taz.de -- Kommunismus

Philosoph Ernst Bloch: Sozialismus braucht Utopie

Der Philosoph Ernst Bloch machte schon in den 1930er Jahren darauf aufmerksam, dass die Linke mehr Fantasie braucht. Was würde er wohl heute sagen?

Aufregung um die Linkspartei: „Das ist erst der Anfang“

Hinter der Angst vor Elif Eralp steht eine Tradition des Antikommunismus, sagt der Soziologe Anton Schmidt. Diese Panik komme auch ohne Kom­mu­nis­t:in­nen aus.

Wahlkampf in den USA: Darum setzt Trump auf das Feindbild Kommunismus

Antikommunismus ist in den USA tief verwurzelt. Vor den Zwischenwahlen beschimpft der US-Präsident die Demokraten als „Kommunisten“. Ist das erfolgversprechend?

Frauen im jugoslawischen Sport: Ein Märchen von Gleichberechtigung

Die Geschichte der Jugoslawin Ankica Škrtić, die dank des Kommunismus sportliche Erfolge feierte, war Propaganda. Sie ähnelt heutigen Erzählungen.

Ilko-Sascha Kowalczuk über die AfD: „Glaubt den Lügen der Extremisten nicht“

Mit einem Lächeln die Faschisten stoppen? Ost-Historiker Kowalczuk im Gespräch über klebrige Ostalgie, AfD und die Ablehnung westlicher Liberalität.

USA feiern 250 Jahre Unabhängigkeit: Trump will USA gegen Kommunisten verteidigen

Unterbrochen von Hitze und Unwetter feiert US-Präsident Donald Trump in Washington das 250-jährige Bestehen der USA – und natürlich sich selbst.

Fusion-Festival nicht geschichtsbewusst: Ferienkommunismus auf dem Rosa Platz

Auf dem Fusion-Festival wird mit Sowjetanspielungen kokettiert. Das ist angesichts der stalinistischen Verbrechen und Putins Bildpolitik nicht okay.

HBO Miniserie „Chernobyl“.: Aufräumen in Trümmern

Die Miniserie „Chernobyl“ geht weit über ein klassisches Katastrophendrama hinaus. Gezeigt wird nicht weniger als der Untergang eines Staates.

Zum Sieg der demokratischen Mitte: Noch ist Frankreich nicht verloren

Die Links-rechts-Polarisierung hat bei den Kommunalwahlen nicht mehr gezogen. Demokratische Linke und Konservative können Systemsprenger besiegen.

Edith Tudor-Harts Fotografie in Berlin: Die Kamera als Waffe

Fotografin der Arbeiterklasse und Sowjet-Agentin: Der Berliner Freiraum für Fotografie stellt das politische Werk der schillernden Edith Tudor-Hart aus.

Buch über Ficos Slowakei: Demolieren und demontieren

Der slowakische Autor Michal Hvorecký erzählt in „Dissident“ vom autoritären Staatsumbau unter Fico. Und aus seiner bewegten Biografie.

Wirtschaftskrise in Kuba: Kuba erlaubt Joint Ventures zwischen Unternehmen

Ein Gesetz zu mehr Freiheiten von Unternehmen soll dem Inselstaat aus der Wirtschaftskrise helfen. In einigen Bereichen behält der Staat das Monopol.

Luxemburg-Liebknecht-Gedenkdemonstration: Laufsteg der Rotfronten

Auf der traditionellen LL-Demo rufen rote Gruppen zum Widerstand gegen die Wehrpflicht auf. Und wetteifern um die revolutionärste Aufmachung.

Politologe über Erinnerungspolitik: „Die Vergangenheit ist kein fremder Ort, kein anderes Land“

Der Kommunismus- und Faschismusforscher Vladimir Tismăneanu ist besorgt über den erinnerungspolitischen Kurs Rumäniens – gerade in Zeiten Trumps und Putins.

Streit um Lenin-Statue in Schwerin: Eine altvertraute Debatte

Lange schon steht eine Lenin-Statue in Schwerin. Nun sorgt die Debatte um die Ernennung zum Denkmal erneut für unverständlichen Zündstoff.

Biographie eines kommunistischen Paares: Zwei Leben in einer Partei

Mit einem Buchprojekt zum Leben von Martha und Harry Naujoks führt die Gruppe „Kinder des Widerstandes“ in die Welt des historischen Kommunismus.

Preis für Filmemacher Assaf Gruber: „Menschen im Prozess des gesellschaftlichen Absturzes“

Assaf Grubers Filme handeln von Geschichte, Kommunismus und Zionismus. Ein Gespräch darüber, wie politische Konflikte in der Kunst wieder auftauchen.

„Living the Land“ von Huo Meng: Vor der großen Landflucht

Der Spielfilm „Living the Land“ von Huo Meng spürt den gesellschaftlichen Umbrüchen im Dorfalltag einer chinesischen Großfamilie nach.

Kundgebung gegen Berliner Femizid: Patriarchale Gewalt kennt keine Herkunft

Eine kommunisitsche Jugendgruppe gedenkt einer jungen Frau aus Marzahn. Der Ex-Partner soll die 27-jährige Anfang des Jahres umgebracht haben.

Der Comic „Zeit heilt keine Wunden“: Ein unbequemer Zeitzeuge

Hannah Brinkmann erzählt die Geschichte Ernst Grubes nach. Er wurde als „Halbjude“ von den Nazis verfolgt und in der BRD als Kommunist inhaftiert.

Kommunistische Architektur Bulgariens: Das Ufo mit dem rubinroten Stern

Die kommunistische Zeit Bulgariens spiegelt sich in ihren Bauten. Deren Architektur steht zwischen Kunst und Totalitarismus. Ein Reisebericht.

Comeback der K-Gruppen: Ein Heilsversprechen für junge Kader

In Berlin hat sich eine Revolutionäre Kommunistische Partei gegründet. Das Energielevel der rund 200 jungen Menschen beim Parteitag sackte schnell ab.

Hype um Black Friday: Shoppen ist kein Sternenhimmel

Am Black Friday ist alle Kapitalismuskritik grau. Arme könnten da auch mal eine Waschmaschine kaufen. Eine Waschmaschine aber löst das Problem nicht.

Chinesische Tragikomödie „Successor“: An der Zensur vorbei

„Successor“ zeichnet ein düsteres Bild vom neuen Wohlstand des kommunistischen Landes. Warum die Tragik-Komödie überraschend gelungen ist.

Buch über Widerstandskämpferin: Den Nazis entkommen

Nils Klawitters Buch „Die kleine Sache Widerstand. Wie Melanie Berger den Nazis entkam“ geht über das Leben einer Widerstandskämpferin in Frankreich.

Erfolgsrezept für linke Parteien: „Teil der Gesellschaft sein“

Die Kommunistische Partei Österreichs gilt als spannendste Linkspartei Europas. Georg Kurz will seine Erfahrungen nun in Die Linke einbringen.

Zeitschrift „Sinn und Form“ in der DDR: Kultur unterm geteilten Himmel

Wie haben die Schriftsteller in der DDR diskutiert? Im nun online gestellten Archiv der Zeitschrift „Sinn und Form“ kann man das nachlesen.

Jüdische Biografie in der DDR: Der gescheiterte jüdische Kommunist

Leo Zuckermann wollte in der DDR eine individuelle Entschädigung für Jüdinnen und Juden durchsetzen. Philipp Graf erinnert an seine Geschichte.

Opposition in Moskau: Verborgene Illusionen

Andrej Morar ist 24 und sehnt sich nach dem Sowjetkommunismus zurück. Seit dem Ukrainekrieg ist er mit politischer Repression konfrontiert.

Neuer Roman von Szczepan Twardoch: Im Eis und in der Sowjetunion

Szczepan Twardoch lässt seine Hauptfigur im Nordmeer stranden. Im Eis denkt er über die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts nach.

Skandalautorin Goliarda Sapienza: Alles so unerhört frei

Posthum erschien Goliarda Sapienzas Roman „Die Kunst der Freude“ über ein Leben voller Lust, Gewalt und Politik. Sie wäre nun 100 Jahre alt geworden.

Parlamentswahlen in Indien: Kommunisten in der Krise

Im Bundesstaat Kerala setzten sich bei den letzten Landtagswahlen die Kommunisten durch. Auf nationaler Ebene ringen sie um Anerkennung.

Entdeckung der Autorin Pirkko Saisio: Aus dem Schatten getreten

In Finnland ist Pirkko Saisio sehr bekannt. Nun ist „Gegenlicht“, der zweite Teil ihrer autofiktionalen Trilogie, endlich auf Deutsch erschienen.

Linke im Nahost-Konflikt: Was den „Genossen“ schwerfällt

Kritische Solidarität mit Israel ist keine Neurose. Sie ist eine Errungenschaft der Linken und fußt auf spezifischen historischen Erfahrungen der BRD.

Wahlerfolg der Kommunisten in Salzburg: Gespenst in Österreichs Rathäusern

Nach Graz könnte bald auch Salzburg kommunistisch regiert werden. Die KPÖ plus zieht in die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in der Mozartstadt ein.

Westliche Diplomaten bei Kim Jong Un: Nordkoreas großer Sprung zurück

Erstmals seit Corona sind wieder deutsche Diplomaten nach Pjöngjang gereist. Doch das Kim-Regime öffnet sich nur äußerst schleppend und selektiv.

Ausstellung über Hamburger Aufstand: Die ausgefallene Revolution

Am 23. Oktober 1923 begannen Teile der KPD in Hamburg eine Revolte. An den Aufstand erinnert die Ausstellung „Hamburg 1923. Die bedrohte Stadt“.

Bewegungstermine in Berlin: Jetzt bloß zusammenhalten!

Trotz Differenzen müssen Linke gegen die Angriffe auf die Letzte Generation Einheit zeigen. Gedacht wird kommende Woche auch Opfern rechter Gewalt.

Linkes Café in Georgien: Wenn aus Theorie Praxis wird

Das Café „Praxis“ in Tbilissi ist ein Ort des Austausches und des günstigen Essens. Und einer der Orte, wo sich Einheimische und Migranten begegnen.

Biografie über Walter Ulbricht: Feldwebel der Revolution

Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk hat eine Biografie Walter Ulbrichts vorgelegt. Sie ist zugleich auch eine Geschichte des Kommunismus.

Nachruf auf Milan Kundera: Mit geistiger Freiheit

Sein Roman „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ verhalf der tschechischen Literatur zu Weltruhm. Nun ist Milan Kundera in Paris gestorben.

Serie „I’m a Virgo“ auf Amazon Prime: Cooler Kommunismus

Der linke Filmemacher Boots Riley ist wieder da: Seine Serie „I’m a Virgo“ folgt einem fünf Meter großen Teenager bei Abenteuern im Spätkapitalismus.

Wiederentdeckung des Autors Egon Bondy: Die Kunst mitten im Höllensturz

Egon Bondy schrieb über Verfolgung, sexueller Besessenheit und Psychiatrisierung. Seine Autobiografie ist eine wichtige Entdeckung.

Kommunist über 100 Jahre Kampf: „Die Jugend ist nicht scharf genug“

Der Kommunist Julius Christiansen hat kürzlich seinen 100sten gefeiert. Der Diskurs zum Ukraine-Krieg erschreckt ihn. An der DDR fand er vieles gut.

Buch über Architektur der DDR: Exportschlager Weltflucht

Die DDR exportierte global Architektur. Doch preußischer und internationaler Kommunismus waren nur schwer vereinbar, wie ein neues Buch beschreibt.

Koenen-Buch „Im Widerschein des Krieges“: Blackbox deutsch-russische Beziehung

Gerd Koenen war Aktivist im Kommunistischen Bund Westdeutschlands, heute ist er Russlandexperte. Über den Analytiker des Totalitären.

Buch über Widerstand zur NS-Zeit: Kommunistischer Adel

Gottfried Paasche geht in „Hammersteins Töchter“ der Historie seiner kommunistischen Verwandten nach. Sein Buch ist ein eindrückliches Zeitzeugnis.

Grazer Bürgermeisterin übers Regieren: „Es braucht mehr Moral“

Die Kommunistin Elke Kahr ist seit November 2021 Stadtoberhaupt im österreichischen Graz. Sie hat ein Faible für unkonventionelle Lösungen.

Autobiografie von US-Sängerin Dane: Sozialismus der Herzen

Ein weitgehend unabhängiges Künstlerinnenleben: Barbara Dane, die große linke US-Folksängerin, hat ihre Autobiografie veröffentlicht.

Kubas frustrierte Jugend: Mangel im Paradies

Hinter der karibischen Postkartenkulisse verbirgt sich eine kaputte Wirtschaft und eine restriktive Regierung. Junge Menschen wandern aus.

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