taz.de -- Videokunst

Ars-Electronica-Festival 2026: Lieber Kritik oder lieber Sabotage?

Das Medienkunstfestival Ars Electronica in Linz wagte dieses Jahr unter dem Titel „Future Begins: Negotiating Humanity“ die ganz große Selbstvergewisserung.

„Ästhetik des Widerstands“ in Stockholm: Eine Bibel der linken Ästhetik für das Museum

Vor den Wahlen in Schweden wirft die Bonniers Kunsthalle in Stockholm einen Blick auf Peter Weiss’ „Ästhetik des Widerstands“ und schließt sie mit aktueller Kunst kurz.

Kurzfilme in der Berlinischen Galerie: Mahnende Filmeinstellungen

Mit „rückblickend betrachtet“ und „Aralkum“ zeigt die Berlinische Galerie zwei eindrückliche Filme des Duos Daniel Asadi Faezi und Mila Zhluktenko.

Filmkünstler É. Baudelaire im CCA Berlin: Wie fühlt sich die Gesellschaft an?

Éric Baudelaire ist als Filmkünstler bekannt. Im Berliner Kunstraum CCA zeigt er auch Skulpturen – ein sinnlicher Trip von der Börse bis zur Schönheit.

Filmkunst in München über Vulkanausbruch: Wie berauschend, so ein Weltuntergang

Der Ausbruch des Krakatoa erschütterte 1883 den Globus. Carlos Casas' Filminstallation im Münchner Haus der Kunst lässt das Beben durch Körper wandern.

Kyjiw-Biennale in Berlin: Kunst im Angesicht der Katastrophe

Die Kyjiw-Biennale macht Station im KW Institute for Contemporary Art Berlin. In welcher Form kann die Kunst nach mehr als vier Jahren Krieg sprechen?

Kunst über Georgiens politische Krise: Bis sich die Erinnerung in Melancholie erschöpft

Obwohl sie ästhetisch klar ist, lässt einen Tornike Gognadzes Videokunst über die Krise in Georgien ratlos zurück. Der Kunstverein Münster stellt sie aus.

Saodat Ismailova im Portikus Frankfurt: Bis der Klimawandel den Aralsee dahinraffte

Die usbekische Künstlerin Saodat Ismailova lässt in ihrer Frankfurter Ausstellung die ausgebeutete Natur Zentralasiens ganz nah an einen heranrücken.

Die Kunst der Woche: Im dritten Raum

Die Installation „Zwischen Tür und Zukunft“ macht Zukunftsvisionen sichtbar – und reimaginiert Zugehörigkeit für Menschen, die Rassismus erleben.

Kunst von Cauleen Smith: Minen zu Höhlen

In der Kunst der US-Amerikanerin Cauleen Smith werden Pflanzen zu Vorkämpferinnen der Emanzipation. Die Kestner Gesellschaft Hannover widmet ihr eine Soloschau.

Marclays 24-Stunden-Werk „The Clock“: Sie dreht sich schon seit Stunden

In der Neuen Nationalgalerie kann man mit Christian Marclay den ganzen Tag lang Uhren beim Ticken zuschauen. Das klingt banal, ist aber große Kunst.

Die Kunst der Woche: Marke Rot

Zurück in die Siebziger und rein in die Gegenwart führt die Galerie Friese mit Elvira Bach. Grund zu feiern: Die Galerie Tanja Wagner wird 15 Jahre alt.

Ausstellung mit Videoarbeiten im Städel: Wie nah sich friedliebender Menschenaffe und Künstlerin sind

Die Bildhauerin Asta Gröting inszeniert in ihrer Ausstellung im Frankfurter Städel Museum mit ästhetischer, multimedialer Präzision ein Gipfeltreffen der Arten.

Kinotipp der Woche: Im Zeichen der Koexistenz

Das 15. Kurdische Filmfestival Berlin zeigt Dokus, Spielfilme, Videokunst und Shorts. Binevşa Berivans „The Virgin and Child“ eröffnet das Festival.

Die Kunst der Woche: Umgestaltung der Dinge

Billy aus dem Häuschen, Espresso der Langsamkeit: Diese Woche ändern sich die Verhältnisse mit Werken von Krys Huba und Atiéna R. Kilfas.

Schnell noch hin: Real Talk

In der Ausstellung „For Real, For Real“ verbinden sich Kunstwerke und Artist Books zu einer Bibliothek des Black Atlantic – mit eigenem Soundtrack.

Sanierung der Kieler Kunsthalle: Wuseln im leeren Haus

Die Kieler Kunsthalle bleibt bis 2028 geschlossen. Also schickt sie Arbeiten auf Reisen und setzt sich selbst mit kleinen Interventionen in Szene.

Die Kunst der Woche: Spiel mit den (Bild-)Räumen

Michael Ackerman präsentiert seinen eigentümlichen fotografischen Stil in Berlin. Pia Lanzinger und der KreisverChor besingen den Moritzplatz.

Kinotipp der Woche: Seherwartungen durchpusten

Das Fracto Festival feiert den experimentellen Film und seine Bildströme. Dieses Jahr im Fokus: das Werk der ungarischen Filmemacherin Dóra Maurer.

Installation von Christoph Schlingensief: Den Nerv treffen

Die Videoinstallation „Deutschland versenken“ von Christoph Schlingensief ist nun in der Neuen Nationalgalerie in Berlin dauerhaft zu sehen.

Kieler Filmgruppe Chaos: Filmen ohne Rücksicht

Die Kieler Filmgruppe Chaos lebt seit 1975 ästhetische Autonomie. Dafür trennt sie zwischen Kunst und Erwerbsarbeit und arbeitet unverdrossen analog.

Videokunst von Francis Alÿs in Köln: Und die Kinder spielen

Ob im Kriegsgebiet oder Vorgartenidyll, der Künstler Francis Alÿs filmt spielende Kinder auf der ganzen Welt. Das zeigt nun das Kölner Museum Ludwig.

Die Kunst der Woche: Die Zeit schichten

Das C/O zeigt Fotografie aus Afrika und der afrikanischen Diaspora. Der New Yorker Fotograf Leonard Freed porträtierte jüdisches Leben in der BRD.

Wolfsburg zeigt Gary Hill: Der Video-Sezierer

Gary Hill hat das Video radikal verändert, Gesprochenes zerlegt und Farben manipuliert. Das Kunstmuseum Wolfsburg widmet ihm eine Retrospektive.

Die Kunst der Woche: Entlang der Spannungen

Harald Frackman erstastet die Horizonte und Abgründe der Abstraktion. Mit Deep-Fake-Videos und Skulpturen spürt Paolo Cirio dem Neokolonialismus nach.

Israelische Künstlerin Ruth Patir: Die Last des weiblichen Körpers

Die feministische Saga „(M)otherland“ der Künstlerin Ruth Patir wurde wegen des Gazakriegs nicht öffentlich gezeigt. Nun wird sie doch ausgestellt.

Die Kunst der Woche: Einstieg in den Ausstieg

Margaret Honda zeigt uns die Schuhe der Daisy Duck, Lucy Beech den Körper als Kanalisation und Thomas Eggerer übersetzt Personen in Formen und Muster.

Die Kunst der Woche: Verwandelt im Bild

Margarete Hahners brilliante Malerei spielt mit Farbe und Ambivalenz. Simon Starling bringt für seine skulpturalen Porträts Flossen und Rot ins Spiel.

Die Kunst der Woche: Im Bild der Bewegung

Mit Blick auf Schwarzes Wissen lässt Rene Matić Bilder ineinander fluten. Ryan Gander kollaboriert mit seinem Sohn und übersetzt Wahrnehmung in Raum.

Die Kunst der Woche: Körper in Ekstase

Bei 1-06 Berlin trifft alter Glanz auf alte Bekannte, das Ergebnis ist von magischer Opulenz. Benita Suchodrev ehrt die Berliner Clubs in Schwarz-Weiß.

Die Kunst der Woche: Rekonstruktion im Archiv

Daniela Comani arbeitet que(e)r zu Autorenschaft und benennt Feminizide. FRANEK verdoppelt bedrohte Tiere. In Pristina überzeugt Dren Maliqis „Spätwerk“.

Die Kunst der Woche: Der Fund ist erst der Anfang

Beim Goldrausch-Jahrgang 2024 sind Entschuldigungen kostspielig und gefundene Materialien gut gemischt. Dazwischen herrscht komplex durchdachtes Chaos.

Die Fotografie von Tyler Mitchell: Träume in Bildern

Menschen, die sorglos in den Tag hinein leben und doch im krassen Missverhältnis zu unserer Welt stehen: US-Fotograf Tyler Mitchell im C/O Berlin.

Videokunstpionier Bill Viola gestorben: Mit Rembrandt'scher Geduld

Die Videokunst von Bill Viola war medienkritisch, spirituell und manchmal von barocker Monumentalität. Nun ist der US-Amerikaner gestorben.

Die Kunst der Woche: Verbindendes und Trennendes

Bei Tanja Wagner erzählt Pınar Öğrenci Geschichten der Gastarbeit. In der Gruppenausstellung „Hyphen“ bei Heit werden Suffixe zum Leitmotiv.

Yael Bartana in der Weserburg Bremen: Ein bisschen Trost gibt’s doch

Yael Bartana schaut skeptisch auf die Heilsversprechen der Kunst. Für ihre Ausstellung in Bremen inszenierte sie dennoch eine utopische Begegnung.

Die Kunst der Woche: Hoch, der Horizont

Kerstin Honeit zeigt Berlin im Kreisel der Armut. Doch die Stimmen erheben sich. Sharon Stone beweist, dass sie sich auch in Malerei auszudrücken weiß.

Doug Aitken in Sindelfingen: Begegnung mit Gandhi

Doug Aitkens Medienkunst hat viel Endzeitstimmung. Im Schauwerk Sindelfingen erinnert er an eine unzeitgemäße Art des Widerstands.

Die Kunst der Woche: Bedeutend im Bild

Leanne Shapton malt Alltägliches und übersetzt es in neue Situationen. Isabell Heimerdinger nähert sich postkolonialen Lücken und Fragmenten.

Die Kunst der Woche: Sich selbst im Bauch

Angespülte Fische, verschmolzene Architekturen und knallende Skulpturen: die Installationskünstlerin Elisa Duca zieht Räume und Welten zusammen.

Ausstellung Technik u. Kunst in Bozen: Die Hoffnungsmaschine

In der Kunstausstellung „Hope“ im Museion Bozen herrscht ein optimistischer Glaube an die Gegenwart. Die liegt aber zwischen Apokalypse und Neuanfang.

Ausstellung mit Medienkunst zu KI: Der Klang seltener Erden

Geht es nur noch um Algorithmen? Eine Ausstellung in der Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten untersucht die Rolle der menschlichen Stimme bei KI.

Ausstellung mit Videokunst in der Schirn: Zerstörung als erhabenes Schauspiel

John Akomfrah verdichtet in der Frankfurter Schirn Fragen um Postkolonialismus und das Anthropozän. Identität bleibt in seinen Filmen komplex.

Die Kunst der Woche: Kunst vs. Gender-Gap

Die neue Goldrausch-Ausstellung und eine Schau zu Care Work geben experimentell-politische Antworten auf sexistische Schieflagen in der Kunstwelt.

Die Kunst der Woche: Sog der Schriften, Flut der Lichter

Werbeglitzer, Höheflüge, Ernstfall: In der Villa Auroa wird L.A. zur Inspiration. Der Jahrgang 2022 zeigt die widersprüchlichen Facetten der Megacity.

Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn: Säure aufs Fundament der Moderne

Kunst der Postmoderne wirkt wie aus einer fremden Ära. Die Ausstellung „Alles auf einmal“ aber zeigt: Ihre gesellschaftlichen Anliegen sind aktuell.

Die Kunst der Woche: Die Ohren der Mutter

Die Berlin Art Week war in diesem Jahr sehr performativ. Besonders unterhaltsam: Coco Fusco in den KW. Und das Atelierhaus Mengezeile feiert Jubiläum.

Feministische Kunst in Karlsruhe: Letzter Aufruf für die Engel

Ihre feministische Videokunst speist sich immer auch aus dem Alltäglichen. Das ZKM widmet der 80-jährigen Ulrike Rosenbach eine Retrospektive.

Junge, politische Kunst in München: Dem Trauma einen Ton geben

Leyla Yenirce, Paul Kolling und Shaun Motsi stellen im Münchener Haus der Kunst aus – und setzen sich dabei mit Politik und Ökonomie auseinander.

Die Kunst der Woche für Berlin: Die Liebe zur Macht

Yalda Afsah lässt bei Between Bridges Tiere und Menschen aufeinander los. Frieda Toranzo Jaeger öffnet bei Barbara Weiss Herzen und Autotüren.

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