taz.de -- Zwischenlager
Radioaktiver Atommüll: Neues Zwischenlager genehmigt
Schleswig-Holstein genehemigt ein Zwischenlager für radioaktive Abfälle. Es befindet sich auf dem Gelände des Atomkraftwerks Krümmel in Geesthacht.
Atommülllager in Gorleben: Ein Neubau wäre besser
Ein Endlager kommt erst im nächsten Jahrhundert. So lange wird der Atommüll also auch in Gorleben bleiben. Der Betreiber plant trotzdem nur für 20 Jahre.
Initiative zum Ärger um Zwischenlager: „Es werden wieder Tatsachen geschaffen“
Betriebsgenehmigungen für die Atommüllzwischenlager laufen bald aus. Die BI Lüchow-Dannenberg fordert, an den Entscheidungen zur Zukunft beteiligt zu werden.
Besuch im Atommüll-Lager Brokdorf: Eine Schicht Helium für die Sicherheit
Deutschland hat alle seine Atommüll-Abfälle aus dem Ausland zurückgeholt. Nun müssen sie gelagert werden – zum Beispiel im Zwischenlager Brokdorf.
Atommüllzwischenlager in Gorleben: Bürgerinitiative will keine Beteiligungssimulation
Die Betreiberin muss sich das Zwischenlager Gorleben über 2034 hinaus genehmigen lassen – und will Bürger mitreden lassen. Gegner sind skeptisch.
Zwischenlager für Atommüll: Gericht erlaubt Castortransporte von Jülich nach Ahaus
152 Behälter mit Brennelementkugeln dürfen durch NRW gekarrt werden. Kritiker monieren Risiken und argumentieren, das ganze Manöver sei unnötig.
Umstrittene Castor-Transporte aus Jülich: Gericht erlaubt mehr Atommüll in Ahauser Zwischenlager
152 Castor-Behälter sollen in Nordrhein-Westfalen umgelagert werden. Dagegen hatten die Zielstadt Ahaus und einer ihrer Bürger geklagt – ohne Erfolg.
Drohnen über Atommülllager: Leichtes Ziel für Luftangriffe
Drohnen verletzten seit Wochen die Flugverbotszone in Brunsbüttel. Dort steht viel kritische Infrastruktur – und ein Atommüll-Zwischenlager.
Atommüllzwischenlager laufen zu lange: Eine Million für ein paar Castoren
Hoch radioaktiver Müll sollte 40 Jahre in Zwischenlagern bleiben. Aber es ist kein Endlager in Sicht. Betroffene wollen einen finanziellen Ausgleich.
Rückbau der Atommülldeponie Gorleben: Die Probleme kommen erst noch
Im niedersächsischen Gorleben hat der Abriss des Endlager-Bergwerks begonnen. Es soll mit 400.000 Tonnen Salz zugeschüttet werden.
Proteste von Anti-Atom-Initiativen: NRW drohen Castortransporte
Schon 2024 könnten hoch radioaktive Brennelemente per LKW mitten durch NRW rollen. Atomkraftgegner:innen sprechen von „sinnloser Atommüllverschiebung“.
Bergwerk Gorleben wird zugeschüttet: Das Salz kommt wieder in die Erde
Der Auftrag ist vergeben, das Bergwerk Gorleben wird für die endgültige Schließung mit Salz verfüllt. Das erfreut Atomkritiker im Wendland.
Zwischenlager für Atommüll: Aller Müll nach Niedersachsen
Der Landshuter Landrat plädiert für ein einziges Zwischenlager statt 16. Gorleben eigne sich am besten, meint der Politiker der Freien Wähler.
Geplantes Zwischenlager in Würgassen: Atommüll als Touristenschreck
Im Weserbergland floriert der Tourismus. Damit wäre voraussichtlich Schluss, wenn das geplante Zwischenlager für radioaktive Abfälle realisiert wird.
Am Zwischenlager soll gebaut werden: Asse-Betreiber kauft Grundstücke
In direkter Nähe des niedersächsischen Bergwerks sollen neue Atomanlagen entstehen. Das sei der dritte Schritt vor dem ersten, kritisieren Bürgerinitiativen.
Drei AKWs zu Silvester abgeschaltet: Atomkraft kurz vor Schluss
In der Silvesternacht werden die Kraftwerke Grohnde, Gundremmingen und Brokdorf abgeschaltet. In einem Jahr sind die verbleibenden drei Anlagen dran.
Umweltverband warnt: Nachrüsten gegen Atomlücke
Der Umweltverband BUND kritisiert den Bund: Dessen Konzepte für Atomzwischenlager seien alt und gefährlich. Das Ministerium beruhigt.
CDU kritisiert Atomlager an der Weser: Neue Gegner für Würgassen
Rund um das im Dreiländereck geplante Zwischenlager wächst der Unmut. Nun protestiert sogar die CDU im benachbarten Holzminden.
Konzept für Bergung von Atomabfällen: Alles muss raus
Rund 126.000 Fässer müssen aus dem Atommülllager Asse entfernt werden. Nun legt der Betreiber eine Konzeptskizze für die Bergung der Abfälle vor.
Protest gegen Atomlager Würgassen: Hotspot der Atomindustrie
Selbst die CDU rügt ein „Kommunikationsdesaster“: Gegen ein Atomlager in Würgassen formiert sich Widerstand in der Region.
Abfall für Schacht Konrad: Kritik an neuem Atommüll-Lager
Am früheren AKW-Standort Würgassen soll ein neues bundesweites Zwischenlager entstehen. AtomkraftgegnerInnen lehnen das ab.
Atomkraftwerk kann abgerissen werden: Brunsbüttel kommt weg
Schleswig-Holsteins Umweltministerium genehmigt das Rückbau-Konzept von Betreiber Vattenfall, aber das Zwischenlager mit Castoren bleibt.
Kommentar atomare Zwischenlager: Über den Tag hinaus
Die Zuständigkeit für atomare Zwischenlager liegt seit Monatsbeginn in den Händen des Bundes. Das heißt aber nicht, dass alles besser wird.
Trotz des Funds von Rostfässern: Inspektionen in Gorleben verweigert
Der Betreiber des Zwischenlagers Gorleben klagt gegen eine Anordnung des niedersächsischen Umweltministeriums, den strahlenden Müll sicher zu lagern.
Schlamperei mit Atommüll: Falsch deklariert
In einem bereits 1981 eingelagerten Fass mit Atommüll sind nicht erlaubte Inhaltsstoffe entdeckt worden. Insgesamt lagern in Leese zurzeit 5.000 Atommüllfässer.
Zwischenlager: Problem bis ins 22. Jahrhundert: Die Risiken des Auslaufmodells Atomkraft
Terroranschläge, Unfälle, Hochwasser – der Umweltverband BUND veröffentlicht ein Gutachten über die Gefahr, die von den Atomkraftwerken ausgeht.
Atommüll endlich in Deutschland verteilt: Auch Bayern nimmt Castoren
Horst Seehofer gibt nach. Sieben Behälter mit aufbereitetem Atommüll aus Sellafield und La Hague werden im AKW Isar zwischengelagert.
Terrorstudie gefährdet Atomausstieg: Es droht die nukleare Verstopfung
Bund und Länder wollten sich einigen, wer deutschen Atommüll aus dem Ausland aufnimmt. Die Zwischenlagersuche ist offiziell gescheitert.
Eon klagt für Zwischenlagerung: Atommüll soll nach Gorleben
Gegen das Ende des Zwischenlagers hat der Konzern Verfassungsbeschwerde eingelegt. Die Kosten für einen alternativen Aufbewahrungsort will er nicht tragen.
Wohin mit dem Atommüll?: Zwischenlager-Konzept gescheitert
Auch Schleswig-Holstein will keinen deutschen Atommüll aus England mehr aufnehmen. Wie kann es weitergehen?
Gericht kippt Erlaubnis für Atomlager: Brunsbüttel offiziell nicht sicher
Ein Bundesgericht hat die Genehmigung für das Atom-Zwischenlager Brunsbüttel gekippt. Bei der Zulassung wurden Flugzeugabstürze nicht berücksichtigt.
Atommüll in der Asse: Die Grube kann jederzeit absaufen
Den Atomkraftgegnern dauert die Rückholung des radioaktiven Mülls zu lange – doch wer bremst, können die Umweltschützer nur vermuten.
Atommüll in der Asse: Zwischenlager-Suche ausgesetzt
Weil sich das Bundesamt für Strahlenschutz mit der Asse-2-Begleitgruppe bei der Zwischenlager-Suche nicht einig ist, wird sie vorerst komplett abgeblasen.
Marode Atomanlage in Sellafield: Klar wie Kernbrühe
Heruntergekommene Becken unter freiem Himmel: So sind Brennelemente in der Atomanlage im englischen Sellafield untergebracht.
Atommüll in Gorleben und Brunsbüttel: Feuchter Boden, rostige Fässer
Die Zwischenlager in Gorleben und Brunsbüttel sind schon jetzt nicht wasserdicht. Wie soll das bei einer Langzeitlagerung werden?
Atommüll-Zwischenlager Gorleben: Einlagerungen vorerst gestoppt
Weil bei einer Begehung feuchte Stellen festgestellt wurden, wird bis auf Weiteres kein schwach- oder mittelradioaktiver Müll mehr in Gorleben eingelagert.
Zwischenlagerung von Atommüll: Bund will Länder notfalls zwingen
Ab 2015 kommen 26 Behälter mit Atommüll nach Deutschland. Drei Bundesländer sollen die Abfälle aufnehmen. Bisher finden sich nur zwei Freiwillige.
Folgekosten der deutschen AKW: VEB Atomkraft
Die Energieindustrie will dem Staat ihre Atomkraftwerke übertragen. Wie soll dieser die Sozialisierung der stetig steigenden Verluste verhindern?
Atommüll in Gronau: Vom Zwischen- zum Endlager
Deutschlands einzige Uran-Fabrik produziert Massen von Atommüll – und lagert ihn unbefristet vor Ort. Gronau könnte damit zum Präzedenzfall werden.
Standortsuche für Atommüllbehälter: Da waren es nur noch sieben
Wohin mit den 21 Castoren, die ab 2017 nach Deutschland rollen werden? Ein internes Papier der Bundesregierung schließt schon mal vier Standorte aus.
Wohin mit den Castoren: Grüner Strahlenschrott-Streit
Die Atommüll-Frage entzweit die Umweltminister von Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Der eine will zwischenlagern, der andere nicht – nun soll’s der Bund lösen.
Kommentar Zwischenlager: Jede Frittenbude hat es schwerer
Wie altes Fett entsorgt zu werden hat, ist geregelt. Wie mit Atommüll zu verfahren ist, bleibt das große Rätsel. Also macht man einfach weiter.
Entscheidung über Zwischenlager Brunsbüttel: Erlaubnis erloschen
Das Zwischenlager Brunsbüttel in Schleswig-Holstein darf keine Castoren aufnehmen. Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts torpediert die Endlagersuche.
Verteuertes Atommüll-Endlager: Schacht Konrad kommt später
Die Umrüstung des ehemaligen Salzbergwerks zum Endlager verzögert sich weiter. Was heißt das für andere Zwischenlager?
Zwischenlager in Schleswig-Holstein: Tausche Wind gegen Atommüll
Schleswig-Holstein sieht Brunsbüttel als mögliches Zwischenlager. Doch man erwartet dafür Zugeständnisse vom Bund.
Atommüll-Endlagersuchgesetz: Rot-grün-schwarzer Ärger aus Berlin
Die Wahlsieger aus Niedersachsen fühlen sich beim Konsens zum Endlagersuchgesetz für Atommüll ausgebootet. Nun dürfen sie doch mitreden.
Liveticker aus dem Wendland: Kein Castor, nirgends
Am 27. November berichtet taz.de live aus dem Wendland. Wie sieht es in Gorleben aus, was treibt die Menschen um im ersten Jahr ohne Castor? Wohin geht der Widerstand?