taz.de -- Freie Szene
Kulturpolitik in Berlin: Milliardenvertrag mit viel Kleingedrucktem
Der neue Hauptstadtfinanzierungsvertrag bringt mehr Geld für innere Sicherheit und Kultur. Doch es sieht nach mehr aus, als es ist.
Choreografin Zufit Simon: Scharf konturierte Bewegungen
Zufit Simon seziert Protestformen und setzt sie wieder neu zusammen. Ihr neustes Stück „The Fight Club“ eröffnet das Best OFF Festival Freier Theater.
Theaterstück über Frauen in der Kunst: Wenn die Muse rebelliert
Abwechslungsreich inszeniert: Im Ballhaus Prinzenallee hinterfragt Elli Treptow in „Ich liebe dich nicht“ die Rolle der Frau als bloße Inspirationsquelle.
Diskurstheater am TD Berlin: Bloß keinen Speck ansetzen
Malte Schlösser ist Traumatherapeut und Theatermacher. Sein Stück „Wer nicht gegen sich selbst denkt, denkt überhaupt nicht“ läuft im TD Berlin.
Arbeiten im Kulturbereich: Eine brotlose Kunst
Das Statistische Bundesamt berichtet über die Lebenssituation von Kulturbeschäftigten. Ein Drittel verdient demnach weniger als 1500 Euro pro Monat.
Sozialleben im Dezember: Unsichtbarer Geisterhund
Glimmer im Kopf beim Abendessen, Galeriespinnweben und Nina Hagens Gesicht auf einem Ei: Am Jahresende wiegt das Soziale so schwer wie die Dunkelheit.
Kulturkürzungen des Bundes: Alles liegt auf Eis
Der Bund beendet die Netzwerkförderung der großen Produktionshäuser für Darstellende Kunst. International werden sie eine kleinere Rolle spielen müssen.
KünstlerInnen bangen um Atelierräume: Wenig gespart, viel verloren
KünstlerInnen haben sich das Arbeitsraumprogramm hart erkämpft. Es ist weltweit einzigartig. Doch es ist in Gefahr, wenn es zu Kürzungen kommt.
Die Kunst der Woche: So geht Wut
Clara Bahlsen wütet durch die Villa Heike, Joachim Grommek malt die Störung und im Projektraum Kleistpark reflektieren Künstlerinnen das Thema Arbeit.
Festival für Sport und Performance: Dehnen und Denken
Das Ballhaus Ost zeigt das Festival „Sportfest“. Es verbindet die Körper- und Mentalpraktiken von Sport und darstellenden Künsten.
Kuratorengruppe über Off-Szene in Berlin: „Kultur als nicht kommerzielle Horizonterweiterung“
Bald ist Sellerie Weekend, organisiert vom Aktionsraum Spoiler. Der hat einen neuen Ort in Berlin. Anlass für ein Gespräch über Kunst und Kulturpolitik.
Sparhaushalt und die Freie Szene: Die große Verunsicherung
Am Donnerstag beschließt die schwarz-rote Mehrheit im Abgeordnetenhaus den Sparhaushalt. Die Kultur lässt Federn. Die Freie Szene ist stark betroffen.
Mena Prison Forum im Berliner HAU: Resonanzkörper aus Pappe, Zucker und Marmelade
Eine Veranstaltungsreihe im Hebbel am Ufer beschäftigt sich mit Gefängnis und Folter in Nahost. In der ersten Ausgabe waren Musiker aus Syrien geladen.
Kürzungen im Kulturetat: Neuanfang oder Endstation
Der Senat will sparen und Berlins Kulturszene fürchtet um ihre Existenz. Besonders hart trifft es kleine Einrichtungen – wie das Museum der Dinge.
Marina Otero aus Argentinien im HAU: Vom Wahnsinn in uns allen
Performancekünstlerin Marina Otero beendet ihre ergreifende Trilogie über Alltag und Psyche. Mit „Kill Me“ ist sie am Berliner Hebbel am Ufer zu Gast.
Kürzungen im Bundeshaushalt 2025: Zerstörung der Kultur geht schnell
In Berlin protestieren Künstler*innen der freien Szene gegen anstehende Kürzungen. Sie fordern eine Korrektur des Bundeshaushalts 2025.
LOT-Theaterinsolvenz in Braunschweig: Lieber neu als beständig
Das etablierte LOT-Theater schließt wegen Insolvenz. Gleichzeitig plant Braunschweig mit dem „Haus der Musik“ ein neues Leuchtturmprojekt.
Debatte um die Alte Münze: Kein Club, nirgends
Weder „House of Jazz“ noch Zentrum der freie Kulturszene: Die Diskussion um die Zukunft der Alten Münze in Mitte erreicht das Abgeordnetenhaus.
Streit um Kulturort Alte Münze: Die CDU rettet einen Club
Die Alte Münze soll den dort bereits tätigen Spreewerkstätten zugeschlagen werden. Vom Jazzhaus ist keine Rede mehr, die Freie Szene fühlt sich ausgebootet.
Kulturförderung in Berlin: Es geht an den Humus der Kulturszene
Berlins Off-Kultur ist von Kürzungen bedroht. Vor allem strukturfördernde Maßnahmen fallen unter den Tisch. Im Kulturausschuss wird heute nachverhandelt.
Einkommen im Kulturbetrieb: Weiterhin prekär
Die Gehälter im Kulturbetrieb sind mit die schlechtesten. Eine neue Studie des Deutschen Kulturrats weist zudem auf einen Gender-Pay-Gap hin.
Berlins Kultursenator im Interview: „Ich werde Vollgas geben“
Joe Chialo (CDU) will die Kultur in der Stadt resilienter machen. Im Fall Rammstein hofft er auf Selbstverpflichtung der Musikindustrie.
Die Kunst der Woche: Im neuen Raum
Harriet Groß und Susanne Piotter lassen bei Axel Obiger architektonische Gebilde und Raumzeichnungen die Richtung wechseln. Eine geniale Kombination.
Die Kunst der Woche: Das Material malt mit
Der Projektraum Scotty hat das Jahr des Materials ausgerufen. In der Ausstellung zum Open Call tritt die Materialität der Kunst handlungsstark zu Tage.
Die Kunst der Woche für Berlin: Gang auf dem Zahnfleisch
Niemand fletschte beim Sellerie Weekend so eindrücklich die Zähne wie Clara Bahlsen und Sophie Aigner im Kleinen Raum für aktuelles Nichts.
Was sich lohnt beim Gallery Weekend: Schwingt die Sellerie-Sticks!
Alle Wege führen zum Gallery Weekend oder besser gesagt ins Land des Sellerie: Die besten Shows in den Galerien und Off-Spaces von Crone bis rosalux.
Festivalleiter*innen über Freie Szene: „Existenzsorgen sind hinderlich“
Bei „Hauptsache frei“ stellt sich Hamburgs Theater- und Performance-Szene vor. Wie geht es Künstler*innen, wenn die Pandemie-Fördertöpfe leer sind?
Die Kunst der Woche: Die Rabenkinder
Explodierendes Archiv: „Exzentrische 80er“ im Kunstverein Tiergarten zeigt Arbeiten von Tabea Blumenschein, Hilka Nordhausen und Rabe perplexum.
Diversität im Theater: Mit fremden Federn geschmückt
Wenn große Repertoiretheater mit der freien Szene zusammenarbeiten, wird ihr Angebot vielfältiger. Aber sie verlieren auch den Kern ihrer Marke.
Kinotipp der Woche: DDR, experimentell
Die Brotfabrik zeigt Experimentalfilme des Untergrund-Künstlers flanzendörfer. Im Dialog mit Arbeiten von Nike Nannt sind auch seine Bilder zu sehen.
Die Wochenvorschau für Berlin: Betreiben Sie Müßiggang!
Wir befinden uns mitten in den Sommerferien – Zeit für die schönen Dinge! Aber auch die sind natürlich mitunter politisch.
Bündnis für Kunst in Tempelhof: Alle wollen die Halle
Das „Transformationsbündnis THF“ streitet für Atelierräume in den Tempelhofer Hangars. Am Dienstagabend war schon mal symbolische Schlüsselübergabe.
Theater online in der Pandemie: Banden bilden, Monopole knacken
Theater im Netz? Die Pandemie hat es notwendig gemacht. Doch schon zuvor arbeiteten die Spectyou.com und Nachtkritik.de an eigenen Konzepten.
Theatertipps der Woche: Fall in die Zukunft
Woche der Großereignisse: Schillerndes im Friedrichstadt-Palast, Mackie Messer im BE, das DT mit „Fräulein Julie“ und 30 Jahre Theater Thikwa.
Streit um Jazzhaus in Berlin: Noch viel Raum für Improvisation
Berlins Jazzszene ist renommiert und soll nun ein „Zentrum für Jazz“ kriegen – in der Alten Münze. Doch dort waren auch andere Nutzungen vorgesehen.
Videoserie über das Weinen auf der Bühne: Tränen, die lügen
Das Theaterkollektiv Werkgruppe2 hat 25 Schauspieler:innen übers Weinen ausgefragt – und sie auch gleich um ein paar Tränen gebeten.
Berliner Kulturschaffende über Lockdown: „Man wird konservativ planen“
Insbesondere junge KünstlerInnen haben es im neuerlichen Lockdown schwer, sagt Janina Benduski vom Landesverband der freien darstellenden Künste.
Zwischennutzung für Kunst in Berlin: Die Kunst im Bau
Die Immobilienwirtschaft will mit einer Inititative für Zwischennutzung den Kreativen in Berlin helfen. Artwashing nennen Kritiker das Angebot.
Neuer Kulturort in Berlin: Mehr Musik in der Münze
Die Alte Münze wird ein Haus für Jazz. Doch es gäbe Platz für mehr: Wofür, darauf konnten sich Politik und Kulturszene bisher nicht einigen.
Berliner Kultur im Coronasommer: Im Bikini ins Theater
Wegen Corona finden immer mehr Kulturevents unter freiem Himmel statt. In Berlin ziehen verschiedene Kunstformen ans Strandbad Plötzensee.
Sommerliches Festival made in Berlin: Bewegung im Stillstand
Anstelle der „Wassermusik“ bringt das HKW in diesem Jahr mit „20 Sunsets“ Künstler*innen aus Berlin zusammen. Das Programm kann sich sehen lassen.
Leitungswechsel in der Schwankhalle: Gewachsen am Kompromiss
Nach fünf Jahren geht Schwankhallen-Leiterin Pirkko Husemann zurück nach Berlin. Sie hinterlässt ein Haus, das bestens vernetzt ist.
Berliner Stimmen aus der Quarantäne (7): Wenn das Techno-Patriarchat gewinnt
Livestreams interessieren im Moment eh niemanden, so der Berliner Konzertveranstalter Ran Huber. Doch wer weiss, wie das in ein paar Jahren aussieht.
Berliner Stimmen aus der Quarantäne (5): Die Wucht des Theaters
Die Komponistin, Produzentin und Chorleiterin Barbara Morgenstern berichtet über ihre Arbeit an Musik- und Theaterprojekten in Zeiten von COVID-19.
Berliner Stimmen aus der Quarantäne (2): In wessem System?
Leere Säle, digitale Bühnen?: HAU-Intendantin Annemie Vanackere über den Theaterausfall der letzten Wochen und die Fragen, die er zum Vorschein bringt.
Kunstaktion auf Balkonen in Berlin: Körper und Antikörper
„Die Balkone“ fragt im Herzen und an den Rändern des Prenzlauer Bergs nach künstlerischen Positionen in der Coronakrise.
Interview mit Berliner HAU-Intendantin: „Wir machen nun Homeoffice“
Der Spielbetrieb abgesagt, neue Strategien werden entwickelt. Langfristig glaube sie an eine Sehnsucht nach Theater, sagt Annemie Vanackere.
Neues Boulevardtheater in Woltmershausen: Überraschung!
Die Entscheidung, eine Dependance des Weyher Theaters im geplanten Bremer Tabakquartier zu eröffnen, hat Bremens Kulturszene irritiert.
Streit um Alte Münze: Jazz ist jetzt der Renner
Der Kultursenator hat entschieden, dass in der Alten Münze ein Zentrum für Jazz entsteht. Beteiligte eines Partizipationsverfahren reagieren empört.
Berlins Kultursenator Klaus Lederer: „Ich mache wohl nicht alles falsch“
Der beliebteste Politiker des Landes über eintrittsfreie Museen, die Förderung von Frauen, Kultur als sozialen Kitt und die Kritik der Freien Szene.