taz.de -- Memorial

Russisches Haus und Goethe-Institut: Putins Propagandaspiele

Das Goethe-Institut in Moskau soll schließen. Es war so ziemlich das letzte seiner Art. Menschenrechtlerin Irina Scherbakowa über Kultur und den Krieg.

Niederschlagung des Prager Frühlings: Gefährlicher August

Als der Warschauer Pakt 1968 den Prager Frühling niederschlug, gab es auch in Russland Protest. Unter Putin wurde die Erinnerung daran immer unbequemer.

Menschenrechtlerin über Widerstand: „Ein Symbol des anderen Russland“

Die Menschenrechtsorganisation Memorial ist in Russland verboten worden. Aber die Arbeit geht weiter, sagt Mitgründerin Irina Scherbakova.

8. und 9. Mai-Gedenken in Russland: Die gestohlene Erinnerung

Putin nutzt den lang als stillen Gedenktag gefeierten 9. Mai für Sowjetpropaganda, Stalinverklärung und Militarismusshows.

Als Gorbatschow Generalsekretär wurde: Die Chance auf Freiheit existiert

Menschen brauchen die ganze Wahrheit. Michail Gorbatschow lieferte den Russen diese in einer Rede 1991. Damals dachte man, die Wende sei vollzogen.

Irina Scherbakowa über Exil und Flucht: „Ich vermisse Russland nicht“

Putin, die Ukraine und der Westen. Kulturwissenschaftlerin Scherbakowa über den Kampf um Demokratie, Solidarität und das Werk der Ost­europa-Expertin Anne Applebaum.

Oleg Orlow über den Gefangenenaustausch: „Ich muss Herrn Scholz danken“

Der russische Aktivist Oleg Orlow kam beim Gefangenenaustausch frei. Ein Gespräch über seine Haftbedingungen, Putin und die Möglichkeiten des Westens.

Auszeichnung für Memorial-Mitbegründerin: Unbequemes Gewissen

Im Regime von Putin ist für die Menschenrechtlerin Irina Scherbakowa kein Platz. Am Freitag erhält die 75-Jährige den Hambacher Freiheitspreis 1832.

Haft für Menschenrechtler in Russland: Aufrecht ins Gefängnis

Oleg Orlow wird zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Seine Kritik am Krieg habe die Armee diskreditiert. Er selbst sagt: „Leider hatte ich recht.“

Nach dem Tod von Alexei Nawalny: Leichnam scheint unauffindbar zu sein

Nawalnys Mutter und seinem Anwalt ist es bisher nicht gelungen, den Toten zu sehen. Trotz Repressionen äußern Menschen in russischen Städten spontan ihre Trauer.

Zustand der russischen Zivilgesellschaft: Erschöpfung und Hoffnung

An der Berliner Volksbühne debattieren Menschenrechtsaktivisten zur desolaten Lage Russlands. Das Unheil begann nicht erst unter Putin.

Politische Gefangene in Russland: Postkarten in den Knast

Russische Ak­ti­vis­t*in­nen organisierten auf lokaler Ebene Unterstützung für Inhaftierte. Wegen des großen Zuspruchs geht das jetzt auch online.

Meduza-Auswahl 29. Juni bis 5. Juli: Das ererbte kriminelle System Putins

Der Putinismus gleiche dem Machtsystem der Bolschewiken, sagt Historiker Andrej Subow. Einen Machtwechsel hält er für möglich. Texte aus dem Exilmedium Meduza.

Menschenrechtler in Russland vor Gericht: Prozess gegen Kreml-Kritiker

Der russische Menschenrechtsaktivist Oleg Orlow äußerte sich kritisch zu Putins Politik. Im Prozess droht ihm nun eine Haftstrafe.

Friedensnobelpreise 2022: Eine Ehrung als Kommentar zur Zeit

Dass Ales Bjaljazki, Memorial und das Civil Liberties Comittee ausgezeichnet werden, ist richtig, wird aber leider folgenlos bleiben.

Friedensnobelpreis für drei Akteure: Zu wenig, angesichts der Verheerung

In der Ukraine hat der Preis schrille Töne ausgelöst. Das zeigt, ­wie grenzenlos der Hass sein muss, den Putins Krieg sät.

Friedensnobelpreis 2022: Ein Zeichen gegen Krieg und Diktatur

Der Friedensnobelpreis geht an Ales Bjaljazki aus Belarus, die russische Organisation Memorial und die ukrainische Menschenrechtsorganisation Center for Civil Liberties.

Protest gegen Putins Krieg: Putinocchio und Friedenstauben

In vielen deutschen Städten wie in Berlin gingen am Sonntag mehr als hundertausend Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straße.

Forscherin über Auswege für Russland: „Putin fürchtet die Soldatenmütter“

Susanne Schattenberg von der Bremer Forschungsstelle Osteuropa findet die deutsche Russlandpolitik kurzsichtig. Für Putin sieht sie einen Ausweg.

MenschenrechtlerInnen in Russland: Razzien in Moskau

Russische Behörden durchsuchen gleich mehrere Büros von Organisationen wie Memorial. Vertreterin Swetlana Gannuschkina wird zum Verhör gebeten.

Irina Scherbakowa über Putin: „Donbass ist nicht gleich Krim“

Russland überfällt die Ukraine. Historikerin Irina Scherbakowa über Putins Lügen, die Stimmung in Moskau und die Blindheit des Westens.

Menschenrechtsorganisation Memorial: Lautes Schweigen

Der Protest von Historikern in Deutschland zum Memorial-Verbot ist lau und halbherzig. Die eigenen Forschungsinteressen sind ihnen wichtiger.

Russland und Putins Strategien: Auf Augenhöhe mit den USA

Menschenrechtsorganisation verboten, mit Biden telefoniert, die EU düpiert – die letzte Woche des Jahres lief gut aus Putins Sicht.

Russland geht gegen NGO vor: Noch ein Warnlicht weniger

Ein Moskauer Gericht löst das Menschenrechtszentrum Memorial auf. Dieses vermittle mit Listen politischer Gefangener ein negatives Bild der Justiz.

Menschenrechte in Russland: Wider die Erinnerung

Die Auflösung von Memorial ist ein Urteil gegen alle Bür­ge­r*in­nen in Russland. Der Staat tilgt seine glanzlose Vergangenheit.

Russische Organisation Memorial verboten: Kreml reißt die Geschichte an sich

Seit den 80er-Jahren hat die Organisation „Memorial“ Aufarbeitung sowjetischer Gräueltaten betrieben. Nun wird sie in Russland verboten.

Menschenrechte in Russland: Aus 13 werden 15 Jahre

Ein Gericht erhöht das Strafmaß für den inhaftierten Historiker Juri Dmitriew. Er hatte zu Opfern Stalin’scher Repressionen gearbeitet.

Gruppe Memorial droht das Verbot: Vom Ende der Erinnerung

Eine Gruppe Menschenrechtler stört die historischen Legenden des russischen Präsidenten. Nun soll Memorial mundtot gemacht werden.

Memorial-Mitbegründerin über Russland: „Wie schnell die Angst zurückkehrt“

Russland will die wichtigste Menschenrechtsorganisation des Landes, Memorial, verbieten. Ein Gespräch mit einer Mitbegründerin.

Menschenrechtsorganisation in Russland: Wo die Erinnerung „liquidiert“ wird

Vor dem Obersten Gericht beginnt der Prozess um die Organisation Memorial. Der Generalstaatsanwalt wirft ihr Verstöße gegen die „Moral“ vor.

Menschenrechte in Russland: Der Erinnerung beraubt

Der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial droht das Aus. Die Opfer des sowjetischen Geheimdienstes sollen vergessen werden.

Menschenrechtlerinnen über Russland: „Vernichtung der Zivilgesellschaft“

In Russland soll die Menschenrechtsorganisation Memorial aufgelöst werden. Swetlana Gannuschkina und Lena Zhemkova berichten von den Repressionen.

Menschenrechtsorganisation in Russland: Maas sorgt sich um Memorial

Der geschäftsführende Außenminister warnt vor der Schließung der russischen Nichtregierungsorganisation. Auch Grüne und FDP zeigen sich besorgt.

Sacharow-Preis für Alexei Nawalny: Sie sind nicht vergessen

Symbolische Solidarität für die russische Opposition ist wenig und besser als nichts. Aber beileibe nicht genug.

Men­schen­recht­le­r*in­nen in Russland: Konzertierte Attacke in Moskau

Unbekannte stürmen eine Filmvorführung von Memorial. Die Polizei hält jedoch die Or­ga­ni­sa­to­r*in­nen und die Zu­schaue­r*in­nen fest.

Russischer Menschenrechtler in Arrest: Haftgrund Retweet

Sergei Davidis, langjähriger Kämpfer für ein freies Russland, hat per Twitterpost über eine Demo informiert. Dafür wird er nun eingesperrt.

Opposition in Russland: Aktivist Sergej Davidis in Haft

Dem Menschenrechtler wurde die Verbreitung einer Protestaktion zum Verhängnis. Behörden ahnden immer öfter Aktivitäten in sozialen Medien.

Abschiebungen nach Russland: Den Verfolgern ausgeliefert

Immer wieder werden Tschetschenen aus Westeuropa in ihre Heimat verbracht. Dort sind sie Haft und Folter ausgesetzt. Ein Geheimnis ist das nicht.

Opposition in Russland: Dreieinhalb Jahre Haft

Ein Menschenrechtler ist in Russland wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden. Doch es dürfte um seine Forschung über Stalin-Opfer gehen.

Menschenrechtler in Russland: Tod im Gefängnis

Der Historiker Sergej Koltyrin ist einem Krebsleiden erlegen. Er hatte sich der Aufarbeitung von Verbrechen in der Stalin-Zeit gewidmet.

Opposition in Russland: Justiz-Farce geht weiter

Der Menschenrechtler Juri Dmitrijew steht ab Montag wieder vor Gericht. Der Historiker wird der Her­stellung von Kinderpornografie beschuldigt.

Menschenrechte in Russland: Kreml verschärft den Druck

Nichtregierungsorganisationen haben verstärkt mit Strafzahlungen, Festnahmen und Übergriffen auf ihre Büros zu kämpfen.

Avantgarde-Konzert: Musik von anderen Sternen

Als Liebhaber des Lärms war Mario Bertoncini als Enfant Terrible der Neuen Musik. Zu seinem Gedenken lädt die Zwingli-Kirche zu Konzerten ein

Schauprozess in Tschetschenien: Vier Jahre Lagerhaft für Bürgerrechtler

Ujub Titijew, der letzte Chef der Menschenrechtsgruppe Memorial, stand wegen angeblichen Drogenbesitzes vor Gericht. Nun wurde er verurteilt.

Schauprozess gegen Bürgerrechtler: Tschetschenisches Rollenspiel

In der Kaukasusrepublik steht Ujub Titijew wegen Drogenbesitzes vor Gericht. Zufällig war er der Chef der Menschenrechtsgruppe Memorial.

Opposition im Nordkaukasus: Memorial geht es an den Kragen

Das Büro der Menschenrechtler in Inguschetien wird durch Brandstiftung verwüstet. In Tschetschenien sitzt ein Vertreter der Organisation in U-Haft.

Nachruf auf Arseni Roginski: Ein ganzes Leben mit Stalin

Der Historiker und Menschenrechtler saß selbst in Lagerhaft. Er verschrieb sich der Aufarbeitung der sowjetischen Diktatur.

Opposition in Russland: Trikolore mit Einschusslöchern

Tausende gedenken am Sonntag des Mordes an dem Regimekritiker Boris Nemzow im Februar 2015. Für Menschenrechtler ist das bereits ein Erfolg.

Geschichtsaufarbeitung in Russland: Späte Genugtuung

Einem 34-Jährigen gelingt es, die Befehlskette zu rekonstruieren, die seinem Urgroßvater unter dem Diktator Stalin das Leben kostete.

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