taz.de -- Bergen-Belsen
Fotos von Deportationen: Wie die Lörracher bei Deportationen gafften
Eine Tagung widmete sich dem Umgang mit Shoah-Überlebenden nach der Befreiuung. Über Traumata, die vererbt werden, und Fotos, die unbequeme Fragen stellen.
Historiker über NS-Täter nach der Tat: „Sie hatten klare Exit-Strategien“
Sich noch schnell reinwaschen: Der Historiker David Reinicke untersucht, wie sich NS-Täter für die Nachkriegsprozesse vorbereiteten.
Zeichnerin über Holocaust-Projekt: „Eine Zeichnung kann skizzenhaft und dabei deutlich sein“
Barbara Yelin hat die Erinnerungen der KZ-Überlebenden Emmie Arbel in Zeichnungen festgehalten. Zu sehen sind sie in der Gedenkstätte Bergen-Belsen.
Historiker über Geschichte der Polizei: „Von Anfang an Akteur im Holocaust“
Ein Demokratiestärkungsprojekt der Polizeiakademie Niedersachsen kooperiert längst mit KZ-Gedenkstätten. Jetzt kam die NS-Pulverfabrik Liebenau hinzu.
Streit um KZ-Gedenkveranstaltung: Überlebende bleiben fern
Jedes Jahr gibt es eine Veranstaltung zum Gedenken an die Befreiung des KZ Bergen-Belsen. Eine Überlebenden-Organisation fühlt sich nun übergangen.
Gedenkstätten-Leiterin über Claudia Roth: „Man muss behutsam vorgehen“
Elke Gryglewski, Leiterin einer KZ-Gedenkstätte, kritisiert Claudia Roths Ideen zur Erinnerungspolitik. Deren Paradigmenwechsel sei kontraproduktiv.
Nachruf auf Hannah Pick-Goslar: Anne Franks Freundin ist tot
Hannah Pick-Goslar überlebte das KZ Bergen-Belsen und emigrierte nach dem Krieg nach Israel. Nun ist sie im Alter von 93 Jahren gestorben.
KZ-Überlebender erinnert sich: „Endlich werden wir erschossen“
Im April 1945 befreiten die Briten das KZ Bergen-Belsen. Albrecht Weinberg erinnert sich gut. Wie könne er vergessen, bei allem, was ihm angetan wurde.
Historikerin über Kinder im KZ: „Der Tod war für sie normal“
Weil die meisten starben, weiß man wenig über Kinder im KZ. Historikerin Diana Gring hat aus Überlebenden-Interviews eine Ausstellung gemacht.
Projektleiter über Antisemitismus: „Widerspruch braucht großen Mut“
Raimund Lazar von der Gedenkstätte Bergen-Belsen untersucht Antisemitismus im Fußball. Sein Leitfaden soll kompetentes Intervenieren ermöglichen.
Regisseur über seine Kindheit im KZ: „Schaut SS-Leuten nie ins Gesicht“
Der Regisseur Celino Bleiweiß kam als kleiner Junge mit einem gefälschten US-Pass in eine fremde Familie und überlebte so das KZ Bergen-Belsen.
Jahrestag des Bergen-Belsen-Prozesses: Ein rechtsstaatliches Lehrstück
Am 17. November vor 75 Jahren endete der erste Bergen-Belsen-Prozess. Mit dem Verfahren wollten die Briten auch zeigen, wie Rechtsstaat geht.
Anzeige gegen Gedenkstättenleiter: Vorwurf der „üblen Nachrede“
Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat gegen den Leiter der Gedenkstätte Buchenwald ermittelt. Grund sei dessen Buch über Verbrechen der Wehrmacht.
Wegen Text über Verbrechen der Wehrmacht: Ermittlungen gegen Historiker
Ein pensionierter Offizier hat den früheren Leiter der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten angezeigt. Die Ermittlungen sind eingestellt worden.
Krach um Erklärung zum Weltfriedenstag: „Die“ Wehrmacht war’s nicht
Berger Stadträte von FDP und CDU verweigern einer gemeinsamen Erklärung von Stadt und KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen die Zustimmung. Nun gibt's Streit.
Gedenkstätten-Chef über Provokateure: „Rechte bekommen Diskurshoheit“
Die KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen erlebt mehr Provokateure, die die Shoah anzweifeln, sagt Jens-Christian Wagner.
Ausstellung über jüdischen Sportler: Shaul Ladanys langer Weg
Shaul Ladany entkam dem KZ, 28 Jahre später stellte er den Weltrekord im 50-Meilen-Gehen auf. Die Gedenkstätte Bergen-Belsen zeigt seine Geschichte.
Gedenkstätten-Gesetz in Niedersachsen: Fraktionen schließen AfD aus
SPD, CDU, Grüne und FDP beschließen eine Gesetzesänderung. Die AfD soll dem dem Stiftungsrat der Gedenkstätte Bergen-Belsen fernbleiben.
Rechtsradikale im Beirat von Bergen-Belsen: Darf man die AfD aussperren?
Die AfD-Fraktion hat Anspruch auf einen Sitz im Stiftungsrat der Niedersächsischen Gedenkstätten. SPD und CDU erwägen, das zu verhindern. Zu Recht?
Kolumne Geht’s noch: Billiges Gedenken
Bayern will an das Attentat auf israelische Sportler 1972 in München erinnern. Die Anreise eines Überlebenden soll aber möglichst kostengünstig sein.
Kolumne German Angst: Wie kamen die Toten ins KZ?
Bisweilen erzählen Nazis, sie hätten von nichts gewusst. Die Worte, in denen sie sich nicht erinnern wollen, können einem den Schlaf rauben.
NS-Aufarbeitung in Hamburg: Ermittlungen gegen SS-Aufseherin
In Hamburg laufen erstmals Ermittlungen gegen eine ehemalige SS-Aufseherin, die an einem Todesmarsch beteiligt gewesen sein soll. Die streitet alles ab.