taz.de -- Reportage
AfD-Hochburg in Mecklenburg-Vorpommern: Deutsche Hölle Demmin
In der Kleinstadt Demmin in Vorpommern muss man nach begeisterten AfD-Anhängern nicht lange suchen. Mehr als jeder Zweite wählte hier rechtsextrem.
Berliner Linke: Das Stadtbild hat gewählt
Elif Eralp hat es geschafft, die Stadtgesellschaft in ihrer Breite anzusprechen. Doch über der Berliner Linken hängt hartnäckig der Antisemitismusverdacht.
Windsurfen für Geflüchtete auf Rügen: Weitersurfen, wenn der Wind sich dreht
Der Verein „tow“ bietet kostenlose Surfkurse für Geflüchtete in Mecklenburg-Vorpommern an. Warum man hier keine Angst vor der AfD hat.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Plattenverschiebung
In Halle-Neustadt wohnen Jüngere mit Migrationsgeschichte und Ältere mit DDR-Biografie. Wie schauen sie auf ihr Viertel und die Politik?
Algenanbau in der Bretagne: Spaghetti und Spinat aus dem Meer
Algen sind gesund und ihr Anbau ist gut für die Biodiversität, doch noch ist der europäische Markt klein. Zu Besuch bei einem Algenzüchter.
Wahl in Armenien: 42 Kilometer Fragezeichen
In Armenien soll ein Transitkorridor gebaut werden, um das verfeindete Aserbaidschan mit der Exklave Nachitschewan zu verbinden. Sorgt das für Frieden?
Besuch in der Sperrzone: Im Bauch des Monsters
40 Jahre nach der Katastrophe ist Tschornobyl ein Arbeitsplatz: bewacht, verstrahlt – und seit einem russischen Drohnenangriff wieder akut gefährdet.
Comic-Gesamtausgabe „Frank Cappa“: Alter Held neuer Schule
Ein Spanier, dessen Name nach einem Deutschen klingt. Und eine Comicfigur, die an den Fotografen Robert Capa erinnert: Manfred Sommers „Frank Cappa“.
Barrierefreies Bahnfahren: Zurückbleiben, bitte
Selbstbestimmt mit dem Zug reisen ist für Menschen im Rollstuhl quasi unmöglich. Ein neuer ICE gibt Hoffnung, aber löst längst nicht alle Probleme.
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Blau auf'm Dorf
Die AfD hat eine neue Strategie: leerstehende Gaststätten auf dem Dorf anmieten. Im rheinland-pfälzischen Gonzerath hat man sich daran schon gewöhnt.
Kürzung von Integrationskursen: Vom Kurs abgekommen
Sprachkenntnisse sind wichtig für Job und Integration. Doch Innenminister Dobrindt will vielen Menschen nun die Kurse streichen. Ein Unterrichtsbesuch.
Schulstreiks gegen die Wehrpflicht: „Wir wollen nicht für irgendwelche Politiker sterben“
Die Musterung kommt und mit ihr die Angst vor der Wehrpflicht. In Berlin waren 10.000 Schüler*innen auf der Straße.
Widerstand in Minneapolis: Kunst erhöht den Druck
Die Proteste gegen die gewaltvollen Razzien in Minnesota gehen weiter. Auch Künstler:innen setzten sich dagegen ein. Die Formen sind vielfältig.
Stellenabbau bei Bosch: Wie ein Erdbeben
Seit Jahrzehnten prägt Bosch das Leben in Bühl. Nun will der Konzern 1.550 Stellen abbauen. Ein Schock für die Arbeiterfamilien der Region.
Mentale Gesundheit: Was Arbeit kostet
Immer dienstags geht Ronald Engert zu den Anonymen Unterverdienern. Erst, weil er mehr Geld verdienen will. Dann, um seinen Selbstwert aufzubauen.
Bundeswehr trainiert für den Ernstfall: Operation Aufmerksamkeit
In der Berliner U-Bahn-Station Jungfernheide spielte die Bundeswehr vergangene Nacht ein Sabotage-Szenario durch. Eine Warnung und Werbung zugleich.
Höchstes Windrad der Welt in Brandenburg: 365 Meter Zukunft
In der Lausitz wächst gerade das höchste Windrad der Welt in den Himmel – höher als der Eiffelturm. Es könnte die Windkraft grundlegend verändern.
Landwirtschaft in Syrien: „Ich habe keine andere Wahl, ich muss arbeiten“
Abeer Shaikko ernährt sich und ihre Familie mit Feldarbeit, in ihrer Gemeinde ist sie die einzige Vorarbeiterin. Doch der Job ist hart – und gefährlich.
Neonazis, Soldaten und Polizisten: Das radikale Netzwerk des Johannes K.
Bei Hannover treibt ein Neonazi mutmaßlich eine Vernetzung einer paramilitärischen Gruppe voran. Die Behörden ließen den „Nordbund“ lange gewähren. Wie kann das sein?
„Zeit-Magazin“ über Dimes Square: Jegliche Distanz verloren
Das „Zeit-Magazin“ hat der neorechten Dimes-Square-Szene in Manhattan eine Titel-Reportage gewidmet. Der Text lässt jede Distanz vermissen.
Die Bibliothek in den USA und Kanada: Auf der Grenze
Seit 100 Jahren steht die Bibliothek Haskell in Kanada und den USA. Lange konnte man ohne Kontrollen rein und raus – bis Trump auf sie aufmerksam wurde.
Präsidentschaftswahl in Rumänien: Hauptsache, nicht er
Rumänien wählt am Sonntag seinen Präsidenten. Der extrem rechte Kandidat George Simion hat gute Chancen. Einblicke in ein Land am Scheideweg.
Debt-for-Nature Swap in Ecuador: Ohne Schuld im Paradies
Die Artenvielfalt um die Galápagosinseln ist einzigartig. Ein Schuldentausch soll ihren Schutz finanzieren – eine Lösung, die nicht allen gefällt.
Humanitäre Notlage in Gaza: Über Leben in Gaza
Der Fotograf Ahmed Jarbou dokumentiert mit seinen Fotos den Willen der Menschen in Gaza, weiterzuleben – trotz der massiven Zerstörung um sie herum.
E-Mobilität in Europa: Vollgeladen ins E-Paradies
2.500 Kilometer, fünf Länder und eine Matratze im Kofferraum: Unser Autor wagt den ganz großen Roadtrip: im Elektroauto bis Portugal.
Syrien nach dem Sturz von Assad: Der große Horror
Anfang März wurden bei einem Massaker in Syrien hunderte vorwiegend alawitische Zivilisten getötet. Die Überlebenden sammeln nun selbst Belege.
Linken droht Auslieferung nach Ungarn: Der Härtefall
Deutsche Linke sollen in Budapest Rechtsextreme angegriffen haben. Zaid A. droht die Auslieferung nach Ungarn. Tobias E. war dort bereits in Haft.
Rohstoffdeal mit der Ukraine: Große Schatzsuche
Die Ukraine ist reich an Bodenschätzen – aber viele Bergwerke und Tagebaue sind veraltet. Der geplante Rohstoffdeal mit den USA schürt Hoffnungen.
Israelis wandern nach Italien aus: Das Tal, wo Frieden wohnt
Immer mehr Israelis verlassen ihr Heimatland. Einige von ihnen suchen in Italien ein neues Zuhause – trotz postfaschistischer Regierung. Warum?
Besuch in Kassel: Wir machen mal weiter
In Kassel bekommt man einen Hauch Normalität ab – und viele gute Fleischwaren. Aber auch hier haben einige ihre persönliche Brandmauer eingerissen.
Sky-Doku über Claas Relotius: Der ideale Untergebene
Eine Doku über den Relotius-Skandal zeigt Defizite bei der Aufklärung. Der Journalismus wäre die Affäre gerne los, aber so einfach ist das nicht.
Reportagen aus dem Donbass: Dokumente des vergessenen Krieges
Das Buch „In Isolation“ des ukrainischen Autors Stanislaw Assejew versammelt dessen Reportagen aus dem Donbass von 2015 bis 2017.
Nachruf auf Joan Didion: Schutzheilige der Taxigäste
Sie prägte die US-amerikanische Gesellschaft mit ihren Reportagen und Essays. Mit ihrem desillusionierten Blick und Trauer. Nun ist Joan Didion gestorben.
Serie über Drogenkrieg in Mexiko: Das Morden geht weiter
Zum Verbrechen gezwungen werden, ist bitterer Alltag in Mexikos Drogenkartellen. Die Netflix-Serie „Somos.“ erzählt von den Opfern.
Kulturformate auf Youtube: Mehr Tiefgang im Netz
Öffentlich-rechtliche Kulturmagazine setzen neuerdings auf lange Youtube-Formate. Die Kulturreportage erlebt so eine Art Renaissance.
Neuer Roman von Hannes Stein: Zwischen Heine und Relotius
Der neue Roman des Journalisten Hannes Stein steckt voller Lügengeschichten. Vieles in „Der Weltreporter“ ist unglaublich, vor allem das Frauenbild.
Fotograf Timm Rautert im Museum Folkwang: Künstler mit vielen Handschriften
Das Museum Folkwang in Essen widmet Timm Rautert eine große Retrospektive. Der vielseitige Fotograf feiert dieses Jahr seinen 80. Geburtstag.
Berliner Tierheim: Auf den Hund gekommen
Mit dem Lockdown bleibt das Interesse an Haustieren groß, besonders gefragt sind Welpen. Doch bei Tieradoptionen gilt es einiges zu beachten.
Reportagen der Künstlerin Emily Carr: Die Modernistin, die im Kanu kommt
Die kanadische Künstlerin Emily Carr malte nicht nur Totempfähle. Sie schrieb auch literarische Reportagen über ihre Reisen.
Berlin am Anfang des 20. Jahrhunderts: Die Unerzählbarkeit der Stadt
Hans Ostwalds „Großstadt-Dokumente“ waren ein Late-Night-Sex-and-Crime-Reiseführer für Berlin. Jetzt ist eine Auswahl erschienen.
Tönnies-Beschäftigte in Quarantäne: Das große Warten
Seit drei Wochen sind viele, die bei Tönnies arbeiten, in Quarantäne. Ihr Unmut richtet sich gegen die Behörden und gegen ihre Arbeitgeber.
Australien nach den Buschbränden: Verbrannte Erinnerung
Marie-Claude und Philippe kamen einst ins australische Cobargo, weil es schön war. Eine Feuerwalze hat ihr Hab und Gut zerstört. Wie geht es weiter?
Dokumentarfilm „Varda par Agnès“: Meisterin der imaginären Reportagen
„Varda par Agnès“ ist der letzte Film der französischen Filmemacherin Agnès Varda. Er ist eine Art Zauberbuch ihrer eigenen künstlerischen Mittel.
Die Grünen werden 40 Jahre alt: Ein verflucht weiter Weg
Fritz Kuhn kommt in Latzhosen. Eva Quistorp reist in einer „Ente“ an. Als sich in Karlsruhe die Grünen gründen, herrscht Chaos.
Ein Jahr Fälscher-Skandal beim „Spiegel“: Relotius' verbrannte Erde
Genau vor einem Jahr wurde der Fälschungsskandal beim „Spiegel“ bekannt. Welche Lehren man aus dem Fall heute ziehen muss.
Reportagen von Martha Gellhorn: Zwischen Krieg und Glamour
Martha Gellhorn ist eine der größten Reporterinnen des 20. Jahrhunderts. Nun sind Texte von ihr erschienen, die bis in die Gegenwart nachhallen.
Paolo Pellegrin-Ausstellung in Hamburg: Die Welt als Krise und Vorstellung
Das Hamburger Haus der Photographie zeigt die Bilder des Fotoreporters Paolo Pellegrin. Das Problem: Den Bildern fehlt eine zweite Bedeutung.
TV-Reihe für Schicksalsgeschichten: Rentnerglück im ZDF
Die ZDF-Reportagereihe „37°“ feiert Geburtstag. Früher waren die Filme der Reihe politischer. Heute setzt man auf vorstrukturierte Alltagsgeschichten.
„Spiegel“ baut Relotius-Ressort um: Özlem Gezer wird „Reporter“-Chefin
Nach dem Fälschungsskandal wird das Relotius-Ressort im „Spiegel“ umgebaut. Keine eigenen Seiten mehr, neuer Name – und neue alte Chefin.
Bericht zu Fälschungen beim „Spiegel“: Das Relotius-Ressort soll weg
Die hausinterne Kommission zum „Spiegel“-Skandal hat ihren Bericht vorgelegt. Sie hält das Gesellschaftsressort des Magazins für ein Kernproblem.