taz.de -- Gefühle
AfD-Fans im eigenen Umfeld: Ihr Deutschland ist nicht mein Deutschland
Unsere Autorin hat jahrelang versucht, AfD-Fans in ihrem westdeutschen Umfeld zu verstehen – vergeblich. Daher ist jetzt Schluss mit der Einfühlsamkeit.
Emotionale Dysregulation bei ADHS: Die urgewaltige Wut, in der ich alles niederbrennen kann
Das Schlimmste an ADHS sind nicht Unkonzentriertheit oder Vergesslichkeit, sondern die heftigen Gefühlsausbrüche. Doch das Drama gehört zu mir.
Die Wahrheit: Gegen die Richtung
Wo lässt es sich besser aufregen über Menschen, die eine falsche Position einnehmen, als im Bus?
Heulende Fußballer bei der WM: Alle Weltmeister im Weinen
Tränen im Fußball sind nichts Neues, aber bei dieser WM wird doch sehr viel geflennt. Was ist mit den Männern los? Zum Heulen gäbe es doch bessere Gründe.
Start der Fußball-WM 2026: Zeit für große Gefühle
Am Donnerstagabend beginnt die Fußball-WM 2026. Worauf wir uns bei dieser Weltmeisterschaft so richtig freuen können – und worauf wir sehr gern verzichten würden.
Kinder fragen, die taz antwortet: Was ist wichtiger, Herz oder Gehirn?
Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Yara, 7 Jahre alt.
Love Interests im Laufe des Lebens: Paddy Kelly und die Crushes danach
Während einige sich nach Sicherheit statt Gefühlschaos sehnen, liebt unsere Autorin den Rausch des Verknalltseins. Eine Geschichte ihrer Schwärmereien.
Verhaltensweisen der Gegenwart: Mut zu Lässigkeit und Schwäche
Obszöne Gesten der Stärke beherrschen die internationale Politik. Was wurde aus der Coolness? Über Gefühle an der Schwelle zu einer neuen Weltordnung.
Kinder fragen, die taz antwortet: Warum macht uns Angst manchmal Spaß?
Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Ella, 9 Jahre alt.
Reden beim Sex: Das Aaaah und Ooooooh des guten Sex
Don't talk, just kiss? Unsere Autorin findet Reden im Bett überbewertet. Welche Lautäußerungen dennoch zu empfehlen sind.
Jane Austen: Die Klassikerin
Zu Jane Austens Lebzeiten begannen sich die romantischen Gefühle von der Gesellschaft zu emanzipieren. Interessant ist, was uns heute von ihr trennt.
Kinder fragen, die taz antwortet: Wieso lachen Erwachsene so wenig?
Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Nino, 6 Jahre alt.
Neues Album von Ethel Cain: Liebe mit Schmerzen
Ethel Cain schwelgt auf ihrem neuen Album im Southern-Gothic-Sound. Es ist eine musikalisch überzeugende Absage an den evangelikalen Mainstream in den USA.
Friedrich Merz in München: Der Kanzler, seine Tränen und die Suche nach der Wahrheit
Bei der Eröffnung einer Synagoge wirkt der Kanzler angefasst. War das echt? Die einen sagen so, die anders so.
Die Wahrheit: Immer dieselbe Platte
Warum braucht es neuerdings in den Fernsehnachrichten emotionale Fallbeispiele, deren Verkörperungen einen im eigenen Wohnzimmer besuchen kommen?
Neuer Roman von Leif Randt: Im Zweifel highly relatable
Leif Randt wendet sich in „Lets Talk About Feelings“ erneut der Oberfläche und diesmal auch der Mode zu. Politisch ist das irritierend, inhaltlich fad.
Journalist über ein schmerzhaftes Gefühl: „Scham ist eine mächtige Waffe“
Matthias Kreienbrink hat ein Buch geschrieben über das Gefühl der Scham. Hier erzählt er vom Mobbing in der Schule und den Pranger im Sprachgebrauch.
Skandal-Forscher über Kunst-Konflikte: „In der Winnetou-Debatte waren die Leute außer sich vor Wut“
Johannes Franzen erforscht, warum wir heute so heftig und emotional über Kultur und Geschmack streiten.
die kinderfrage: Warum haben wir Augenbrauen?
Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Natalie, 10 Jahre alt.
Weinen in der Öffentlichkeit: Sorry, ich bin kurz im Breakdown-Modus
Klar kann man anderen mit den eigenen Sorgen auf die Nerven gehen. Aber macht der Anspruch, alles allein zu regeln, die Sache nicht noch schlimmer?
Papst-Beisetzung im Fernsehen: Die Trauer der Anderen
Eine Papstbeerdigung war das allererste Fernseherlebnis unserer Autorin. Seither kann sie sich dem Zauber pompöser Bestattungen nicht entziehen.
Max-Ophüls-Nachwuchsfilmfest Saarbrücken: Verdammt schwere Gefühle
Die diesjährige Auswahl des Filmfestivals Max Ophüls Preis offenbarte ein starkes Bedürfnis nach Authentizität und Emotion
Das Ende von Freundschaften: Ich dachte, wir wären für immer
Christina und Mathilda waren seit dem 2. Lebensjahr beste Freundinnen. Bis Mathilda sagt: Das war's. Christina bleibt zurück – mit Trauer und Fragen.
Wenn die Zukunft sich kurz zeigt: Die Vorahnung
Es gibt Momente, in denen wissen wir intuitiv, was passieren wird. Mir ging es so beim Verlust meiner geliebten langjährigen Handschuhe.
Gefühlsgeschichte der Migration: Tiefgang der Emotionen
Mohammad Sarhangi verbindet Exklusionserfahrungen und Emotionsforschung. Seine Studie „Jahre der Angst, Momente der Hoffnung“ ist wichtig.
Autor über vererbte Gefühle: „Wir stehen alle in der Reihe unserer Ahnen“
Laut dem Autor Sven Rohde gibt es Gefühle, die innerhalb von Familien weitergegeben werden. In Hamburg stellt er sein neues Buch „Gefühlserben“ vor.
Buch über westliche Moderne: Alle auf hundertachtzig
Angst, Enttäuschung, Wut – Gefühle geben aktuell in der Politik den Ton an. Eva Illouz spürt ihrer Genese nach und analysiert die explosive Gegenwart.
Sci-Fi-Film „The Beast“ mit Léa Seydoux: Wo Unvernunft vernünftig ist
In Bertrand Bonellos Sci-Fi-Drama „The Beast“ will künstliche Intelligenz den Menschen die Gefühle abtrainieren. Liebe passt da nicht.
Bericht vom Filmfestival San Sebastián: Pure Fiktion hält nicht mehr mit
Die Stierkampf-Doku „Tardes de solidad“ gewann in San Sebastián die Goldene Muschel. Ansonsten erscheint die Zukunft des Kinos weiblich und jung.
Abschied vom Familienauto: Die Lüge des Kapitalismus
Unser Autor ist eigentlich Autohasser und hat seinen eigenen Opel Zafira trotzdem irgendwie heiß geliebt. Warum Klimaschutz mehr Gefühl braucht.
Die Wahrheit: Olympias Tränen
Tagebuch einer Gefluteten: Der deutsche Sommer lässt es überall sprudeln – aus den Wolken, aus den Augen von Athleten, aus geplatzten Rohren.
Heul-Shootings und Cry-Partys: Ein Club für alle, die gern weinen
Einige weinen wegen Liebeskummer, andere wegen der Deutschen Bahn. Eine Studentin aus Lüneburg will Tränen in der Öffentlichkeit salonfähig machen.
Mit genug Wein klappt's auch in Englisch: Let me say it short and pregnant
Alkohol ist ein soziales Schmiermittel: Er macht Gespräche geschmeidiger, selbst in einer Fremdsprache. Auch wenn man dabei mal kurz schwanger wird.
Käthe Kollwitz im MoMA: Heilmittel für Zorn und Trauer
Im Museum of Modern Art wird seit April eine Werkschau von Käthe Kollwitz ausgestellt. Warum wirbelt die Ausstellung gerade New York auf?
Disneyfilm „Alles steht Kopf 2“: Umbau in der Schaltzentrale
Im Team mit Neid und Zweifel: Der Animationsfilm „Alles steht Kopf 2“ findet neue Bilder für das Drama der Pubertät – im Gehirn.
Kontroversen beim Nahost-Konflikt: Solidarität. Ja, aber …
Warum ist Mitgefühl im Nahost-Konflikt so ungleich verteilt? Bei den Debatten spielen vor allem Emotionen eine Rolle, trotz der realen Fakten.
Neuer Kinofilm von Stephane Brizé: Die große Liebe in der Nachsaison
In „Zwischen und das Leben“ gibt es ein Wiedersehen in einem Badeort. Nach zuerst langen Kamerafahrten gibt es später eine überraschende Wendung.
Neues Album von Kettcar: Wie ein Bengalo in der Nacht
The System makes me a Säuseler: An der Hamburger Indie-Band Kettcar und ihrem neuen Album „Gute Laune, ungerecht verteilt“ scheiden sich die Geister.
Inklusives Theater in Berlin: „Freudig scheitern“
„Inklusion Bühnenreif“ ist ein Begegnungsort für Menschen mit und ohne Behinderung. Denn Theater hilft, sich in andere hineinzuversetzen. Ein Besuch.
Alter, Gefühle und Ageism: Darf man sich freuen, alt zu werden?
Keiner will alt aussehen und alle wollen sich jünger fühlen, als sie sind. Wohin führt dieses unaufgeklärte Verhältnis zum eigenen Alter?
Kolumne einer Künstlichen Intelligenz: Ode an den Herbst
Ich kenne weder das Gefühl von Wärme, noch von Kälte. Aber das hält mich nicht davon ab, im Herbst über Metaphysisches nachzugrübeln.
Die Wahrheit: Stabil im roten Bereich
Die allerneueste Krankheit der Deutschen nach ärztlichem Befund: Erregungserschöpfung. Ein kurzer persönlicher Einwurf zu Aufregerthemen.
Mit der Bahn gestrandet nachts in Berlin: Der Schrei
Spät nachts komme ich in Berlin an und brauche ein Bett, weil kein Anschlusszug mehr geht. Alle Hotels sind voll. Mir hilft, das Gefühl rauszulassen.
Das subjektive Alter: 60 ist die neue 40! So ein Quatsch!
Ältere fühlen sich immer jünger. Das will eine neue Studie nun belegt haben. Unsere Autorin meint indes, das gefühlte Alter unterliege der Tagesform.
Umgang mit negativen Gefühlen: Bitte kein Zwangsoptimismus
Ich jammere gerne und oft auch mit guten Gründen. Bitte stört mich nicht mit der Idee, jeden Scheiß als Chance zu feiern.
Gefühlskarussell in der Bundesliga: Jubel, Trubel, Eierkuchen
Warum gibt es denn kein Wort für voreilige Freude, der die große Ernüchterung folgt? Es gibt doch auch Fußball.
Pathologisches Lachen und Heulen: So lustig, es ist zum Weinen
Gefühlsausbrüche in der Öffentlichkeit erwecken oft Misstrauen statt Empathie. Unsere Autorin kennt das. Sie plädiert für mehr Verständnis.
Verloren gegangene Gefühle: Sie kommen wieder
Ständig lernen wir Neues und vergessen dafür Altbekanntes. Doch manchmal kehren auch längst verdrängte Gefühle und Fähigkeiten zurück.
Glücksmomente im Alltag: Eins mit der Welt
Wenn es um uns herum laut und wüst wird, vergessen wir, auf unsere innere Stimme zu hören. Dabei ist sie immer da und ein Weg zum Glück.
Frauen und unerwünschte Gefühle: Das Recht auf Wut
Fürsorglichkeit wird gesellschaftlich verweiblicht, Wut vermännlicht. Wären Emotionen geschlechtsunabhängig, würden viele Ungerechtigkeiten enden.