal zu größeren Irritationen.

Iran, Trauer, Schmerz und Jubel: Gefühlebewerten als Volkssport

Wir bewerten Schmerz danach, wer ihn zugefügt hat und wer ihn spürt. Darin steckt ein Maß an Menschenverachtung, das Krieg erst möglich macht.

Begegnungen in der Deutschen Bahn: Glückliche Sardinen in der Intercity-Dose

Das Leben kann man auch in vollen Zügen genießen. Sogar mit Fußballfans. Zumindest, wenn es alte Bekannte sind.

Sprache im Wandel: Anglizismen – Modern Talking – Dead End

Die deutsche Sprache verändert sich so schnell, dass nicht alle Schritt halten. Die Entwicklung zu bremsen, wäre trotzdem keine sehr gute Lösung.

Roman „Dein Wille wohnt in den Wäldern“: Nicht alle, die über Kafka labern, sind Poser

Ein junger Mann findet eine Bücherkiste und fängt an zu lesen. Mit diesem Rahmen weiß Mattias Timander in seinem schönen Debütroman viel anzufangen.

Gemeinsamkeit aushalten: Wo man singt, da lass dich nieder

Was die einen dürfen, dürfen die anderen noch lange nicht. Gemeinsamkeit ist nicht einfach. Gerade auch da, wo viele zusammen sind: in der Schule.

Die Wahrheit: Hände hoch! Massage!

Wer sich lieb hat, greift zur Massagepistole: mit ihr hat die gewaltvolle Gesellschaft ihren Stellvertreter in der sanften Massagesphäre gefunden.

Emotionen in faschistischen Zeiten: Immunisiert euch gegen Wutbürger

Der psychologische Blick auf den Faschismus erklärt viele Gefühle der Gegenwart. Es gibt immer mehr autoritäre Charaktere, die falsch abdriften.

Die Stadtkirche in Müncheberg: Das Schiff im Schiff mit dem Kreuz im Blick

Von der Ruine zum dreifaltig genutzten Multifunktionsraum: Im brandenburgischen Müncheberg hat man erkannt, dass eine Kirche vielen Zwecken dienen kann.

Nina Bußmann „Drei Wochen im August“: Nur Dünen zwischen uns und dem Feuer

Urlaubsalltag im Anthropozän: In Nina Bußmanns unheimlichem Roman „Drei Wochen im August“ gehen Bäume und Beziehungen in Flammen auf.

Abgehängt sein auf dem Land: Pingpong und Politik

Unsere Autorin sieht schöne Häuser und große Autos in ihrem Dorf in der Lausitz – und versteht nicht, wenn wieder von abgehängten Menschen die Rede ist.

Die Wahrheit: Schweiß und Schwein

Klischees sind oft falsch, auch solche über Tiere. Also: Schweine schwitzen nicht – und stinken nur in Ausnahmefällen. Alles weitere im Folgenden …

Zu Fuß unterwegs in Berlin: Der menschliche Faktor beim Gehen

Natürlich kommt man auch anders durch die Stadt. Aber am frühen Morgen durch Berlin zu gehen, meint unsere Kolumnistin, ist eine besondere Freude.

Die Wahrheit: Umgeben von rauen Worten

Ein Zahnarztbesuch muss nicht nur Schmerz bedeuten, er kann auch Erhellendes bereithalten über analoge Netzwerke und Kartoffelsalat mit Mayonnaise.

Romane vom Niederländer J. J. Voskuil: Clash zwischen Neu und Alt

Berühmt ist J. J. Voskuil für sein Mammutwerk „Das Büro“. Auf Deutsch erschien nun auch sein sehr lesenswerter Roman „Die Nachbarn“.

Das Miteinander in der Öffentlichkeit: Die Welt als Schlafzimmer

Der öffentliche Raum als Zuhause, um das sich alle kümmern: könnte das nicht wunderbar sein? Aber zum Miteinander gehören halt auch die anderen.

TV-Show „Big Brother“ in Brasilien: Ein Land schaut auf sich selbst

In Deutschland ist die Sendung „Big Brother“ eine alte Kamelle, in Brasilien ein Massenphänomen. Die Reality-Show zeigt das Land wie durch ein Brennglas.

Platzfragen bei einer Fahrt im Zug: Die Beschämung in den Sitzreihen

Im Zug kommt man anderen Menschen oft nahe. Natürlich geht es auch dabei um das Aushandeln von Dissonanzen im öffentlichen Raum, sagt der Ethikrat.

Radrowdies auf Berlins Gehwegen: Das Rollen neben der Straße

Auf dem Gehweg Fahrrad fahren? Aber das machen doch alle! Ein flottes und unbekümmertes Rollen – unsere Kolumnistin hat das sowas von satt.

Buch über Autonomie und Allmende: Freiheit für ein neues Wir

Autonomie ist kein Wert an sich, behauptet der Philosoph Jan Skudlarek. Er fordert eine Vermittlung zwischen Ich und Gesellschaft.

Unterschiedliche Mentalität: Sich an Musk ein Beispiel nehmen

Das typisch deutsche Bedenkenträgertum, in dem die Regierung schwelgt, bringt nichts. Bei aller Kritik am Unternehmer: einfach mal machen, wäre hilfreich.

Über die beruhigende Wirkung von Respekt: Der Schwadroneur im Speisewagen

Manche Menschen suchen unaufhörlich nach Austausch. Das kann nerven. Es kann aber auch der Beginn einer Verwandlung sein.

Die Wahrheit: Kritik der kritischen Infrastruktur

In ganz Deutschland entsteht derzeit eine neue Bewegung, die sich für gesellschaftlich unverzichtbar hält. Zum Beispiel in Nagelstudios und anderswo.

Sozialwohnungen für Hamburg-Blankenese: Krieg den Palästen

Die An­woh­ne­r*in­nen­pro­tes­te gegen eine Flüchtlingsunterkunft in Blankenese erregten 2016 Aufsehen. Nun werden dort Sozialwohnungen gebaut. Gut so.

Die steile These: Radultras sind Öko-Snobs

Der Fahrradfanatiker lebt das Klischee eines Menschen, der achtsam und moralisch erhaben nach oben buckelt – und nach unten tritt.

Auf einer Bank im Nirgendwo: Verbunden mit der Welt

Trüber Stimmung mache ich alleine eine Radfahrt über Land. Ich fahre einen Hügel hinauf und die Kraft geht mir aus. Und dann war da diese Bank.

Soziologe Hartmut Rosa über Corona: „Wir sind in einem Versuchslabor“

Die Corona-Pandemie zwingt uns, alles neu zu denken, sagt der Soziologe Hartmut Rosa. Unsere Gesellschaft könne sich neu erfinden – und hätte es nötig.

Wut über ein Wort: Wer „leider“ sagt, lügt

Die Steile These: Jeder weiß es, jeder macht es und das muss aufhören. Denn jedes „leider“ ist gelogen.

Kinoempfehlung für Berlin: Die aus der Reihe fallen

Jochen Kraußer schuf Filme über Abweichler. Das Zeughauskino widmet dem Regisseur, der seit 1969 bei der Defa beschäftigt war, eine Werkschau.

Essay zum Gebiet der ehemaligen DDR: Den Osten gibt es nicht

Vor den Wahlen wollen wieder alle den Osten verstehen. Doch der hat sich längst ausdifferenziert bis zur Unkenntlichkeit.

Kolumne Fremd und befremdlich: Kinder sind auch nur Menschen

In Hamburg hat ein Café, das kleinen Kindern den Zutritt verwehrt, viel Unmut auf sich gezogen. Ich finde es Okay, dass es solche Cafés gibt.

Identitätspolitik bei Rechten: Selbstachtung gegen Identitätsunfug

Identität ist kompliziert und zusammengesetzt, aber auch wunderbar. Etwas, das wir nicht den rechtsradikalen Verbrechern überlassen dürfen.

Kommentar Sozialer Wohnungsbau: Heikle Fragen für Stadtplaner

Soziales und Ökologie gegeneinander auszuspielen, ist nicht klug. Für Linke gilt es, beides beim Wohnungsbau zusammen zu denken.

Der Berliner Wochenkommentar I: In einem Klima der Verachtung

Mordanschlag auf Obdachlose: Am S-Bahnhof Oberschöneweide werden zwei Männern angezündet. Was sagt das über die Gesellschaft aus?

Die Wahrheit: Ein Tod dem Spaltung!

Die Gesellschaft braucht mehr Zusammenhund und besonders Schwillung. Eine Analyse von Verhältnisse.

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