taz.de -- US-Literatur

Kracht und Kitamura beim ilb: Schock und Jubel

Das Berliner Literaturfestival ist vorbei. Christian Kracht und Katie Kitamura sprachen über das Schreiben und Regeln, die man brechen darf.

Die USA in sechs Romanen: Oh, say can you see?

Die USA werden 250 Jahre alt: Das literarische Amerika ist mehr als Moby Dick, Walden und Manhattaner Geldadel. Ein kleiner taz-Gegenkanon.

Neues Buch von US-Autorin Torrey Peters: Ein Busch unter Holzpiraten und Axtmännern

„Stag Dance“ versammelt vielschichtige und berührende Kurzgeschichten der Autorin Torrey Peters. Sie enträtselt darin ihr Leben als trans*­ Mensch.

internationales literaturfestival berlin: Sachsen liegt in Iowa

Beim internationalen literaturfestival berlin traten Literaturstars und geflüchtete Dich­te­r:in­nen auf. Vier Eindrücke zwischen Megacities und Rennställen.

Percival Everetts Roman „Dr. No“: Nichts ist mit Zeit verwandt

Percival Everetts „Dr. No“ ist ein echter Nerdroman. Philosophische Gedanken und mathematische Exkurse fügen sich in einen Schurken-Plot ein.

Neues Buch von Piet de Moor: Hier spricht Holden Caulfield

J. D. Salinger war beim D-Day 1944 dabei, besuchte Post-Nazi-Deutschland und lebte später als Einsiedler. Wie würde er über sein Leben sprechen? Piet de Moor stellt es sich in „Gunzenhausen“ vor.

Autor Ocean Vuong: Ein anständiges Leben

Sängerin Dua Lipa und Moderatorin Oprah Winfrey sind Fans: Ocean Vuong ist der Shootingstar unter den Poeten. Im neuen Roman stehen randständige Menschen im Fokus.

Schwarze US-Literatur unter Trump: Black Lives Matter wird abgewickelt

US-Präsident Donald Trump würgt Maßnahmen zu mehr Diversität auf kulturellem Terrain rigide ab. Kommt das den großen Verlagen in den Staaten gelegen?

Einbürgerung in die USA: Zwischen Amerikasehnsucht und Amerikasorge

Seit 30 Jahren lebt unser Autor in den USA, ausgerechnet jetzt wird er eingebürgert. Was bleibt unter Trump vom Versprechen einer großen Gemeinschaft?

Williams „Es werden schöne Tage kommen“: Amerikanischer Albtraum

Zach Williams zeichnet in seinem literarischen Debüt ein düsteres, paranoides Bild von den USA: Storys von modernen Losern.

Neuer Roman „Boxenstart“: Ihre Begabung zur Zuwendung

Wenn die Eltern sich streiten, hast du zumindest dein Pferd: Kathryn Scanlans Roman „Boxenstart“ erzählt von einer jungen Pferdetrainerin.

Roman „Früchte des Zorns“ als Hörspiel: Das Elend Amerikas

Christiane Ohaus hat John Steinbecks „Früchte des Zorns“ in ein Hörspiel verwandelt. Es führt direkt ins Leid menschengemachter Umweltkatastrophen.

Roman über Natives im heutigen Amerika: Tiefe Störungen in der Kommunikation

Tommy Orange erzählt in „Verlorene Sterne“ vom Alltag der Natives im heutigen Amerika. Traumatisch schwingt die Vergangenheit in der Gegenwart mit.

Buch „Big Fiction“ von Dan Sinykin: Wie Literatur wirklich gemacht wird

Der Wissenschaftler Dan Sinykin untersucht in „Big Fiction“, wie das kommerzialisierte US-Verlagswesen die Literatur selbst beeinflusst.

Helon Habila über die Lage der Literatur: „Es gibt eine neue Dringlichkeit“

Der Schriftsteller Helon Habila kuratiert das Internationale Literaturfestival Berlin mit. Er widmet es mehr den sozialen und ökologischen Krisen.

Debatte über J.D. Vance: Opportunistischer Proletenjunge

J.D. Vance wurde vom Trump-Kritiker zu dessen Vizekandidaten. Manche sehen darin Verrat. Sie offenbaren ein Missverständnis über Haltung und Herkunft.

„Hillbilly-Elegie“ von J.D. Vance: Aufstieg für Abgehängte

Unser Autor hat „Hillbilly-Elegie“ von J. D. Vance beim Erscheinen positiv besprochen. Jetzt, da Vance als Trumps Vize nominiert ist, liest er das Buch erneut.

J.D. Vance nicht mehr bei Ullstein: Kein Skandal, nirgends

Der Verleger von J. D. Vances „Hillbilly-Elegie“, der Ullstein-Verlag, gibt die Lizenz für das Buch ab. Einige fürchten Zensur – wie übertrieben!

Roman „Brown Girls“: Stimmen aus der Peripherie

Autorin Daphne Palasi Andreades erzählt in ihrem Debütroman „Brown Girls“ vom Aufwachsen nicht-weißer Mädchen im New Yorker Bezirk Queens.

Essaybuch der US-Autorin Leslie Jamison: Vermissen, was nicht war

Wie Elternschaft und Kunst vereinen und mit dem Beziehungs-Aus umgehen? Im Essaybuch „Splitter“ analysiert Leslie Jamison ihre vergangenen Jahre.

„Eine Frage der Chemie“ auf Apple TV+: Aggregatzustand von Bratenkruste

Den Erfolgsroman „Eine Frage der Chemie“ gibt es jetzt als TV-Serie. Warum sie dem Buch gerecht wird – zumindest weitgehend.

Neuer Roman von Emma Cline: Die Rückseite der Hamptons

In „Die Einladung“ lässt US-Schriftstellerin Emma Cline eine Frau durch die Welt der Reichen stolpern. Sie versucht dabei, ein sorgloses Leben abzugreifen.

Joy Williams Buch „Stories“: Mit tiefer Verwunderung

Was Menschen sich antun, und wie sie ihr Leben meistern: In „Stories“ von Joy Williams ist eine große Erzählerin zu entdecken.

Lauren Groffs Roman „Matrix“: Nonnen, Gärten und Sex

„Matrix“ heißt Lauren Groffs neuer Roman. Er handelt von einem Nonnenleben im 12. Jahrhundert und aktuellen Debatten über MeToo und Priesterinnen.

Kurzgeschichten von Dantiel W. Moniz: Die Monstermädchen

Nähe, Fremdheit, Liebe und Verachtung: In den Kurzgeschichten von Dantiel W. Moniz sind Gefühle kompliziert. Rassismus zeigt sich beiläufig.

Jack Kerouac zum 100. Geburtstag: Der Trip ins abgrundtiefe Nichts

Der Schriftsteller Jack Kerouac inspirierte die Gegenkultur des 20. Jahrhunderts. Zum 100. Geburtstag sind zwei Neuübersetzungen erschienen.

Übersetzer zu Joshua Cohens Roman: „Dem Chaos der Welt Kontra geben“

Der Übersetzer Ulrich Blumenbach hat fünf Jahre mit Joshua Cohens Roman „Witz“ gerungen. Er spricht über Endlossätze und Verzweiflung beim Übersetzen.

Erzählungen von Mary Miller: Das Gefühlsding

Mary Miller erzählt in „Always Happy Hour“ von weiblichen Enttäuschungen. Sie beweist dabei Klassenbewusstsein bis in die popkulturellen Zeichen hinein.

Erzählungen von Emma Cline: Das Leben in Scharf und Unscharf

Emma Clines Geschichten sind jenseits aller Identifikationsangebote. In „Daddy“ beleuchtet sie ambivalente Lebenslagen.

New Yorker Künstler Duncan Hannah: Abstrakter Espresso

„Dive“, das Tagebuch des New Yorker Künstlers Duncan Hannah aus den 1970ern, ist nun auf Deutsch erschienen.

Debatte um Gedicht von Amanda Gorman: Eine verpasste Gelegenheit

Wer darf, kann und soll wen übersetzen und wie geht der Literaturbetrieb mit Diversität um? Ein Rückblick auf die Debatte um Amanda Gorman.

Amanda Gorman ins Deutsche übersetzt: Mission erfüllt

Amanda Gormans Inaugurationsgedicht erscheint nun auf Deutsch. „Den Hügel hinauf“ überzeugt in den meisten Punkten.

Literatur und Identität: Schreiben braucht Solidarität

Nicht nur die Debatte um die Übersetzung von Amanda Gormans Lyrik verirrt sich in der Falle des Essenzialismus. Kulturelle Identitäten sind komplex.

Autorin Ursula Le Guin: Die Dinge im Beutel

Ein kleiner Essayband der amerikanischen Autorin Ursula K. Le Guin macht Lust auf mehr. Sie fragte nach Alternativen des Zusammenlebens.

Neuer Roman von T. C. Boyle: Er will einen Cheeseburger

Haben Affen Humor? Das ergründet T. C. Boyle, der kalifornische König der klugen Unterhaltung, in seinem neuen Roman „Sprich mit mir“.

Neuer Roman von Ottessa Moshfegh: Ein aufgewühlter Neuanfang

Was ist wahr, was nur ausgedacht? Der Ich-Erzählerin in Ottessa Moshfeghs Roman „Der Tod in ihren Händen“ ist nicht zu trauen.

Brit Bennett „Die verschwindende Hälfte“: Die Seiten wechseln

Die Autorin Bennett aktualisiert die Tradition einer fluiden Idendität. Ihr neuer Roman ist eine Geschichte über Verlust, Trauer und Scham.

In Erinnerung an Bukowski: Zum Geburtstag was Heftiges

Am 16. August wäre Charles Bukowski 100 geworden. Das Berliner Magazin „Drecksack“ hat dem Undergroundpoeten eine Sonderausgabe gewidmet.

Erzählband „Friday Black“: Über Leichen gehen

Nana Kwame Adjei-Brenyah debütiert mit einem Erzählband. Dieser liest sich wie ein sarkastischer Kommentar auf die USA der Gegenwart.

50 Jahre Maro Verlag: Propheten des Underground

Der Maro Verlag hat Bukowski, Kerouac und Fauser verlegt. Nun wird er 50. Die Verleger:innen Benno und Sarah Käsmayr blicken zurück – und voraus.

Zwei neue Bücher von Dave Eggers: Ein strunzdummer Typ

Dave Eggers hat eine Trump-Satire und eine parabelhafte Abenteuergeschichte geschrieben. Die beiden Bücher sind gleichzeitig auf Deutsch erschienen.

Krimi „Long Bright River“ von Liz Moore: Ungleiche Schwestern

Armut, Drogen und Kleinkriminalität bestimmen das Leben in einem Vierte von Philadelphia. Trotzdem macht Liz Moores Roman Lust auf die Stadt.

Literarischer Übersetzer Carl Weissner: Das Bedürfnis, oben mitzuspielen

Er war der große Übersetzer und Vermittler des US-Undergrounds: Carl Weissner. Nun ist eine Sammlung journalistischer Texte von ihm erschienen.

Regina Porters Romandebüt: Eine offene Geschichte

Regina Porter lässt in ihrem fulminanten Romandebüt „Die Reisenden“ zwei amerikanische Familien sprechen. Eine ist schwarz, die andere ist weiß.

Erzählungen von Mary Gaitskill: Amouröse Abhängigkeiten

In den Achtzigern waren Mary Gaitskills Erzählungen „Bad Behavior“ über Masochismus ein Skandal – nun liegen sie wieder auf Deutsch vor.

Gedichte von Ocean Vuong: Lyrik auf Erden ist kurz grandios

Endlich liegt ein Gedichtband des jungen US-Schriftstellers Ocean Vuong auf Deutsch vor: „Nachthimmel mit Austrittswunden“.

Erzählungen von Ottessa Moshfegh: Urlaub in der Vorhölle

Ottessa Moshfegh erzählt in „Heimweh nach einer anderen Welt“ Alltagsstories mit surrealen Zügen. Wer es fies und bitterböse mag, wird sie lieben.

Maggie Nelsons Buch „Die roten Stellen“: Das Unfassbare umkreisen

Wie soll man begreifen, welche Gewalt ihr angetan wurde? US-Autorin Maggie Nelson hat ein Buch über den Mord an ihrer Tante geschrieben.

Ann Petrys Roman „The Street“: Hürdenlauf in Harlem

Als 1946 der Roman „The Street“ über eine alleinerziehende schwarze Mutter erschien, war es ein Megaerfolg. Nun kann man ihn wiederentdecken.

Roman „Der Freund“ von Sigrid Nunez: Durchbruch mit Dogge

Sigrid Nunez’ Roman „Der Freund“ handelt von Trauerarbeit und der Bedeutung von Literatur. Und erzählt von einer ungewöhnlichen Freundschaft.

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