taz.de -- Schwerpunkt #metoo

Gruppenvergewaltigung an US-Elite-Uni: Die Täter und die Mitwissenden

Als „Cornell 7“ sind die Studenten bekannt, die 2024 eine Gruppenvergewaltigung begangen haben sollen. Sie sind nicht die Einzigen, die sich schuldig gemacht haben.

Upskirting-Videos auf der Wiesn: Ein Recht aufs Oktoberfest

ARD und BR decken den Verkauf sexualisierter Videos von Frauen auf dem Teufelsrad auf. Sofort beginnt das Victim blaming. Dabei ist klar, wo die Schuld liegt.

Zweites Urteil in New York: Harvey Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt

Mehr als sechs Jahre nach der ersten Verurteilung des Filmproduzenten wegen Sexualverbrechen wurde er nun erneut schuldig gesprochen.

Tod des Epstein-Helfers Daniel Siad: Die Zeit ist auf der Seite der Täter

Der mutmaßliche Epstein-Komplize Daniel Siad ist tot. Sein Fall trägt Züge eines Justizskandals – und zeigt, warum Vergewaltigung nicht verjähren sollte.

Vermittler an Jeffrey Epstein: Mutmaßlicher Komplize tot

Der Modelagent Daniel Siad soll Frauen an den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vermittelt haben. Nun wurde der 69-Jährige tot in seiner Wohnung nahe Paris aufgefunden.

Sexuelle Gewalt gegen Models: Gérald Marie erneut angezeigt

Sechs Frauen werfen Gérald Marie, dem Ex-Chef der Agentur Elite Model, Vergewaltigung und Menschenhandel vor. Warum sie dieses Mal etwas erreichen könnten.

US-Gericht weist Einspruch ab: Trump zahlt 5,6 Millionen Dollar an E. Jean Carroll

Sie warf ihm Vergewaltigung vor, er stritt das ab. Nun verlor der US-Präsident ein Gerichtsverfahren gegen die Autorin.

Konsequenzen aus dem Fall Gelbhaar: Grüne geben sich neue Regeln gegen sexuelle Belästigung

Der Umgang mit dem Fall Gelbhaar war für die Partei ein Desaster. Ein neues Statut soll den Umgang mit Vorwürfen sexueller Belästigung klarer regeln.

Vorkämpferin für Frauenrechte in Spanien: 25 Jahre Schweigen

Als erste Frau in Spanien verklagte sie erfolgreich ihren Chef wegen sexueller Belästigung. Jetzt ist Nevenka Fernández als Aktivistin zurück.

Nacktszene mit minderjähriger Kinski: Regisseur Wim Wenders zieht Film „Falsche Bewegung“ zurück

Schauspielerin Nastassja Kinski bat lange, dass Regisseur Wim Wenders eine Nacktszene von ihr als 13-Jährige aus dem Film „Falsche Bewegung“ entfernt. Nun entschuldigt er sich.

Vorwürfe gegen Sänger Patrick Bruel: Eine unerträgliche Unschuldsvermutung

Über dreißig Frauen beschuldigen den französischen Sänger Patrick Bruel, sie sexuell missbraucht zu haben. Doch bis zum Prozessbeginn gilt er als unschuldig.

Sexualisierte Gewalt in der Medizin: „Es hat uns einfach gereicht“

Auf dem Ärztetag in Hannover hat die Medizinstudentin Hannah Brüx gemeinsam mit anderen Betroffenen sexuelle Übergriffe vor Ort öffentlich gemacht.

#MeToo-Fall in Indien: Kampf auf der Matte – und gegen das System

Die Ringerin Vinesh Phogat stellt sich gegen die Machtstrukturen im indischen Sport – und bringt einen Skandal zurück in die Öffentlichkeit.

Sexualstrafrecht in der EU: Auch europäisches Parlament will „Nur Ja heißt Ja“

In EU-Ländern wird eine Vergewaltigung sehr unterschiedlich definiert. EU-Abgeordnete wollen Betroffene mit einer einheitlichen Regelung besser schützen.

Zunahme der Sexualstraftaten: Weit hinter der Realität zurück

Obwohl die Zahl der angezeigten Sexualdelikte gestiegen ist – über die reale Gewalt sagt das nur wenig aus. Es braucht noch viel mehr Licht im Dunklen.

性暴力: „绝不能让她恢复意识。“

八名男子通过 Telegram 聊天群组织实施强奸。事后,他们还对自己的犯罪行为大肆炫耀。目前,其中四人正在接受审判。

Sexualisierte Gewalt: „Man darf nicht zulassen, dass sie zu sich kommt“

Acht Männer organisieren in Telegram-Chats Vergewaltigungen. Danach prahlen sie mit ihren Taten. Vier von ihnen wird der Prozess gemacht.

Urteil gegen Vergewaltiger in Frankreich: Steiler Absturz eines umstrittenen Idols

In Paris ist der Schweizer Islamexperte Tariq Ramadan wegen drei Vergewaltigungen zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Er galt einmal als Intellektueller.

Gesetzentwurf zu sexualisierter Gewalt: Grüne fordern Schutz vor Deepfakes

Die Grünen im Bundestag wollen unbefugte sexualbezogene Aufnahmen und Bildmanipulationen unter Strafe stellen. Am Donnerstag diskutiert der Bundestag.

Fall Fernandes und Ulmen: Der Zorro für Männer

Christian Ulmen hat sich den bekannten Medienanwalt Christian Schertz an seine Seite geholt. Schertz vertrat auch Rammstein-Frontmann Lindemann. Geht’s noch?

Fall Fernandes und Ulmen: Ich will mit Männern leben

Überall ist der Hass der Männer gegen uns Frauen sichtbar. Doch ich will ein Zusammenleben trotzdem nicht aufgeben.

Memoiren von Gisèle Pelicot: „Liebe ist meine mächtigste Rüstung“

Mehr als ein Jahr nach Ende des Prozesses veröffentlicht Gisèle Pelicot ihre Memoiren. Obwohl ihr Unvorstellbares geschah, ist sie voller Hoffnung.

Unterwegs zwischen Torte und Theater: Unser entspanntes Lifestyle-Leben

Auch früh endende Abende verhindern nicht zu wenig Schlaf. Dagegen hilft nur: Schlaf. Und der Februar beginnt mit gleich mehreren Zirkelschlüssen.

Thriller „The Housemaid“: Ein Dekolleté für den Feminismus

In „The Housemaid“ lockt Paul Feig mit Klischees und erwartbaren erotischen Fantasien rund um Sydney Sweeney. Sein Film zelebriert auch weibliche Wut.

Juristin über Kölner Silvesternacht: „Gewalt gegen Frauen ist kein importiertes Problem“

Vor zehn Jahren schockierte die Kölner Silvesternacht das Land. Frauenrechte wurden danach rassistisch instrumentalisiert, sagt Juristin Dilken Çelebi.

#MeToo-Komödie „Sorry, Baby“: Und dann hat sie eine Katze

Eva Victors Regiedebüt „Sorry, Baby“ erzählt aus Opfersicht von sexualisierter Gewalt. Eine stille Screwball-Komödie würde man da eher nicht erwarten.

Debatte um Prostitutionsgesetz: Staatlich geschützte Vergewaltigungskultur

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat die Debatte wieder angestoßen: Deutschland unterstützt männliche Freier beim Zugriff auf Frauenkörper.

#MeToo an Berliner Unis: Der lange Weg zur Veränderung

Sieben Jahre nach #MeToo zeigen Berliner Hochschulen Engagement gegen sexualisierte Gewalt. Ein Blick auf ein ebenso tabuisiertes wie drängendes Thema.

Frankreich beschließt Ja-heißt-Ja: Deutschland muss nachziehen

Die Assemblée nationale hat Konsens in die strafrechtliche Definition von Vergewaltigungen aufgenommen. Ein Schritt, der hierzulande überfällig ist.

Pelicot-Prozess nach Berufung: Zehn Jahre für Hussamettin D.

Der Pelicot-Prozess ging in eine neue Runde, als einer der Täter Berufung einlegte. Nun wurde er in Nîmes zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Roman von Charlotte Runcie: Tod eines Kritikers

MeToo und Cancel Culture: Charlotte Runcie nimmt in „Standing Ovations“ die Machtdynamiken zwischen Kunst und Kritik in den Blick.

Teilweiser Schuldspruch für P. Diddy: Eine Verurteilung ist noch kein Sieg

Der Rapper P. Diddy wurde in zwei Anklagepunkten schuldig gesprochen – und in drei weiteren, den schwersten, nicht. Die Metoo-Ära könnte zuende gehen.

Jury befindet P. Diddy für teilschuldig: Eine Faust für die Opfer

Wegen fünf Anklagepunkten stand Sean „P. Diddy“ Combs vor Gericht. Die Geschworenen haben ihn in nur zwei davon, den mildesten, schuldig gesprochen.

Prozess gegen US-Rapper P. Diddy: Geschworene einigen sich auf Teilurteil

Seit Mai läuft der Prozess wegen mutmaßlicher Sexualstraftaten gegen den Musikmogul Sean Combs. Die Jury hat nun ein Teilurteil gefällt.

Spritzen-Attacken bei Fête de la Musique: Im Stich gelassen

Bei der Fête de la Musique wurden Frauen in Frankreich mit Spritzen gestochen. Männer riefen online dazu auf. Dass sich Täter sicher fühlen, hat System.

Gerichtsverfahren gegen P. Diddy: Systematischer Machtmissbrauch

Sean Combs aka P. Diddy, weltbekannter Rapper und Musikproduzent, droht wegen Sexhandel, organisierter Kriminalität und Erpressung lebenslange Haft.

Fingierte Metoo-Vorwürfe gegen Grünen: Urteil über Gelbhaar fällt aus

Die Grünen beenden die Aufarbeitung ihrer MeToo-Affäre, ohne die Vorwürfe gegen den Ex-Abgeordneten aufzuklären. Für die Zukunft haben sie Vorsätze.

Harvey-Weinstein-Prozess: Teils schuldig gesprochen

Harvey Weinstein wurde in einem Anklagepunkt schuldig gesprochen, in einem anderen Punkt steht das Urteil der Jury noch aus.

Prozess wegen Sexualverbrechen: Weinstein in neuem Prozess teils wieder schuldig

Eine Jury hat erneut über den Filmproduzenten Harvey Weinstein geurteilt. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

Sexuelle Gewalt in der Psychiatrie: Vergewaltigt auf Station 5a

In Bremen hat ein Mann in der Psychiatrie zwei Mitpatientinnen vergewaltigt. Das passiert gar nicht so selten. Präventive Maßnahmen gibt es zu wenige.

Französischer Schauspieler: Gérard Depardieu wegen sexueller Gewalt verurteilt

Schauspieler Gérard Depardieu wurde zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Ihm werfen etwa 20 Frauen Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung vor.

Gérard Depardieu: 18 Monate Bewährung wegen sexueller Belästigung

Zwei Frauen warfen Gérard Depardieu sexuelle Übergriffe vor. Ein Pariser Gericht hat nun 18 Monate Haft auf Bewährung gegen den Schauspieler verhängt.

Juryauswahl im P. Diddy Prozess: Sean Combs vor Gericht „ein wenig nervös“

Dem Rapper wird vorgeworfen, Menschen zum Sex gezwungen, erpresst, bedroht und misshandelt zu haben. Der Prozess beginnt mit der Geschworenenauswahl.

Filmemacherin über Doku „Blinder Fleck“: „Ich gebe den Betroffenen ein Sprachrohr“

Es gibt Menschen, die erinnerten sich an Missbrauch in ihrer Kindheit, aber die Justiz kann nichts finden. Liz Wieskerstrauch lässt sie zu Wort kommen.

Jérôme Boateng und Till Lindemann: Verbrüderung gegen MeToo

Der Fußballer Jérôme Boateng und der Sänger Till Lindemann senden vergiftete Ostergrüße. Sie inszenieren sich als Opfer der Berichterstattung.

Verhandlung im Fall Harvey Weinstein: Keine Vergewaltigung ohne Gewalt

Der ehemalige Filmproduzent steht in New York wieder vor Gericht. Zuvor sollte einer Klägerin verboten werden, das Wort „Gewalt“ zu verwenden.

Modernes Sexualstrafrecht nach MeToo: Endlich! Ein feministischer Erfolg!

Frankreich und Norwegen wollen das „Ja heißt Ja“-Prinzip einführen, das Zustimmung zu Sex erfordert. Das Thema löst prompt starke Gefühle aus.

Juryauswahl bei Harvey-Weinstein-Prozess: Nicht objektiv genug

Eine potenzielle Geschworene schloss sich selbst aus, weil sie sexuell belästigt wurde. Ihre Objektivität sei nicht gewährleistet. Das ist ein Fehler.

Juristin über Ja-heißt-Ja-Reglung: „Passives Verhalten bedeutet nicht sexuelle Verfügbarkeit“

Frankreich und Norwegen wollen die Ja-heißt-Ja-Reglung einführen, die bereits in 13 europäischen Ländern gilt. Sollte auch Deutschland dem folgen?

#MeToo-Prozess in New York: Neue Runde gegen Harvey Weinstein

Am Dienstag beginnt die Neuauflage des New Yorker Prozesses gegen Harvey Weinstein: Drei Frauen werfen ihm Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe vor.

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