taz.de -- NS-Gedenken

Gedenkstättenpflicht in Hamburg: Verordneter Antifaschismus

Der Besuch von NS-Gedenkstätten soll für Hamburger Schü­le­r:in­nen künftig verpflichtend werden. Debatten dieser Art sind alt, aber keinswegs gelöst.

Stolpersteinverbot in Heidenau: Sächsische Bürgermeisterin reagiert nicht auf Kritik

International schockiert der Beschluss in Heidenau, keine neuen Stolpersteine zu verlegen. Für die Bürgermeisterin ändert das nichts.

Antrag zu NS-Gedenken in Sachsen: Knobloch kritisiert CDU-Zusammenarbeit mit AfD

Stadträte von CDU und AfD wollen keine Stolpersteine zur Erinnerung an NS-Opfer in Heidenau. Charlotte Knobloch hält das für den „völlig falschen Weg“.

AfD-Kranz bei NS-Gedenken: Nie wieder heißt auch: nicht jetzt

Beim Gedenken an das Attentat auf Hitler wollen Tobias Korenke und Gemma Pörzgen einen Kranz der AfD entfernen. Sie machen vor, was Widerstand heißt.

Gedenken in Österreich: Früher Hitler, jetzt die Polizei

Das Geburtshaus Hitlers im österreichischen Braunau war jahrelang Anziehungspunkt – für Touristen, aber auch für Neonazis. Die neue Nutzung soll das verhindern.

AfD-Kranz bei NS-Gedenken: Mach mit, wirf's weg

Die AfD instrumentalisiert das Gedenken an das Hitler-Attentat, Tobias Korenke wollte ihr das nicht durchgehen lassen. Dafür gebührt ihm unser Dank.

Jahrestag des Hitler-Attentats: Eklat bei Stauffenberg-Gedenken

Anlässlich einer Gedenkveranstaltung in Berlin wollte die AfD einen Kranz niederlegen. Der Nachkomme eines NS-Widerständlers verhinderte das.

Koloniale und NS-belastete Straßennamen: Erinnerungspolitischer Straßenkampf

Im Hamburger Bezirk Harburg blockieren CDU, AfD, FDP und fraktionslose SPDler die Umbenennung von Straßennamen – obwohl Studien Verstrickungen belegen.

Mahnmal für NS-Opfer der Zeugen Jehovas: Ein Baumstamm aus Bronze

Die Zeugen Jehovas lehnten Hitlers Regime und den Kriegsdienst ab. An ihre Verfolgung durch die Nazis erinnert nun ein Mahnmal im Berliner Tiergarten.

Linkspartei und Antizionismus: Antisemitismus vergessen

In Berlin macht die Linkspartei eine Gedenkveranstaltung zur NS-Bücherverbrennung. Aber warum fehlen im Ankündigungstext entscheidende Begriffe?

„Liberation Dance“ zum 8. Mai: Tanzen gegen das Vergessen

Gedenken muss nicht still sein: Auf der Friedrichstraße wurde der Tag der Befreiung vom NS-Regime mit einem Swing-Flashmob begangen.

Gedenken zum 8. und 9. Mai in Berlin: Polizei verbietet russische und sowjetische Fahnen

Zum Tag der Befreiung sind russische und sowjetische Symbole erneut untersagt. Provokationen durch die kremlnahen „Nachtwölfe“ bleiben wohl aus.

Roman von Sharon Dodua Otoo: Worte allein werden nicht helfen

In „So, in etwa, ist es geschehen“ erdrosselt die Protagonistin ihren Chef mit einem Schal von FC Bayern München. Es ist ein Roman wie ein Geständnis.

NS-Gedenken in Osnabrück: Aus der Mottenkiste hervorgeholt

Um den richtigen Namen für den Lernort in der ehemaligen NSDAP-Parteizentrale in Osnabrück gab es jahrelang Streit. Fängt jetzt alles von vorne an?

Einkaufszentrum in Ottensen: Shoppen am Gedenkort

Das Mercado-Einkaufszentrum in Hamburg-Ottensen steht auf einem jüdischen Friedhof. Als Erinnerung daran gibt es nur eine unauffällige Gedenkwand.

Fotos von Deportationen: Wie die Lörracher bei Deportationen gafften

Eine Tagung widmete sich dem Umgang mit Shoah-Überlebenden nach der Befreiuung. Über Traumata, die vererbt werden, und Fotos, die unbequeme Fragen stellen.

Der Rennelberg in Braunschweig: Ein Ort mit üblen Erinnerungen

In Braunschweig steht eine ehemalige Justizvollzugsanstalt zum Verkauf. Wo in der Nazizeit Oppositionelle gefoltert wurden, soll nun Wohnraum entstehen.

Der Hausbesuch: Die Biografin der Schindlers

Erika Rosenberg-Band lernte auf den Spuren ihrer Familiengeschichte Emilie Schindler kennen. Eine Verbindung, die vieles offenbarte.

Streit um Erinnerung in Salzwedel: Wo die Familie Hirsch Mode verkaufte

Das Haus, das in Salzwedel an prominenter Ecke steht, wird vielleicht doch nicht abgerissen. Seine jüdischen Be­woh­ne­r wurden von den Nazis ermordet.

Holocaust-Überlebende Tova Friedman: „Ich flehe Sie an: Wiederholen Sie nicht die Geschichte“

Tova Friedman hat Auschwitz überlebt. Heute klärt sie auf Tiktok über die Verbrechen der Nationalsozialisten auf. Am Mittwoch spricht sie im Bundestag.

Shoah-Gedenken in Luckenwalde: Wenn ein Rechter Holocaust-Opfern gedenken soll

In der brandenburgischen Kreisstadt soll ein AfD-naher Abgeordneter die Rede zum Gedenktag halten. Initiativen protestieren, der Bürgermeister gibt sich machtlos.

Roman über Babyn-Jar-Massaker: „Nichts ist ausgedacht, nichts ist übertrieben“

Anatoli Kusnezow hat in den Sechzigern einen großen Dokumentarroman über das Massaker von Babyn Jar vorgelegt. Nun erscheint er in neuer Übersetzung.

Digitalisierung von NS-Opfer-Akten: Erinnerungskultur zum Mitmachen

Zum Holocaust-Gedenktag starten die Arolsen Archives wieder die Aktion #everynamecounts. Je­de:r kann helfen, Akten von NS-Opfern zugänglich zu machen.

Gedenken an die friesische Freiheit: Als in der Wesermarsch das Blut der Bauern floss

Friesenverbände erinnern an die Butjadinger Bauernrepublik. Wer heute von „friesischer Freiheit“ spricht, muss auch von braunen Schatten erzählen.

Streit um Neubaustrecke Hamburg–Hannover: Trassenvariante tangiert KZ Bergen-Belsen

Die KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen sorgt sich, dass die geplante Neubau-Bahnstrecke Hamburg–Hannover zu nah an dem ehemaligen KZ vorbeiführen könnte.

Psychologe über Euthanasie in Hamburg: „Sie wussten, was sie taten“

Menschen mit Behinderung wurden von Alsterdorf in KZs geschickt. Michael Wunder sollte die NS-Verbrechen aufarbeiten. Warum das Jahrzehnte dauerte.

Hamburger Ruderinnen in der NS-Zeit: „Eine hohe ideologische Nähe zum Nationalsozialismus“

Zum 100. Vereinsjubiläum liegt erstmals eine Studie zur NS-Geschichte des Hamburger Ruderinnen-Clubs vor. Sie bezeugt eine frühe Selbstgleichschaltung.

Diskussion über NS-Straßenname: Varel kommt nicht aus der Kriegsverbrecher-Sackgasse

In der Tradition der NS-Propaganda heißt in Varel bis heute eine Straße nach Friedrich Bonte. Die Grünen wollen das ändern, die anderen nicht.

Gedenk-Bloggerin über NS-Täterschaft: „Leute ab 35 fühlen sich beim Thema Wehrmacht angegriffen“

Susanne Siegert spricht auf Insta und Tiktok über NS-Geschichte. Sie fordert, zur eigenen Familie und Tatorten in der Nachbarschaft zu recherchieren.

Neues Gedenkstättenkonzept: Erinnern mit Würde

Gedenken an die Opfer des Holocausts verdient einen besonderen Raum. Darauf sollte der Schwerpunkt beim Konzepts zu Gedenkstätten liegen.

Blockhäuser mit NS-Geschichte: Schwarze Villen für die Nazi-Granden

In Hamburg ist eine Siedlung rustikaler Norwegerhäuser fast komplett erhalten. Entstanden als Behelfsheime für NS-Funktionäre sind sie heute hoch begehrt.

Jüdisches Gedenken im KZ-Ravensbrück: Gekommen, um zu erinnern

In Ravensbrück ermordeten die Nazis Tausende Jüdinnen und Juden, doch eine eigene Gedenktafel fehlte. Nun weihten Überlebende eine neue Stätte ein.

Razzia bei Kärntner Antifa-Camp: Polizeieinsatz in Österreich war rechtswidrig

Der massive Polizeieinsatz in der NS-Gedenkstätte Peršmanhof war rechtswidrig. Das stellt nun ein Bericht des österreichischen Innenministeriums fest.

Widerstand im Nationalsozialismus: Der Retter im Gefangenenlager

Die Gedenkstätte Yad Vashem ehrt den Arzt Hans-Georg Früchte posthum als „Gerechten unter den Völkern“. Er hatte Juden in der Ukraine vor dem Tod bewahrt.

NS-Gedenken in Berlin: Was bleibt, und wer nicht

An einer Hausfassade in Tiergarten wird an die jüdische Schriftstellerin Gabriele Tergit erinnert. Die Gedenktafel in wird am 8. Oktober enthüllt.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: Ein verunglückter Erinnerungsversuch

Der Kulturstaatsminister gedenkt auf Instagram des Warschauer Aufstands 1944 – mit einem Nazi-Propagandabild. Das zeigt dazu noch eine ganz andere Szene.

Gedenkveranstaltung der Bundesregierung: Matthias Brandt warnt vor dem Gift von Hass und Ausgrenzung

Vor 81 Jahren scheiterte das Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Hitler. Der Sohn von Willy Brandt beklagt Geschichtsvergessenheit.

Gedenken an polnische NS-Opfer: Wir brauchen bessere Gedenkarbeit

Das Gedenken an die polnischen Opfer des Zweiten Weltkrieges schreitet im Deutschlandtempo voran. Ein provisorisches Denkmal kann nur ein Anfang sein.

NS-Verstrickung von Sparkasse: Ein bisschen Aufarbeitung zum Jubiläum

Die Sparkasse Osnabrück hat die Schuldbeladenheit ihrer NS-Vergangenheit aufarbeiten lassen. Das Ergebnis: Ein schmales Dossier von 30 Seiten.

Verpflichtende KZ-Besuche in der Schule: Erinnern geht nur inklusiv

Karin Priens Vorstoß für mehr NS-Bildung an Schulen ist ein richtiger Impuls. Einen wichtigen Aspekt lässt sie dabei allerdings völlig außer Acht.

Gedenken am 8. und 9. Mai in Berlin: Spassiba sagen – aber wie und wo?

Berlin feiert den Tag der Befreiung, nicht nur mit einem einmaligen Feiertag, sondern auch mit vielen Veranstaltungen – und Konfliktpotenzial.

Gedenken an das Ende Nazideutschlands: Putins Lehre aus dem Zweiten Weltkrieg ist mehr Krieg

Russlands Regierung instrumentalisiert die Erinnerung an den Nationalsozialismus. Auch die deutsche Erinnerungskultur hat blinde Flecken.

Kriegsende-Gedenken in Torgau: Ukraine-Botschafter fordert „Teilnahmeverbot“ für Russland

Torgau gedenkt des Handschlags zwischen sowjetischen und amerikanischen Soldaten im April 1945. Reaktionen auf die angekündigte Teilnahme des russischen Botschafters.

Gedenkfeier in Buchenwald: Gedenken nicht instrumentalisieren

Die Absage an Boehm hat die Gedenkfeier davor gerettet, politisch instrumentalisiert zu werden und Überlebende zur Staffage werden zu lassen.

Gedenken an NS-Opfer in Strausberg: AfD-Mann soll Messer gezückt haben

Beim Gedenken an die NS-Opfer in Strausberg soll ein AfD-Mann zunächst gestört haben. Dann soll ein Parteikollege gar mit einem Messer gedroht haben.

80. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung: Bald ist niemand mehr da

Vor 80 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Die letzten Zeitzeugen sterben, deshalb braucht es neue Formen des Erinnerns.

NS-Zwangsarbeit auf Sportanlagen: Fußballplätze des Gedenkens

Das NS-Regime ließ vielfach Zwangsarbeit auf Sportanlagen verrichten. Eine bemerkenswerte Website markiert diese Orte des Verbrechens.

Kampf gegen Antisemitismus: Der 9. November und die Gegenwart

Zum Jahrestag der Pogromnacht werden wieder viele mahnende Worte gesprochen werden. Doch im Kampf gegen Antisemitismus braucht es einen Aufschrei!

Gedenken an Opfer der „Rassenkunde“: Der lange Weg zur Erinnerung

Wo heute Politikwissenschaftler forschen, wirkten unter den Nazis die „Rassenkundler“ wie Josef Mengele. Jetzt gibt es einen Gedenkort.

NS-Gedenken in Berlin: Ein Wandbild für die Retter

An einer Hausfassade in Charlottenburg wird an die Widerstandskämpfer Dorothee und Harald Poelchau erinnert. Beide boten verfolgten Juden Schutz.

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