taz.de -- Öffentlichkeit

Nobelpreisverkündungen: Stockholm calling

Wenn das Nobelpreiskomitee bei Preisträger:innen anruft, ereignet sich so mancher kuriose Moment. Auch dem Presserummel liegt oft ein Zauber inne.

Rede zum Bundesverdienstkreuz: Was dieses Deutschland im Guten ausmacht

Ehrung der kritischen Öffentlichkeit: Autor Navid Kermani und andere erhielten am 5. Oktober in Berlin das Bundesverdienstkreuz. Wir dokumentieren seine Rede in voller Länge.

Unterwegs mit Musik: Die Menschen da draußen

Mit Musik geht vieles besser, ganz nah am Ohr. Man kann dabei die Menschen um sich sozusagen ausknipsen. Gruselig ist das, meint unsere Kolumnistin.

40 Jahre Ausstellung „Chambres d'Amis“: Wie die öffentliche Kunst ins Private vorrückte

In Gent wird die Ausstellung „Chambres d'Amis“ neu aufgelegt. Auf radikale Weise stellt sie auch nach 40 Jahren noch relevante Fragen nach dem Verhältnis von Kunst, Gesellschaft und Museum.

Was heute als salonfähig gilt: Die Suche nach der Schnittmenge

Was vor ein paar Jahren unsagbar schien, sei heute salonfähig, heißt es oft. Aber stimmt das? Zu Besuch bei Friseur Bernd Rzepka im „SalonFähig“ in Amberg.

Gedenkstunde für Jürgen Habermas: Gegen die Mechanismen der Macht

Bundespräsident Steinmeier würdigte den Philosophen Jürgen Habermas in der Frankfurter Paulskirche. Zum Glück hatte die Gedenkstunde wenig Weihevolles.

Meme über Reality-Star Georgina Fleur: Der Beach ist geschlossen

Der Satz einer Influencerin wird zum Meme der Woche – und sofort von Politik und Produkten ausgeschlachtet. Was heißt das für die Öffentlichkeit?

Digitale Manipulation in der Memokratie: Onlinekultur und digitales Pathos

Der Wagenbach-Autor Wolfgang Ullrichs untersucht, wie Memes Demokratien stören. Besuch einer Buchvorstellung und Debatte in Berlin.

Nachruf auf Jürgen Habermas: Der große intellektuelle Stichwortgeber

Strukturwandel der Öffentlichkeit, Historikerstreit: Jürgen Habermas mischte sich immer wieder kritisch ein. Nun ist der Philosoph gestorben.

Wissenschaftspolitik: Forschungsdebatte nur im Geheimen

Mit der neuen Legislatur tagt der Forschungsausschuss ohne Öffentlichkeit. Journalisten müssen nun auf eine Notlösung zurückgreifen.

Krise der Kritik: Lesen und lesen lassen

Kann man mit elaborierten Kulturtexten in Zeiten von Social Media denn gar keine Aufmerksamkeit mehr erhaschen? Ein Hilferuf aus den Content-Minen.

Die Wahrheit: Los Krawallos

Tagebuch einer Versucherin: Die Anrempler und Anpöbler ziehen mit verstärkten Kräften durch die Straßen der vorweihnachtlich gestimmten Städte.

Die Wahrheit: Endlich mal ein Aufregerthema!

Über was darf man sich denn noch echauffieren? Das Erregungspotenzial ist auf allen Gebieten ausgeschöpft. Da bleiben nur noch Adventskalender!

Die Wahrheit: Urgefahr aus dem Rucksack

In Berlin darf sich traditionell jeder und jede nach Belieben kleiden, wie es ihm oder ihr gefällt. Wäre da nicht die eine auffällige Sache …

Antimuslimischer Rassismus: Die öffentliche Stille nach der Tat ist unerträglich

Rahma Ayat wurde Opfer. Nicht nur eines Täters. Sondern auch eines der medialen und öffentlichen Stille. Aber sie hat Lautstärke verdient.

Medienportal Eurotopics: Über Grenzen hinweg

Mit seiner täglichen Presseschau will Eurotopics zu einer europäischen Öffentlichkeit beitragen.

Öffentliche Notdurft: Die Scham vor dem Alltäglichen

Ein Mensch verrichtet sein Geschäft ganz öffentlich, im Park – und macht damit sichtbar, dass es ihm an Rückzugsraum fehlt.

Lektor über Kleinverlage: „Die Unterstützung hat uns gerettet“

Der Hirnkost Verlag, bekannt für Bücher über Jugendkulturen, war beinahe pleite. Lektor Klaus Farin über kleine Verlage und die Aufgaben der Politik.

Zeit-Stiftung stiftet Unfrieden: Law School essen Park auf

Hamburgs zentraler Park Planten un Blomen wird bedrängt: Die private Bucerius Law School will direkt an seiner Grenze Erweiterungsbauten errichten.

Verletzliche Momente fremder Personen: Wegschauen oder hinsehen?

Wenn fremden Menschen in der Öffentlichkeit etwas Peinliches passiert, fühlt es sich falsch an, dabei zu sein. Man wird zwangsläufig Teil der Situation.

Die Wahrheit: Dem Hustinetten-Bär eins husten

Wer mit wachen Augen und offenen Ohren sich in der winterkalten Öffentlichkeit bewegt, der weiß: es gibt 100 Wörter für 100 Hustenarten.

Die Wahrheit: Solche Oschis

Am Nachbartisch lässt sich ein älterer Anatomie-Experte über die Brüste einer Dame aus. Die Zumutungen im öffentlichen Raum werden nicht weniger.

Ku­ra­to­ren über 200 Jahre Kunstverein: „Streiten darüber, was Kunst ist“

Kunstvereine halten die Spannung zwischen Bürgerlichkeit und Kritik, in München seit 200 Jahren. Ein Gespräch über NS-Zeit, Museen oder Klassenfragen.

BGH zu Cum-Ex-Streit: Bankier verliert gegen Zeitung

Der Bundesgerichtshof entscheidet im Cum-Ex-Streit für die Pressefreiheit. Die „SZ“ darf aus Tagebüchern des Bankiers Christian Olearius zitieren.

Über respektvolle Debattenkultur: Können wir noch miteinander reden?

Unser Kolumnist teilt nicht die Ukraine-Position von Richard David Precht und Harald Welzer. Wie mit ihnen umgegangen wurde, findet er aber falsch.

Auch wenn es kälter wird: Draußen rumhängen

Rumhänger gelten als arbeitslos, abhängig oder gleich kriminell. Zielloses Rumhängen hat in unserer Gesellschaft keinen guten Ruf. Zu Unrecht.

Kriminalpsychologin Lydia Benecke: Reporterin muss draußen bleiben

Lokalreporterin wird in Hameln bei Vortrag einer prominenten Kriminalpsychologin ausgeschlossen. Management erklärt das mit einem Missverständnis.

Neues Buch von Jürgen Habermas: Diskurs oder Barbarei

Jürgen Habermas skizziert die Gefahr, die digitale Medien für Demokratien bedeuten. Die These ist nicht neu, die begriffliche Schärfe faszinierend.

Umweltverträglichkeitsprüfungen: Zu selten öffentlich angekündigt

Die Öffentlichkeit muss beteiligt werden, wenn es um ökologische Auswirkungen von Bauprojekten geht. Wie gut sind die zentralen Portale dafür?

Theater in Moskau: Kleiner Wink von oben

Propaganda ist mächtig in Moskau. Einige Theater versuchen, einen Gesprächsraum zu öffnen. Das kleine Teatr.doc probt eine politische Satire.

Verbot von Werbetafeln: Adblocker für die Stadt

Immer mehr Städte erklären den öffentlichen Raum zur werbefreien Zone. Aber wer Werbetafeln demontiert, demontiert auch einen Teil der Öffentlichkeit.

Arbeit, Selbstachtung und Demokratie: Der arbeitende Souverän

Um sich an der Demokratie zu beteiligen, braucht es Selbstachtung. Doch wenn die eigene Arbeit wenig zählt, wird es schwierig. Das ist ein Problem.

Informationspolitik und Corona: Hinter der Mauer

Die Senatsverwaltung für Gesundheit ist ein Schlüsselressort in der Pandemie. Leider hapert's mit der Kommunikation.

Cancel Culture: Lieber alter, weißer Mann

Der alte, weiße, heterosexuelle, cis Mann braucht dringend etwas Zärtlichkeit. Aktuell fühlt er sich wieder besonders bedroht.

Sprachpolitik bei der „New York Times“: Seismograf der Welt-Öffentlichkeit

Die „New York Times“ streitet über Rassismus und Sprachpolitik, Mit­ar­bei­te­r*in­nen kündigen. Warum interessiert das die Welt?

Abgebrochene G20-Gerichtsverhandlung: Viel Interesse, zu wenig Platz

Bei einem G20-Prozess durften wegen der Abstandsregel nur zwei Journalist*innen in den Saal. Das sorgte für Unruhe. Die Verhandlung wurde abgebrochen.

Öffentliche Kontrolle von Parlamenten: Bezirke tagen geheim

Zum Schutz vor dem Coronavirus tagen die Hamburger Bezirkspolitiker*innen in der ganzen Stadt unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Kolumne Zwischen Menschen: Ungeschützte Tränen

Es ist merkwürdig, Menschen in der Öffentlichkeit weinen zu sehen. Die Hülle ist zerbrochen, die sonst im öffentlichen Leben die Emotionen verbirgt.

Dienstgeheimnisse an der HU?: Humboldt-Uni macht dicht

Der Akademische Senat der HU diskutiert, ob Unterlagen öffentlicher Sitzungen künftig geheim sein sollen.

Informationen über Gefängnis-Suizide: Schweigsame Behörde

Die Hamburger Justizbehörde gibt keine Pressemitteilung mehr heraus, wenn sich ein Gefangener das Leben genommen hat. Das sorgt für Kritik.

Kommentar G20-Prozess ohne Presse: Kontrolle ausgehebelt

Ein Gericht schließt die Öffentlichkeit vom Prozess zur Brandschatzung der Hamburger Elbchaussee beim G20 aus. Das macht eine faire Berichterstattung umöglich.

Aus Gründen des Jugendschutzes: G20-Prozess ohne Presse

Im Verfahren um die Elbchaussee-Krawall-Demo während des G20-Gipfels in Hamburg schließt das Gericht die Öffentlichkeit aus.

Die Wahrheit: Vom Glück ungeflickter Hosentaschen

Wer noch nie ein Loch in der Hosentasche hatte, der weiß nicht, was ihm entgeht an günstigen Gelegenheiten, sicher durchs Leben zu kommen.

Moderne Gegenöffentlichkeit: Auf die Nerven gehen

Gegenöffentlichkeit ist heute was anderes als früher. Grund dafür sind neue Mittel der Artikulation und rechtspopulistisches Aufbegehren.

Die Wahrheit: „Happy Hour“

Der Wahrheit-Comic am Wochenende.

taz.lab 2017 in Berlin: Die Halbzeit der Halbzeit

Seit Stunden ist das taz.lab 2017 im Gange. Weil man nicht überall gleichzeitig sein kann, gibt es hier einen Überblick über die Veranstaltungen.

taz.lab 2017 in Berlin: Wir wollen euren Senf!

Beim taz.lab dreht sich alles um die offene Gesellschaft. Menschen reden und diskutieren über unsere Zukunft. Das Motto: „Neue Heimat“.

Aufregung im Internetzeitalter: Im Forum der Einschläferung

Die Debatte über Xavier Naidoos ESC-Teilnahme zeigt, wie das Plapperorgan Internet den öffentlichen Diskurs zerstört. Das hat schlimme Folgen.

Hollywood-Schauspieler im US-TV: Charlie Sheen bestätigt HIV-Infektion

Der US-Star Charlie Sheen ist HIV-positiv – und damit erstmals an die Öffentlichkeit getreten. Er sehe er sich zu diesem Schritt gezwungen, weil er erpresst worden sei.

Anschläge auf Moscheen: Die alltägliche Anfeindung

In Deutschland werden mehrere Moscheen angegriffen – zuletzt in Mölln. Doch die Ereignisse scheinen an der breiten Öffentlichkeit vorbeizugehen.

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