taz.de -- Stalin

Deportation von Wolgadeutschen: Das bestrafte Volk

Im Jahr 1941 beschloss Stalin, die Russlanddeutschen nach Sibirien und Kasachstan zu deportieren. Sie galten von einem Tag auf den anderen als Verräter.

Roman „Eisen“: Monteur der Avantgarde

Gusel Jachina kommt dem Regisseur Sergej Eisenstein in ihrem Roman nahe. Nebenbei erzählt sie, wie der Osten auf den Westen prallt und beide um Vorherrschaft ringen.

Jugend der Linkspartei: Lob für Stalin, Hass gegen Israel

Israel solle verrecken, die Hamas sei nicht islamistisch und „Lang lebe Stalin!“ So äußerten sich Linksjugend-Mitglieder. Bei der Mutterpartei in Bayern stießen sie damit auf Nachsicht.

Linkspartei und Nahostkonflikt: Schwerdtner geht auf Distanz zur Linksjugend

„Israel verrecke“, Stalin- und Mao-Verherrlichungen: Äußerungen von Funktionären des Linke-Jugendverbands sorgen vor dem Bundesparteitag für Aufregung.

Fusion-Festival nicht geschichtsbewusst: Ferienkommunismus auf dem Rosa Platz

Auf dem Fusion-Festival wird mit Sowjetanspielungen kokettiert. Das ist angesichts der stalinistischen Verbrechen und Putins Bildpolitik nicht okay.

Stalin-Renaissance unter Putin: Die Rückkehr des Despoten

Während die Aggression gegen die Ukraine brutaler wird, gewinnt der einstige sowjetische Diktator Josef Stalin an Popularität unter den Russen. Denkmäler werden ihm errichtet.

„Der Staatsbewohner“ von Andrej Platonow: Wir alle kochen im selben Klassenkessel

Ein neuer Band in der Andrej-Platonow-Reihe umfasst drei erstaunlich satirisch gestimmte Erzählungen. Sie führen in die frühe Phase des Stalinismus.

Indie-Hörbuch über Russlanddeutsche: „Klar, ich kenne diese Scham auch“

„Deutsch genug?“ Ein Gespräch mit der Autorin Ira Peter und dem Labelmanager Artur Schock – von Russlanddeutschen über Russlanddeutsche.

Sowjetische Ehrenmale in Berlin: Zu viel der Ehre

Kann man Stalin-Zitate kontextualisieren oder müssen sie weg? Die Kritik an den sowjetischen Ehrenmalen bekommt mit zwei Anträgen neuen Schwung.

Sowjetnostalgie in Russland: Putin ehrt Organisator des „Roten Terrors“

Feliks Dzierżyński hatte bis zu 250.000 Menschen auf dem Gewissen. Grund genug für Putin, die Akademie des Inlandsgeheimdiensts nach ihm zu benennen.

Podcast „Stalino.“: Östlich unserer Erinnerung

Ein Podcast von Dekoder widmet sich dem Vernichtungskrieg der deutschen Wehrmacht in der Donbass-Region der Ukraine – und den Parallelen zur Gegenwart.

Die Tradition, Menschen zu vergiften: Gift vom Kreml

Die Sowjetunion betrieb geheime Labors, die Experimente an Häftlingen durchführten. Das toxikologische Wissen in Russland ist hoch, bis heute.

Schostakowitsch an der Komischen Oper: Für Stalin zu unanständig

Sex und Gewalt an der Komischen Oper: Barrie Kosky inszeniert in Berlin Dmitri Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“.

Als Stalin Finnland schlucken wollte: Bereitschaft zum Widerstand unterschätzt

Zu Putins Propagandamythen gehört, dass Russland alle Kriege gewinnt. Doch schon der sowjetisch-finnische Krieg 1939/40 zeigt: Das stimmt gar nicht.

Spielfilm „Zwei Staatsanwälte“ im Kino: Hier überlebt man nur mit Gehorsam

Der ukrainische Regisseur Sergei Loznitsa hat den sowjetischen Roman „Zwei Staatsanwälte“ verfilmt. Stalinistischen Terror inszeniert er als kafkaeske Parabel.

Brennende Manuskripte: Wenn das Singen auf der Straße verboten wird …

Zensur hat jahrzehntelang das Leben von Autoren, Lesern und Zuschauer vergiftet. Auch unter Putin wird sie zunehmen. Und damit der Widerstand.

Drohnen über Polen: Katyn, Shakespeare und Putins Drohnen

Die aktuellen Drohnenflüge über Polen erinnern an den Einmarsch sowjetischer Truppen in Polen und an die Instrumentalisierung des Gedenkens.

Jahrestag von Stalins Säuberungen: Braucht Wladimir Putin einen neuerlichen „Großen Terror“?

Die Logik von 1937 lebt im Schatten des Kreml weiter. Von Stalins „Säuberungen“ bis zu Putins Repressionen.

Meduza-Auswahl 26. Juni – 2. Juli: Aus der Kriegsgefangenschaft direkt wieder an die Front

Russland und die Ukraine tauschten Gefangene aus. Moskau schickte die Freigelassenen offenbar sofort in den Krieg zurück. Dagegen regt sich Widerstand.

Mythos und Propaganda: Meisterwerk mit fragwürdiger Botschaft

Im Berliner Babylon-Kino wurde der Film „Alexander Newski“ anlässlich des „Tags der Befreiung“ gezeigt. Dies blieb nicht ohne Proteste.

Russland und der Mai 1945: Seit 80 Jahren im Kriegszustand

Während in Europa des Kriegsendes vor 80 Jahren gedacht wird, führt Russland kontinuierlich Krieg. Stalin hatte die Bevölkerung darauf eingeschworen.

NS-Geschichte und Appeasementpolitik: Hätte der Zweite Weltkrieg verhindert werden können?

Der Siegeszug der Nazis in Europa war nicht unausweichlich. Großbritannien und Frankreich verstanden es nicht, ihn vorzeitig zu unterbinden.

Komponistin Gubaidulina verstorben: Der Klang des Universums

Die tatarischstämmige Komponistin Sofia Gubaidulina ist in Appen bei Hamburg gestorben. Ihre Inspiration bezog sie aus dem Klang der Natur.

Unendliche Geschichte: Ist Stalin gestern gestorben?

Am 5. März 1953 wurde der Tod von Josef Stalin publik. Gestorben schien der sowjetische Diktator erst 1989. Zuletzt geistert er wieder durch Russland.

Ismail Kadare „Der Anruf“: Das Verhältnis zwischen Diktator und Dichter

Hoxha und Stalin Rede und Antwort stehen: Was passiert, wenn der Diktator anruft? Davon erzählt der verstorbene Ismail Kadare in seinem letzten Roman.

Weidel, Wagenknecht und Hitler: Links-grüne Nazi-Kommunisten

Für Alice Weidel sind Hitler, Stalin und Wagenknecht alles Sozialisten. Das ist absurd. Trotzdem sind die Kategorien „links“ und „rechts“ veraltet.

Ausstellung zum Hitler-Stalin-Pakt: Das geheime Zusatzprotokoll

Im Westen eher vergessen, prägt der Hitler-Stalin-Pakt von 1939 Teile Osteuropas bis heute. Darüber klärt eine Ausstellung in Berlin-Karlshorst auf.

Barbara Skargas Gulag-Bericht: Zehn Jahre im Gulag

Nach der „Befreiung“ durch die Rote Armee 1944/45 kam Barbara Skarga in Arbeitslager. Ihr nun auf deutsch übersetzter Bericht ist brandaktuell.

75 Jahre Grundgesetz: Diktatur des Proletariats

Die Verfassung der DDR musste von Stalin abgenickt werden. Nach der Wende wurde die Chance auf ein gemeinsames Grundgesetz vertan.

Konzert würdigt Mieczysław Weinberg: Zwischen allen Stühlen

Der polnische Komponist Mieczysław Weinberg floh vor den Deutschen in die Sowjetunion, wahrte aber Distanz. Sein Klaviertrio erklingt nun in Bremen.

Indigene auf der Krim: Halbinsel der Unseligen

Bald jährt sich die Annexion der Krim zum zehnten Mal. Für die Minderheit der Krimtataren ist es nicht die erste Unterdrückung von russischer Seite.

Graphic Novel über Geschichte Finnlands: Kühe, Zeuginnen der Zerstörungs­wut

In ihrem Comic „Kannas“ widmet sich die Zeichnerin Hanneriina Moisseinen der finnischen Landenge Karelien. Ab 1939 wurden sie zum Kriegsschauplatz.

Viren als Heilmittel: Bakterien auf dem Speiseplan

Bakteriophagen sind Viren, die Bakterien fressen. Sie könnten in Zukunft eine Rolle bei der Bekämpfung von resistenten Keimen spielen.

Ursachen des Bergkarabachkonflikts: Ein historischer Exodus

Der Konflikt um die armenisch besiedelte Region Bergkarabach geht auf ein türkisch-sowjetrussisches Abkommen von 1921 zurück. Ein Essay aus armenischer Perspektive.

Konflikt um Bergkarabach: Auf den Schwachen drauf

Seit Längerem stehen die Karten für Armenien im Konflikt um Bergkarabach schlecht. Auch die frühere Schutzmacht Russland ist anderweitig beschäftigt.

Streit um ukrainisches Holodomor-Museum: Erst Stalin, dann Putin

Ein Museum soll an den Genozid an den Ukrainern unter Stalin erinnern. Vielen erscheint er als Blaupause für das heutige Vorgehen Russlands.

Russlands Blick auf die Geschichte: Aus Putins Lehrbüchern

Der historische 23. August: Warum wird der Hitler-Stalin-Pakt in Russland immer noch oder wieder gefeiert? Ein Blick in die Geschichtsbücher.

Deportationen aus Moldau in Gulags: Geschichte, die nicht vergeht

Unter Stalin wurden Zehntausende verschleppt. Eine Ausstellung erinnert an ihr Schicksal. Der russische Botschafter spricht von „Russophobie“.

Besuch im Stalin-Museum in Georgien: Das Geschäft mit dem Diktator

Das Stalin-Museum im Geburtsort des Diktators erfreut sich vieler Besucher. Das Geschäft boomt. Gulags werden nur am Rande erwähnt.

Zerstörtes Wasserkraftwerk im 2. Weltkrieg: Nach Drehbuch Hitlers und Stalins

Im Zweiten Weltkrieg wurde am Dnipro ein Wasserkraftwerk sowohl von sowjetischer als auch von deutscher Seite zerstört. Es gibt Parallelen zu heute.

„Schlachten“ im Maxim-Gorki-Theater: Neue Menschen, alte Menschen

Theater im Krieg: Oliver Frljić malt mit Heiner Müllers Textcollage „Schlachten“ am Berliner Gorki Theater das Barbarentum des Menschen aus.

Meduza-Auswahl 2. bis 8. März: Der Krieg ist die neue Normalität

Achteinhalb Jahre Haft gegen Meinungsfreiheit, warum Putin Krieg will und der blockierte Latschin-Korridor. Texte des Exilmediums.

70. Todestag von Josef Stalin: Sein Geist in Putins Russland

Vor 70 Jahren starb der sowjetische Diktator Josef Stalin. Sein Erbe prägt Russland und viele seiner Mechanismen werden im System Putin gefördert.

Roman „Aleksandra“ über Familie im Donbass: Im Palast der Albträume

Menschen aus dem Donbass, zerrissen von einem Jahrhundert politischem Terror: Lisa Weeda erzählt im Roman „Aleksandra“ ihre Familiengeschichte.

80 Jahre Stalingrad: Der Anfang vom Ende

1943 kapitulierte die Wehrmacht in den Trümmern von Stalingrad. Thomas Mann kommentierte die Reaktionen des NS-Regimes. Wie der Literaturnobelpreisträger den Kampf der Alliierten unterstützte.

Bundestag beschließt Holodomor-Resolution: Einordnung als Völkermord

Vor 90 Jahren ließ Stalin in der Ukraine vier Millionen Menschen verhungern. Der Bundestag hat diesen Holodomor nun als Völkermord anerkannt.

Roman „Das Zeitalter der roten Ameisen“: Dieser entsetzliche Hunger

Mit dem Holodomor wollte Stalin die Ukraine aushungern. Die Buchautorin Tanya Pyankova hat beim Schreiben zeitweise selbst auf Nahrung verzichtet.

Holodomor-Antrag im Bundestag: Verständlich, aber anmaßend

Der Bundestag will die Hungerkatastrophe in der Ukraine unter Stalin als Völkermord einstufen. Damit wird Geschichte für aktuelle Ziele zugeschnitten.

Holodomor in der Sowjetunion: Die künstliche Hungersnot

Stalins Politik führte Anfang der 1930er Jahre zum Hungertod von Millionen von Menschen – dem Holodomor. Die meisten Opfer waren Ukrainer.

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