taz.de -- Berlin-Kreuzberg
„Rogacki“ Pop-Up-Laden in Kreuzberg: „Essen Linke Austern?“
Zur Eröffnung des Berliner Kult-Feinkostladens Rogacki strömen die Charlottenburger Stammgäste gen Osten in die Markthalle Neun – mit Bock auf Fisch und Nostalgie.
Verwahrlostes Gebäude: Kafkaeske Kommunikation
Seit die Deutsche Wohnen ihr Haus übernommen hat, geht es steil bergab: Die BewohnerInnen des Maybachufer 6 haben Probleme mit Sauberkeit und Sicherheit.
Neuer Roman von Sven Regener: Wer hier lebt, entwickelt ganz bestimmt eine Mauermacke
Der Autor schickt „Frankie und Freddie“ durch die Mauerstadt: Der neue „Herr-Lehmann“-Roman ist so lustig und blöd, wie man es sich nur wünschen kann.
Malerei und Poesie: Treibholz allerlei
Im Kreuzberger Ausstellungsraum Klek sammelt Sebastian Lettner Fragmente des Daseins. Gefundenes Material bekommt einen neuen Anstrich.
Kriminalität rund um den Görli: Was geben diese Zahlen her?
Die Grünen haben Kriminalitätsstatistiken für die Kieze am Görlitzer Park angefordert. Belegen sie, dass die nächtliche Schließung die Umgebung unter Druck setzt?
Stadtrundgang mit Straßenschäden: Welche Schicht ist der Schaden?
In Kreuzberg erkundet die „Road Damage City Tour“ konfligierende Trottoir-Systeme und Teer-Glitches. Geleitet wird sie von Tourguide Peter Behrbohm.
Geschmack wie in El Salvador: Unser Platz
Nicht mehr nur trockenes Buschwerk: Wie verwandelt wirkt der Zickenplatz in Berlin-Kreuzberg, als Laura dort ihren Geburtstag feiert.
Boulespielen in Berlin: Die Kugel rollt
Auch ohne Pastis und Zikaden weht am Bouleplatz in Kreuzberg südfranzösisches Flair. Hier kommen alle zusammen – Hobbyspieler, Stammgäste und ein Deutscher Meister.
Geflüchtete Kinder in Berlin: In der Schule, aber nur unter sich
Obwohl aktuell kaum Kinder in Notunterkünften leben, will der Senat sie weiter dort beschulen. An der Hasenheide entsteht sogar eine neue Flüchtlingsschule.
Tagebuch-Lesung in der Fahimi-Bar Berlin: Hirnwindungen eines Geisteswissenschaftlers
In „Knister“ hat Autor Christoph Narholz aus Jahrzehnten von Notizen ein Jahr destilliert. Bei einer Berliner Lesung wurde wildes Denken anschaulich.
Im Glaskasten nach oben: Vorsicht an den Türen
Einer ist schon drin. Im Aufzug an einem U-Bahnhof in Berlin-Kreuzberg kommt es zu einer Begegnung zwischen zwei Menschen.
Büchergeschäft in der SPD-Zentrale: Bald ist der Laden dicht
Die SPD steht in Umfragen bei 11 bis 13 Prozent. Eine Buchhandlung in der Parteizentrale in Berlin-Kreuzberg startet schon den Schlussverkauf.
Nachbarschaftliches Leben: Wo man sich grüßt
Eine gute Nachbarschaft muss nicht frei von Konflikten sein. Doch in der Stadt kommt man anders zusammen als auf dem Land: Berlin ist nicht Altranft.
Seifenkistenrennen in Berlin: „Statt Unfällen habe ich Siegerehrungen gesehen“
Wo sind all die Straßenfeste hin mit den Wettbewerben für Kinder? Unser Kolumnist erinnert sich an Seifenkistenrennen. Braucht es ein Comeback?
Mit dem Nachtbus nach Hause: Kreuzberger Nacht in der N8
Im Berliner Nachtbus N8 sind alle mit sich selbst beschäftigt, um nicht hinzufallen, wach zu bleiben oder klarzukommen. Ein kleiner Junge fällt da nicht weiter auf.
Nakba-Demo in Berlin: Die Katastrophe schreibt sich fort
Zum Nakba-Gedenken finden am Samstag bundesweite Demonstrationen statt. In Berlin ist erneut mit einem großen Polizeiaufgebot zu rechnen.
Veranstaltung zu Nius in Kreuzberg: Solidarisch gegen Onlinepranger
Eine Infoveranstaltung zu Nius mit Berichten von Betroffenen rechter Kampagnen zieht 250 Menschen an. Reichelts Portal hatte im Vorfeld massiv Stimmung gemacht.
Protest gegen rechtes Medium: Kreuzberg gegen Nius
Das rechtspopulistische Portal Nius sitzt mitten im multikulturellen Berliner Stadtteil Kreuzberg. Anwohner wehren sich dagegen. Das Medium wittert eine staatsfinanzierte Kampagne.
Schließung des Görlitzer Parks in Berlin: Nicht ganz dicht
Trotz einer Protestkundgebung schließen sich die Tore im Görli am Sonntagabend zum ersten Mal. Doch besonders stabil wirkt der Zaun nicht.
Der Hausbesuch: Die Pistole lag auf dem Boden
Es braucht ein Thema, das Liebende zusammenschweißt. Bei Katharina Oguntoye und Carolyn Gammon ist es der Kampf gegen Ausgrenzung und Rassismus.
Kollektiv-Fotobuch „Love“: An die Halsbeuge gedrückt
Wie lassen sich Momente der Liebe einfangen? Das Kollektiv Femxphotographers sagt: in all ihrer Komplexität. Und zeigt 25 Perspektiven auf „Love“.
Off-Space Ausstellung in Kreuzberg: Der Abschlussball als Vexierbild
Auf dem Dachboden eines Kreuzberger Hinterhauses stellt die Malerin Julija Zaharijević aus. Sie wirft in einen eigenen historischen Moment hinein.
Konzertkarten in Berlin: Kreuzberg ohne Tresen
Mit der Insolvenz der Konzertkasse Koka36 ist in der Oranienstraße eine weitere Bastion des Persönlichen gefallen. Wo soll man jetzt Tickets kaufen?
Zum Tod von Charlotte Matthiesen: Schwarzer Humor für die Frauenbewegung
Die Schauspielerin Charlotte Matthiesen kam aus der Westberliner Frauenbewegung und Alternativszene der 70er und 80er Jahre. Ein Nachruf.
Ein Kohlehändler über Beharrlichkeit: „Ich bleibe bis zum Schluss“
Wer in Berlin Kohle braucht, ruft bei Dirk Kögler an. Der Kreuzberger hat sie im Angebot. Er ist einer der letzten Kohlehändler in der Stadt.
Altes und Neues von den Berliner Szenen: Ein Wiederlesen zum Abschied
Ein Urgestein unserer Seiten, die Berliner Szene, erhält einen neuen Namen. Einige der Szenen Detlef Kuhlbrodts folgen hier erstmals „richtig“ online.
Der Mehringplatz im Theater: Dem Platz eine Bühne
Der Mehringkiez gilt als Ort der Probleme. Bei einem Nachbarschaftstreffen im Hebbel am Ufer zeigen sich Solidarität und Talente der Bewohner:innen.
Mieterschutz in Kreuzberg: Bezirk übernimmt Wasserrechnung
Der Besitzer der Platte am Hafenplatz bezahlt die Wasserrechnung nicht. Der Bezirk übernimmt, um Mieter zu schützen, und sieht „Entmietungsstrategie“.
Kürzungen bei Drogenhilfe in Berlin: Metall statt Menschen
Viele Angebote zur Drogenhilfe sind kaum angelaufen, da will der Senat sie schon wieder einstellen. An den Plänen für den Görli-Zaun halten CDU und SPD dagegen fest.
taz-Sommerserie „Berlin geht baden“ (8): Einmal Ausweis, bitte
Ohne Ausweis hat man in den Berliner Freibädern keine Chance. Seit zwei Jahren schon wird die Regelung streng umgesetzt. Eine Bestandsaufnahme.
Drogenpolitik in Berlin: Es bleibt nur der Zaun
Zwei Jahre nach dem Berliner „Sicherheitsgipfel“ stehen die sozialen Maßnahmen rund um den Görlitzer Park vor dem Aus. Dabei sind sie ein voller Erfolg.
Geschichte des Görlitzer Parks in Berlin: Früher brannten mehr Bagger
Für die einen Hort allen Übels, für die anderen Naherholung: Schon in den 80er Jahren mussten Kreuzberger:innen für den Görlitzer Park kämpfen.
Musiklabel Noisolution wird 30 Jahre alt: Schon wieder 30 Jahre rum
Das Berliner Independent-Label Noisolution übersteht mit DIY-Ethos, Loyalität und einer Menge Gitarren seit drei Jahrzehnten Trends und Krisen.
Verwahrlosung von Wohnraum: Alles muss man selber machen
In der Ritterstraße in Berlin-Kreuzberg leben Mieter:innen in einer Dauerbaustelle. Sie schließen sich zusammen – und erzielen erste Erfolge.
Vermieter kassieren, Politik wird aktiv: Konsequent, aber warum nur dort?
1991 kauften linke Journalisten ein Haus in der Berliner Oranienstraße. Für die Sanierung erhielten sie 3,4 Millionen Euro. Die Gegenleistungen blieben aus.
Umstrittene Bürotürme in Kreuzberg: Nichts ist im grünen Bereich
Die Planungen für das umstrittene Bauprojekt „Urbane Mitte“ gehen munter voran. Der Investor klagt unterdessen gegen die Kritik einer Bürgerinitiative.
Aus für Grundschule in Berlin-Kreuzberg: Soziales Gefüge wird plattgemacht
Schüler:innen, Lehrkräfte und Eltern demonstrieren für den Erhalt der Reinhardswald-Grundschule an ihrem bisherigen Standort an der Gneisenaustraße.
Görlitzer Park in Berlin: Tear down this Zaun
Der schwarz-rote Berliner Senat hat mit dem Zaunbau um den Görlitzer Park begonnen. Das steht exemplarisch für die Abschottungspolitik der Union.
Kreuzberger Ukuleleladen muss schließen: Abschied vom „hüpfenden Floh“
Ausverkauf im Leleland in der Gneisenaustraße. Ladenbesitzer Harry Truetsch muss sein Geschäft aufgeben. Es ist einmalig in Europa.
Gedenken an das Dersim-Massaker: Ein weitgereister Stein
Die Dersim-Gemeinde erinnert ab Sonntag mit einem neuen Mahnmal an ein Massaker, das der türkische Staat 1937 verübte – und bis heute verschleiert.
Überfall auf Kreuzberger Urgestein: Solidarität mit HG
Der Inhaber des „Gemischtwarenladen mit Revolutionsbedarf“ in Kreuzberg wird überfallen und verletzt, kann die Räuber jedoch in die Flucht schlagen.
Der Hausbesuch: Das Haus auf dem Rücken
Delal Atmaca wächst als Halbnomadin in den anatolischen Bergen auf – bis ihre Familie nach Deutschland zieht. Über die zwei Leben einer Frau.
Comic „Super-GAU“ von Bea Davies: Von Fukushima an den Kotti
„Super-GAU“ von Bea Davies erzählt vom März 2011. Der Comic verbindet das Schicksal seiner Figuren in Berlin mit der Atomkatastrophe in Japan.
Demokratisches Potenzial der Stammkneipe: Mehr Kiez und Keule wagen
Auf dem Weg vom Kottbusser Tor zum Hermannplatz prallt viel aufeinander. Es sind Widersprüche, die sich in den Armen liegen können.
Kostüme reparieren: Der Sound des Tüllrocks
Das Berliner Kostümkollektiv repariert und rettet Kostüme, auch für Mehrfachverwendung in Theaterproduktionen. Die freie Szene nutzt das Angebot rege.
App gegen Mietwucher: Die Linke findet fast 50.000 Fälle von überhöhter Miete
Die Ergebnisse aus der „Mietwucherapp“ der Linken fallen drastischer aus, als die Partei es selbst erwartet habe. Berlin sticht heraus.
Arzthelfer über seine Ausbildung: „Guten Morgen, meine Damen“
Veli Çağıllıgeçit kam 1979 aus der Türkei nach Deutschland und ließ sich zum Arzthelfer ausbilden. Als erster Mann in Berlin – allein unter Frauen.
Erfolg gegen Eigenbedarfskündigungen: Gericht ebnet neue Wege für Mieter, sich zu wehren
Die Tochter wolle einziehen, behaupten Vermieter etwa – und schmeißen die Mieter raus. Tausende in Berlin sind betroffen. Jetzt stärkt ein Urteil ihre Rechte.
taz-adventskalender „24 stunden“ (16): 16 Uhr am Kottbusser Tor
Der Kotti gilt als klein Istanbul. Hier kommt alles zusammen: Tauben, Moscheen, Izmir Köfte, Junkies und Liebe für alle.
taz-adventskalender „24 stunden“ (3): 3 Uhr im Görlitzer Park
Noch ist der Görli bei Dunkelheit geöffnet – und in einer eisigen Dezembernacht menschenleer. Wer hier ausharren muss, droht zu erfrieren.