taz.de -- Berlin Marzahn-Hellersdorf
Die doppelte Brandmauer der CDU: Unvereinbar mit der Wirklichkeit
Der frühere CDU-Generalsekretär Mario Czaja will in Marzahn-Hellersdorf auch Gespräche mit der AfD führen. Die ist dort deutlich stärkste Kraft geworden.
Nach der Wahl in Marzahn-Hellersdorf: „Für uns im Bezirk ist es eine Katastrophe“
Die AfD wird in Marzahn-Hellersdorf stärkste Kraft und dominiert künftig im Bezirksparlament. Antifaschist*innen warnen vor den Folgen.
Russlanddeutsche und die CDU: Fremdeln mit einem offen schwulen Spitzenkandidaten
Russlanddeutsche galten lange Zeit als treue CDU‑Wähler. Doch nun geht der Trend in Richtung AfD. Das hat Gründe. Eine Spurensuche
Marzahn-Hellersdorf vor der Wahl: Viel Frust im Nordosten
Die CDU hat sich im Bezirk als „Kümmerer-Partei“ inszeniert, doch ihre Investoren-Politik macht sie in der Platte unbeliebt. Kann die Linke davon profitieren?
Haze’evot in Berlins lautester Platte: Alles okay, Mama?
Die israelische Band Haze’evot machte im Berliner Orwo-Haus halt. Die fünf Frauen, die an radikale Veränderung von unten glauben, rockten das Haus.
Bewegungstermine in Berlin: Wer zu früh plakatiert, den bestraft der Bezirk
Die ersten Plakate hängen, der Wahlkampf geht in die heiße Phase. Mobilisieren tun nicht nur die Parteien, auch die Straße ist aktiv.
Anschlag auf Flüchtlingsunterkunft: Der Aufschrei bleibt aus
Auf eine Unterkunft für Geflüchtete in Hellersdorf wird ein Brandanschlag verübt. Doch öffentlich findet dieser nur wenig Beachtung.
Wahlkampfbeginn der AfD Berlin: Rap gegen Schlager
Die AfD eröffnete am Freitag in Marzahn-Hellersdorf mit abgedroschenen Parolen ihren Wahlkampf. Zur Gegenkundgebung kamen rund 500 Menschen.
Pride Parade in Marzahn: Queer am Stadtrand
Rund 1.000 Menschen kamen zur Marzahn-Pride. Rechte Gegenproteste wie im Vorjahr blieben aus. Doch die Bedrohung von rechts ist dort weiterhin Alltag.
Pride Parade in Berlin-Marzahn: „Sichtbarkeit ist Widerstand“
Letztes Jahr hatten Rechtsextreme gegen sie mobilisiert: Die Marzahn-Pride findet nun zum siebten Mal statt, bislang ohne angekündigten Gegenprotest.
Verdacht auf Korruption in der CDU: Seniorengerechtes Wohnen mit Interessenkonflikt
In Marzahn-Hellersdorf sind CDU-Politiker*innen teils in Vereinen und Unternehmen aktiv, die die Politik dort groß fördert. Grüne fordern Aufklärung.
Haustürrecherche der Berliner Linken: Wem Marzahn-Hellersdorf gehört
Seit der Wende wurde ein Fünftel der Wohnungen im Bezirk privatisiert. Für die Linkspartei auch ein Argument, mehr für Vergesellschaftung zu werben.
Christliche Orte in Marzahn-Hellersdorf: Kein gottloser Bezirk
Der Bezirk im Osten Berlins gilt nicht als Hotspot christlichen Lebens. Dabei laufen die migrantischen Freikirchen traditionellen Kirchen den Rang ab.
Antifa-Demo in Berlin: Antifa schaut nach den Rechten
Zwischen Plattenbau und Polizeischutz beweisen Aktivist:innen am Freitag im Berliner Bezirk Marzahn: Der Osten gehört nicht den Rechten – sondern denen, die Haltung zeigen.
Rechtsextreme gegen Pride in Berlin: Queerer Protest bedroht
Die Marzahn Pride demonstriert zum sechsten Mal für Sichtbarkeit – die rechtsextreme Gruppe „Deutsche Jugend Voran“ mobilisiert dagegen.
6. Marzahn Pride: „Wir gehören hier hin“
Der Verein Quarteera organisiert am 21. Juni die Marzahn Pride. Koordinator Adam Baas benennt die Probleme der queeren Community im Osten Berlins.
Senats-Beauftragter Walter Gauks: Aussiedlerverein im Visier der Integrationsverwaltung
Der schwarz-rote Senat überprüft die Abrechnungen des bis 2024 von seinem Aussiedlerbeauftragten Walter Gauks (CDU) geleiteten Vereins Lyra Marzahn.
Senats-Beauftragter Walter Gauks: Vereinchen wechsel dich
Mit Lyra Marzahn droht dem bis 2024 vom Senats-Aussiedlerbeauftragten Walter Gauks geleiteten Verein die Insolvenz. Ein Ersatz steht schon bereit.
LKA in Berlin ermittelt: Unregelmäßigkeiten bei Lyra Marzahn
Die Finanzen von Lyra Marzahn sind nun Ermittlungsgegenstand. Die Mittelverwendung des Spätaussiedlervereins wird untersucht.
Verein „Lyra Marzahn“: Leere Bücher in Marzahn
Der Spätaussiedler-Verein Lyra Marzahn hat Zahlungsschwierigkeiten. taz-Recherchen zeigen: Gründer Walter Gauks (CDU) langte offenbar ordentlich zu.
Rechtsextremismus in Berlin: Rechtsruck führt zu Überstunden
Immer häufiger kommt es zu rechtsextremen Vorfällen in Berlin – aber den lokalen Register- und Beratungsstellen werden zusätzliche Mittel verwehrt.
ARD-Serie „Marzahn, mon amour“: Auf Augenhöhe mit dem Hornhauthobel
Den Bestseller-Roman „Marzahn, mon amour“ gibt es jetzt als Serie. Im Zentrum steht die Fußpflegerin Kathi in der Berliner Plattenbausiedung Marzahn.
Krise des Einzelhandels: Der Kampf gegen die Ödnis
Am Ostberliner Stadtrand stehen etliche Shoppingcenter leer. Statt die Klötze wieder abzureißen, sei hier der ideale Platz für sogenannte Sorgezentren.
CDU-Wahlkampf am Ostberliner Stadtrand: Kiez, Krieg und Kinderpunsch
Die CDU-Kandidaten Mario Czaja in Marzahn-Hellersdorf und Danny Freymark in Lichtenberg setzen auf ihren „Heimatbonus“. Ihr Hauptgegner ist die AfD.
Kundgebung gegen Berliner Femizid: Patriarchale Gewalt kennt keine Herkunft
Eine kommunisitsche Jugendgruppe gedenkt einer jungen Frau aus Marzahn. Der Ex-Partner soll die 27-jährige Anfang des Jahres umgebracht haben.
Kuratorin über den Weg zur Kunst: „Ohne Neugier kann man so einen Job nicht machen“
Karin Scheel lebt zwischen den Welten: Arbeiten tut sie am Rand Berlins in der Galerie Schloss Biesdorf, und sie wohnt im Touristen-Hotspot Friedrichshain.
Razzia bei Berliner Nachwuchsnazis: Mit 160 Beamt:innen gegen die braune Brut
Ermittlungen gegen neun junge Männer wegen räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung, Diebstahl und Verstößen gegen das Waffengesetz.
Bauvorhaben an der Allee der Kosmonauten: Filz-Verdacht in Marzahn
Eine Baufirma will in Marzahn drei Hochhäuser errichten. Anwohner und Bezirk sind dagegen, doch der Bauherr hat anscheinend gute Kontakte in die CDU.
Schulstart in Berlin: Abgehängte Kids
Mit verpflichtenden Familienräten will Marzahn-Hellersdorf Defiziten bei Schulkindern vorbeugen. Eltern sollen dabei mehr Verantwortung übernehmen.
Die queere Szene am Stadtrand wächst: Queere Beratungsstelle ab Herbst
Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf bekommt endlich ein queeres Beratungsangebot. Das Budget steht. Und schon sind die Stellenausschreibung in Arbeit.
Ehrengrab für Charlotte von Mahlsdorf: Späte Ehre für eine queere Ikone
Das Grab von Charlotte von Mahlsdorf soll offiziell ein Berliner Ehrengrab werden. Die BVV Marzahn-Hellersdorf schickt das Bezirksamt in die Spur.
Am 15. Juni ist wieder Marzahn Pride: Regenbogen im braunen Kiez
Mit dem ersten Queer-Beirat Berlins ist der Bezirk Marzahn-Hellersdorf Vorreiter bei queerpolitischen Belangen. Mehr Budget für Stellen und Beratung.
Bündnis gegen Tangentialverbindung Ost: Der Konsens lautet: So nicht
Das neu gegründete Bündnis „Schiene vor TVO“ macht mobil gegen das 400 Millionen Euro teure Straßenprojekt, das durch die Wuhlheide führen soll.
Ärger in Marzahn-Hellersdorf: Parteienzoff ums Blütenfest
Das CDU-geführte Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf verweigert SPD, Grünen und Linken Infostände auf einem Bürgerfest. Die Parteien sind empört.
Verdacht der Klüngelei: Bis zur Klärung der Vorwürfe im Amt
Der Beauftragte für Russlanddeutsche des Berliner Senats bleibt trotz schwerer Vorwürfe im Amt. Linke und Grüne fordern seinen Rücktritt.
Bildungsgerechtigkeit in Berlin: Am Stadtrand besonders mangelhaft
In Berlins Außenbezirken fehlen deutlich mehr Lehrer*innen als in der Innenstadt. Der Senat sollte die Schulen dort daher besonders gut ausstatten.
Umstrittene Stellenbesetzung im Senat: Der CDU-Funktionär und das Geld
Ein von Walter Gauks, dem Senatsbeauftragten für Russlanddeutsche, geleiteter Verein soll in schwere finanzielle Schwierigkeiten geraten sein.
Lehrer*innenmangel in Berlin: Niemand will ins Grüne
An vielen Schulen in Marzahn-Hellersdorf ist die Mehrheit der Lehrer*innen nicht voll ausgebildet. Der Ruf nach Steuerung wird lauter.
Ukraine-Flüchtlinge und der Arbeitsmarkt: „Sprache oft die größte Hürde“
Ukrainische Flüchtlinge haben einen Sonderstatuts. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Gespräch mit Andreas Peikert vom Jobcenter Marzahn-Hellersdorf.
CDU-Stellenbesetzung im Senat: „Ein ganz normaler Fall“
Sein Parteifreund sei eben gut vernetzt: CDU-Senatschef Kai Wegner verteidigt den umstrittenen Beauftragten für Russlanddeutsche.
Compliance-Vorwürfe in Marzahn: Auf den Spuren des Sandmanns
Beim Senatsbeauftragten für Russlanddeutsche, Walter Gauks (CDU), tun sich neue Fragen auf. Grüne und Linke fordern, dass er sein Amt ruhen lässt.
CDU-Stellenbesetzung im Senat: Der Vielbeschäftigte
Walter Gauks (CDU) ist neuer Senatsbeauftragter für die Russlanddeutschen. Mit der Trennung von Senats- und Parteiarbeit soll er es nicht so genau nehmen.
Der Dreikampf um die Berliner SPD-Spitze: Raed Saleh kann nicht loslassen
Mit dem SPD-Fraktionschef und der Bezirkspolitikerin Luise Lehmann strebt ein drittes Duo den Landesvorsitz an. Ihre Erzählung ist wenig glaubwürdig.
Berliner Hilfe für die Ukraine: Was man im Krieg so braucht
Was vom Verlin „Berlin to borders“ in Marzahn gesammelt wird, spiegelt auch den Verlauf des Krieges und die Bereitschaft zu spenden. Ein Rundgang.
Dokumentarfilm „Kalle Kosmonaut“: Im Kampf mit sich selbst
Der Dokumentarfilm „Kalle Kosmonaut“ folgt einem Jugendlichen aus Berlin-Marzahn. Von der Kindheit geht es in der Jugend in den Knast.
Dritter Weg in Berlin: Neonazis auf Konfrontationskurs
Eine kleine Gruppe Neonazis des Dritten Weg verübt immer mehr Straftaten. Die Gesellschaft müsse einschreiten, fordern zivilgesellschaftliche Akteure.
Kinderarmut in Berlin: Ohne Geld an den Gärten der Welt
Jedes vierte Kind in Berlin ist von Armut betroffen. Was bedeutet das für Familien, welche Lösungen braucht es? Ein Besuch der Arche in Hellersdorf.
Queere Demos: Mit Pride in den Sommer
Zu Beginn des Pride Monats laufen in Berlin gleich zwei Paraden gleichzeitig. Ein Zeichen, dass die Community sich weiter ausdifferenziert.
Räumung der Waldbesetzung in Berlin: Klimaprotest lässt sich nicht verbieten
Die Räumung des Wuhlheide-Protestcamps und das mehrmonatige Versammlungsverbot sind eines Rechtsstaates unwürdig. Statt Repression braucht es ein Umdenken.
Besetzung der Wuhlheide in Berlin: Polizei kommt mit Räumfahrzeugen
Die Waldbesetzung der Wuhlheide gegen ein geplantes Straßenbauprojekt wurde geräumt. Die Polizei sägte sich den Weg zu den Baumhäusern frei.