taz.de -- Stadtleben

Robert Seethalers Roman „Die Straße“: Ecken und Kanten des Lebens

Robert Seethalers neuer Roman ist ein Wimmelbild für Erwachsene. „Die Straße“ möchte von der Fülle menschlicher Sehnsüchte und Widersprüche erzählen.

Volksabstimmung über Größe der Schweiz: Hass auf die Stadt

Das antiurbane Ressentiment ist ein ewiges Zentralmotiv rechter Gefühlsbewirtschaftung. Dahinter steckt nichts anderes als Hass auf die Freiheit.

Treiben im Café: Kein Ort zum Schreiben

Unter Menschen schreiben kann unsere Autorin nicht. Viel zu anregend ist das, was im Schöneberger Café um sie herum passiert.

Im Wochenendhaus: Mein Körper will auf dem Land sein, mein Kopf in der Stadt

Morgens vom Krähen eines Hahnes aufwachen und festellen, dass man gut geschlafen hat: Das Land hat durchaus seine Vorteile.

Rosalía und der Berliner Halbmarathon: Glücklich für sie und ihr sechstes Mal

Jedes Jahr kommt E. nach Berlin, um die 21 Kilometer des Halbmarathons zu laufen. Beim Anfeuern klingt Rosalías „Berghain“ im Kopf mit.

Sensationelle Begegnung: Das klappt mit uns beiden

Wer mal eben eine Pause im Café einlegt, kann dort zu ganz neuen Einsichten gelangen. Über Dates etwa.

S-Bahn fahren in der Nacht: Ein epischer Film um drei Uhr morgens

Ein nächtlicher BVG-Streik in Berlin lässt unerwartete Allianzen schmieden. Auch wenn sie sich beim Sturm auf den Ersatzverkehr wieder verlieren.

Die Wahrheit: „Wir bewahren die traditionelle Geräuschkulisse“

Das große Wahrheit-Multi-Interview: Drei Berliner Hinterhofschreier und ihre gar nicht so kakophonen Meinungen.

Halt in Salzwedel: Der Übergangsarsch macht nachdenklich

Die Umleitung des ICE Hamburg–Berlin ist schuld, dass nun auch Großstädter Salzwedel kennen. Unser Autor hat sich in dem altmärkischen Ort umgeschaut.

Hörvermögen: Wieso Frauen und Stadtmenschen anders hören

Eine neue Studie zeigt, dass die Wahrnehmung von Tönen sich nicht nur mit dem Alter verändert. Sie unterscheidet sich generell zwischen Menschen.

Neue Kinder- und Jugendbücher: Städtebau, Reiterferien und ein kleiner Horror

Linda Wolfsgruber und Anke Kuhl erzählen spannungsreich von Momenten des Umbruchs. Tobias Wagners Jugendbuch wurde aus 150 Einsendungen ausgewählt.

Deutsches Symphonie-Orchester im Zoo: Musik mit Tieren im Hintergrund

Wenn im Zoo klassische Musik gespielt wird, stellen sich schon Fragen: Haben zum Beispiel Elefanten wirklich ein besonderes Ohr für Béla Bartók?

Fest auf dem Berliner Breitscheidplatz: Auf der Suche nach Europa

Kartoffelbällchen sind auf dem Breitscheidplatz genauso Thema wie Bevölkerungsdichten. Zwischen lauter Buden mag man Europa kulinarisch oder politisch finden.

„Rave against the Zaun“ im Görli: „Fickfinger für die CDU“

Erst demonstrieren Tausende gegen die Pläne des Senats, den Görlitzer Park zu umzäunen. Dann sorgt die HipHop-Band K.I.Z. für Festivalstimmung.

Zurück aus der Hauptstadt: Berlin, die Stadt des Mangels

Endlich ist unser Autor wieder umgeben von Dohlen und Dorfgaragen. Nachdem er sich in Berlin den Rest seines Hasses auf die Stadt abgeholt hat.

Raus aufs Land: Der Traum vom ruhigen Leben

Mein Arbeitskollege Wolfgang hatte genug vom Stadtleben und ist mit Kind und Kegel aufs Land gezogen. Seine Rechnung ist nicht ganz aufgegangen.

Die Wahrheit: Der transfinanzielle Mensch

Auf der Bank sitzen, mit den Stadtbewohnern ein Bier trinken und zuhören, was sie zu sagen haben über einfach alles. Eine Frankfurter Pittoreske.

Die Wahrheit: Summer in the Kreisstadt

Große Hits werden nur über Großstädte geschrieben. Wer aber besingt die mittlere City mit Fußgängerzone und all ihren touristischen Attraktionen?

Roman über junge Leute in der Türkei: Sprechen oder Schweigen

Anna Yeliz Schentkes Roman „Kangal“ dreht sich rund um die Proteste im Istanbuler Gezi-Park und den Umgang mit Überwachung.

Leben in Städten: Und warum nehmen wir das hin?

Tiere gehören nicht in die Stadt, für Kinder ist sie auch nicht gut – wem taugt die Stadt eigentlich noch?

Weinkater und die Stadt: Endstation „Zum Langen Jammer“

Das Kiezleben in Berlin verändert sich, Stück für Stück. Das Wochenende ist eine gute Gelegenheit, darauf einen Blick zu werfen.

„Notes of Berlin“-Regisseurin über die Stadt: „Berlin bleibt nicht mehr so attraktiv“

„Notes of Berlin“ erzählt von kleinen und großen Dingen. Regisseurin Mariejosephin Schneider darüber, warum nicht mehr so viele Menschen in die Hauptstadt wollen.

Zurück zum normalen Ausnahmezustand: Die Berlindemie

Einen maßvollen Übergang bekommt Berlin einfach nicht hin. Kaum fallen die Coronarestriktionen, ist alles fast wie immer, nur halt ohne die Touristen.

Debatte um Elektro-Tretroller: Parkplatzpflicht für E-Scooter?

In einigen Hamburger Stadtteilen dürfen Elektro-Tretroller künftig nicht mehr wild abgestellt werden. Ein Pro und Contra.

Gärtnern im Corona-Sommer: Aufdringliche Quecken ausrotten

Was für ein Trost: Zumindest im Garten kann der Mensch das Schicksal in die Hand nehmen und sich sogar zur gottgleichen Bestimmerin aufschwingen.

In Berlin bleiben: Keine Schlange bei Mustafa

Es heißt, Corona habe die Tendenz der Berliner, nach Brandenburg zu ziehen, noch verstärkt. Dabei hat so eine Hauptstadt ohne Touristen auch Vorteile.

Auf einem illegalen Rave in Berlin: DJ Superspreader

Ein bisschen Tanz auf dem Vulkan muss sein. Also nichts wie hin zu Partys auf den Brachen, die es in Berlin überraschenderweise doch noch gibt.

Shopping zu Pandemiezeiten: Ständig Durchsagen

Schlechtes Wetter, keine Chance auf Tickets fürs Museum, Dauergedudel im Warenhaus. Der Urlaub kann nur noch besser werden.

Ausgehen in Corona-Zeiten: Tischtelefone für die alte Schule

Statt sich auf Tinder die Finger wundzuwischen, könnten die Listen in Lokalen zur Kontaktanbahnung dienen. Oder ist das eher eine katastrophale Idee?

Flanieren durch Berlin: Die Überstunden des Nervensystems

Ist das, was auf dem Bildschirm passiert, die Welt? Oder bildet die Welt nur das ab, was auf dem Bildschirm passiert? Ein psychogeografischer Essay.

Resilienz gegen Corona: Auf der Schwangeren Auster

Es ist so schön ruhig wie früher und im Tiergarten kann man noch machen, was anderswo untersagt ist. Nur die Mitte-Schnuffis nerven weiter.

Die Verfehlungen der anderen: Kind, wo ist deine Maske?

Es gibt verschiedene Wege, seinem Unmut über das Falschtragen des Mund-Nasen-Schutzes Ausdruck zu verleihen. Sympathischer macht einen keiner davon.

Obercheckertum in Corona-Zeiten: Wirklichkeit war viel zu lange

Man will einfach nicht mehr an den Scheiß erinnert werden, dann geht der Scheiß schon von allein weg, oder? Jedenfalls trägt kaum jemand noch Maske.

Kaum Termine in der Corona-Zeit: Nebel im Gehirn

Dauernd müde – und welcher Wochentag war noch gleich? Nach der langen Zeit ohne Termine können einen Kleinigkeiten völlig aus dem Konzept bringen.

Aus für Stadtmagazin: Die Zittypartie ist vorbei

Das linke Berliner Stadtmagazin „Zitty“ stellt nach über 40 Jahren das Erscheinen ein. Unser Autor blickt wehmütig zurück

Großstadtspiele während Corona: „Hinterhofhopping“ als Freizeitspaß

Lasset die Spiele beginnen: Alles, was ihr dafür braucht, sind Freunde, selbstgemixte Drinks, etwa sechs Stunden Zeit und was zu schreiben.

Berlin oder Brandenburg?: „Wir erleben eine Krise der Stadt“

Sabine Kroner lebt in Neukölln und in der Uckermark. Dass immer mehr Berliner aufs Land wollen, sieht sie auch als Chance für den ländlichen Raum.

Studie zu regionalen Unterschieden: Tristes Landleben?

Wer die Zukunft positiv sieht, die Natur und die Leere liebt, fühlt sich auch auf dem Land nicht „abgehängt“. Wenn das Internet flott genug ist.

Buchnacht in Kreuzberg: Und dann eine bewegtere Passage

Am Samstag findet in der Oranienstraße die Lange Buchnacht statt. Die neuen Organisatoren hätten die Veranstaltung gern politischer.

Neues Hundegesetz: Nicht mehr mitspielen müssen

Freier Auslauf für Hunde, das war einmal. In Berlin gilt seit Neujahr allgemeine Leinenpflicht – gut so!

Debatte Stadtflucht von Charlotte Roche: Rehe stinken

Klar, wir brauchen den Rückzug als Ausgleich. Doch Menschen, die was verändern wollen, ziehen in die Stadt, den idealen Ort zum Handeln.

Die Wahrheit: Erbrochenes vom Acker

Burn-out, Verspannungen, Darmbeschwerden: Charlotte Roche sucht das Idyll auf dem Land und schmäht in einem Machwerk die Stadt.

Architekt über die Städte der Zukunft: „Die Leute wollen Gesellschaft“

Der Architekt Jan Gehl entwirft Konzepte und baut Metropolen um. Braucht eine digitalisierte Gesellschaft überhaupt noch Innenstädte?

Kolumne Vollbart: Nordische Brise

In Berlin können Menschen Mist machen, es als Projekt verkaufen und die Leute flippen aus. Aber der Unterschied ist: Berlin ist dreckig. Das ist ein Vorteil.

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