taz.de -- Kulturförderung
Korrektur der Antwort: Schanzenbuchladen rehabilitiert
Das Bundesinnenministerium revidiert seine Aussagen zum Hamburger Schanzenbuchladen. Der Buchladen kann jetzt wieder Fördergeld bekommen.
Rückbau in Ungarn: Ungarn kappt rechtskonservativen Thinktank
Regierungschef Péter Magyar zieht das Vermögen mehrerer Stiftungen des früheren Ministerpräsidenten Orbán ein. Ein Tätigkeitsverbot ist das nicht.
Einfluss der AfD auf die Kultur: Stärkt das die Identität?
Die AfD fordert in Sachsen-Anhalt eine Patriotismusklausel für die Kultur. Theater fürchten Kürzungen nach der Wahl, wenn die Kulturbudgets neu verhandelt werden.
Essay zu Wolfram Weimers Kulturpolitik: Auf den Kulturkampf folgt der Kulturabbau
Kulturstaatsminister Weimer fordert von der Kultur- und Medienbranche Leuchttürme und Exzellenz. Doch auf den von ihm entfachten Kulturkampf folgt nun der Kulturabbau. Ein Gastbeitrag.
Das langsame Sterben der Indie-Szene: Weimer kloppt die Popkultur in den Eimer
Links ist die Popszene schon lange nicht mehr, sondern Teil der „Creative Industries“. Die kleinen Clubs und alternativen Festivals sterben langsam.
Kultur in Berlin: Motor für Wirtschaft und Wohlbefinden
Eine neue Studie beziffert den Nutzen der Berliner Kultur erstmals umfassend. Die Stadt verliert durch den aktuellen Kulturabbau Millionen.
Gentrifizierung in Berlin: Nicht nur ein Haus ist verloren
Im Berliner Abgeordnetenhauses geht es um die Situation künstlerischer Arbeitsräume. Jedes dritte geförderte Atelierhaus gilt momentan als gefährdet.
Weimer akzeptiert Gerichtsbeschluss: Schwankende Weltkugel wirklich nicht extremistisch
Kulturstaatsminister Weimer versichert, die Buchhandlung nicht als „politisch extremistisch“ zu bezeichnen. Es sollte auch eine Entschuldigung folgen.
Kulturförderung in Berlin: Die Kunst des fairen Verfahrens
Mit einem Gutachten zum Kulturfördergesetz wollen die Grünen die Freiheit der Kunst stärken. Es geht um transparente Verfahren und gleiche Chancen.
Aus für Tourismusprojekt „Ab ins B!“: Außenbezirk? Nein, danke
Die Veranstaltungsreihe „Ab ins B!“ brachte Berliner:innen und Touris an den Stadtrand. Nun fehlen die Mittel für die Fortsetzung des Projekts.
Rechtsruck in der Kultur: Schmerzhafte Kulturkampfwunden
Die Rechte versucht zunehmend, die Kultur unter ihre Kontrolle zu bringen – mit Erfolg. Doch wir müssen das nicht einfach hinnehmen.
Meredith Monk und MaerzMusik: Der Tod bekommt nur ein Gackern zurück
Beim Festival Maerz Musik spielt Meredith Monk mit elementaren Stimmgesten. Den Großen Berliner Kunstpreis, den sie erhält, hat der Senat zuvor halbiert.
Verantwortung für CDU-Fördergeldaffäre: Eine Schuldige reicht nicht
Chats zeigen, dass Senatorin Wedl-Wilson wissentlich gegen Haushaltsrecht verstieß – Konsequenzen drohen nur ihr. Verantwortlich ist jedoch eine Männerclique.
Arbeiten im Kulturbereich: Eine brotlose Kunst
Das Statistische Bundesamt berichtet über die Lebenssituation von Kulturbeschäftigten. Ein Drittel verdient demnach weniger als 1500 Euro pro Monat.
Kulturkampf-Vorwürfe in Hamburg-Nord: Der Kommunist ist nicht mehr opportun als Namenspatron
Die Deutschland-Koalition in Hamburg-Nord will einer Geschichtswerkstatt den Saft abdrehen. Der Namensgeber Willi Bredel ist ihr plötzlich suspekt.
Leipziger Literaturhaus bedroht: Der Imageschaden wäre groß
Leipzig versteht sich als Stadt des Buches. Ausgerechnet hier könnte es allerdings bald kein Literaturhaus mehr geben. Dabei geht es um wenig Geld.
Weimer und die Tegernsee-Connection: Das Kulturabbauministerium
Nicht zu fördern, was einem nicht gefällt, ist eine Sache. Die Kommerzialisierung und die Manipulation von Kultur stehen auf einem anderen Blatt.
Kulturkürzungen des Bundes: Alles liegt auf Eis
Der Bund beendet die Netzwerkförderung der großen Produktionshäuser für Darstellende Kunst. International werden sie eine kleinere Rolle spielen müssen.
Bedrohte Kunst in Berlin: Humus für Leuchttürme
Zum Auftakt der Aktionstage „Kommunale Kapitale“ diskutieren Kulturschaffende über den Wert der Berliner Kommunalen Galerien. Die sind in Gefahr.
Kulturförderung im Nahost-Konflikt: Sag nicht Palästina!
Dem Festival collecting:dreams wurden Fördergelder gestrichen: Wegen propalästinensischer Positionen. Das Orga-Team wittert eine rechte Kampagne.
Die Kunst der Woche: So geht Wut
Clara Bahlsen wütet durch die Villa Heike, Joachim Grommek malt die Störung und im Projektraum Kleistpark reflektieren Künstlerinnen das Thema Arbeit.
Mit Kultur gegen die Landflucht: Was bewegen
Kultur hilft, auch gegen Landflucht und verödendes Dorfleben. Doch sie erfolgreich zu fördern, ist anspruchsvoll – und das liegt nicht bloß am Geld.
Deutsche Filmförderung: Verbale Aufrüstung bei anhaltendem Finanzierungsvorbehalt
Kulturstaatsminister Weimar will den deutschen Film fördern. Das hört sich gut an. Nur ob sich sein Plan auch umsetzen lässt, ist vorläufig fraglich.
Kürzungen im Kulturbetrieb: Kunst ist für alle da, und alle brauchen Kunst
Berlins Bürgermeister behauptet, Kassiererinnen würden nicht in die Oper gehen. Er baut damit eine mentale Barriere aus, an der auch Linke arbeiten.
Finanzierung kommunaler Kulturpolitik: Nach dem Gusto des Konzernchefs
Fabian Köster hat die Abhängigkeit kommunaler Kulturpolitik von der Wirtschaft erforscht – an den Beispielen Wolfsburg und Gelsenkirchen.
Finanzielle Unsicherheit in der Kunst: Eine toxische Beziehung
Frust, Förderanträge und finanzielle Unsicherheit: Ungeschönt dokumentiert die Ausstellung „Fight or Flight II“ Erfahrungen von FINT*-Künstler*innen.
Kuratorengruppe über Off-Szene in Berlin: „Kultur als nicht kommerzielle Horizonterweiterung“
Bald ist Sellerie Weekend, organisiert vom Aktionsraum Spoiler. Der hat einen neuen Ort in Berlin. Anlass für ein Gespräch über Kunst und Kulturpolitik.
Kürzungen bei Kunstvereinen: Kreativ ohne Knete
Kunstvereine werden weniger gefördert und improvisieren. In Wolfsburg wird 2025 das Abenteuer Thema – trotz knapper Kassen und unklarer Mittelvergabe.
Geldsegen für Museen: Selbst Berlin hilft der Kultur
Am Mittwoch unterschrieben Bund und Länder 12 Millionen Euro zusätzliche Förderung für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Danach wurde gefeiert.
Berlins CDU-Kultursenator Joe Chialo: Kein Geld, kein Plan
Nach der jüngsten brutalen Kürzungsrunde dilettiert die CDU-geführte Kulturverwaltung schon an der nächsten. Selbst die SPD hat die Faxen dicke.
Lessingpreis für Georg Genoux: Kulturpolitische Uneinigkeit
Sachsen würdigt die Integrationsarbeit des sozialtheatralen Zentrums Thespis in Bautzen mit dem Lessingpreis. Und streicht zugleich die Förderung.
Kürzungen in der Hauptstadt: Kampf um Berlins Kultur
In der Debatte um die drastischen Einsparungen der Berliner Landesregierung im Kulturbereich teilt Monika Grütters (CDU) gegen ihre Parteifreunde aus.
Die Frankfurter Crespo Foundation: Punkig Geld ausgeben als Moralphilosophie
Überall wird die öffentliche Kulturförderung gekürzt. Ist die Crespo Foundation mit ihrem ungewöhnlichen Stiftungsmodell eine Alternative?
Kulturzentrum Oyoun: Zum Schluss noch mal Stress
Das Neuköllner Kulturzentrum zieht zum Jahreswechsel aus, gerade gab es nochmal Krach. Der Rechtsstreit um die gecancelte Förderung läuft weiter.
Intendant Berndt Schmidt über Kürzungen: „Manche empfinden das als Ohrfeige“
Der Friedrichstadt-Palast muss im nächsten Jahr noch mehr sparen als zunächst gedacht. Das sei fatal für die Motivation, so Intendant Berndt Schmidt.
Sparliste der Berliner Kulturverwaltung: Kreative Buchführung mit Joe Chialo
Teils stümperhaft, teils fehlerhaft: In der 130-Millionen-Euro-Sparliste der Berliner Senatsverwaltung für Kultur gibt es etliche Ungereimtheiten.
Archiv der Werkstatt der Kulturen: Ein Schatz in 200 Kartons
Die Wissenschaftlerin Juana Awad erforscht das Archiv der ehemaligen „Werkstatt der Kulturen“ in Neukölln. Es ist eine Art Gedächtnis der „Multikulti-Stadt“ Berlin.
Kürzungen im Kulturetat von Berlin: Gehen Kassiererinnen in die Oper?
Berlins Bürgermeister meint, Kassiererinnen würden eh nicht Opern besuchen. So begründet Kai Wegner Einsparungen im Kulturbereich. Fragen wir mal eine Kassiererin!
Ausschluss von Migrant*innen: Ein Senat, der Berlin und seine Kultur nicht mag
Ausgerechnet bei der Diversitätsförderung in der Kultur wird nun gestrichen. Gebildete Migrant*innen im Theaterfoyer passen nicht ins Bild der CDU.
Protest gegen die Berliner Sparliste: „Wir sind das Herz Berlins“
Vorm Abgeordnetenhaus demonstriert ein breites Bündnis gegen die Kürzungswelle im Kulturbereich. Drinnen tagt passend zum Thema der Kulturausschuss.
#BerlinIstKultur: Am falschen Ende gespart
Der Senat muss sparen. Auch in der Kultur. Das Aktionsbündnis #BerlinIstKultur will Mittwoch ein Zeichen gegen die geplanten Kürzungen ab 2025 setzen.
Mike Millers „GRMPF“ am Schauspiel Köln: Deutschlands schönste Baustellen
Die Kölner Bühnen sind ein Dauersanierungsfall, der mit „GRMPF“ zum Schauspielstück wird – eine Farce über die Millionengräber der Bundesrepublik.
Kulturzentrum vor dem Aus: Oyoun verliert Räumungsprozess
Das Neuköllner Kulturzentrum Oyoun soll bis Ende des Jahres seine Räume verlassen. Unterdessen sucht die Kulturverwaltung schon einen neuen Betreiber.
Kunstschau „Ornamenta“: Unangenehme Nähe
Die „Ornamenta“ im Schwarzwald verwebt freie Kunst und Industrie. Das ist nicht neu, aber mit Hinblick auf Debatten um Kulturförderung hinterfragbar.
Förderung von Hörspielen: Hör mal, wer da spart
Ganz plötzlich wurde die wichtige Hörspielförderung der Film- und Medienstiftung NRW abgeschafft. Dabei ist die Kunstform immer noch beliebt.
Kunstfreiheit und ihre Institutionen: Tief sitzt der Argwohn
Ausstellungen sind derzeit ein politisches Kampffeld, ihre öffentliche Förderung gerät seit dem 7. Oktober ins Wanken. Wie steht es dann um die Kunst?
Kulturzentrum Oyoun in Neukölln: „Politische“ Insolvenz befürchtet
Das Kulturzentrum wartet verzweifelt auf zugesagte Lotto-Gelder und vermutet politischen Druck hinter der Verzögerung. Die Lottostiftung verneint das.
Einheitsbrei und Kultur-Sparmaßnahmen: Klick Kultur Kapitalismus
Kultur wird immer austauschbarer, gleichzeitig knausern Regierungen bei der Kulturförderung. Das spielt autoritären Kräften in die Hände.
Tucholsky-Museum in Rheinsberg: Am Ende verliert die Demokratie
Das Tucholsky-Literaturmuseum ist durch Sparpläne der Freien Wähler bedroht. Zu seiner Rettung ziehen SPD, CDU und Linke an einem Strang.
Kulturzentrum gegen „Tagesspiegel“: „Wichtiger Sieg gegen Diffamierung“
Das Berliner Kulturzentrum Oyoun meldet, es habe gegen den „Tagesspiegel“ eine einstweilige Verfügung erwirkt. Die Zeitung sagt, sie wisse von nichts.