taz.de -- Franz Kafka
Maxim Biller über Gegenwartsliteratur: Was mich wütend macht
In den Feuilletons nehmen Respektbekundungen gegenüber dem Kunstgewerbe immer mehr Platz ein. Doch wo bleiben die Hymnen auf die wirklich großen Autoren?
Die Wahrheit: Rätselhafter Kafka
Dass sein Name fünf Buchstaben umfasst, ist sicher. Doch unklar ist, welche Nationalität der Schriftsteller hatte. Tscheche? Deutscher? Weltbürger?
Die Wahrheit: Biergestützte Metamorphosen
Eine Fliege im Bier ist schon schlimm, aber im Hals muss sie gar nicht sein, wenn die Stammkneipenbesatzung an der Theke wichtige Dinge erörtert.
Angsttheater nach Kafka: Man belauert sich unter Honigwolken
Ästhetisch bezaubernde sozialpsychologische Lehrstunde mit Humor: Rebecca David inszeniert „Zeit für Monster“ am Theater Braunschweig.
Teilzeit-Debatte: Der Verlust, wenn Arbeit (nicht) verweigert wird
Schon vor 120 Jahren wünschten sich die Menschen, weniger zu arbeiten. Von jenen, die diesem Wunsch nachgehen konnten, profitiert unsere Kultur bis heute.
Michal Ajvaz „Die andere Stadt“: Der Hai auf dem Kirchturm
Magisches Prag: In Michal Ajvaz’ „Die andere Stadt“ öffnen sich hinter urbanen Fassaden suggestive surreale Erzählwelten.
David Lynch als bildender Künstler: Ein Visionär des Unheimlichen
David Lynch war auch bildender Künstler. Das wurde von seinem Ruhm als Filmregisseur überstrahlt. Nach seinem Tod könnte sich das ändern.
Film über Franz Kafka: Kafka unterm Brennglas
Agnieszka Holland sucht in ihrem Film „Franz K.“ nach einem neuen Blick auf den Schriftsteller. Dabei gerät sie selbst in die Mühlen seines Mythos.
Kafka-Abend am Berliner Ensemble: Das Unentrinnbare verdichtet sich
Barrie Koskys „K. Ein talmudisches Tingeltangel rund um Kafkas ‚Prozess‘“ verknüpft eindrucksvoll Schumann, jiddisches Liedgut und Kafkas Texte.
Jüdische Filmtage in Hamburg: Ein schießender Rabbi und Kafka vor Gericht
Komödien, Dokus und dramatisierte, wahre Begebenheiten: Am Sonntag beginnen in vier Hamburger Kinos die fünften Jüdischen Filmtage.
Autor*innen des 20. Jahrhunderts: Unterm Kafka-Massiv begraben
Kennen Sie Bess Brenck Kalischer, Paul Adler, Carl Einstein oder Henriette Hardenberg? Eine Leseliste anderer radikaler Autoren nach dem Kafka-Jahr.
Neues Videospiel über Literatur: Zocken mit Kafka
Franz Kafka erlebt anlässlich seines 100. Todestages einen regelrechten Hype. Dazu gehört nun auch das Videospiel „Playing Kafka“.
100. Todestag von Franz Kafka: Er kommt einem nahe
Jeder Aspekt seines Lebens ist erforscht. Doch es bleibt ein literarischer Überschuss, ein Geheimnis, die verblüffte Frage: Wie kommt er darauf?
Kafka als Comic: Der beste Erzähler von Geschichten
David Zane Mairowitz veröffentlichte 1993 mit Robert Crumb einen Kafka-Comic, der nun neu erscheint. Zu Besuch in seiner Kreuzberger Hinterhofwohnung.
Die Band Josef K: Gegen Angst und Entfremdung
Die schottische Band Josef K benannte sich nach dem Protagonisten aus Kafkas „Der Process“. Wie kafkaesk ist ihre Musik?
Franz Kafka in Berlin: „Er wollte sich abstrampeln“
Welche Sehnsucht trieb Kafka nach Berlin? Ein Treffen mit dem Verleger Hans-Gerd Koch, der Kafkas Wege durch die Hauptstadt nachgezeichnet hat.
Franz Kafka und die Architektur: Im Labyrinth aus Vorzimmern
Wie kafkaesk sind diese Räume! Gebäude trügen in Kafkas Erzählungen und Romanen. Zugleich kündigen sie etwas Großes, Mächtiges an.
Kafka und der Messias: Das schwache Licht des Heils
Der Messias wird kommen, jedoch – typisch Franz Kafka – erst am allerletzten Tag, wenn er nicht mehr nötig sein wird. Eine Textanalyse.
100. Todestag Franz Kafka: Wer hat Angst vor Kafka?
Einspruch gegen die Welt erheben, ohne direkten Einspruch zu erheben, geht das denn? Über Franz Kafkas Werk wurde viel gestritten.
Daniel Kehlmann über Kafka: „Er ist der Meister der Groteske“
Franz Kafka war der Autor der Peinlichkeit der Macht. Seine Sprache kann zudem keine KI imitieren, sagt der Schriftsteller Daniel Kehlmann.
Franz Kafka und die Frauen: Was nützt die Liebe in Gedanken?
Kafkas Liebesleben war so kompliziert wie vielfältig. Für sein Schreiben war es Katalysator, Antrieb. Legendär sind aber auch seine Ängste.
Kafka am Schauspielhaus Hannover: Diese Schabe gehört in ein Museum
Clara Weyde inszeniert „Die Verwandlung“ nach Franz Kafka am Schauspielhaus Hannover. Inklusive erotischem Begehren der Schwester und herzlosen Eltern.
Die Wahrheit: Folgen des Koffeins
Als Die Wahrheit an diesem Donnerstag aus unruhigen Träumen erwachte, fand sie ein Poem über einen 100-jährigen Autor vor. Denn es ist Gedichtetag.
„Kafka“ in der ARD: Ein humorbegabter Sonderling
Die Miniserie „Kafka“ setzt neue Maßstäbe. David Schalko und Daniel Kehlmann zeigen darin Realität und Fiktion in Franz Kafkas Leben.
Graphic Novels über Franz Kafka: Dunkle Anziehungskräfte
Kafka zu interpretieren, ist für Zeichner herausfordernd. Im Jubiläumsjahr versuchen es der Cartoonist Mahler und der Comiczeichner Danijel Žeželj.
Spielfilm über Franz Kafkas letztes Jahr: Der Dichter als Liebender
Der Film „Die Herrlichkeit des Lebens“ will von Kafkas unbekannten Seiten erzählen. Er konzentriert sich auf eine kurze Zeit des Glücks.
Familienfotos von Franz Kafka: Schnappschüsse und Körpersprache
Eine Ausstellung in Berlin und ein großer Bildband widmen sich der Familie Franz Kafkas. Sie legen eine neue Sicht auf den Klassiker nahe.
Die Kunst der Woche: Der heimliche Familienmensch
Das Stabi Kulturwerk zeigt Franz Kafka von seiner Familienseite. Der Fotograf Bryan Schutmaat sucht in „County Road“ die Nähe zu den ländlichen USA.
Weihnachtliche Geschichten: Mit dem König von Bratislava tanzen
„Weihnachten in Prag“ ist eine wundersame kleine Erzählung von Jaroslav Rudiš. Darin geht es mit einem „Kavka“ auf Kneipentour.
Illustrierte Ausgaben von Klassikern: Neuer Blick auf alte Texte
Wadim Petunin gelingt eine berührende Visualisierung der Innenwelt von Kafka. Andrea Wandinger übersetzt Melvilles Absurditäten in humorvolle Bilder.
Die Wahrheit: Fresslustige Künstler
Die lustige Tierwelt und ihre ernste Erforschung (177): Wanderheuschrecken können Plagen sein, beherrschen aber eine doppelte Verwandlung.
Kafkas „Die acht Oktavhefte“ in Hamburg: Nebelhorn im Schattenreich
Am Schauspielhaus unternimmt Thom Luz eine Spurensuche in Kafkas Fragmentsammlung. Er löst ihr Rätsel nicht, aber die Detektivarbeit macht Freude.
Regisseur über Kafkas „Acht Oktavhefte“: „Franz Kafka beim Denken zuschauen“
Thom Luz inszeniert in Hamburg „Die acht Oktavhefte“. Er verspricht eine Detektivgeschichte, die sich am Ende in musikalischer Verdichtung erschließt.
Die Zeichnungen Franz Kafkas: Wie die Macht im Körper sitzt
Die „letzte Unbekannte von Kafkas Schaffen“ kann endlich besichtigt werden: Eine Prachtausgabe präsentiert über 150 Zeichnungen des Prager Dichters.
Die Verwandlung: Mein Leben als Impfdurchbruch
Über Nacht war das Leben unserer Autorin ein anderes. Eines mit Corona. Und mit schlechtem Gewissen.
Rundfunkbeitrag in Deutschland: Der Beitragsservice und ich
Unserem Autor soll das Gehalt gepfändet werden – wegen des Rundfunkbeitrags. Dabei hatte er gezahlt. Eine Reise durch die Wirren der Bürokratie.
Künstlerin über Bauchtanz: „Hineinschlüpfen in den Tanz“
Die türkische Künstlerin Ceylan Öztrük beschäftigt sich mit Bauchtanz. In den Proben setzt sie sich aber auch mit Kolonialisierung und Othering auseinander.
Die Wahrheit: Schrumpelbrigade vom Stamme Runzel
Die neuen sind die alten Alten. Woran erkennt man die Generation Junggeblieben? Vier entscheidende Faktoren mit Zusatzzahl.
Tierfutter und Klimaschutz: Scheiße fressen fürs Klima
Vegetarier ekeln sich oft vor dem fleischlastigen Futter ihrer Hunde und Katzen. Aber wäre es möglich, Haustiere auf pflanzliche Nahrung umzustellen?
Berlinale „Die Kinder der Toten“: Satanisches Oberammergau
„Die Kinder der Toten“ von Kelly Copper und Pavol Liska ist ein superdüsterer satanischer Film nach einer Romanvorlage von Elfriede Jelinek.
Kolumne Kulturbeutel: Der Kicker und Kafka
Fußballer sind eigentlich keine Leseratten. Ronaldo jedoch ist SciF-Leser. Und in Lagossas Stube ist in der bild.de-Soap ein Kafka-Buch erkennbar.
Interview mit Illustratorin Kat Menschik: „Tusche ist gut für die Seele“
Erst zeichnet sie per Hand, dann am Computer, weil es schnell gehen soll. Kat Menschik hat sich mit ihren Comics für Tageszeitungen einen Namen gemacht.
Interview mit Autorin Nicole Krauss: „Liebe kommt nicht ohne Gewalt aus“
Nicole Krauss hat mit „Waldes Dunkel“ ihren bislang besten Roman geschrieben. Es geht darin um den Mut, mit alten Rollen zu brechen, und um das Ende einer Ehe.
Die Wahrheit: Die Verwandlung
Sein Name ist Samsa. Aber heißt er wirklich so? Und warum krabbelt der Käfer über sein Papier? Ach, könnte man es doch bloß aufschreiben …
Skype übersetzt Franz Kafka: Sie mussten aluminado öffnen?
Der Skype Translator behauptet, er könne Gesprochenes simultan übersetzen. Wir haben ihm „Der Prozeß“ in fünf Sprachen vorgelesen.
Kafkas Schloss auf der Bühne: Kultur des Nichtwillkommens
Am Hamburger Thalia Theater inszeniert Antú Romero Nunes Kafkas Romanfragment „Das Schloss“ als bedrohliche Groteske und existenzialistisches Körpertheater
Kolumne Unter Schmerzen: Die Verwandlung
Wenn man zu lange gibt, ohne etwas zurückzubekommen: Man muss aufpassen, in was oder wen man investiert.
Essays von Zadie Smith: Kommt von Herzen
Im persönlich inspirierten Erzählen liegt ihre große Stärke. Das zeigt die Autorin in ihren autobiografischen wie auch in sachlichen Essays.
Kafka im Ballett: Josef K. tanzt gegen den Apparat an
Choreograf Mauro Bigonzetti hat Kafkas „Der Prozess“ in der Staatsoper Hannover in ein gefälliges Tanzstück verwandelt und sich dabei weit von der Vorlage entfernt.