taz.de -- Politische Theorie
Reihe zu Foucaults 100. Geburtstag: Projektionen eines Intellektuellen
In den 1970er-Jahren sah der französische Philosoph Michel Foucault im Islam eine Kraft der Befreiung. Wie kam er dazu? Teil 7 unserer Serie.
Buch über Louis Althussers Femizid: Antifeminismus in Aktion
Faszination und Vergessen: Das Buch von Francis Dupuis-Déri über den Mord von Louis Althusser an seiner Frau, der Soziologin Hélène Legotien Rytmann.
Strategien gegen rechts: Leidenschaft statt Affekt
Funktioniert ein linker Populismus? Nur, wenn wir positive Gefühle scharf von Affekten trennen. Es geht es um Werte, nicht um Ressentiments.
Umstrittene Philosophin: Wer hat Angst vor Judith Butler?
Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ widmet ihre aktuelle Ausgabe der kontroversen Theoretiker*in. Im Roten Salon der Volksbühne wurde diskutiert.
Politische Theorie: Rückkehr der Ordnung in Großräumen
Carl Schmitt rüttelte an liberalen Überzeugungen. Begrüßen kann man die Aktualität seines Denkens keineswegs. Doch es hilft, die neue Weltordnung zu beschreiben.
Geschichte eines Kampfbegriffs: Sozialismus in den USA
Die Rechte in den USA karikiert den Begriff des Sozialismus als unamerikanisch. Dagegen stehen Ansätze, ihn sich pluralistisch neu anzueignen.
Gerechtigkeit in der Politik: Die Worthülse füllen
Alle Parteien werfen mit dem Begriff Gerechtigkeit um sich. Aber was ist wirklich gerecht? Ein bisschen Theorie könnte helfen.
Nachruf auf Toni Negri: Der Autonomia größter Denker
Er war einer der führenden Theoretiker der italienischen Linken. In der Nacht zu Samstag ist der Philosoph Antonio Negri gestorben.
Demokratie und Nachhaltigkeit: Weich landen in der Zukunft
Freiheit und Zukunft, Individuum und Kollektiv. Felix Heidenreich stellt infrage, dass sich Nachhaltigkeit und Demokratie problemlos vereinen lassen.
Bücher über Klassengesellschaft: Eine Frage der Klasse
Während die Existenz von Klassen gerne bestritten wird, boomt die Literatur über Klassismus. Kann man von Klassen sprechen, ohne sie ernst zu nehmen?
Krise des Konservatismus: Von Leuchtfeuern und Brandmauern
Rechtsextreme Parteien bestimmen zunehmend die Agenda europäischer Demokratien. Welche Antwort finden konservative Parteien darauf?
Neues Buch von Jürgen Habermas: Diskurs oder Barbarei
Jürgen Habermas skizziert die Gefahr, die digitale Medien für Demokratien bedeuten. Die These ist nicht neu, die begriffliche Schärfe faszinierend.
Buch „Die populistische Vernunft“: Sich die Hände schmutzig machen
Hilft es, den Populismus einfach zu ignorieren? Ernesto Laclau zufolge nicht. Sein theoriepolitischer Klassiker liegt nun auf Deutsch vor.
Norberto Bobbios „Rechts und Links“: Das Problem der Gleichheit
Ist die Unterscheidung zwischen links und rechts obsolet geworden? Die Neuauflage von Norberto Bobbios Klassiker gibt Antworten.
Sachbuch zur Krise der Demokratie: Die populistische Versuchung
Wie bekämpft man autoritären Populismus? Armin Schäfer und Michael Zürn wollen im Buch „Die demokratische Regression“ Antworten darauf geben.
200. Geburtstag von Friedrich Engels: Der Erfinder des Marxismus
Am 28. November ist der 200. Geburtstag von Friedrich Engels. Er stand zeitlebens im Schatten seines Freundes Karl Marx. Zu Unrecht. Eine Würdigung.
Billy Braggs politischer Essay: Gifte gegen die Autoritäten
Als Musiker mag Billy Bragg, der alte Mahner, auf der Stelle treten. Doch die politische Streitschrift, die er geschrieben hat, ist bereichernd.
Theorie versus Empirie: Politische Vermessung der Welt
Welche Frage ist wichtiger: Wie ist die Welt oder wie soll sie sein? Darüber streiten sich Politikwissenschaftler*innen an der Uni Leipzig.
Ideengeschichtlerin Ingeborg Maus: Normaler ziviler Ungehorsam
Sie ist eine der wichtigsten Demokratietheoretikerinnen der Gegenwart. Eine Würdigung zum 80. Geburtstag von Ingeborg Maus.
Neues Buch von Hardt und Negri: Was möglich ist
Die Verfechter der Multitude suchen in „Assembly“ nach Wegen politischer Emanzipation. Ihr Vorschlag: der Aufbau nicht souveräner Institutionen.
Biografie über Walter Benjamin: Im Weltbürgerkrieg
Was deutsch ist und was nicht? Lorenz Jäger rechnet mit dem Philosophen Walter Benjamin ab. Am Ende des Buches wird er selbst zur Partei.
Axel Honneths Buch über Sozialismus: Freiheit, die ich meine
Der Frankfurter Philosoph Axel Honneth untersucht „Die Idee des Sozialismus“ und wagt in seinem neuen Buch den „Versuch einer Aktualisierung“.
Debatte Realpolitik: Die Wahnwelt des Machbaren
Vom Elend des Realismus in der Politik. Wie man ganz realistisch feststellen muss: Der Realismus ist kein Humanismus.
Merve-Geschäftsführer über neue Denker: „Theorie mit Verve und Affekt“
Merve-Chef Tom Lamberty übers Büchermachen, über die Kapitalismuskrise und über aktuelle Diskurse in Deutschland und im Internet.
Neues Buch von Chantal Mouffe: Ankommen im Sozialdemokratischen
Eine Art Revisionismus: Die linke Theoretikerin fremdelt in „Agnostik“ erfrischend offen mit der zeitgenössischen radikalen Linken.
Liberalismus für Grüne: Aus den Fängen der FDP befreit
In seinem Buch „Machtwirtschaft – nein danke!“ richtet der Grüne Gerhard Schick Wirtschaftspolitik aufs Gemeinwohl aus. Eine Besprechung.
Marxismus heute: „Klasse konstituiert sich im Kampf“
Der Begriff des Klassenkampfs ist aktuell, so Karl-Heinz Schubert von der Onlinezeitung „trend“. Das zeige sich etwa beim Konflikt um bezahlbare Mieten.